Elternforum Schwanger - wer noch?

Feinultraschall nur gezielt für Erkrankungen, die behandelt werden können?

Feinultraschall nur gezielt für Erkrankungen, die behandelt werden können?

spring36

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Hallo an alle :-) wer von euch hat eine sonographische Feindiagnostik machen lassen und diese auf die Auffälligkeiten beschränkt, die behandelt werden können? Ich bin mir zur Zeit unsicher, ob ich die Feindiagnostik machen lassen soll. Zum einen dauert dieser Ultraschall ja ziemlich lange und es ist nicht klar, ob das Langzeitauswirkungen auf das Kind haben kann. Zum anderen wird dabei auch alles mögliche untersucht, das wir gar nicht vor der Geburt wissen möchten (z.B. Softmarker für Trisomien), um nicht schon während der Schwangerschaft gestresst zu werden. Ich würde gerne den Gynäkologen darum bitten, nur die Dinge zu untersuchen, die im Mutterbauch oder direkt nach der Geburt behandelbar sind, damit wir dafür sorgen können, dass unser Kind optimal versorgt werden kann. Zusätzlich auch die Erkrankungen oder Fehlbildungen, bei denen eine natürliche Geburt für das Baby gefährlich wäre. Wir würden daher gerne eine verkürzte Feindiagnostik machen lassen, die sich nur auf diese Dinge bezieht. Hat das schon jemand von euch gemacht? Ist so etwas möglich? Vielen Dank und alles Gute euch für die Schwangerschaft und die Zeit danach!


anke1523

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Antwort auf Beitrag von spring36

wir haben Fruchtwasseruntersuchung gemacht und schon ein mal die Feindiagnostik. Es kommt noch eine. Bei der FWU hat der Arzt nichts auffälliges gesehen und die Feindiagnostik hat er auch gemacht dabei speziell das Herz untersucht, da das 3 Kind mit Löcher im Herzen zur Welt kam. Das wollen wir schon im Voraus wissen, wegen der Entbindungsklinik. Ich würde mit dem FA noch mal reden, evtl. vielleicht nach einer Überweisung zu einem FA der die Pränatale Diagnostik macht . Oder halt in der Entbindungsklinik schon mal nachfragen was die dazu meinen.


AmyBell

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Antwort auf Beitrag von spring36

Also ich wurde vorher schriftlich darüber informiert was ein US bzw eine Feindiagnostik kann und was sie nicht kann. Danach musste ich schriftlich zustimmen, ober erklären, dass wir das nicht wollen, bzw wollen, aber ohne XYZ zu testen......das kannst du mit dem Arzt besprechen. Ich kann deinen Ansatz zwar nachvollziehen, aber es gibt ja nunmal neben Trisomie 21 auch noch Trisomien mit denen das Kind unter keinen Umständen lebensfähig wäre und entweder während der SSW verstirbt oder direkt nach der Geburt. Das willst du auch nicht wissen? Ich stimme meiner Vorrednerin zu, die Wahl der Klinik kann bei manchen behandelbaren "Defekten" Ausschlaggebend sein. Ich selbst habe eine Risikoschwangerschaft, ich habe und werde alles testen lassen, weil ich im richtigen Krankenhaus sein will, damit dem Kind unter Umständen sofort korrekt geholfen werden kann. Viel Glück und eine schöne Schwangerschaft


Lou_84

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Antwort auf Beitrag von spring36

Ob man da quasi "ausgesondert" Infos bekommen kann, weiß ich nicht - ich kanns mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass der Arzt dann mal eben über einen offensichtlichen Defekt "hinwegschallt". Aber frag doch mal in der Praxis nach! Ich kann dich total verstehen, mir war null nach Feindiagnostik... Mein Partner wollte gerne hin, und letztendlich hab ich eingewilligt mit den "behandelbaren" Krankheiten im Hinterkopf. Als wir dann im Wartezimmer den ganzen Kram unterschreiben mussten, dass das eben KEIN baby-tv ist, und was im Falle von Behinderungen etc. im weiteren Verlauf die Möglichkeiten sind, hat er dann auch verstanden, warum mir so mulmig dabei war (und war dann nervöser als ich). Zum Glück war alles unauffällig und zeitgerecht... Hab aber auch eine Freundin, die fand das total cool mit dem 3D-schall und hat gar nicht über die möglichen ethischen Konflikte nachgedacht. Ich denk, das ist Typsache. Letztendlich war ich froh, dass ich erst in der 27. Woche einen Termin bekommen habe, mein Frauenarzt hatte das Thema vorher verbummelt. Somit wäre mir im Falle des Falles die Entscheidung eh abgenommen worden, denn wie die Arzthelferin der FD-Praxis ganz sensibel zu mir meinte: na, da können Sie schon noch kommen, wenn was ist, könnse da halt nicht mehr abtreiben!


Tausendschönchen

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Antwort auf Beitrag von spring36

Wirklich lange dauert auch die feindiagnostik nicht. Was der Arzt sieht das sieht er. Du kannst ihn höchstens darum bitten es nicht zu erfahren. Aber ist das wirklich sinnvoll? Ist es nicht besser wenn man sich vorbereiten kann ? Ich war froh dass ich einige Monate Zeit hatte mich damit zu beschäftigen ein sterbenskrankes Kind zu haben und nicht erst den Schock bei der Geburt. Da wäre ich restlos überfordert gewesen.


Nicole_Meyer

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Antwort auf Beitrag von spring36

Wir haben das so gemacht: der Ärztin im Vorgespräch gesagt, dass wir das Geschlecht wissen wollen und nur Erkrankungen, die jetzt oder unmittelbar nach der Geburt behandelt werden müssen. So hat sie es auch gemacht. Und ich würde es wieder so machen. Keine Nackenfalte, keine Behinderungsdiagnostik.