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Dr. med. Ludger Nohr

Die psychische Entwicklung von Babys
und Kindern besser verstehen

Dr. med. Ludger Nohr

   

Antwort:

Leicht oppositionell... was tun?

Im Kindergarten und bei anderes benimmt sie sich tadellos. Heißt, sie kann ihre Impulse sehr wohl kontrollieren.
Wie kann ich konkret Grenzen setzen? Wenn sie mich beißt und sich auf dem Boden windet, es offensichtlich keine sie übermannende Emotion ist? Darf ich dann das aktuelle Spiel beenden und sagen: "so nicht... es geht weiter, wenn du wieder ruhiger bist?".... oder sagen: "Wir sind beide grad sauer... lass uns ruhiger werden. Ich im Wohnzimmer und du in deinem Zimmer. Dann gehts am schnellsten".... Danach würde ich natürlich mit ihr drüber reden, was nicht OK war.
Wenn ich sie körperlich irgendwo weg holen muss, weil sie niicht hört. Sie dann zappelt und strampelt und kreischt... darf ich sie locker, aber bestimmt halten und sagen: "Ich setz dich ab, sobald du normal mit mir redest und mit dem Theater aufhörst?"

Irgendetwas muss ich dringend an meiner Art nur zu "spiegeln" und lieb und nett zu sagen: " Ja, du bist jetzt wütend.... das verstehe ich" und alles nur auszusitzen ändern. Denn wir haben Tage, an denen rauscht sie von einer Szene in die Nächste bis sie ihren Willen hat.

Sie bekommt viel Aufmerksamkeit. darf an allem teilhaben. Bisher keinerlei Bestrafung. Logische Konsequenzen auch sparsam eingesetzt. Alles ist gut, solange ihre Laune gut ist. Dann sind die Pforten zur Hölle aufgestoßen.

Habe ich die abwartende Haltung und Emotionen nicht bewertende Haltung, die Sie empfehlen, überinterpretiert?

von Siegfriedstochter am 10.01.2019, 07:17 Uhr

 
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