RR
Hallo ich glaube dass viele die Energiekosten nicht so wirklich auf dem Schirm haben, bis die Jahresabrechnung kommt..... daher mal ein paar Tipps, stellt gerne auch euere Erfahrungen mit dazu ein: Waschmaschine im Eco Modus nutzen und voll beladen auf Trockner verzichten u. Wäsche auf der Leine trocknen, im Winter reicht oft ein überdachter Platz im Freien Warmwasser nur zu bestimmten Zeiten bereithalten lassen Kühlschrank möglichst nicht neben Herd o Heizung deponieren Wer Niedertarifstromzähler hat, die Sachen die irgendwie gehen da erst laufen lassen Herd schon vor dem fertig garen ausmachen (geht natürlich nicht mit Induktion) Für den Hausgang zwischen den Zimmern Nachtlichtchen verwenden statt ständig Lampe ein- u. auszuschalten Im Sommer abends auf dem Balkon Kerzen statt elektrisches Licht bzw Solarlämpchen verwenden Heizung immer dann runterdrehen wenn keiner zu Hause ist o. wenn alle schlafen, außerdem: niedrigere Vorlauftemperatur einstellen u. dafür die Heizkörper voll auf ist günstiger als umgekehrt Natürlich gehen nicht alle Tipps bei jedem, aber her mit euren, vielleicht kommen wir dann alle nochmal auf "günstige Ideen"..... viele Grüße
7 deiner Tipps wende ich an. Einen Trockner haben wir auch gar nicht. Nur bei Kerzenschein in der Wohnung sitzen, möchte ich nicht. Ich brauche Licht, vor allem morgens, wenn es noch dunkel ist. Da mach ich auch schon mal mehr Licht an, als unbedingt nötig. Ein Spartipp von mir. Brot portionsweise einfrieren. So wird nichts weggeworfen. Im Kühlschrank für eine bessere Übersicht Körbchen verwenden. So kann nichts nach hinten rutschen und vergessen werden.
Hallo wir sitzen nicht bei Kerzenlicht in der Wohnung sondern abends zum Essen etc. im Sommer auf dem Balkon.... finden wir schöner u. der Stromverbrauch ist auch reduziert.... Drinnen möchte ich es auch hell haben - außer der Zwischengang, der muss nicht völlig hell sein. viele Grüße
Stimmt. Sorry.
An unseren Heizkörpern wurde ein Ventiel eingebaut....vor 2 Jahren. Seit dem, wird die Heizung schon auf Stufe 2 sehr sehr warm und wir bekommen jedes Jahr jetzt sehr viel erstattet. Sind aber eigentlich sehr alte Hiezkörper aus dem Jahr 1929. Viel selber einstellen geht hier gar nicht, da Miethaus.... LG maxikid
Ich habe keine Tipps. Bin das genaue Gegenteil 🙈 bei Waschmaschine und Spülmaschine benutze ich fast ausschließlich quick power, ab und zu intensiv (soll ja gut für die Geräte sein) ich hänge nie Wäsche auf, benutze nur den Trockner Backofen steht neben Kühlschrank und Herd hat induktion habe immer Lichter an und Heizung dauerhaft kuschlig warm auf 23/24 grad
23/24 Grad - da bekäme ich nen Koller. Viel zu warm. Wir regeln über den niedrigen Vorlauf, heizen durch und steuern mit intelligenten Thermostaten. Einen Trockner hab ich, benutze ihn aber eher selten. Aber - ich hab einen Garten und einen Keller. Spülmaschine läuft hier fast immer auf ECO, ab und an Heiß zum durchspülen. Und die von @RR beschrieben kleinen Lampen mit Bewegungsmodus haben wir auch, aber mit der Intention nicht des Sparens sondern, dass halt keiner aufwacht wenn man mal raus muss. Herd könnte bei uns neben dem Kühlschrank stehen. Die Wärme bleibt ja im Herd und der Kühlschrank hat eine dicke Isolierung. Das wäre also grad egal.
