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Fernreise mit Baby oder Kleinkind - warum nicht?

Fernreise mit Baby oder Kleinkind - warum nicht?

ReisePlauderei

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Hi! Was hält euch von der Fernreise mit baby oder Kleinkind ab? Kosten, Sicherheit, Medizin, Flugangst? Gut geplant und vorbereitet haben all unsere Reisen großen Spaß gemacht (die meiste Zeit) und uns alle definitiv bereichert. Immer wieder reagieren andere Eltern relativ überrascht. Bisherige Reiseziele mit Kids im Alter von jetzt 3 und 6: Namibia, Vietnam, Hawaii, Bali, Singapur, Malediven, Hawaii, Mexiko. Und immer eher Road-Trip als Pauschalreise :-)


KielSprotte

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Was hält euch von der Fernreise mit baby oder Kleinkind ab? Gar nichts!!!! 🤠 Aber statt Namibia kann ich Tansania empfehlen.


TatsächlichLiebe

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Mein Thema ist vor allem die Sicherheit: Was, wenn das Kind ins Krankenhaus muss? Grundsätzlich gibt es mglw. Krankheiten, um die man sich in D und Europa nicht sorgen muss.  Mit einem Baby hatte ich immer gerne die gewohnten Dinge was Nahrung, Windeln, etc. anging. Wir mussten mal in Südtirol Feuchttücher nachkaufen. Das war schon aufregend. Gab in dem Ort auch nur parfümierte, die ich zu Hause nie genommen hätte.  Genau die gründliche Planung ist das, was uns auch abhält und abhielt: keine Zeit.  Aber auch die lange Anreise hätte ich den Kindern nicht zumuten wollen. Das ist schon für Erwachsene anstrengend. Wir waren dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Flugzeug 4h in der Luft. Das reichte uns allen völlig.  Uns belasteten die hohen Temperaturen aktuell bereits hier. . Ich wäre mit Baby/ Kleinkind nirgends hingefahren, wo es sehr warm/ feucht ist.  Roadtrips haben wir früher auch gemacht, aber wenn wir sowas mit den Kindern planen wollten, scheiterte es immer daran, dass die Kinder wahrscheinlich keine Lust haben, im Urlaub so viel im Auto zu sitzen.  Abgesehen davon aber auch das moralische Thema. Irgendwann will man gemeinsam die Welt sehen, auch weiter weg. Aber mit Baby/ Kleinkind braucht es aus unserer Sicht nicht so dringend Fernreisen. Unsere Urlaube in Deutschland und Europa mit dem Auto oder Zug haben uns auch alle bereichert und waren schön.  Es ist ein ökologisches Thema heutzutage und aktuell erklären wir das damit, warum wir nicht wie andere Kindergartenkinder auf den Malediven Urlaub machen oder nach Dubai fliegen. Dieses Jahr wollten wir dem Wunsch aber nachgeben, mal zu fliegen und deshalb ging es nach Spanien. Der Große war einer der wenigen im Kiga, der Fliegen noch nicht kannte. Aber nächstes Jahr geht's wieder mit Auto und Fähre nach Dänemark. Die beste Erfahrung war ein Ferienhaus auf einer Insel dort, wo man maximal 45 Minuten zu einem Ziel fuhr. Mit dem eigenen Auto im eigenen Sitz. Im Supermarkt gab's nichts Exotisches, man konnte recht spontan sein und der größte Nervenkitzel war nur, im Fall des Falles von dieser Insel erstmal ne Fähre zu brauchen.  Aber komisch gucken würde ich trotzdem nicht. Eltern haben ja auch Bedürfnisse und wer das so machen will und das schafft und locker dabei ist, der soll und darf das auch. 


ReisePlauderei

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Antwort auf Beitrag von TatsächlichLiebe

Danke dir!  Das sind alles valide Gründe - auch in einem viel kleineren Radius gibt es unglaublich viel zu entdecken. Das Wichtigste ist: schöne, gemeinsame Zeit zu verbringen.


