Mitglied inaktiv
Lieber Dr Posth, habe gerade den Beitrag von Kati+Max gelesen. Bei uns war es ganz aehnlich. Von Anfang an stundenweise Betreuung und ab 14 Mo dann taegl. 5 Stunden Betreuung waehrend ich Teilzeit arbeite. Dadurch kam es wie von Ihnen richtig eingeschaetzt wohl zu einer kleinen Bindungsverwirrung. Oma ist neben primaerer Ersatzbezugsperson nun auch Losloeslungsvorbild. Frage: bin ich nun auf immer und ewig die Nummer 2 oder relativiert sich das wieder? Sie merken schon...leicht geht mir das nicht ab, auch wenn ich dank Ihres Forums verstehe. Leider, leider bin ich erst 10 Monate Gast Ihres Forums, sonst haette ich wohl einiges anders gemacht. Ich verbringe viel Zeit mit meinem Sohn. Haushalt usw ist geregelt. Nach Job bin ich 100% fuer meinen Sohn da. Ich werde jetzt meinem Sohn nicht die Oma nehmen und auch nicht konkurrieren, wollte nur wissen, ob sich das vielleicht nach der Losloesung etwas relativiert. Gruss Christiane
Liebe Christiane, in gewisser Weise kann ich Sie da beruhigen. Wenn die primäre Bindung stimmt, d.h. ausreichend sicher ist, dann ist die Loslösung keineswegs die Verabschiedung aus den bisher erworbenen Bindungsverhältnis. Die Loslösung bedeutet für das Kind vielmehr das Eingehen in die sekundäre Bindung. Im Untergrund bleibt die Mutter als Nr.1-Bindung erhalten. Allerdings muß sie diesen Status auch ein wenig "verteidigen". Denn wenn sie sich jetzt aus der Beziehung offenkundig zurück zieht und das Loslösungsvorbild von Natur aus sehr stark ist und auch vom Kind positiv bewertet, dann kann die Mutter tatsächlich zunehmend in den Hintergrund treten. So ergeht es auch Müttern und Kindern, deren primäre Bindung am Ende des ersten Lebensjahres unsicher geblieben ist und bie den die Loslösung stark ist. In Ihrem Fall sehe ich da aber soweit keine Gefahr, da Sie sich ja auch der Bindungsstrukturen jetzt bewußt seind. Viele Grüße
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