Adi123
Lieber Herr Nohr, unser Sohn wird bald 6 Jahre alt und hat im Kindergarten einen Freund mit dem er nicht übermäßig viel zu tun hat, aber hin und wieder. Nun ist er bei dem Jungen zum Geburtstag eingeladen und möchte auch gerne hingehen, allerdings möchte er den Jungen nicht zu seinem Geburtstag einladen der 1 Woche später ist. Ich finde das dem Jungen gegenüber nicht schön aber unser Sohn will es auf keinen Fall. Es wäre auch nichts vorgefallen und er würde ihn auch mögen aber er will ihn definitiv nicht auf seinem Geburtstag dabei haben. Das ist mir natürlich auch den Eltern gegenüber ein wenig unangenehm wenn wir auf dem Geburtstag auftauchen, aber umgekehrt wäre er nicht eingeladen, aber meinen Sohn zwingen möchte ich auch nicht, denn er soll ja schon selbst entscheiden können wen er gerne zu seiner Party dabei hat und er soll sich ja auch wohlfühlen. Können Sie mir da einen Rat geben. Vielen lieben Dank und liebe Grüße
Dr. med. Ludger Nohr
Liebe Adi, ich fand das auch immer eine blöde Situation, wenn ich solche Ungleichheit meinte erklären zu müssen. Sie können das mit Ihrem Sohn mit den möglichen Konsequenzen besprechen und dann ist es so. Es gibt da keine Zwangsläufigkeit aber mögliche Folgen beim Thema Nehmen und Geben. Die sollte er einfach wissen. Und es wäre schon spannend zu verstehen, weshalb der Junge stört? Vielleicht weil er der Einzige aus dem KiGa-Bereich ist ? Auf Elternebene lässt sich die Kinder-Entscheidung meist besser vertreten, viele Eltern kennen diese Konstellationen. Also ich würde das so konkret und undramatisch wie möglich lösen. Die Konsequenz seines Handelns, und damit ein soziales Lernen, wird er erfahren und tragen. Dr.Ludger Nohr
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