Tai

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

Mir ist es völlig egal, wie andere Familien ihre Urlaube gestalten. Meine Kinder sind jetzt erwachsen, und abgesehen von den hohen Kosten, dem Stress solcher Reisen und überschaubaren Urlaubstagen am Stück wäre das einfach nichts für uns gewesen.  Und das alles noch, bevor der ökologische Fußabdruck populär wurde.


ReisePlauderei

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Antwort auf Beitrag von Tai

Das ökologische Argument wiegt am schwersten. Stress muss bei so einer Reise nicht unbedingt sein. Klar, Zug/Flug/Auto kann am Reisetag schon etwas stressiger sein, aber die Kinder haben sich immer auf so ein Abenteuer gefreut (seitdem sie reden können). Auch davor waren lange Flüge recht entspannt. Was meinst du mit "Urlaubstagen am Stück"? Ich habe gerne Abwechslung zwischen Strand und Abenteuern wie wandern, Ausflüge usw. Dank Elternzeit kann man ja heute auch mal echt lange auf Reisen gehen und hat gaaaanz viel Zeit zusammen.


Tai

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

Nicht jeder kann und möchte mehr als zwei oder gar drei Wochen Urlaub auf einmal nehmen, und gemeinsame lange Elternzeit kenne ich nicht. Wie schon gesagt, mir ist es völlig egal, wie andere Urlaub machen, weder bestaune noch kritisiere ich dafür. Am wichtigsten ist doch, dass sowohl Eltern als auch Kinder damit zufrieden sind. Für uns gab es auch beim Urlaub meist  in Frankreich genug Abwechslung zwischen Strand und Abenteuern wie Wandern, Ausflüge usw. 😉


bea+Michelle

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

Für mich wäre das nichts, aber meine Tochter und Mann wollen mit ihrer Tochter, bevor sie zur Schule kommt, nach Costa Rica.


TatsächlichLiebe

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Antwort auf Beitrag von bea+Michelle

Stimmt, dieses tolle Reiseziel hatten wir für das letzte Jahr vor Schule auch im Kopf, aber siehe genannte Gründe oben und for uns Erwachsene: Spinnen (jaja, alle nur groß und wollen nur spielen, aber trotzdem)


Silvia3

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Antwort auf Beitrag von bea+Michelle

Costa Rica ist ein tolles, leicht zu bereisendes Land. Kann ich nur empfehlen, auch und gerade mit Kind. Die Fahrstrecken sind relativ kurz, es gibt sehr schöne Unterkünfte und die Strände und die Tierwelt sind für Kinder einfach toll.


Caot

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Warum klingt dieser Thread für mich nicht wie eine harmlose Plauderei.  Ich hatte nie das Geld und die Zeit so lange so teuer zu verreisen.  Außerdem bin ich zu geizig und zu eigennützig. Ich will nicht so viel Geld investieren in etwas, was meine kleinen Kinder nicht juckt. Ein guter Spielplatz in der Nachbarschaft tut es für kleine Kinder auch. 


TatsächlichLiebe

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Antwort auf Beitrag von Caot

Die Frage im ersten Satz hab ich mir im Nachhinein auch gestellt. 


Caot

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

An all die Fernwehgeplagten mit so jungen Kindern: aufgreifend auf die vielen Empfehlungen zum impfen im unteren Thread: man impft gegen das viele Gedöns dann auch 3-jährige? Oder sind die geschützt gegen Malaria, Tollwut, Hepatitis und all die vielen anderen Krankheiten?


TatsächlichLiebe

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Antwort auf Beitrag von Caot

Das käme noch mit dazu. Ohne alle nötigen Impfungen würde ich solche Reisen nicht machen. Fällt für mich auch unter "Keine Zeit". Für Spanien habe ich aber in der Tat die Kinder gegen Hep A impfen lassen. Das war aber auch nur der eine Termin und schnell und harmlos erledigt. 


