toskanaliebhaberin
Lieber Dr. Posth, am 30.1. schrieb ich aufgrund der probl. Sit. mit meinem Sohn: Beitrag 47425. Auf Ihren Rat hin haben wir ihn nun die letzten 2 Wo aus dem Kiga genommen. Sein aufmüpfiges Verhalten ist komplett weg und er ist so, wie wir ihn vor dieser schlimmen Zeit kannten. Kann das tatsächlich schon nach 2 Wo Kiga-Abstinenz solch einen Unterschied ausmachen? Womöglich war doch nicht die Schwester, sondern der Kiga selbst das Hauptproblem? Wir begannen ca. 6 Wo vor der Geburt mit Eingewöhnung, diese war sehr schwierig, deshalb zunächst wieder 3 Wo Pause. Nach einem Gruppenwechsel (somit auch Erzieherinnenwechsel, hat jetzt E., die er mag und die sich sehr bemüht) ging er dann über Wochen völlig problemlos. Der erneute Einbruch hat also offenbar mit der Schwester zu tun und beide Probl. bedingen einander? Wie lange aus dem Kiga nehmen? Wie jetzt vorgehen? PS. Vater arbeitet zwar 40 h-Woche, ist in übriger Zeit sehr präsent,spielt viel, unternimmt viel, bringt ins Bett etc. Danke!
Hallo, so wie Sie den Verlauf im Verhalten Ihres Sohnes beschreiben, spricht tatsächlich am meisten für die Gleichzeitig der Herausforderungen. Ki-ga ohnehin nur mit Mühen einigermaßen gewältigt und dann die kleine Schwester, die aus dem Blickwinkel Ihres Sohnes das Privileg hat, zu Hause bei der Mutter sein zu dürfen. 2 Woche Befreiung von einer "Bürde" kann schon so viel im Verhalten eines Kindes ausmachen. Aber Ihr Sohn wird mit der Zeit feststellen, dass sein Platz doch im Ki-ga sein wird, und wenn Sie noch ein bisschen Geduld haben, wiird er von selbst wieder hingehen wollen. Machen Sie einfach nur Vorschläge ohne Druck zu erzeugen oder gehen Sie hin und wieder einmal am Ki-ga vorbei und sagen dort hallo. Wenn Die nette Erzieherin sich gut darauf einstellt wird sie ihrerseits Ihrem Sohn den Vorschlag machen, bald wieder in den Ki-ga zurückzukommen. Die letzte Entscheidung sollte er nach Möglichkeit selbstständig treffen. Und natürlich wieder sanfte Ablösung. Viele Grüße
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