Mitglied inaktiv
Bei uns lief endlich mal alles gut - und das schon für Monate. Ich muß etwas ausholen: mein Mann hat Depressionen und hatte jetzt echt seit fast einem Jahr keinen Schub mehr. Aber nun ist es mal wieder soweit. Wir waren gerade im Begriff ein Haus zu kaufen, da ist es wieder so, daß er wegen Kleinigkeiten ausrastet, mich und die Kinder anschreit - diesmal hat er sogar gehauen. Nach dem Zwischenfall Sonntagabend ist er weg - hab seitdem nichts mehr von ihm gehört. Handy ist aus etc. Ich hab aber keine Kraft mehr, ihn zu suchen. Ich hab das jetzt 9 Jahre mitgemacht - ich bin am Ende. Ich bin wirklich am Überlegen, ob ich mir nicht mit den Kindern eine eigene Wohnung miete und ihm seinem Schicksal überlasse. Nur sind da die Kosten für den "Fast"Hauskauf - MaklerEntschädigung, Kosten für die Bankberaterin - da geht mein Gespartes drauf - das ich dann aber für eine neue Küche brauchen würde. Zu meiner Situation: ich gehe 20 Std. wtl arbeiten, evtl. bald etwas mehr - hab etwas über 1000€ im Monat + Kindergeld. Wieviel Unterhalt müßte mein Mann für die Kids zahlen (fast 8 und fast 4)? Danke für eure Hilfe!
Meine Güte, Hofi!! Zur Polizei... aber zügig! Wenn er ausgetickt ist? Wer die Kraft hat zu gehen, hat auch noch die Kraft etwas Dummes zu tun... LG, W
dein mann ist krank. in guten und in schlechten zeiten....hab ich noch so im ohr.... mein vater litt an endogenen depressionen, ich weiß wovon ich spreche. meine mutter hat ihn geliebt und "gepflegt" bis zu seinem tod. ihn deswegen zu verlassen, wäre ihr nie in den sinn gekommen. ist er medikamentiert worden? ich finde dein posting reichlich lieblos und wie funds schon sagte: auf zur polizei.
Wenn du weißt, wovon du sprichst: wie hast du deine Kindheit mit dem kranken Vater denn empfunden? Weißt du, ich hab Angst, daß die Kinder schaden nehmen. Ich komme alleine klar, ich brauch niemanden. Aber die Kinder hängen trotz allem an ihrem Vater. Ich würde ihm gerne helfen, hab aber keine Idee mehr wie: Einzeltherapie - macht er nicht, Paartherapie 2x dann wollte er nicht mehr mitgehen... Was kann ich da noch machen??? Tabletten - setzt er einfach ab. Ich hab schon so viel probiert, nichts hat er durchgezogen. Übrigens: du hast recht, ich klinge lieblos. Liebe kann ich im Moment nicht für diesen Mann empfinden. Nichtmal Hass. Er tut mir einfach nur Leid.
ich hatte eine sehr sehr schöne kindheit und eine nicht ganz so schöne jugend, da mein vater sich dann mit alkohol selbst therapiert hat, was ihn dann mit 56 das leben gekostet hat. aber: das war alles in den 70igern und 80igern, heutzutage ist die medizin mit psychopharmaka sooo weit, es ist ein segen, er kann leben und sich gut fühlen!!!! wenn er DAS nicht will, sieht die sache ganz anders aus. was mich ein bißchen stört, ist aber dein materialismus....du erwähnst das geld einen tick zu oft. ich habe deine geschichte verfolgt, auch als ihr einen neuen anfang gemacht habt, insofern bin ich jetzt schon etwas erstaunt, daß die liebe so plötzlich weg ist..... und gehaun ist für mich nicht verdroschen, weil sich die anderen daran aufgehängt haben. kann mich aber täuschen.
Du hast recht - ich bin vielleicht materialistisch eingestellt. Aber ist da was schlimmes dran, wenn ich nicht mehr immer nur auf der Stelle traben will? Ich bin 35 - ich arbeite seit ich 16 bin (mit 3 Jahren Unterbrechung). Bisher hab ich immer für seinen Mist geradegestanden. Durch seine "Schübe" hat er ja schon etliche Arbeitsstellen verloren. Immer war ich da, hab das aufgefangen. Nun, wo wir einen richtigen Neuanfang wagen wollten, geht das Drama von vorne los. Bin einfach sooo leer. Ich war so froh, daß es endlich mal gut lief. Und nun - wieder alles auf Anfang. Ich komm mir vor wie im Hamsterrad. Vielleicht bin ich einfach nur körperlich und seelisch so fertig. Ich kriegs gerade mal hin, arbeiten zu gehen und nachmittags mich um die Kids zu kümmern... Aber du hast Recht - er ist mir nicht egal. Ich war eben mit dem Auto los und hab ihn gesucht. Leider nicht gefunden.
