aines77
Sehr geehrter Herr Dr. Nohr, Sie haben mir in den letzten Wochen auf meine Fragen immer so gut und hilfreich geantwortet, dass ich mich bei Ihnen hiermit gerne bedanken möchte. Ihre Antworten waren immer so konkret, dass man sich wirklich richtig verstanden fühlte und ich habe durch Sie wirklich gute Tipps erhalten. Sie meinten, ich soll unserem Sohn mehr zutrauen, auch das werde ich versuchen, leider fällt es mir im Moment sehr schwer, da er mich, sobald ich ihm mehr Freiraum lasse, leider enttäuscht (Beispiel: ich lasse ihn länger raus, er ist mit den Jungs unterwegs und kommt nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause). Aber ich werde es mit Geduld weiterversuchen und hoffentlich eine Änderung bewirken. Zumindest hab ich nun eine Ahnung, warum er sich so verhält bzw. was wir eventuell falsch gemacht haben oder machen. Vielen herzlichen Dank nochmals für Ihre Mühe und ihre wirklich tollen konkreten Ratschläge!
Dr. med. Ludger Nohr
Liebe aines77, ich freue mich immer, wenn Eltern was verändern wollen, sich über Verhaltensweisen Gedanken machen und nicht nur froh sind, wenn alles glatt läuft (was natürlich auch schön ist). In der Regel lernen wir als Eltern aus solchen "Krisen"-Zeiten, entwickeln wir uns mit und durch die Kinder weiter. Und wir werden auch oft auf unsere Grenzen und Beschränkungen (nicht Schuld!) gestossen, die wir aus unserer Geschichte mitbringen. Wenn wir das akzeptieren können, gehen wir auch mit unseren Kindern anders um. Wenn die Kinder mit der Zeit wahrnehmen, dass wir uns ehrlich mit dem Problem auseinandersetzen, können sie auch leichter unsere Fehler integrieren (auch wenn es im Moment nur ärgerlich ist), die wir als Eltern immer wieder machen. Und so freue ich mich auf Ihre nächste Frage. Es grüßt Sie Dr.Ludger Nohr