Frage im Expertenforum Babypflege an Katrin Simon:

Schlafen...

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Frage: Schlafen...

Mitglied inaktiv

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Hallo! Seit ungefähr einer Woche wacht unsere Tochter (39 Wochen, gut entwickelt, wird noch nachts gestillt) mehrmals nachts auf. Vorher war es eine Nachtmahlzeit zwischen 1 und 3 Uhr (abends gibts gegen 18.45 Uhr Brei, sie isst den leider schlecht, nur 100 - 120 gr und anschließend stillen nach Bedarf), derzeit kommt sie gegen 22 Uhr und dann nochmals gegen 3 oder 4 Uhr. Da ich arbeite, sind diese Nachtzeiten für mich nicht so schön, sie gibt auch erst Ruhe, wenn sie trinken kann, trinkt dann einige Minuten und schläft anschließend friedlich weiter. Sie geht gegen 19 Uhr ins Bett und steht um 7 Uhr (ungefähr) auf. Derzeit kommen Zähnchen unten durch, die ersten beiden. Meine Fragen: 1. Kann ich einem Baby nächtliches Stillen angewöhnen? 2. Wie kann ich es wieder abgewöhnen? 3. Trinkt ein Baby an der Brust, obwohl es eingeltich satt ist? 4. Was wäre eine angemessene Abendmahlzeit? Tagsüber isst unser Baby normal und hält vormittags einen kurzen Schlaf und mittags einen längeren, insgesamt 2,5 Stunden. Vielen Dank im Voraus! Jolly


Katrin Simon

Katrin Simon

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Liebe Jolly, da Deine Tochter momentan zahnt ist dies ein ungünstiger Zeitpunkt ein kontinuerliches Schlafen zu üben. Dein Kind hat ganz sicher Zahnungsschmerzen und überbrückt diese durch das nächtliche Trinken. Du kannst sicher sein, dass sie keinen Hunger hat, sondern Trost sucht. Die abendliche Mahlzeit plus stillen reicht als Sättigung über die Nacht hinweg, die auch einer "angemessenen" Abendmahlzeit entspricht. Nächtliches Stillen kann man grundsätzlich nicht angewöhnen, da ein Kind IMMER einen Grund hat an die Brust zu gehen. Dies ist mit zunehmenden Alter meist die Suche nach Nähe und Gewißheit, dass Mama da ist. In Wachstumsschüben kann es weiterhin zu einer echten Nahrungsaufnahme kommen. Das nächtliche Stillen kann man abgewöhnen. Hier ist aber die Unterstützung des Partners gefragt, der dann das Trösten übernehmen sollte. Für ein Kind ist es nämlich sehr schwierig zu verstehen, dass Mama es nicht auf die übliche Weise tröstet, obwohl die verlockenden Trostspender ganz in der Nähe sind. Diese Nächte und das Abgewöhnen können turbulent werden, aber genausogut kann es auch schnell gehen. Der richtige Zeitpunkt ist dann gekommen, wenn Dein Leidensdruck wirklich am Limit ist und Du bereit bist, auch das Verlangen Deines Kindes auf andere Weise auszuhalten. Gegen Zahnungsbeschwerden findest Du hier im Forum noch viele Infos. Euch bald wieder ruhigere Nächte und viele Grüße von Katrin


Mitglied inaktiv

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Vielen lieben Dank! Da der Vater unter der Woche auswärts arbeitet, wird das sicherlich nicht so einfach ein, aber wir lassen uns was einfallen. Jolly


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