Mitglied inaktiv
Hallo Katrin (gerne auch andere Mamis), unser Sohn ist nun 5,5 Monate und mittlerweile ein recht guter Schläfer. In den ersten 3 Monaten hat er tagsüber sehr viel geschrien und so gut wie gar nicht geschlafen. Sein Schlafbedürfnis tagsüber steigerte sich in den letzten Wochen und wir haben rausgefunden, dass er, wenn wir ihn tagsüber pucken, zum Teil 1,5-2 Stunden am Stück schläft (ungepuckt nur eine halbe Stunde). Auch machen wir tagsüber zum Schlafen die Vorhänge zu und er schläft immer in seinem Zimmer in seinem Bett bei normalen "Tagesgeräuschen". Er hat einen festen Tagesrhytmus, den wir nach Möglichkeit auch immer einhalten. Heißt: Relativ feste Essenszeiten, dazwischen Spiel- und Schlafphasen (wir legen ihn immer hin, wenn er müde ist, das ist so nach ca. 1,5 Stunden Wachzeit der Fall). Nun zu meinem Problem: Ich habe das Gefühl, er kann bzw. möchte nur noch in seinem Bett schlafen! Das ist nicht schlimm, wenn wir zu Hause sind. Nutze ich jedoch z. B. seine Schlafphase für einen Spaziergang, quengelt er sich (wenn ich Glück habe), irgendwann in einen kurzen oberflächlichen Schlaf. Ansonsten brüllt er sich die Seele aus dem Leib. Sobald wir dann zu Hause sind, lege ich ihn in sein Bett (mit Pucksack und Vorhang zu) aber meist ist er dann so übermüdet bzw. hat sich in Rage geschrien, dass er ewig lange (oft eine Stunde lang) schreit und nicht zur Ruhe findet. Auch unterwegs im Auto schläft er so gut wie gar nicht und ist dann nur am Schreien. Wenn wir Oma und Opa besuchen, möchte er dort auch nicht schlafen, egal ob im Kinderwagenaufsatz oder in einem Nest im Bett der Großeltern. Er hält sich in solchen Situation so lange wach, bis er nicht mehr kann und nur noch brüllt. Wir haben schon soviel versucht: Schlafsack von zu Hause, pucken, ihn im Nebenzimmer hinlegen, im Zimmer in dem wir uns aufhalten hinlegen, im Autositz schaukeln etc. - nichts hilft, außer sein Bett zu Hause. Da wir logischerweise nicht immer zu seinen Schlafzeiten zu Hause sein können, frage ich mich nun, wie ich das Problem in den Griff bekommen könnte. Vielleicht ist die Lösung so naheliegend doch ich sehe sie nicht... Vielen Dank schon einmal! Liebe Grüße, Nachtengel
Liebe Nachtengel, Eure Ideen, die Ihr schon versucht habt, kann ich nur befürworten. Wie oft habt Ihr es so probiert? Vielleicht braucht der kleine Mann quasi eine Gewöhnung, damit er sich mit anderen Schlafumgebungen arrangieren kann, als mit seinem Bett. Sofern Ihr Euch irgendwo aufhaltet, wo Du Dich zu Deinem Sohn legen kannst, dann versuche ihn in den Schlaf zu stillen ( sofern Du stillst). Schläft er gerne an der Flasche ein, dann lenke die Mahlzeiten so, dass er dann zur Ruhe kommt. Hast Du ihn schon einmal in einem Tragetuch oder einer Tragehilfe getragen zum Einschlafen? Gibt es irgendeine Besonderheit, ein klitzekleines Ritual, was der kleine erhält, wenn er in seinem Bett einschläft? Versucht so viel wie möglich zu übernehmen. Kann sich der kleine Mann z.B. im Kinderwagen entspannen, wenn er auf dem Bauch liegt? Euer Sohn ist einfach sehr "häuslich", der im Punkt Schlafen keine anderen Strukturen zulässt. Andere Kinder äussern dies im Essverhalten oder anderen Gewohnheiten... Es ist also nichts untypisches, dass Kinder ihren Rhythmus wehemend einfordern. Ein Patentrezept gibt es leider nicht, um eine Änderung vorzunehmen. Versucht so gut es geht Termine, Verabredungen etc. so zu legen, dass das Schlafen daheim stattfinden kann. Ich denke, dass sich dieser Zustand auch wieder ändern wird. Aber momentan braucht Euer Kind seine sichere Schlafumgebung. Viele Grüße von Katrin
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