Ich finde ja, dass man aufpassen muss den Schinken nicht nach der Wurst zu werfen. 😉 Die von Dir beschriebenen Nachtleuchten wären so ein Beispiel. Es hängt ja immer vom Leuchtmittel und der Leuchtdauer ab. Eine Deckenlampe mit LED verbraucht weniger als das ständige an und aus der Bewegungsmelder-Lämpchen. Wäsche trocknen, da bin ich bei Dir, aber wenn man eine kleine Wohnung hat und keine Möglichkeit eines Unterstandes muss man trocknen. Meiner Studentin ist es gar verboten Wäsche aufzuhängen. Auch die WM im Eco-Modus ..... nutze ich nicht. Ich will meine Wäsche schnell gewaschen haben und zum Ende kommen. Den GS in diesem Modus dauerhaft zu benutzen schadet mehr als es spart. Kerzen auf dem Balkontisch finde ich auch schön. Aber ich mach das nicht wegen dem Strom, denn Kerzen kosten nämlich auch. Ich mach das, weil es entspannt und es viel netter ist als das Licht der Terrasse. Wasser nach Zeiten einstellen, kann man machen, wenn man weiß wann man zuhause ist. Und wer kann das schon? Dazu bedarf es eines Eigenheimes. Heizung mit niedriger Vorlauftemperatur ist sinnvoll, aber dann nicht runter drehen. Sonst sitzt man im kalten. Das wollt aber ja nur Ihr. Aber auch hier gilt - wer kann das schon selber beieinflussen? Sicherlich gibt es viele kleine Tipps die Strom sparen helfen. Nur leider verbraucht es an anderen Stellen viel mehr Strom. Ein Computer z.B. Ein Staubsauger. Eine Küchenmaschine ..... ein Haarfön. Aber tatsächlich will ich darauf nicht verzichten. 😉🫶
Vieles handhaben wir auch so wie du es beschrieben hast. Ich achte auch noch darauf, den schon warmen Backofen für mehrere Sachen hintereinander zu benutzen, also z.B. Brot, Kuchen, Lasagne. Da muss man gut auf die Zubereitungszeit achten. Auch kann man Speisen im Kühlschrank auftauen.
Hallo ja das mit dem Auftauen im Kühlschrank mache ich auch - wenn es passt. Wenn man in kälteren Gefilden wohnt in denen es nachts gefriert kann man z. B. auch einen Tetrapack mit Wasser füllen u. draußen gefrieren lassen u. den dann in den Kühlschrank stellen. Brot backe ich nicht im Backofen sondern im BBA.... Aber ich nutze die Restwärme des Backofens danach für die Küche indem ich den Backofen ausschalte u. die Tür davon öffne, dadurch fährt sich der Heizkörper automatisch runter..... viele Grüße
Beim Eigenheim sollte man bei der Heizung einen hydraulischen Abgleich vornehmen lassen, damit die Heizkörper/Fußbodenheizung optimal beheizt werden und keine Energie verschwendet wird. Ansonsten überall LED rein, aber das ist ja heute Standard. Ich weiß nicht, was teurer ist, eine LED-Lampe 3 Stunden brennen lassen oder eine gute Kerze. Aber wir sitzen auch gerne mal bei Kerzenlicht in der Küche, weil es so schön gemütlich ist. Auf den Wäschetrockner möchte ich im Winter nicht verzichten. Im Sommer trockne ich zumindest größere Wäschestücke draußen oder im Wintergarten. Aber 50 Socken aufhängen ist mir zu umständlich, die gehen immer in den Trockner. Elektrongeräte komplett ausschalten und nicht in Standby lassen, genauso nicht die Ladegeräte für die Handys permanent eingesteckt lassen (auch wegen Brandgefahr), aber da schwächel ich auch. Da wir eine PV-Anlage haben, versuche ich, größere Elektrogeräte wie Waschmachine, Wäschetrockner und Spülmaschine bevorzugt zu Zeiten mit Sonnenschein laufen zu lassen. Klappt beim aktuellen Wetter natürlich nur bedingt. Türen innerhalb der Wohnung schließen, damit wenig benutzte Räume nicht unnütz mitgeheizt werden. Die Zirkulationspumpe für Warmwasser ausschalten. Bei uns wird grundsätzlich nur 1x am Tag warmes Wasser produziert, das reicht für 2 Personen morgens duschen und ein bisschen Geschirr abspülen mit der Hand oder was man sonst so über den Tag benötigt. Wenn das Warmwasser laufen soll, muss es über Alexa angefordert werden. Dann springt die Pumpe an und das heiße Wasser ist schnell am Auslass. Das funktioniert sehr gut und hat zu beträchlichen Einsparungen geführt.
