Maxikid
Hallo Ihr Lieben, wie viele ja wissen, hatte meine Tochter eine sehr schlimme Grundschulzeit, mit extrem schlechten Noten. Der Wechsel in die 5. Klasse brachte bei ihr den pos. Durchbruch. Sie hat Freunde, ist immer in mitten der Klasse dabei. Die Noten sind mehr als gut, sogar eine 1 im Zeugnis hat sie, alles mit wenig Anstrengung und viel Spaß. Nur der Musikunterricht macht ihr noch zu schaffen, aber auch das wird schon werden. Mit dem jetztigen Notendurchschnitt, könnte sie locker aufs Gym. T Von den Lehrern bekommt sie sehr oft eine schöne Rückmeldung, sie wird immer pos. bestärkt. Jetzt werden ihre ganzen Bemühungen auch mal belohnt. In der Grundschule konnte sie sich ja abarbeiten wie sie wollte, etwas pos. gab es nie. Auch ist ihre Moppeligkeit weg. Sie ist um einen Kopf gewachsen, richtig erwachsen ist sie geworden und das Selbstbewustsein ist endlich da.....Und sie erzählt uns jetzt alles, wenn sie etwas auf dem Herzen hat. In der GS hat sie uns ja nie, nie etwas erzählt. Vor kurzem hat sie in der Badewann alle Fotos aus dieser Zeit vernichtet. Z.Zt. sind wir alle nur einfach sehr glücklich, am Meisten aber mein Kind. Ich erkenne sie oft selbst nicht wieder. Liebe Grüße maxikid
Herzlichen Glückwunsch! Ist doch wirklich toll. Der Wechsel zu einer anderen Schule ist wie ein Neuanfang und kann manche Wunder bewirken. Meine Tochter (12) ist auch seit dem Wechsel vor fast 2 Jahren in die Oberschule besser geworden -> 2 beste Schülerin in der Klasse (Durchschnitt 1-2). In der GS war sie im mittleren Bereich (Durchschnitt 2 - 3). Weiterhin für euch viel Glück! LG Ani
Ich freue mich total für Euch!
Hier ist es ähnlich. Kind blüht auf, hat Freundinnen, ist fröhlich, aufgeschlossen und geht - endlich! - gerne zur Schule. Nette engagierte Lehrer - und in der Klasse ist empathielose Prolligkeit auf sehr wenige Einzelpersonen beschränkt (ganz anders als in der GS, wo sie zeitweise sehr gelitten hat).
Meine Tochter habe ich (gegen die Empfehlung) am Gym angemeldet, auf das sie gehen wollte... das aktuelle Halbjahreszeugnis hat mir (und ihr) Recht gegeben. Viele sind gerade in Mathe, Englisch und Deutsch abgerutscht - sie hat sich überall um mindestens eine Note verbessert.
Deine Gefühle kann ich gut nachvollziehen. ![]()
Meine Tochter wollte damals auf gar keine Fall aufs Gym, nicht mit ihren Noten. Kann ich nicht, bin eine Versagerin. Sie währe komplett verkrampft zur Schule gegangen und unter Druck hätte sie wahrscheinlich den totalen Absturz hingelegt. Und, alle aus ihrer Klasse und den Nebenklassen sind hier auf dem Gym bzw. den umliegenden Gyms verteilt. Das hätte sie auch schon nicht gewollt. Der Druck der Grundschule war einfach zu arg für sie, bzw.das soziale Umfeld. Liegt ja alles irgendwie zusammen. Kind fühlt sich in der Gemeinschaft nicht wohl, schlechte Noten, Versagensängste etc. Finde ich aber toll, dass Dein Kind trotzdem so weit selbstvertrauen hatte und aufs Gym wollte. Die Entwicklung, macht doch einen glücklich. LG maxikid
Dieses "ich will da hin" wurde vermutlich auch sehr durch den Einfluß meiner Eltern unterstützt. Bei ihr war es auch mehr das soziale Umfeld in der GS, was für sie schwierig war... und gerade mein Vater hat ihr halt immer wieder erzählt, daß "am Gymnasium sicher nicht so viele Proleten unterwegs sind." (er ist über 70...) Daran hat sie sich geklammert - und Glück gehabt.
Ich bin auch sehr froh und erleichtert über diese Entwicklung und hoffe, es bleibt so! ![]()
Bei uns an der GS war es aber eben anders herum. Es waren nur Kinder aus sehr gutem "Hause" und von und zus an der Schule. Eltern alle doppelt studierte, enorm viele Anwälte...Das Leistungsdenken war sehr hoch...Aber, deswegen waren die Kinder nebst Eltern nicht freundlicher oder hatten ein besseres Benehmen. Und diese Kinder sind eben alle auf dem Gym. Mein Opa war wie deiner. Der würde sich im Grabe um drehen, dass unsere Kind nicht aufs Gym geht. LG maxikid
Leistungsdenken... das war hier eher anders. Wenn ich daran denke, was hier alles NICHT vermittelt wurde, sträuben sich mir immer noch die Haare. Dazu sehr viele Kinder, wo zu Hause (wurscht, ob mit oder ohne Geld) offensichtlich völlig empathiefrei gelebt wird und die das 1:1 auf die Klassenkameraden übertragen haben. Hat allerdings wenig Sinn gemacht, meinem Vater z.B. klarzumachen, daß das kein "Schichtenproblem" war. *lach* Wurscht, es hat ja geklappt und Kind ist glücklich! Das ist die Hauptsache. Jetzt gehe ich gerade mit Kind zwei durch die nervige Phase rund um den Wechsel auf die weiterführende Schule... und Kind zwei will unbedingt zur großen Schwester. Mir soll es recht sein.
Berichte bitte weiter. Kind 2 hat eine tolle Schulzeit, Noten sind der völlig egal. Mal gucken was das so ergibt,..
Ich freue mich, aber das weißt Du ja. ![]()
Hier läuft es auch besser als in der GS. Ein Top Klassenlehrer Team. Neue Freunde, keiner aus ihrer alten Klasse kam mit. Egal. Sie fühlt sich super wohl! Die alte Lehrerin hat sie nicht ( und viele andere) positiv bestärken können....Für mich bedeutet die Schule zwar immer aus dem Nachbarort vom Bus holen da zmmorgens der Bus direkt bei uns hält aber nicht Mittags/Nachmittags- warum auch immer. Aber mein glückliches Kind mit ganz viel Spaß an der Schule sind die 5 Minuten Gurkerei das allemal wert! Das Bauchgefühl beim Tag der offenen Tür bei ihr und uns war absolut richtig.
Hi, das war bei uns auch so. Am Tag der offenen Tür meinte mein Kind sehr schnell, hier hin will ich und keine andere Schule. Wir Eltern waren auch sehr zufrieden. LG maxikid
Ich freue mich für euch! Klingt traumhaft und mit so einer Rückendeckung lernt es sich leichter.
Ich freue mich für euch! Hier kann ich ebenfalls Gutes berichten. Die Klasse ist zwar etwas seltsam und das Schulgebäude vergammelt (typisch Köln), es fallen viele Stunden aus und diese deutsche Unprofessionalität findet auch hier statt, aber das Kind findet es abenteuerlich und geht gern hin. Notenmässig ist auch alles wie erwartet.