Silvia3

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Antwort auf Beitrag von Caot

Nein, man wählt seine Reiseziele so aus, dass Impfungen altersgerecht ok sind. Malaria z. B. ist eine Prophylaxe, die man erst ab 6 Jahre verabreichen soll (war zumindest damals so, als unsere Kinder in dem Alter waren). Also sind wir zwar nach Südafrika gereist, aber nur in malariafreie Regionen. Die Gegenden, wo Malariaprophylaxe erforderlich war, haben wir erst besucht, als unsere Jüngste auch 6 war.  Tollwut muss man bei normaler Vorsicht nicht impfen. Ich bin über 60, war in vielen exotischen Ländern und habe mich nie gegen Tollwut impfeb lassen. Ich halte einfach Abstand von jeglichem Getier und habe auch darauf geachtet, dass meine Kinder keine Tiere streicheln/genügend Abstand halten. Hepatitis A kann ab 12 Monate geimpft werden, haben wir bei unseren Kindern auch durchführen lassen. Hepatitis B und C sind bei normaler Vorsicht nicht notwendig. Namibia, Thailand, Indonesien usw. doch auch keine total unzivilisierten Länder. Klar, man muss ein paar Dinge beachten. Aber dort leben und gedeihen Millionen von Kindern, da gehen unsere gut genährten, durchgeimpften Kinder doch nicht zugrunde. Und es gibt auch in diesen Ländern fähige, gut ausgebildete Ärzte. Ist letztendlich alles ein Frage des Geldes. Meine Kinder hatten auf diesen Reisen auf jeden Fall immer eine gute Zeit. Sie sind heute sehr dankbar, dass wir diese Reisen gemacht und ihren Horizont dadurch sehr erweitert haben. Beide reisen heute mit (zu) großer Begeisterung. 

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ReisePlauderei

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Antwort auf Beitrag von Silvia3

Du rückst das in eine gute Perspektive - wenn man manchmal hört, welche Sorgen und Ängste wir haben, könnte man meinen, dass am Reiseziel bestimmt keine Kinder aufwachsen... Unsere Kleine ist 3,5 Jahre und war in Vietnam, Bali, Hawaii und Mexiko. Das waren vier verschiedene Reisen und der Große ist mit 6 noch in ein paar anderen Ecken gewesen. Das waren so schöne Erlebnisse und sie erinnern sich an unglaublich viel.


WonderWoman

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

ich glaube man muss da einfach der typ für sein. und würde noch ergänzen: als paar meine eltern sind mit uns auch in der ganzen welt herumgereist. sie waren schon vorher ohne kinder als rucksacktouristen überall unterwegs und sahen keinen grund damit aufzuhören nur weil sie dann kinder hatten. ich habe auf bali laufen gelernt erzählt meine mama immer. wir haben safe enorm von den reisen profitiert. ich möchte die zeit nicht missen. das bin meinen eltern sehr dankbar dass sie uns die welt gezeigt haben. wenn mein mann auch so ein rucksack-reise-typ gewesen wäre hätte ich sicher mitgezogen. vielleicht hätte ich ihn auch mitreissen können wenn es mir wichtig genug gewesen wäre. aber wir als paar hatten/haben irgendwie andere prios. plus: die welt hat sich geändert. damals war z.b. bali noch nicht der touri-hotspot der es heute ist, singapur war zwar modern aber noch nicht total kaputtgebaut. mein bruder war letztes jahr in so-asien, down memory lane, und sagte danach dass er sich das nie wieder antut. er möchte es so in erinnerung behalten wie es damals war.


Caot

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Antwort auf Beitrag von WonderWoman

"wir haben safe enorm von den reisen profitiert. ich möchte die zeit nicht missen." Respekt. Meine eigenen Erinnerungen fangen mit der Grundschulzeit an. Ab da würde ich sagen, dass ich es mir merkte.  Auch meine Kinder. Die haben null Erinnerung wo sie mit 3 Jahren waren.  "das bin meinen eltern sehr dankbar dass sie uns die welt gezeigt haben." Absolut. Sind meine Kinder und auch, ein Privileg, auch wenn es hier nur Europa war. Nur ziehe ich das Fazit, dass zumindest meinen Kindern egal war, wo sie laufen lernten, denn zumindest sie haben daran keine Erinnerung mehr. Und sowieso nicht was wir in jungen Jahren taten. Das sehen sie nur durch Photos und vielleicht mal den einen oder zwei kurzen Erinnerungfetzen.  Mein Fazit: Reisen bildet, auf jeden Fall, aber ich hab das viele Geld erst investiert als meine Kinder das zu schätzen wussten und die Erinnerung, auch die Würdigung, mitnahmen. 