Ich bin nur halbtags bzw. an drei vollen Tagen außer Haus, aber da lasse ich die Heizung trotzdem knapp unter zwei stehen. Der Grund ist, dass die Wohnung auf beiden Seiten Außenwände hat und die sonst zu stark abkühlen - Schimmel möchte ich nämlich keinen. Ich denke zwar darüber nach, wie ich hier energieeffizienter heizen könnte und habe demnächst da auch ein Gespräch mit meinem Nachbarn, der Architekt ist, aber die Hauswand durchbohren für eine Wärmepumpe o.ä. geht nicht ohne WEG-Zustimmung und Denkmalschutzbehörde. Und für die Fenster habe ich mir jetzt Thermofolie bestellt. Die Geräte in meiner Küche sind neu und energieffizient, da macht es nichts, dass Backofen und Kühlschran nebeneinander stehen, die sind beide gut isoliert. Auch den Induktionsherd lasse ich aber auch nicht immer auf voller Pulle laufen, sondern es gibt da eine "Fortkochstufe". Da ich meistens nur für ein oder zwei Personen backe, nutze ich einen Airfryer, der wie ein Mini-Heißluftofen funktioniert. An Glühlampen nutze ich nur LED, die sind nicht nur energiesparend, sondern auch viel langlebiger - viele davon nutze ich schon fünf Jahre oder länger. Im Sommer auf dem Balkon habe ich so ein herumtragbares Akkuleuchtchen, das Licht ist auch gemütlicher als meine Balkonbeleuchtung. Kerzen nutze ich eher wegen der Stimmung oder gegen Viechzeug.
Ich nutze sehr viele Kerzen in der Wohnung, aber nur wegen der Stimmung, nicht um zu sparen. Im Sommer habe ich nur ab und an ein Kerze auf dem Balkon an (liege dann eh schon immer im Bett)....aber auch nur wegen der Stimmung. LG maxikid
Wie sieht denn eure aktuelle Strategie in puncto Heiz- und elektrische Energie aus? Habt ihr Photovoltaik auf dem Dach/am Balkon, habt ihr schon eine Wärmepumpe oder plant den Umbau? Ich rechne zwar nicht damit, dass der gekippte "Heiz-Hammer" die Klagewelle der Branchen- und Umweltverbände vor dem Verfassungsgericht überstehen wird, aber nur mal so interessehalber: Wie sieht eure Zukunftsstrategie aus - vor allem natürlich als Eigentümer*innen? Das, was die Rotschwarz in die aktuelle Novelle hineingeschrieben hat, wird um den Faktor zehn ineffizienter und ergo teurer werden als die vorherige Regelung, und das würde uns alle schon ziemlich bald einholen (spätestens 2028, wenn die EU-Regelung kommt). An der Stelle ergänze ich auch noch mal als kleine Hintergrundinfo, dass Deutschland das bevölkerungsreichste und wirtschaftlich stärkste Land in der EU ist und immer noch zu 80% mit fossiler Energie beheizt wird. Die uns im Übrigen jährlich als Land rund 100 Milliarden Steuergelder kostet, auf EU-Ebene sind es sogar um die 450 Milliarden...
