Mitglied inaktiv
Hallo Katrin, ich bin wegen meiner Tochter (8,5 Monate und voll gestillt) mal wieder etwas ratlos. Sie hat nach 1,5 Monaten immer gut durchgeschlafen (ca. 12 Stunden) und ist dann auch fröhlich lächelnd aufgewacht. Seit 5-6 Wochen wacht sie nachts mehrmals weinend/jammernd auf und lässt sich kaum beruhigen. Ich stille sie dann manchmal noch. Und auch morgens wacht sie nie "normal" auf, sondern weint immer. Was kann mit ihr los sein? Ich dachte erst an einen Wachstumsschub, aber es dauert nun schon so lange?? Ist es auch richtig, dass ich sie nachts noch einmal stille, oder gewöhne ich ihr damit etwas Falsches an? Sie isst nach wie vor kaum Beikost (ich hatte deswegen schon mal geschrieben) und ich bin nach meiner anfänglichen "pflegeleichten" Tochter nun etwas verunsichert. Vielen Dank!
Liebe Uta, Deine Tochter ist "früher" dran, als die Literatur es für den 10 bis 24. Monat bestimmt. Aber ich denke trotzdem, dass der Zustand Deiner kleinen Tochter vergleichbar ist. Und zwar handelt es sich um den sog. Pavor nocturnus, der selten! bereits zum Ende des ersten Lebensjahres auftritt. Bei den meisten Kindern tritt er sporadisch auf, insgesamt ein bis mehrere Male. Selten, aber immerhin, tritt er jede Nacht auf. Und auffällig dann, wenn die Kinder starken Reizen ausgesetzt wurden und Dinge nur mit Mühe verarbeiten können. Der pavor nocturnus gehört zum normalen Schlafverhalten, er ist keine Verhaltensaufälligkeit und absolut kein Ergebnis einer Fehlerziehung o.ä.!!!!! Dieses Schlafverhalten tritt aus dem tiefen Schlaf auf, etwa 1-3 Stunden nach dem Einschlafen. Man hat kaum einen Zugang zum Kind, es lässt sich nur schwer beruhigen. Das Wiedereinschlafen gelingt rasch ( bei Euch auch?). Das Verhalten der Eltern: halten, wiegen, da sein, stillen!! Du machst also alles ganz prima. Stille Deine Tochter nachts nach wie vor. Sie scheint momentan einen hohen Bedarf an körperliche Nähe zu haben. Ich vermute, dass sie in einem emotionalen Entwicklungsschub steckt und viel gewohntes aus ihrer "echten Babyzeit" beibehalten muss, um Sicherheit zu bewahren. Daher (noch) keine Vorliebe für die Beikost. Schau auch einmal, wie hoch das Schlafpensum Deiner Tochter ist. Denn- Deine Tochter kann nicht durchschlafen, wenn der Schlafbedarf tagsüber schon überschritten ist. Bedeutet: alle Tagesschläfchen müssen vom Nachtschlaf abgezogen werden. Also; ein 12 Stunden Nachtschlaf kann nicht erreicht werden, wenn tagsüber ein ausgedehnter drei Stunden Mittagsschlaf gemacht wurde und der insgesamte Schlafbedarf z.B. tatsächlich nur bei 12 Stunden liegt. Dann ist das Limit um drei Stunden überschritten. Das Schlafpensum muss demnach über den Tag verteilt werden u.U. das Mittagsschläfchen kürzer ausfallen und die Zubettgehzeit vielleicht nach hinten verschieben. Schau mal, ob was dran ist. Und- könnte es auch sein, dass Deine kleine Maus zahnt? Zahnschmerzen sind oft nachts ganz präsent und werden oft in der oberflächlichen Schlafphase eher wahrgenommen- ein Aufwachen erfolgt. Die Ablehnung von Beikost ist meist in der Phase auch zu beobachten. Gib versuchsweise ein abendliches Schmerzzäpfchen für Säuglinge und beobachte, ob die kleine vielleicht ruhiger schläft. Viele Grüße von Katrin
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