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@und am... bzgl. Vasektomie... es ist nicht alleine "Männersache"

@und am... bzgl. Vasektomie... es ist nicht alleine "Männersache"

peekaboo

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wenn er in einer Beziehung ist. War zumindest bei uns so. Ich musste damals mit zum Doc und dem Beratungsgespräch. Auch ich wurde gefragt, ob mir die Folgen bewußt sind... LG Peeka


Nikas

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interessant. was wäre gewesen, wenn Du, rein theoretisch, gesagt hättest: "Ich will das in Wirklichkeit gar nicht, sondern noch drei Kinder; aber er will nicht mehr"? Ist das umgekehrt auch so, dass der männliche Partner mit muss? ich versuch nur grad rauszukriegen, ob da im Gesundheitssystem teils auch eine gewisse Familienideologie dahintersteckt, nach der die Familie und das Sichvermehren im Vordergrund stehen. Wundern würde es mich nicht. was ich an moralischen, reaktionären Frauenärzten vor vielen Jahren alleine beim Verschreiben der Pile erlebte, macht mich misstrauisch.


Blueberry

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Bei uns hat der Doc es begrüßt, dass ich dabei war, wäre aber auch ohne mich gegangen. Ich finde auch, dass man(n) letzendlich nicht dazu gezwungen werden kann, seine Partnerin da "um Erlaubnis" zu fragen. Natürlich ist sowas im Idealfall in einer guten Beziehung eine gemeinschaftliche Entscheidung, aber wenn nicht, dann ist es doch immer noch eine beziehungsinterne Angelegenheit. Es soll ja auch schon Frauen gegeben haben, die aufgrund von einseitigem KiWu die Verhütung eingestellt und damit dem Mann die Pistole auf die Brust gesetzt haben. Wenn dann ein Mann hergeht und sich sterilisieren lässt, dann hab ich dafür vollstes Verständnis und sehe nicht, wieso da die Partnerin ihr OK dazu geben sollte.


Mitglied inaktiv

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ich habe mich vor 11 jahren sterilisieren lassen, da hat meinen mann auch keiner gefragt und "aufgeklärt". hätte ich mir auch verboten. hätte er sich beschnippeln lassen, wäre ich sicher nicht mitgegangen.


Mitglied inaktiv

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Ich nicht. Wir waren damals zwar zusammen, aber nicht verheiratet. Somit musste ich die Vasektomie nicht befürworten bzw. etwas unterschreiben. Anders hätte es ausgesehen, wenn wir verheiratet gewesen wären. Dann hätte der Arzt ohne meine Unterschrift keine Vasektomie durchgeführt.


wesermami

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Ich musste zu keinem beratungsgespräch mit und habe auch nix unterschrieben


Strudelteigteilchen

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Woran erkennt der Arzt, daß der fragliche Mann in einer Beziehung ist? Und ist irgendwo definiert, wo die Grenze der partnerschaftlichen Mitsprache ist? Darf der Mann auch mitbestimmen, wie seine Frau verhütet? Muß der Mann unterschreiben, daß seine Frau/Partnerin die Spirale haben darf? Die Pille nehmen darf? Abtreiben darf? Nicht abtreiben darf? Definitiv gibt es kein Gesetz, das eine Zustimmung des Partners/der Partnerin vorschreibt. Der Arzt kann sich die Zustimmung wünschen und sogar sagen, daß er den Eingriff ohne Zustimmung nicht vornimmt - so wie jeder Arzt die Durchführung einer Abtreibung ablehnen darf. Aber er wird nicht verhindern können, daß man dann eben einen anderen Arzt sucht, der nicht auf die Zustimmung besteht.


Mitglied inaktiv

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Ich denke eher, dass es eine Absicherung ist. Dieser Schritt gehört ja schon in Richtung "Endgültig". Immerhin wünschen sich viele Frauen Kinder, manche Männer möchten aber überhaupt keine. Damit es nicht "heimlich" passiert(und ja, ich glaube Man(n) kann es auch heimlich machen) sichern sich viele Ärzte ab. Zudem musste ich eine Verzichtserklärung unterschreiben. Das ich den Arzt im Falle einer Schwangerschaft nach der Feststellung der Unfruchtbarkeit nicht auf Unterhaltszahlung verklage. Ich denke immer an zwei Bekannte, die die Pille absetzten, obwohl sie wussten das ihre Partner bzw. Ehemänner keine Kinder mehr wollten.


Strudelteigteilchen

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..... Dein Mann hatte zum Zeitpunkt der OP nicht nur Dich als Ehefrau sondern auch eine Geliebte. Die muß nichts unterschreiben, denn von der erzählt er ja dem Arzt nichts, er ist ja nicht doof. Und DIE wird dann schwanger. Hätte die eine Chance, den Arzt auf Unterhalt zu verklagen? Ich glaube, eher nicht.


Mitglied inaktiv

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Interessente Gedankengänge. Ich weiß es nicht. Interessant wäre auch zu wissen, was wenn eine Trennung erfolgt nach der Vasektomie(von der ich ja weiß) und er eine neue Freundin hat. Was wenn diese trotz "sauberer" Proben schwanger wird? Also so irgendwie ist diese Absicherung nur oberflächlich durchdacht merke ich gerade. Vor 9 Jahren hab ich mir da allerdings keine Gedanken drüber gemacht.


Mitglied inaktiv

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Was für ein Schwachsinn, das die Frau mit muss. Im Normalfall bespricht man das als Paar , wie es mit der Verhütung aussieht. Wenn dann die Vasektomie oder Sterilisation im Raum steht als Verhütungsmethode , dann sollte man sich im Idealfall auch da einig sein. Zum jeweiligen Arzt würde ich alleine gehen und ich würde es mir verbitten, das der Partner mit dabei sein sollte. Was machen dann Singlefrauen oder Männer?


Leewja

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der Frau und heimlich machen lassen. was das über die Beziehung aussagen würde, ist ja ganz was anderes. ich darf nicht mal Partnern oder Partnerinnen weitersagen, wenn der andere HIV positiv ist....oder frisch Syphilis hat. obwohl beides meiner Meinung nach mindestens ebenso schwerwiegende folgen haben kann....da muss ich mich ganz auf den Anstand und die Moral meines Patienten verlassen. ..


Mama-25

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Ich hab mich sterilisieren lassen bei bzw wärend meiner 4 ten Schwangerschaft ich War 30 J und mein mann musste mit unterschreiben und zustimmen sonst wäre es nicht gemacht worden.


ChrissyF.71

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Als ich mich vor 15 Jahren sterilisieren ließ, musste nur ich unterschreiben, mein Exmann nichts. Ich war 28 Jahre und hatte 2 Kinder. Als mein Partner sich vor 13 Jahren sterilisieren ließ, musste seine Exfrau auch nichts unterschreiben.


Susi0103

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Mein Mann wurde gefragt, ob ich einverstanden bin, aber ich musste weder mit hin, noch unterschreiben. Hätte das auch ehrlich nicht verstanden, ist doch sein Körper.