Mitglied inaktiv
folgende Situation: am 9.12.08 ist mein ALG1-Anspruch abgelaufen (also die 12 Monate max.) - da hab ich den Bescheid, wie lange ich bezogen hab usw. Die MA auf ALG1 hat mir bei meinem letzten Besuch (November?? irgendwann) gesagt, dass ja mein ALG1 abläuft und ich anschließend sofort den Antrag auf H4 stellen soll, denn ich bekomm ja nichts mehr von ALG 1. H4-Antrag auch dann im Dez. ziemlich zügig eingereicht, die Dame ging mit mir die gesamte Checkliste durch, was noch fehlt an Nachweisen usw. - habe ich nachgereicht. Bis auf den Steuerbescheid 07, der ist immer noch nicht da. Liegt seit Okt!!! 08 auf dem Finanzamt, normale Laufzeit ist da so 4 - 6 Wochen, aber nix. Inzwischen hat sich rausgestellt, dass es irgendwelche Computerprobleme dort auf dem FA gab und unser Jahresabschluss überhaupt noch gar nicht bearbeitet wurde! H4 wird aber erst berechnet, wenn der Steuerbescheid vorliegt, eher machen die gar nix. Nun bekam ich im Sept. ein Angebot (d. h. Hinweis von einer Vermittlungsagentur, inzwischen vermute ich, dass es der Chef einer bestimmten Ag. war, denn der ist wieder der Mann der Chefin von diesem Förderverein und Dozent dort), da hab ich mich beworben. Es verschob sich monatlich bis nun Mitte Februar. Bei Antragstellung H4 habe ich das der Dame auch gesagt und gefragt, ob ich da irgendwas noch machen muss - nein, es genügt für den Fall, dass ein Vermittlungsangebot kommen sollte, dass ich das dann gegenüber der Fallmanagerin erwähne. Zur Sicherheit habe ich aber per Fax hingeschrieben, dass ich zu ner Weiterbildungsmaßnahme bin und wie lange (bloß gut, habe nun erfahren, dass man verpflichtet ist, das zu melden. sowas dachte ich mir schon - aber wieso sagt die Dame bei der Aufnahme der Daten das nicht????) Nun habe ich Probleme, denn die KK ruft an und sagt: bitte wo sind sie seit 10.12. versichert? Ich sage, ich hab nen Antrag auf H4, mehr kann ich nicht machen, müssen wir abwarten. Ja, aber ich müsste KK zahlen normalerweise und es interessiert auch nicht, von was ich die bezahle, wenn ich nix hab, eigentlich müsste ich. Ich wieder mitgeteilt, dass ich auf den Bescheid vom FA warte, mehr kann ich auch nicht machen. Heute Brief von der KK , ich sei ja bei KEINEM Amt gemeldet, was das soll usw. Dann kam vorgestern ein Anruf von dem Verein, über den die Maßnahme läuft mit der Frage, bei welchem Amt ich gemeldet sei. Ich bin beim H4-Amt. Nächster Anruf: Nein, sie sind nicht beim H4-Amt gemeldet (ich hab ne Nummer da und erst kürzlich die Anträge betr. Zuschuss Klassenfahrt von dort bekommen!!! abgesehen von meinem eingereichten Antrag) und ich benötige dringend eine Negativbescheinigung vom ALG1-Amt, die muss ich vorlegen. Dieses Wort hatte ich noch nie gehört bis dahin. Und außerdem: es liegt ja eindeutig mein ALG1-Bescheid vor, aus dem hervorgeht, dass ich keinerlei Bezüge von da bekomme - ist das nicht negativ genug? Nein, es müsste ein spezielles Schreiben sein. Und ohne diese Negativbescheinigung hätte ich auch gar kein Anrecht, einen Antrag auf H4 zu stellen und das Amt 2 kann mir ohne diese den Antrag gar nicht abnehmen (hä? der Nachweis, dass ich kein 1 mehr krieg, liegt ja vor und die Beabeiterin von 2 hat auch nix von mir in der Richtung verlangt) Erst wenn geklärt ist, wer für mich zuständig sei, könnten die die Fördermittel für mich abrechnen/beantragen. Also auf dem ALG1-Amt angerufen (nachmittags haben die nur donnerstags geöffnet und das H4-Amt dienstags - SEHR kundenfreundlich, nä?) Heute der Rückruf mit folgendem Inhalt: Sie kann mir keine Negativbescheinigung ausstellen, da ich ja auf diesem Amt nicht mehr als arbeitssuchend gemeldet bin. Sie hätte mir damals gesagt, nach Ablaufen des ALG1 müsste ich mich bis max. 1 Woche später beim ALG1-Amt wieder melden, ansonsten falle ich da raus. (kann mich daran