disi
Kinder für eine Empfehlung hatten? Bei meiner Tochter , welche die 7. klasse beendet gehen nun 2 weitere von der Schule . Insgesamt auf drei Jahre sind dieses 12 Kinder. Ich frage mich ob die Lehrer weil sie ihnen ihre arbeiten auf den Tisch hauen und sagen : " so wird es nichts mit dem Abi" wissen, dass bei diesen Kinder keine gym Empfehlung ausgesprochen wurde. In manchen fallen weiß ich, dass sie eine gym Empfehlung hatten, kann eben auch passieren und manche schaffen es ohne . Aber wie damit umgegangen wird finde ich achin hart für die Kinder. Da wird auch mit den Eltern und den Kindern so geredet , dass sie weinend rausrennen. Ich kenne zwar selber Lehrer, aber die zu fragen find ich komisch . Also wisst ihr das ob die vorher achin wissen wer welche Empfehlung hatte?! Lg
Wenn dem so ist, dann wissen die Lehrer sicherlich mit welcher Empfehlung die Kinder auf die Schule gekommen sind. Und Du glaubst jetzt, dass die Lehrer angewiesen sind, hier eine nachträgliche Selektion zu betreiben? Oder dies von sich aus machen? Grüße Sodapop
Nicht unbedingt, war so ein Gedanke weil meine Tochter halt sagte wie manche weinend rausrennen und die ihnen das nicht gerade ruhig sagen , das klappt nicht , sondern eben etwas ruppiger
Ich glaub nicht das jeder Lehrer in jede Schulakte schaut, und sich dann auch noch merkt welcher Schüler die Empfehlungen hatte. In manchen Schulen muss man mit einem Bild zum Elterabend gehen damit der Lehrer weis von welchen Kind er jetzt berichten soll. Bei meiner Tochter weis auch kein Lehrer das sie Legastheniker ist, das muss sie auch immer wieder jedes Jahr aufs neue Kund tun. Wahrscheinlich liegt es einfach nur daran das die jeweiligen Schüler nicht auf das Gym passen. Der Elternwille ist nicht immer das, was gut für das Kind ist. Meine Tochter hatte die Gym Empfehlungen, ging aber nicht da hin, was für sie die einzig richtige Entscheidung war. Gruß rega
Hallo, vielleicht ist es hier etwas anders, da die Noten ja verbindlich sind für die Eignung - Bayern. Mir hat die 5.-Klass-Klassenlehrerin und auch die Beratungslehrerin gesagt, dass sie nur bei Problemen in die Schulakte und die "alten" Zeugnisse schauen, auch evtl. Kontakt mit GS-Lehrern aufnehmen. Ansonsten freuen sie sich die Kinder so kennenzulernen, wie sie sich an der neuen Schule geben. Lg Heike
Klar wissen die das...aus der Schülerakte! Da steht es drin. Wenn der Lehrer die liest, dann weiß er wem was empfohlen wurde. ![]()
aber da guckt keiner drauf Aussage jetzt nach der 5. Klasse: Sie sieht niemanden Versetzungsgefährdet, alle arbeiten gut mit und individuelle kleine probleme bei einzelnen Schülern in einzelnen Fächern werden von den Fachlehrern angesprochen. Bei uns haben ein paar Kinder eine Realschulempfehlung, aber von den Eltern her wissen das nur die, denen es die jeweiligen Eltern selbst erzählt haben (ich weiss es von 3 Kindern, aber ganz ehrlich: so what? Mir doch egal was die für eine Empfehlung hatten!) Ich finde es erschreckend, wenn da kleine Kinder zum weinen gebracht werden und solche demütigenden und demotivierenden Aussagen an den Kopf geworfen bekommen Furchtbar!
also hier in HH war es so, dass bei der Anmeldung eine Kopie des Zwischenzeugnisses der 4. Klasse gemacht wurde - ich gehe mal davon aus, dass die nicht für den Papierkorb, sondern für die Akte gemacht wurde. Insofern sollte der Lehrer zumindest die Möglichkeit haben, nachzusehen. Ich habe aber mal gefragt, wie sich das so verhält, und die Aussage eines Gymnasiums war, dass es eben keine 1:1 Beziehung zwischen Abgängen nach der 6. Klasse und "nicht-Gymnasial-Empfehlungen" gibt, sondern dass sich zwar ein paar Empfehlungen bestätigen, aber andere auch wider Erwarten das Gymnasium verlassen müssen. Ulrike
Die Kinder hatten schlechte Arbeiten geschrieben und da ist der Spruch "So wird das nichts..." sowohl korrekt als auch angemessen. Wenn man erfährt, dass es mit der gewünschten Schule oder Schulform nichts mehr wird, können einem schon mal die Tränen kommen, ja. Andererseits kann es durchaus sein, dass auch die Lehrer genervt und belastet sind dadurch, dass sie über Monate das Unglück kommen sehen, dezente und deutliche Hinweise bei Eltern und Kind nichts bewirken, das Kind vielleicht von vornherein ungeeignet war und am Ende die Lehrer als Überbringer der schlechten Nachricht natürlich an allem schuld sind.