Hallo Photovoltaik aufs Dach geht bei uns nicht, da Aspestplatten..... Wärmepumpe geht bei uns auch nicht, wäre riesen Umplanung..... Da mein Sohn aber AHK gelernt hat u. auch sein Chef sagt so schnell wird die Wärmepumpe nicht in D flächendeckend eingebaut werden KÖNNEN.... sehe ich dem ganzen noch sehr entspannt entgegen. In unserem anderen Haus wäre WP kein Problem, das Haus heizt sich mit 40-50° Vorlauftemperatur auch bei Minusgraden auf, da es aber derzeit meist unbewohnt ist, wird die Heizung lt. unserem Junior wahrscheinlich noch einige Jahre halten....) Wir denken eh, dass die WP nicht das dauerhafte Mittel der Wärme sein u. bleiben wird. Ich denke in 10 Jahren sind wir schlauer..... viele Grüße
"Da mein Sohn aber AHK gelernt hat u. auch sein Chef sagt so schnell wird die Wärmepumpe nicht in D flächendeckend eingebaut werden KÖNNEN...." Weshalb sagt der Chef das? Weil er meint, es gäbe nicht genug verfügbare Wärmepumpen? Oder nicht genug Techniker, die diese einbauen können? Diese Einschätzung wundert mich etwas, denn ich werde hier mit Wärmepumpen-Werbung von lokalen Betrieben bombardiert, so als hätten die riesige Bestände geäußert und wollten die jetzt möglichst noch schnell einbauen, bevor evtl. auch Fördergelder gestrichen werden. Die Situation scheint sich gegenüber der von vor drei, vier Jahren jedenfalls dramatisch geändert zu haben. Oder ist da die Sachlage im Saarland so viel anders als hier im Nordosten der Republik? Ich dachte gerade bei euch an das Thema Wärmepumpe, weil ihr doch solche Sparfüchse seid. Das ist zwar jetzt dann erstmal in der Anschaffung teuer, aber noch gibt es ja die Förderungen, und die amortisiert sich sehr schnell - vor allem, wenn man sie mit Photovoltaik am Balkon, auf dem Dach oder im Garten kombiniert. Das vollkommen unabhängig davon, ob eure aktuelle Heizung noch ein paar Jahre halten wird. Das, was die Bundesregierung da gerade beschlossen hat, wird nämlich sehr teuer werden. Wenn Wärmepumpen nicht die Heizmethode der Zukunft sein sollen, was haltet ihr denn dann für eine realistische Alternative? Strafen für hohe CO2-Emission werden kommen, alles andere, was da so an "technologieoffener" Ideen durch die Politik geistert, ist bestenfalls Zukunftsmusik (Kernfusion z. B.).
Also ein Balkonkraftwerk ist gänzlich ungeeignet in Bezug auf alternative Heizenergie und Wärmepumpe. Das hat mich schon an deiner Info etwas weiter oben irritiert. Photovoltaik und Wärmepumpe passen gut zusammen, aber bitte in ausreichender KW-Zahl. Ein Balkonkraftwerk ist Spielerei. Es muss ja auch produziert werden. Ob die Wärmepumpe bei unseren Energiepreisen das Non plus Ultra ist? Ich tanke 80 Cent wenn ich unterwegs mein Auto laden muss. SO geht keine Energiewende. Außerdem verändert sich die Technik. Wenn man nicht unbedingt muss, würde ich tatsächlich auch abwarten. Wir bekommen jetzt eine Photovoltaik auf's komplette Dach. Unsere Freunde haben das vor 5 Jahren machen lassen, für ähnlich viel Geld, aber halbe kw-Zahl. Wie gut, dass wir gewartet haben. 😅
Wir besitzen aktuell ein Haus (sind dabei es zu verkaufen) mit wärmepumpe, pv Anlage und wallbox. Wir zahlen umgerechnet 90€ (170€ Abschlag - 80€ einspeisevergütung) für heizen, hausstrom und tanken ( haben nur e Autos). wir werden ab Sommer wieder zur Miete wohnen. In ein Mehrfamilienhaus. Neubau, wärmepumpe, pv Anlage und für uns angebrachte wallbox. Dort werden wir dann den produzierten Strom vergünstigt kaufen
Wir benötigen wesentlich mehr Strom. Dabei haben wir keine Wärmepumpe. Aber zwei eAutos wollen geladen werden wenn sie von 3 (4) Personen genutzt werden. Und auch das laden aus Speicher und oder direkt vom Dach wird das in Zukunft zwar etwas reduzieren, aber bevor wir überhaupt davon profitieren können zahlen wir erst mal rund 10 Jahre die Investitionskosten ab. Erst danach sparen wir. Und ob wir sparen hängt von der Zuverlässigkeit der Anlage und deren Störanfälligkeit ab. Ich finde, dass so pauschale Geldangaben nicht hilfreich sind und keinesfalls ein Gesamtbild abgeben.