WonderWoman

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Antwort auf Beitrag von Caot

siehst du, da ist dein denkfehler: sie sind sind nicht wegen uns kindern gereist sondern trotz uns kindern. es war keine investition "in die kinder" sondern in ihr eigenes vergnügen. natürlich kann man im schwarzwald genausogut laufen lernen wie auf bali, das ist nur eine hübsche framilienanekdote. aber meine eltern hatten keine lust wegen uns kindern aufs reisen zu verzichten also haben sie uns eben mitgeschleift. für sie wäre es genauso okay wenn ich heute sage dass ich nicht davon profitiert habe. es ist einfach ohne relevanz. für dich ist es wichtig dass deine kinder "was davon haben". meinen eltern war das egal solange sie selbst was davon hatten. ich denke/meine/hoffe dass sie ihren reiseradius eingeschränkt hätten wenn es für uns ganz schrecklich gewesen wäre. aber das war es nicht deswegen ist diese überlegung müßig.


Caot

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Antwort auf Beitrag von WonderWoman

Okay, das kann ich aus dieser Sicht nachvollziehen. Deine Eltern reisten für sich und Ihr musstet mit dahin. Verstehe ich. Danke für die Erklärung. Das ist tatsächlich eine für mich unbekannte Sicht. Weder meine Eltern noch wir als Eltern reisten ab Kindern unter dieser Sichtweise.


WonderWoman

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Antwort auf Beitrag von Caot

das stand eigentlich genau so auch schon in meinem 1. posting: "sie waren schon vorher ohne kinder als rucksacktouristen überall unterwegs und sahen keinen grund damit aufzuhören nur weil sie dann kinder hatten"


Caot

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Antwort auf Beitrag von WonderWoman

Deine weitere Erklärung zog ich nicht automatisch aus deiner vorherigen. Da es mir total fremd ist.  Und so ist das in der Schriftsprache. Die fehlende Verknüpfung der Gedanken beim Schreiben des Senders zum Empfänger. Eine andere Interpretation.


Sue_Ellen

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

dass andere menschen staunen liegt sicher an der hochpreisigkeit der langstreckenziele (und deiner beispiele!) wenn ich mir business leisten hätte können, wäre ich auch mit kindern langstrecke geflogen. so ist es halt nur kurz- und mittelstrecke geworden.


Lukko34

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

Dieser Thread hört sich für mich eher nach gezielter "Ausfragerei" und versteckter Werbung an. 


Sue_Ellen

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Antwort auf Beitrag von Lukko34

Wofür wirbt sie? Für fernreisen?


ReisePlauderei

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Antwort auf Beitrag von Lukko34

Spannende Unterstellung. ...mal ehrlich, ein Forum lebt doch nur der Fragen wegen!?


Pocahontas1234

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

Wir haben es so gemacht, erst als das Kind laufen und alles essen konnte sind wir in Urlaub geflogen. Babynahrung und Gläschen für 2 oder 3 Wochen mitzuschleppen funktioniert nicht (außer im Wohnmobil o. Ä.). In den Geschäften dort gibt es natürlich nicht da Gewohnte, wenn man Pech hat kann man nichtmal lesen was drin ist.  Unser 1. Flug ging nach Gran Canaria und selbst da haben wir ewig nach Windeln und Feuchttüchern gesucht und es gab sehr wenig Auswahl.  Vor unserem Kind waren wir ein paar Mal in der Karibik. Niemals hätte ich mlr das mit Baby oder sehr kleinem Kind vorstellen können. Da gab es so kleine Busse, die sind gefahren wie die Wilden, Baby hätte man da nicht sicher transportieren können, kein Platz für Kinderwagen. Sprich, uns war es einfach viel zu umständlich, mehr Stress als Erholung und das Kind hätte eh nix davon gehabt.  Wegen eventueller Krankheiten muss man gut planen,  dass man nicht total hilflos dasteht wenn was ist. Ab  4 Jahren war für uns das Alter wo man (fast) überall hinfahren / fliegen könnte. 