Da schließe ich mich Daffy an. Wir reden vom Gymnasium und nicht vom Ponyhof (und selbst da wird Kindern gesagt, dass sie ggf. für diesen Sport nicht geeignet sind). Wenn sich Eltern über die meist berechtigte Grundschulempfehlung willentlich hinwegsetzen, dann brauchen sie sich doch nicht zu wundern, wenn das irgendwann in die Hose geht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Dass der Umgangston auf weiterführenden Schulen etwas rauer ist als in der Grundschule, dürfte auch normal sein. Und vielleicht ist es für die entsprechenden Kinder besser, in der Unterstufe schon auf eine geeignete Schulform zu wechseln, als dass sie sich bis zur Oberstufe irgendwie durchwurschteln und dann scheitern.
Bin aus Bayern und hier braucht man ja die Empfehlung. Insofern ist es egal. Aber natürlich wird auch hier dem Kind gesagt: So wird das nichts etc..wenn die Arbeit schlecht war. ich denke nicht, dass das mit der Empfehlung zusammen hängt. Erst recht nicht mehr in der 7ten Klasse! meine Kinder kommen auch manchmal heulend heim, weil die Note schlecht ist oder der Lehrer eine blöde Bemerkung gemacht hat. ist halt so... Die Grundschulkuschelzeit ist vorbei! Lg reni
würden alle die Hände überm Kopf zusammen schlagen vor versammelter mannschaft??? Geht gar nicht würden sie das Kind alleine zur Seite nehmen und es ihm sagen, ok natürlich ist das Gymnasium kein Ponyhof, aber muss man deshalb Kinder so runter machen? Vor allen Klassenkameraden?
Grundschulkuschelzeit *g* Trotzdem hat jeder den nötigen Respekt verdient. Und das hat nix mit kuscheln zu tun, oder würdest du es dir von deinen Chef gefallen lassen? Wäre sicher auch nicht ok wenn er dich respektlos behandelt. Lg
Ich arbeite ja an einer Gesamtschule in NRW und da kommen ja Kinder aller Schulformempfehlungen zusammen. Ja, und wir bekommen eine Klassenliste, da ist auch die Schulformempfehlung drauf. Im allgemeinen wird ja gedrittelt, d.h. man hat von jeder Empfehlung ein paar Kinder in der klasse und dann noch seine Sonderfälle wie autisten, ADHSler, Inklusionskinder mit jeweiligem Schwerpunkt (z.B. Lernbehinderung, Unterstützungsbedarf mit jeweiligem Schwerpunkt). es sit hilfreich, dass man erstmal ungefäjr einen Eindruck hat, was da so auf einen zukommt und weil man ja für Sonderfälle auch anderes Unterrichtsmaterial zur Verfügung stellen muss, aber das Prinzip der Gesamtschule ist ja, dass man weiter vorgeht, als gingen die Kinder wie in der Grundschule einfach weiter gemeinsam, d.h. die Empfehlungen werden auch hinterfragt, kein Kind kommt gleich in eine bestimmte "Schublade". Oft haben wir nach dem ersten halben Jahr, wenn wir nochmal über die Empfehlungen gucken, Kinder, die wir anders einschätzen, die besser, aber auch schlechter sind als die Empfehlung hätte vermuten lassen.
