Mitglied inaktiv
Hy, vielleicht könnt ihr mir ja weiter helfen, oder einen Rat geben. Ich bin im Januar letzten Jahres zu meinem Freund gezogen. Meine alte Heimat liegt 160km entfernt. Ich habe 2 Kinder aus meiner Ehe mit gebracht und wir sind sehr glücklich zusammen, das ist nicht das Problem. Das Problem ist, das ich langsam Heimweh bekomme. Wir wohnen auf einem sehr kleinen Dorf und jeder sagt, es ist sooo schön hier, das sage ich ja auch selbst. Aber irgendwie fehlt mir die gewohnte umgebung sehr. Ich ertappe mich dabei, Häuser auf der immoseite zu suchen. Ich überlege, wie man das finanzieren könnte, wenn wir zusammen da hin ziehen würden, dort ein Haus zu kaufen und unsres hier zu verkaufen. Ich habe hier eigendlich niemanden, den ich richtig kenne, ausser seine Eltern. Dort, wo ich vorher wohnte, habe ich meine ganze Familie ud ein Paar bekannte. Ich weiss nicht, was ich tun soll. Mein Freund hat hier eine feste Arbeitsstelle und wenn er will, kann er da noch ewig bleiben. Aber ich bekomme echt "heimweh", auch, wenn ich weiss, das ich ja eigendlich hier zu Hause bin. Was würdet ihr tun? Würdet ihr es ansprechen? Würdet ihr genau so denken, wie ich? Würdet ihr vielleicht sogar den Schritt wagen und dort hin ziehen? Ich weiss echt im Moment keinen Rat. Ich liebe meinen Freund und wir sind sehr glücklich. Aber grade, weil das so ist, will ich irgendwie auch gar nicht mit ihm darüber sprechen. Was denkt ihr?
natürlich solltest du mit deinem freund darüber sprechen. wenn du es nicht tust, wirst du immer unglücklicher werden und eure beziehung darunter leiden. außerdem neigen unausgesprochene, aber wichtige dinge, sich innerlich zu vergrößern, solange sie weggedrückt werden. sprich, vielleicht geht es dir schon besser, wenn du dein problem mit ihm bereden kannst, dich ernstgenommen fühlen kannst und ihr vielleicht auch auf optionen stoßt, die du jetzt noch gar nicht siehst. es geht ja nicht darum, von hier auf gleich alle zelte abzubrechen sondern dass ihr euch damit auseinandersetzt und langfristig zu einer gemeinsamen zufriedenstellenden lösung findet. wie kannst du bekanntschaften knüpfen in der neuen heimat? was ist mit andren müttern? wenn du bekanntschaften und freundschaften aufbaust, wirst du dich sicher besser fühlen und nicht mehr so sozial abhängig von freund und dessen eltern sein. wie weit ist die nächste stadt weg?
Es ist für mich sehr schwer, kontakte zu knüpfen. Ich wohne jetzt 1 1/2 Jahre hier und kenne niemanden. Mit andren Mütter aus dem Kindergarten wechsel ich kaum ein Wort, ein Hallo, das war es meist. Ich bin nicht der Typ, der auf andre Leute zu geht und anfängt zu reden. Mein Sohn ist jetzt 5 und hat eine Menge Freunde im Kindergarten. Letztens fragte er mich, ob ihn jemand besuchen dürfte. Ich sagte klar, da müssen wir halt mal die andre Mami fragen. Ich fragte sie und da sagte sie, das es diese Woche schlecht währe, aber nächste Woche hätte ihr Kind Zeit. Seid dem hat sie mich nicht mehr angesprochen und ich traue mich auch nicht. Es ist ein Dorf und die kennen sich unereinander, ich komm mir da echt ein wenig ausgestossen vor. Die nächste Stadt ist vielleicht 5 Minuten mit dem Auto weg.
ui, dann ist vielleicht deine schüchternheit das vordergründige problem; dass du nciht fuß fassen kannst? es ist halt schwer integriert zu werden wenn man dazu nichts beiträgt.
frag die mutter einfach nochmal
. schließlich willst du was von ihr und nicht umgekehrt. oder gibt es eine telefonliste von der kindergartengruppe? dann ruf einfach mal an. sind sicher ein paar nette dabei!
ich bin mal 200km von meiner heimat ( münchen ) wegen eines freundes weggezogen, bin weiß gott nicht schüchtern, habe auch gearbeitet, aber nie anschluß gefunden. als ich dann einen komplettausschlag im gesicht bekam und keiner wußte von was, wurde mir plötzlich bewußt, wie sehr ich heimweh hatte. ich habe sofort meine rückkehr nach muc organisiert und meinem freund gesagt, entweder kommt er mit mir oder er bleibt ohne mich. er hat sich für bleiben entschieden und ich war wieder glücklich und unverpickelt. für MICH war das die richtige lösung, bei dir hängen da auch noch 2 kinder dran... aber wenn du langfristig unglücklich dort bist, solltest du auch eine gemeinsame rückkehr zu deinem heimatort anstreben....aber MIT ihm...wenn möglich!