Sille74

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Mich schlauchen seit je her Langstreckenflüge selbst sehr und ich bin voll mit mir selbst beschäftigt, insbesondere wenn es, wie ja fast immer, Zeitverschiebungen gibt und der Schlafrhythmus nicht mehr passt. Ich werde dann selbst durchaus mal etwas unleidlich, mein Mann lästert dann rum: "wie ein Kleinkind" 😅. Da auch noch ein echtes Kleinkind oder gar mehrere zu betüddeln, die ja so einen Flug auch nicht unbedingt locker wegstecken, hätte ich nicht gepackt. Und dass alles mein Mann mehr oder weniger alleine wuppen muss, wollte ich auch nicht. Von daher haben wir kürzere Reisen bzw. Reisen mit dem Auto mit Möglichkeit zu Pausen gemacht. Da kann man ja auch viel Schönes machen! Wenn einen lange Flüge selbst nicht so mitnehmen wie mich und auch die Kinder alles insgesamt gut tolerieren, dann spricht aber m.E. nichts gegen eine Fernreise auch mit Kleinkindern.


Zwergenalarm

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

War bei mir eher eine Geldfrage. Wir haben einige grössere Reisen als family gemacht. Aber als AE ohne Finanzspritze des Vaters musste ich halt alles 3-fach bezahlen. Das ging nicht jedes Jahr und mir war auch wichtig, dass die Mädels was davon haben.  Andere Offroadreisen habe ich allein gemacht, aber für einen 2-wöchigen Reittrip durch's Gemüse muss man halt auch fit sein. Wenn man da abbrechen muss, ist es massiv schade.


Nurmalsoeben

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Antwort auf Beitrag von ReisePlauderei

Als meine Kinder klein waren, hatten wir zu wenig gemeinsame Urlaubstage für ausgiebige Fernreisen. Es gab damals (die Kinder sind 26 und 22) noch keine Elternzeit, ich bin Freiberuflerin und meine damaligen Partner konnten nur zu bestimmten Zeiten Urlaub machen (Betriebs- oder Semesterferien). Somit fielen unsere Reisen auch immer in die teuersten Urlaubszeiten, wir haben unser Leben mit Kindern immer um die Jobs herum geplant und konnten immer nur im Hochsommer und zwischen Weihnachten und Neujahr verreisen. Und bei letzterem musste ja auch noch Verwandtschaft besucht werden. Abgesehen davon bin ich als Kind kaum gereist (mein Vater war ein absoluter Reisemuffel und meine Mutter zu ängstlich, um mit uns allein zu verreisen) und habe selbst erst ab dem Abi angefangen, die "Welt" zu erkunden. Und bei mir kam tatsächlich recht früh der ökologische Aspekt dazu, ich habe schon immer versucht, möglichst ressourcenschonend zu verreisen. Ich bin aber auch weniger der Typ für Abenteuer "off the beaten track". Ich mag Zivilisation, Kultur, Museen, gutes Essen. Und langweile mich schnell, wenn ich nur auf rauschende Wellen, Wälder, in Bergschluchten oder auf Sonnenuntergänge starre.


xayc

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Antwort auf Beitrag von Nurmalsoeben

Das mit den gemeinsamen Urlaubstagen ist tatsächlich ein Punkt, an den man zuerst gar nicht denkt. Zwei oder drei Wochen klingen viel, sind mit Anreise und Zeitverschiebung aber schnell ziemlich knapp.