SORRY ;)
Da Du ja eine sehr gemischte Klasse, eben auch mit Sonderfällen, hast, hätte ich mal eine Nachfrage an Dich, wenn auch off topic: spielt Gruppen- und Partnerarbeit an Eurer Schule eine (wichtige) Rolle? Wie geht Ihr da mit einem Autisten um, der, eben, weil er autistisch ist, vielleicht Probleme mit der Gruppenarbeit hat? Wird er von Gruppenarbeiten befreit? Werden andere Maßstäbe für ihn innerhalb der Gruppe angesetzt? Bekommt er für Gruppenarbeiten einen Helfer o.ä. an die Hand? Da Du beschreibst, daß Du eine recht bunt zusammengewürfelte, also sehr heterogene, Klassengemeinschaft hast, würde mich speziell interessieren, wie bei Euch Gruppen- bzw. Partnerarbeit praktisch umgesetzt wird. LG von Silke
Ja, es gibt einige von den besonderen Kindern, die dann keine Gruppenarbeit machen, sondern ganz andere Aufgaben (allein) bearbeiten, das ist ja kein Problem, da auch inhaltlich oft unterschiedlich gearbeitet wird. Im allgemeinen arbeiten wir schon viel in offenen Arbeitsformen, aber ein paar Kinder machen da nicht oder nur selten mit. Da die Kinder allgemein darüber infromiert sind, dass unterschiedliche Kinder eben auch unterschiedliche Stärken und Schwächen haben und daher manchmal andere Aufgaben oder Arbeitsformen oder Hilfesysteme sein müssen, ist das für alle auch okay. Wir haben das in der Klassengemeinschaft mit diesem Bild von den unterschiedlichen Tieren besprochen, die alle auf einen Baum klettern sollen. ;) Das hängt auch bei uns im Klassenraum (aber auf Deutsch, hab ich nur gerade so schnell nicht gefunden). http://michellecharlton.files.wordpress.com/2011/07/fairness1.jpg Die Kinder kennen also den Unterschied zwischen Gleichbehandlung und Fairness.
Das ist wie so Vieles von Bundesland zu Bundesland verschieden. In Ba-Wü darf die Grundschule den weiterführenden Schulen nicht sagen, welche Schulart sie empfohlen hat und sie dürfen die Eltern bei der Anmeldung auch nicht danach fragen.
Ein Zettel ist aber für die GS bestimmt. Und mit Sicherheit findet die auch der nächste Lehrer an der weiterführenden Schule in der Schülerakte.
Nein, im Sekretariat darf man bei der Anmeldung nicht danach gefragt werden, jedoch erzählen Schüler nur sehr freimütig gegenüber den fragenden Lehrern welche Empfehlung sie bekommen haben.
Also es ist ganz einfach das heraus zu bekommen und man sollte mitbnichten denken, das wisse ein Lehrer nicht. ![]()
In Hessen wird die Empfehlung der weiterführenden Schule mitgeteilt. Weicht die von den Eltern gewählte Schulform von der Empfehlung der Grundschule ab, kann diese einen schriftlichen Widerspruch der aufnehmenden Schule mitteilen.
in jedem fall.
.....zählt der Elternwille und die Empfehlung wird bei der Anmeldung an der weiterführenden Schule nicht vorgelegt. Sie wird auch nicht in die Schülerakte eingefügt. Allerdings kann man anhand der Noten die Empfehlung meist recht eindeutig ablesen...
Hallo ich gehe davon aus, dass die das wissen. Warum auch nicht. Anhand der Noten sieht man ja schon einiges. In RLP muss man die Empfehlung zwar nicht mit vorlegen, aber was soll das bringen? Das Zeugnis sehen sie ja eh! viele Grüße
Wir sind auch aus RLP, der Durchschlag der Empfehlung wurde von der Schule an der angemeldet wurde abgestempelt und musste an die Grundschule zurueckgegeben werden. Da die Formulare in ganz RLP wohl die gleichen sind, wird das bei euch auch so gewesen sein. Die Schule kennt also auf jeden Fall die Empfehlung. Das Zeugnis hingegen hat die Sekretaerin zwar gesehen, aber das hat nicht wirklich interessiert.
diesen Schein vorzulegen an der weiterführenden Schule... viele Grüße
In BW dürfen nur von Privatschulen oder für besondere Schulzweige (Schulversuche, Profile wie HB- oder Musikzug) die Zeugnisse verlangt werden, ebenso dürfen nur diese den Teil der Grundschulempfehlung einfordern, auf dem steht, welche Schulart für das Kind empfohlen wird. Vorzulegen ist also nur der Teil, auf dem steht 'Kind X besucht bei uns derzeit die Klasse 4.' Eigentlich dürften also die Lehrer der weiterführenden Schule hier nur in Ausnahmefällen wissen, wie die Leistungen in der Grundschule waren. Ich würde aber behaupten, dass man es bei den allermeisten Kindern recht schnell merkt.
Ich gehe davon aus, dass die Lehrer das wissen; allein schon deshalb, weil Kinder ohne Empfehlung oder mit eingeschränkter ja speziell gefördert werden sollen. Außerdem erfolgt ein Treffen mit den Lehrern der Grundschule...