nicht erinnern, aber wäre ja möglich, dass sie das gesagt hat. Für mich ist klar: keine Bezüge von 1, dann ist Amt 2 für mich zuständig, wo ich ja den Antrag abgegeben hab, also was soll ich dann bei 1? Sie hat mir auch gesagt, dass 2 auch für meine Vermittlungsgutscheine usw. zuständig ist, wenn ich welche brauche etc. Also bin ich nicht mehr zu 1 gegangen.) Und erst, wenn das H4-Amt einen Negativbescheid schickt, dass wir nix bekommen (was ich nicht glaub), dann habe ich auf dieser Grundlage erst das Recht mich wieder bei 1 "als Kunde" zu melden und erst dann kann sie mir diesen Negativbescheid ausstellen. Ich dreh jetzt echt am Rad! Wenn die von 1 genau wissen, dass man diesen Negativbescheid braucht, um bei 2 einen Antrag überhaupt ABGEBEN zu können, wieso bekomme ich den dann nicht automatisch? Wenn ich dieses Ding wirklich brauche, wieso sagt mir dann beim Amt 2 niemand was, als ich den Antrag abgebe und alle Unterlagen einreiche? Ich blick echt jetzt überhaupt nicht mehr durch - oder versteh ich irgendwas falsch? Momentan kurbelts bei mir nur noch und ich hab keinen Plan. Kennt sich hier jemand aus?
Ich habe noch nicht ganz den Durchblick.
Von wem aus machst Du die Weiterbildung? Wer hat die bewilligt und wer bezahlt sie?
Und dann würde ich mal ordentlich beim Finanzamt auf den Tisch hauen wegen dem Steuerbescheid für 2007! ![]()
diese Weiterbildung zahlt der EFS. bewilligen im Sinne von "erlaubt es das amt" ist nicht zwingend notwendig - dieser Kurs ist für alle Frauen offen, egal ob man Bezüge hat oder nicht. Der Träger (oder Organisator) dieses Kurses ist der VbFF (gibts wohl dt-weit? - Frauenförderverein) Es gibt Frauen (wenige), die wurden direkt vom H4-Amt dahingeschickt, andere haben auf dem Amt nachgefragt, ob sie nicht zu dieser Maßnahme könnten und wieder andere (so wie ich) haben sich einfach selbst da beworben (es gab dann solche Eignungstests fürs Auswahlverfahren vom VbFF) ursprünglich geplant war auch, dass der Kurs am 6. Oktober anfängt - das war zu einer Zeit, da hatte ich noch ALG1 und hätte er da angefangen, dann hätte zur Debatte gestanden, ob ich mit 1 aussetzen kann für die Zeit des Kurses, dann in der Kurszeit 2 bekomme und anschließend wieder 1 - aber da sagte man mir, geht eh nicht, solange man 1 kriegt, hat man keinen Anspruch auf 2. Jedenfalls verschob sich das von Monat zu Monat, weil die Leute, die das genehmigen, x-mal die Bedingungen änderten, gekürzt werden musste usw. bis nun statt 12 nur noch 9 Monate übrig sind, der Baustein Bewerbungstraining rausmusste (zum Glück, den braucht keiner, weil man da sowieso aller Nasen lang vom Amt zu solchen tollen Kursen geschickt wird), komplett der Schreibmaschinenlehrgang auch weg (braucht man ja auch gaaaar nicht, wenn man im Büro tätig ist, nä?) und viele Stunden so gekürzt wurden, dass wir teilweise durch den Unterricht "rasen" müssen bzw. viele Themen nur mal anreißen, obwohl Tiefenschürfung nötig wäre. Sicher haben wir noch viel mehr Stunden als die bei der Meisterausbildung (wir machen Teil 3 und 4 der HWK-Meisterausbildung), aber ich vermute, dass die bei der Meisterausbildung nicht ganz so viel von den Lebensgeschichten und Weltanschauungen und Meinungen über die jetzige Politik usw. usw. zu hören bekommen, sondern ausschließlich Fachwissen ... (hüstel). Nix gegen mal ne Anekdote zur Auflockerung des Unterrichts und es ist super, dass viel mit Beispielen gearbeitet wird und man auch viele Fragen aus dem eigenen Leben (oder was man so gehört hat) zu einem bestimmten Thema einbringen kann - da lernt man ja was fürs Fach dazu. Aber einer kann sich mit erzählen nicht wirklich bremsen ... das könnte man eigentlich auch in 4 statt in 8 Stunden schaffen (oder wenigstens in 6) wenn man sich da nicht soooo verlabern würde.
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