vermutlich warst du allergisch auf deinen freund
muss los, kind abholen und dann zum mittagschlaf nötigen mittsommergrillen und fußball waren ein bißchen viel...
und dann schaffs ichs hoffentlich bald mal auf deine PN zu antworten
lg
Tja, so ergeht es mir hier auch! Die Stadt ist 5 Min. mit dem Auto weg und hier lebt man völlig im Dorf! Ich bin seit 2,5 Jahren hier und am Anfang bin ich fast bekloppt geworden! Habe mich bemüht bzgl. Integration. Meine Große geht hier 1x pro Woche zum Sport, zusammen mit einer Freundin (privat befreundet). Doch Anschluss findet sie nicht wirklich! Mit der Kleinen war ich über 1 Jahr in der Spielgruppe hier nebenan. Das war der Oberhammer - diese leeren Versprechungen bzgl. Treffen und so! Auf konkrete Vorschläge von mir wurde nur ausweichend aber freundlich regaiert, dafür war es immer sehr spannend in der Gruppe darüber zu reden, was ich gerade am Tag vorher zu meinen Kindern daheim sagte - Die Straße führt hier lang und die Fenster stehen oft offen ... Danach war es mir zu dumm und ich bin da weg! Mittlerweile lade ich oft die Freunde von der Großen hierher ein, hole sie zur Not auch von der Schule mit ab oder von daheim! Mit der Kleinen gehe ich ab Sommer in der Stadt zum Turnen. Sie kommt nöchstes Jahr eh in den integrativen Kiga außerhalb des Dorfes. Meine Große geht in die Schule in der Stadt! Somit wohnen wir nur hier, leben unser Leben aber außerhalb und hier grüße ich freundlich und halte superoberflächlichen Smalltalk und feddich! LG Jamu
Also 160 km bedeuten 1,5 Stunden Autofahrt. Das kann man doch jeden Samstag auf einer Arschbacke fahren, wenns ganz schlimm ist. In den Ferien kannste laenger dort verweilen, dann bit du bestimmt auch froh wieder im eigenen Bett zu schlafen, wenn du heim kommst. Ansonsten gib dir einfach mehr Zeit, 1,5 Jahre sind nicht lang. Hey, ich krieg auch langsam den Amerika-Koller, weil ich schon ueber 1 Jahr die USA nicht verlassen konnte. Mir fehlt Europa. Cata
also ich finde, ein wenig eigeninitiative solltest du schon mitbringen!!! und vor allem auch die leute ansprechen und nichts ist einfacher, als kontakte übers kind zu schließen (ersatzweise den hund beim gassigehen) die andere mutter wird sich jetzt vielleicht auch denken, DU hast sie ja angesprochen ob das kind zeit hat - also wirst DU dich auch wieder melden bei ihr, schließlich war es EURE einladung und nicht ihre, wenn ich das richtig verstanden habe. vielleicht mag sie sich auch nicht aufdrängeln (täte ich ebenfalls nicht und ich bin wirklich sehr kontaktfreudig!) die frage ist bei dir, ob es mit ein paar kontakten mehr "getan" ist und du dich wohler fühlst oder ob das gar keine rolle spielt und es dich einfach in deine alte heimat zurück zieht. was genau ist es denn, die bekannten und die familie, die da wohnen? die umgebung? ich finde schon,d ass du mit deinem partner darüber reden solltest, denn IHR seit als paar vielleich glücklich aber du bist es nicht als person für dich selbst. ich komme ursprünglich aus berlin, bin da geboren und habe dort 24 oder 25 jahre gelebt - das weiß ich nichtmal mehr :) ich hatte dort schon einige freunde und habe da meine komplette familie, eltern, oma, tanten, onkel, cousins alles... ich bin damals wegen meinem freund nach münchen gezogen, ohne hier wirklich jemanden zu kennen. vielleicht vier seiner freunde, das wars. habe hier einen neuen job angefangen. das ist inzwischen acht jahre her. mein freund hatte sich sehr zügig von mir getrennt, ich hatte noch meine wohnung in berlin - aber trotzdem bin ich hier geblieben, weils mir hier einfach besser gefallen hat und ich hier in kurzer zeit sehr viele liebe leute kennengelernt habe und einen super job hatte... manchmal stellt sich für mich schon noch die frage, ob ich zurück gehe da ich hier wie gesagt von der familie niemanden habe, die ich oft schon bräuchte... und die mir auch fehlen. aber ich denke, mein herz habe ich an münchen verloren und ich möchte auch die freunde, die ich hier habe, nicht missen weil ich auch weiß, solche finde ich in berlin nie wieder... lg sue
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