Mitglied inaktiv
Hallo Herr Dr. Posth, unsere Kleine ist seit einigen Wochen recht schwierig. Den ganzen Tag jammert sie, will immer auf den Arm, beschäftigt werden. Unterhalte ich mich mit meinem Mann od. einer Freundin, wuselt sie ständig um ums rum, zerrt an mir und jammert, will auf meinen Schoß, wieder runter usw. Außerdem bekommt sie Wutanfälle, wenn sie etwas nicht darf oder etwas geht nicht nach ihrem Kopf. Sie schreit, weint, schiebt uns weg und wehrt sich (wenn wir trösten od. ablenken wollen) und läßt sich kaum noch beruhigen. Sie war ein Schreibaby die ersten 4 Monate, danach wurde es aber besser. Die Phasen lt. dem Buch "Oje, ich wachse" haben zeitlich alle gepasst, aber angeblich wird es doch mit ca. 1 Jahr besser. Nun finde ich sie meist schwieriger als zuvor. Dazwischen ist sie jedoch ein Sonnenschein, ist fröhlich, lacht, spielt allein. Aber dann kommt eben wieder die "Wut" durch (oft auch unbegründet). Ist das normal? Was können wir tun? Danke und Grüße, Caro-Nelli
Hallo, um das jetzige Verhalten Ihrer Tochter verstehen und analysieren zu können, müsste ich vielmehr wissen, wie Sie auf das Schreien Ihrer Tochter im ersten Lebensjahr reagiert haben und was Ihnen hierzu geraten worden ist. Waren Sie z.B. in einer Schreiambulanz? Wurde Ihre Tochter von Ihnen viel herumgetragen? Wie und wo hat Ihre Tochter geschlafen? Was sie jetzt zeigt, sind ja starke Selbstbehauptungstendenzen im Rahmen des Trotzens, die sie offenbar mit aggressiven Elementen anreichert. Wie stark ist derzeit der Vater engagiert, um die Loslösung voranzubringen? Vielleicht schreiben Sie mir noch einmal. Viele Grüße
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