Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

unruhiger Schlaf und Beikost

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Frage: unruhiger Schlaf und Beikost

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Hallo liebe Katrin, mein Sohn ist knapp 7 Monate alt und bekommt seit 4 Wochen mittags Gemüsebrei. Bis jetzt haben wir Karotte, Pastinake, Kartoffel, Brokkoli ausprobiert. Er putzt mittlerweile locker ein ganzes Gläschen weg und isst auch gerne. Anschließend an die Breimahlzeit wird er noch gestillt und auch sonst ca. alle drei Stunden. Trotzdem wacht er nachts alle 2-3 Stunden auf und beruhigt sich erst, wenn ich ihn stille. Er trinkt dann auch mind. eine Seite, so dass ich schon den Eindruck habe, dass er Hunger hat. Allerdings bin ich mittlerweile total am Limit, weil ich kaum zum Schlafen komme und tagsüber auch noch meine quirlige dreijährige Tochter zu versorgen habe. Meine Frage ist, ob er nachts wirklich so oft trinken muss, oder ob ihn z.B. auch mal mein Mann mit Schnuller oder Wasser beruhigen könnte. Kann es sein, dass er die Beikost doch nicht so gut verträgt und deshalb so schlecht schläft? Tagsüber ist er sehr ausgeglichen und friedlich. Hatte auch schon an einen Entwicklungsschub gedacht (er kullert seit neuestem durchs ganze Zimmer), aber dauert das so lange? Bin echt ziemlich verzweifelt und schon sehr gespannt auf deinen Rat - im Voraus schonmal Danke - Anni


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Anni, prima, dass Dein junger Mann so toll isst. Und- ja, er befindet sich in einem Entwicklungsschub. Der nächtliche Hunger scheint "echt" zu sein und Du kannst im Ernährungsplan voranschreiten und eine abendliche Breimahlzeit anbieten. Entweder Du stellst auf einen fertigen Milchbrei um oder aber Du mischst reine Flocken mit Wasser und stillst im Anschluß; so mischt sich die Mahlzeit im Bauch zum Milchbrei. Vielleicht ist Dein Sohn dann gesättigter und schläft besser. Wenn er dann offensichtlich satt ist und will nur an der Brust nuckeln, dann sollte Dein Mann das Trösten nachts übernehmen. Du musst mit Deinen Kräften haushalten und für Dich sorgen! Die Beikost verträgt Dein Sohn ganz bestimmt gut; er sucht nachts zu seinem Hungerstillen aber zusätzlich auch viel Nähe. Die kann Papa ihm dann auch geben. Vielleicht kommt Ihr gut zur Ruhe, wenn Ihr den kleinen Mann zu Euch einfach nur ins Bett holt? Vielleicht schläft er dann besser. Da Euer Sohn ein guter Esser ist und scheinbar nicht allergiegefährdet, kannst Du den Ernährungsplan insgesamt zügiger angehen. Natürlich nur dann, wenn der Hunger entsprechend groß ist. Denn Abendbrei etc. sind immer noch keine Garantie für das Durchschlafen. Ich denke aber, dass sich Eure Schlafsituation bald entspannen wird. Achte übrigens auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr. Denn Durst kann ein echtes Einschlafhindernis sein. Bis bald und viele Grüße von Katrin


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