Mitglied inaktiv
Guten Tag Hr. Dr. Posth! Mein Sohn (4,8) wird immer mehr zum "Clown" - sei es im Kindergarten oder daheim. Er hampelt und kaspert vorallem am Tisch oder wenn er merkt, dass ihn jemand dann besonders beachtet. Er kann nicht ruhig sitzen und schafft es kaum, auch mal still zu sein."Stoppt" man ihn nicht gleich, dreht er richtig auf. Dabei denke ich, dass er sich über mangelnde Aufmerksamkeit nicht beklagen kann, deshalb weiß ich nicht weshalb er dieses Verhalten zeigt !? Er versucht z.Zt. bis an Grenzen zu gehen oder auch mal darüber hinaus. Nässt ab und zu auch wieder ein. Andrerseits kommt er nachts wieder zu mir ins Bett und sucht meine Nähe, braucht viel "Kuschelzeit". Wie sollen wir damit umgehen? Mir kommt es vor als habe es mit dem Thema "Lass mich, aber verlass mich nicht" zu tun !? Was meinen Sie dazu? Danke für Ihre Antwort! MfG T.
Hallo, Kasperei kann auch das Überspielen von Spannungsmomenten darstellen. Es wäre also zunächst einmal zu fragen, was denn im Augenblick ein schwierige Herausforderung für Ihren Sohn sein könnte. Ihnen nicht so schnell zugänglich sind Konflikte im Ki-ga. Und da man sein Kind in diesem Alter noch schlecht nach solchen Zusammenhängen fragen kann, muss man die Erzieherinnen ansprechen. Ist es denn auch im KI-ga mit dem Verhalten Ihres Sohnes so, oder nur zu Hause? Wie ist es in der allgemeinen Freizeit, wenn wenig sozialer Anpassungsdruck entsteht? Wiedereinnässen und ein hohes Kuschelbedrüfnis wären in diesem Zusammenhang als Regression (s. gezielter Suchlauf) zu deuten. Das spricht dann für die Konflikthypothese. Typisch snd dann auch aggressive Verhaltensweisen, die Sie als Grenzentesten wahrnehmen. Viele Grüße
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