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Kinder unbedingt taufen lassen?Wen als Paten?

Kinder unbedingt taufen lassen?Wen als Paten?

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Da wir es nie für wichtig schienen, die Kinder taufen zu lassen, sind sie es bis heute nicht. Die Kinder sind 4,5 und bald 3. Ich weiß, das es meinen Eltern nicht besonders passt, wegen Tradition usw, eben weil es "dazu" gehört...Ist mir aber egal... Problem ist auch, das wir keine Lust haben, das es in einem Familienstreit endet, wer letztendlich Pate wird. Das kotzt mich so an... Wir hatten damals meine "damalige"beste Freundin gefragt, Kontakt ist heute fast nicht mehr da, tel. vielleicht 1x im Quartal und sehen uns 1x im Jahr.:-( Ich weiß aber, das meine Mutter das gerne möchte, dass meine Schwester Patin wird, aber warum sollte sie? Ich habe nur eine Schwester und die ist Tante, warum sollte sie denn gleich Patentante werden? Und was ist mit meiner ehemaligen besten Freundin? Falls die Kinder doch mal getauft werden, möchte ich sie nicht mehr als Patin haben, das Vertrauen ist einfach weg. Das Problem ist nur,sie schenkt den Kindern jedes Jahr etwas zum Geburtstag und zu Weihnachten...Da bekomm ich ein schlechtes Gewissen... Wir hätten jemanden, aber da weiß ich das meine Eltern wie blöd mit an dem Tisch sitzen würden, das sie sie nicht kennen. Echt ein leidiges Thema, einerseits würd ich sie gerne taufen lassen, andererseits habe ich keine Lust auf Familienzickerei! Was würdet ihr machen?? LG Janine


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also ich habe meine beste freundin als Patin. Wollte keinen meiner Geschwister nehmen, Das Taufen war mir sehr wichtig. Mein kleiner wird auch ein wenig christlich erzogen. Wenn du dass machen willst würd ich taufen lassen, wenn du gar nix mit der kirche zu tun hast musste auch nicht. Hätte ich wahrscheinlich gar nicht gemacht. Und unter Druck setzen ließ ich mich damals auch nicht. Mach es so wie du denkst. glg


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Für uns gehört die Taufe dazu. Ich habe drei Kinder und alle drei sind ev. getauft, aber nicht der Fam. zuliebe sondern weil es uns wichtig ist und war den Kindern einen christlichen Glauben zu vermitteln. Was sie dann später daraus machen, das ist ihre Sache. Ich wurde relativ streng katholisch erzogen, lebe aber mehr oder weniger nach dem ev. Glauben, der kath. ist mir zu übertrieben, eingefahren, streng und untolerant. Mein erster Sohn hat meine Schwester und die meines Mannes als Paten. Der zweite, die Nichte meines Mannes zu der wir ein sehr freundschaftliches Verhältnis haben und unseren besten langjährigen Freund der auch mein Trauzeuge ist. Bei meiner Tochter war es schon schwieriger, wir haben uns dann für die zweite Nichte meines Mannes entschieden. Zusätzlich eine damalige gute Freundin, heute leider nur noch mehr eine flüchtige Bekannte, die damals auch bei der Geburt dabei war, und als dritten haben wir noch meinen Bruder genommen. Unsere Paten wurden nicht nach dem Geld etc. ausgesucht, sondern wir haben darauf geachtet wer die meiste Verantwortung übernehmen kann bzw. es sollte immer min. einer dabei sein, der die Kinder, im Falle unseres Todes, alle gemeinsam nehmen kann und würde. Ich denke dies ist uns ganz gut gelungen, denn von den insges. 7 Paten, sind 5 dabei auf die ich mich in so einem NOtfall verlassen könnte! Pate sein, heißt nicht ein Kind unbedingt beschenken zu müssen, sondern in besonderen Fällen bereit zu sein die Verantwortung zu übernehmen. Außerdem ist es mir wichtiger, dass ein Pate an ein Geburtstag denkt, als nur zu schenken. Aus diesem Grund ist auch nie mein Schwager Pate geworden, weil ich weiß für ihn ist es schon eine Herausforderung sich ein Geburtsdatum zu merken. Also der obligatorische Anruf zum Geburtstag ist für uns wichtiger als ein GEschenk. Paten sucht man nicht danach aus wer einen am Besten gefällt oder um die Fam. zu besänftigen, sondern danach was das Beste (im moment zumindest) für sein eigenes Kind ist.


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Ohh ja, das leidige Thema kenne ich. Ich kann dir nur sagen, wie wir es im Nachhinein gemacht haben. Wir haben drei Kinder. Der Große wurde gleichzeitig mit dem Mittleren getauft, da war er schon fast 4 Jahre und der Mittlere 3 Monate (also Doppeltaufe). Wir haben für beide Kids je eine Schwester von meinem Mann genommen und als zweiten Paten dann einmal der Lebensgefährte meiner Mutter und beim anderen Sohni wollten wir den damaligen besten Freund meines Mannes haben, der das Amt aber abgelehnt hat :( Warum auch immer... aber die Freundschaft ist im Nachhinein eh kaputt gegangen. Beim Dritten haben wir es ganz anders gemacht, da haben wir eine langjährige Freundin aus der Familie genommen und meine beste Freundin. Was soll ich sagen.... die besten Paten geben die langjährige Freundin und meine beste Freundin ab. Wie du schon sagst, es geht nicht um die Geschenke, sondern das man auch so sich mal um das Patenkind kümmert, an es denkt. Und das tun nunmal die Freundinnen besser als die Familie, die eigentlich eh ihr "Amt" als Tanten und Onkel haben ;-) Ich denke es kommt auch immer auf die Familienverhältnisse an, ob man eher dicke mit seiner Familie ist oder eben eher auf Abstand. Gruß Mely


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Entweder nicht taufen lassen und die Eltern mosern lassen oder taufen lassen mit Paten, mit denen IHR und die Kinder einverstanden seit! Ich hab bei den Paten meiner beiden Großen(teilweise) Glück gehabt. DIe Paten der Kleinen, das war ein totaler Reinfall Mir sind teuere Geschenke eigentlich nicht wichtig. Wichtiger wäre es mir, dass sich die Paten kümmern, ihre Patenpflichten ernst nehmen, für die Kinder da sind. Tja, Pustekuchen. Meine Kleine nimmt nichtmal das Geschenk von der Patin an, auch wenn das noch so groß ist. Sie sieht ihre Patin genau 2 mal im Jahr und nein, nicht Weihnachten und Geburtstag, sondern Geburtstag und wenn WIR mal hinfahren. Weihnachten war sie 20m(!) weiter bei ihren Eltern, aber hier war sie nicht Also, überlegt euch genau, wen ihr als Paten auswählt. Achso, ich hab überwiegend Familienmitglieder als Paten, da unsere "Freunde" sich nach der Geburt des Großen "verabschiedet" haben. LG


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warum wollt ihr die kinder taufen lassen ? nur wenn ihr diese frage mit: weil wir wollen, dass sie mit dem christlichen glauben aufwachsen - beantworten könnt, dann solltet ihr über die taufe nachdenken. und das zieht auch einiges nach sich: in die kirche gehen (und nicht nur weihnachten und ostern), beten auch zu hause, später mal religionsunterricht ... ja, die taufe ist ein geschenk, aber man muss auch daraus was machen. und die frage nach den paten: sucht euch solche paten mit denen ihr eure kinder anvertrauen würdet. da ist es egal was die familie sagt. pate zu sein ist eine ehre und hat nichts mit tradition zu tun.