"Außerdem verändert sich die Technik. Wenn man nicht unbedingt muss, würde ich tatsächlich auch abwarten." Natürlich verändert sich die, und Anlagen werden immer effizienter. Ich habe auch nie behauptet, dass ich mir ein zweites Standbein als Energieberaterin per Ferndiagnose aufbaue, ich bin gerade am Sondieren und muss das zudem allein machen - die einzige Person, die diese Wohnung und ihre Kältebrücken etc. genauso gut kennt wie ich, hat vier Beine und zeigt bedauerlich wenig Engagement, mich bei der Umrüstung meiner ETW auf mehr Energieeffizienz zu unterstützen. Engagiert ist sie vor allem darin, auf ihren gewohnten Fütterungszeiten zu bestehen und mich deshalb am Sonntagmorgen zu unchristlichen Zeiten aus dem Bett zu jagen, damit ich mit meinem Kaffee schon wieder hier herumhänge. Wie bei jedem Thema (unten hatten wir es ja von den Geldanlagen) braucht jede*r einen individuell passenden Plan und entsprechend kompetente Beratung - ich werde mir demnächst ein Webinar von 1,5 Grad ansehen, bevor ich mir gezielte Beratung suche und ggfs. auch noch verschiedene Modelle von ausländischen Lieferanten vergleiche. Ich unterstütze gern die lokale Wirtschaft, aber wenn mir die Modelle andrehen will, die nicht auf meine Situation passen, dann streike ich. Balkonkraftwerk kann ich alleine montieren (ggfs. mit Hile von Nachbarn), das halte ich für kein großes Hexenwerk. Da wären ggfs. die Modelle interessant, die der lokale BUND hier empfiehlt, die sind mit entsprechenden Rabatten/Rückvergütungen gekoppelt. Aber auch da werde ich natürlich vergleichen, was für mich am besten passt. Ich habe bekanntlich kein Auto, aber hier in meinem unmittelbaren Umkreis gibt es etliche Stromlade-Parkplätze mit modernen Schnellladesystemen. Viele hier im Viertel haben (mangels genügend Parkflächen) gar kein eigenes Auto, sondern nutzen Carsharing, fahren Fahrrad oder laufen, hier ist alles, was man im Alltag braucht, in bequemer Lauf- oder Fahrraddistanz, und wenn der ÖPNV nicht streikt wie gerade, kommt man sonst mit Bussen und Bahnen ans Ziel - nur leider nicht mehr so gut in die sächsische Provinz. Die Uni- und Touri-Hotspots sind aber kein Problem. Photovoltaik für das Dach wird hier schwieriger, da Altbau aus der Gründerzeit und dementsprechend Denkmalschutz für alles, was Veränderungen an der Optik und am Gebäudekörper selbst verursacht. Hinzu kommt, dass wir eine sehr heterogene WEG haben - im Haus wohnen einige junge, für energetische Sanierung aufgeschlossene junge Eigentümer, aber auch WGs oder Mieter, deren Eigentümer in Düsseldorf, München oder Ffm sitzen und für die die Wohnung ein reines Anlageobjekt in den 90er Jahren war. Dementsprechend wenig wird sich auch darum gekümmert und mit den Mietern kommuniziert. Die machen sich nur (verständlicherweise) Sorgen wegen Heizkostennachzahlungen. Ach ja, Thema Energiepreise: Die würden automatisch sinken, wenn sich unsere Bundesregierung mal von ihrem Gas-Fetisch verabschieden würde - mit Katherina Reiche als Cheflobbyistin ist das natürlich illusorisch. Es kann ja wohl auch nicht die Lösung sein, die durch Preisdifferenzen gegenüber günstigem erneuerbarem Strom bedingten Mehrbelastungen dauerhaft durch Subventionena aus Sondervermögen zu bezuschussen, die eigentlich für Klima- und Transformationsinvestitionen gedacht sind. Das ist alles verschleudertes Steuergeld, das am Ende fehlen wird, um wirklich energetisch konkurrenzfähig zu werden, statt sich in Dauerabhängigkeiten von Autokratien zu begeben.
