Reba
S. g. Dr. Posth, vielen Dank für Ihre Antwort letzte Woche und Ihre tolle Arbeit hier! Habe noch Frage zur LL (trotz Langtext und Suchlauf). Mein Mann scheint tatsächlich noch kein LLvorbild für Tochter (2 1/2)zu sein. Er bemüht sich sehr, ist aber manchmal etwas unbeholfen. Wenn Mama weg ist, klappt es auch mit Papa gut, aber wenn wir beide da sind, ist er oft unerwünscht („Papa weg!“). Jeden 2. Abend bringt er sie ins Bett, aber lieber möchte sie Mama. Papa muss leider lange arbeiten und wenn er heimkommt, ist Tochter schon müde. Am WE verbringen beide mehr Zeit zusammen (Bilderbücher, Spielplatz), Bezugsperson bin aber meist ich. Für Papa ist es dann schwierig, sich (gegen ihren Willen) einzubringen. Tochter will oft „Baby“ sein (bei Mama), ist aber auch schon sehr selbständig. Hat einen starken Willen, möchte alles alleine machen, geht seit 10 Mon (gerne) zur Tagesmutter und ist 1x in der Woche den ganzen Tag bei Oma und Opa (findet sie toll). Ist das okay so? Was können wir tun?
Hallo, es klingt erst einmal nach nur leichten Loslösungsschwierigkeiten, die hinnehmbar sind. Auch die Großeltern fungieren ein wenig in Richtung Loslösung, denn sie zeigen sich dem Kind als kompetent und selbstständigkeit, ohne dass die Mutter dabei sein muss. Immerhin bleibt Ihre Tochter schon beim Vater, wenn Sie nicht in der Nähe sind. Sie können versuchen, die Attraktivität des Vaters zu fördern, in dem Sie Ihrer Tochter den Kontakt zum Papa richtig schmackhaft machen. Und Ihr Mann sollte sich weiter soviel Mühe geben, wie er es jetzt schon tut. Es zahlt sich Im Endeffekt auf jeden Fall aus. Viele Grüße und danke für Ihr Lob.
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