Guck mal die schöne Grafik an, die Captain Futura für die aktuellen Beschlüsse der Bundesregierung erstellt hat: https://www.captain-futura.de/2026/02/27/19811/ Und guck mal, was er über die aktuelle Situation mit dem Iran-Krieg schreibt: https://www.captain-futura.de/2026/03/01/sonne-und-wind-fuer-europa-in-der-strasse-von-hormus-blockiert/
Hallo tja, der Chef meines Sohnes ist die 3. Generation in seinem Betrieb, die 4. Generation steht bereits dahinter.... in 2025 war mein Sohn dabei als der Chef sich eine neue GASHEIZUNG in den Keller einbauen lies von seinen Angestellten.... Von der alten Gasheizung sind noch ein paar Ersatzteile verwendbar - baugleich mit der Gasheizung in der Bald-Wohnung meines Juniors - also wurden die Ersatzteile von meinem Sohn gleich mal an Land gezogen..... Förderung bekämen wir eh nicht viel, da vor allem Gewerbe u. nur nebenbei Wohnung..... wenn dann noch die Heizkörper alle getauscht werden müssten u. noch eine Dämmung erneuert werden müsste und und und..... wir zahlen derzeit ca. 700 € im JAHR an Heizkosten. Ggf. wird es doppelt o. 3x so teuer. Damit können wir länger günstiger heizen als mit Wärmepumpe.... viele Grüße
Ich will die Expertise des Chefs deines Sohnes als Heizungsbauer und die Tradition des Betriebs nicht in Zweifel ziehen, die weitere politische Entwicklung wird euch alle aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kalt erwischen. Das sage nicht ich, das sagen Energiexperten. Auch die Bundesregierung wird sich da schneller dem internationalen Druck beugen müssen, als sie es aktuell einsieht. Mit Gas zu heizen, wird schneller ein Auslaufmodell werden als erst in zehn Jahren.
Hallo im Moment halte ich noch "Alles" für möglich, daher lehne ich mich noch entspannt zurück.... Bei Solaranlagen hat man vor ein paar Jahren auch versucht Druck zu machen u. am Ende wollten sie nur die alten Anlagen die schlechter waren als die neueren bereits bald fertig gestellten verkaufen..... Luftwärmepumpen sind die schlechteste Lösung die derzeit auf dem Markt ist - die besseren Alternativen kommen noch.... Auch der Chef der Heizungsanlagen heizt sogar noch mit einer alten Ölheizung, das wird dann noch viel teuerer.... WP wird er lt. eig. Angaben aber def. (noch) nicht einbauen..... viele Grüße
Gut, wenn irh die Möglichkeit habt, irgendwann mit Erdwärme zu heizen (die habe ich z. B. definitiv nicht, da viel zu dicht bebaut, dann mag das sein. Die Firmen, die mir jetzt (womöglich telefonisch) noch irgendwelche Altgeräte aufs Auge drücken wollen, blocke ich aber konsequent, für dumm verkaufen lassen will ich mich natürlich auch nicht. Schauen wir mal, was die "Task Force" von Frau Reiche in ihrer frisch einberufenen Krisensitzung beschließt - gerade schnellen Öl- und Gaspreise ja enorm in die Höhe...
Woher weist du denn, dass ihr mehr Strom verbraucht?
Da Du deinen Abschlag nanntest. Unserer ist höher. Selbst mit PV-Anlage, denn die rechnet sich erst ab dem 10. Jahr. Bis dahin kann ich die Einspeisevergütung nicht abziehen.
Aber dir ist schon klar, dass der Abschlag nur für den zugekauften Strom ist oder? Das was wir mit der Anlage produzieren und verbrauchen kannst du ja nicht wissen
Kann es sein, dass Caot die Anschaffungskosten (evtl. inklusive Darlehenszinsen) auf die Stromkosten in den ersten zehn Jahren umrechnet (also Anschaffungskosten abzüglich Einspeisevergütung)? Und dass ihr deshalb einfach unterschiedlich rechnet?
Das könnte sein. Aber sie schrieb ja, dass ihr Verbrauch höher ist. Da geht es nicht um Geldbeträge sondern um kWh/jahr. Und das kann sie eben nicht wissen.
Ich hab übrigens nachgeschaut. Wir haben letztes Jahr über 12000 kWh verbraucht.
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