siehst du, das ist es eben. wenn er sich nicht helfen lassen will, dann kannst du nichts machen. setz dich mit ihm an einen tisch, sag ihm, was du ier geschrieben hast, hilfe ist MÖGLICH. dazu gehört aber die einsicht, daß er hilfe braucht und daß es ihm dann besser geht. ist er manisch depressiv oder "nur" depressiv??? was meinst du? ich verstehe dich sehr sehr gut, irgendwann will man auch mal die früchte genießen. also stell ihn vor die wahl. ein guter neurologe und psychiater kann ihn einstellen, das geht nicht von heute auf morgen, aber ist absehbar. allein du kannst entscheiden, ist die liebe weg oder nicht. was du schreibst ist kopf, was du fühlst ist was anderes.... ich möchte kein plädoyer halten, aber dein mann ist krank.....er tut mir auch leid.....und ich weiß wahrscheinlich noch viel weniger als die hälfte...
Ich würde Dir auch raten, zur Polizei zu gehen, um sicherzustellen, dass er sich nichts antut. Die Geschichte mit "in guten wie in schlechten Zeiten" endet aber für mich in dem Moment, wo gehauen wird. Erst recht, wenn Kinder im Spiel sind. Da kann ich schon verstehen, wenn Du Dich trennst, auch wenn es mir zu hart erscheint, ihn "seinem Schicksal zu überlassen". Entschädigung für geplatzten Hauskauf? Wir haben auch ein Haus gekauft, und bis zur Kaufunterschrift beim Notar gab es nichts, was wir nicht ohne Kosten hätten rückgängig machen können.
Ich muss mich murmeldrach anschließen, wenn er die Kinder schlägt, das geht garnicht. Ist er denn nicht in ärztlicher Behandlung? Wenn ja, red doch mal mit seinem Arzt. Wenn nein, dann würde ich zur Bedingung machen, dass er sich behandeln lässt. Den Hauskauf würde ich auf jeden Fall verschieben.
In guten und in schlechten Zeiten... das stimmt zwar aber muß man deshalb alles aushalten und hinnehmen? Ich würde ihn nicht gleich abschießen, weil er ja nix für die Depression kann aber ich würde ihm ein Ultimatum setzen. Er soll sich behandeln lassen. Lange kannst du das ja nicht aushalten. Mein Ex begann zu trinken, schwieg, wurde depressiv... er nahm nichts an, wollte nichts ändern, keine Paarberatung, keine psychol. Hilfe. Er war auch Tage weg und wenn er da war immer in seinem Zimmer eingesperrt. Ich habe irgendwann aufgegeben und zug mit den Kindern aus. Ich habe nun ca. 1200€ (alles, inkl. Unterhalt, Kindergeld) für mich, einen 20jährigen und 2 Kleinkinder, komme manchmal kaum über den Monat aber ich lebe ruhiger. Mein Ex verkraftete wohl Job + Familie nicht mehr. Er kündigte den Job und machte nach der Trennung eine Therapie. Nutzt uns als Paar nichts mehr aber er hat wohl sein Leben wieder im Griff und ist wieder ein guter presenter Vater. Krankheit hin oder her. Ihr müßt euch weder anschreien noch schlagen lassen. Die Krankhiet entschuldigt das doch nicht alles. Jeder hat offenbar Mitleid mit dem armen kranken Mann aber was ist mit euch? Der Tipp mit der Polizei ist okay, falls er doch austickt aber ansonsten halte ich gar nichts davon, wenn jemand einfach abhaut und seine Familie im Stich läßt. Ich hoffe er bekommt sich wieder in den Griff, so das ihr noch ne Chance habt. lG Kerstin
Er hat mal ein Jahr Antidepressiva genommen, meinte dann aber, daß er die nicht mehr braucht. Therapie - nein, er ist immer einmal hingegangen und dann nie wieder. Diesen "Seelenstriptease" braucht er nicht... Ich hab schon mehrmals die Polizei gerufen und ihn suchen lassen (Handyortung etc), die Kosten dafür mußte ich am Ende zahlen (er hatte nie Geld). Ich hab da keine Lust mehr drauf - auch wenn mich einige dafür verurteilen. Kosten für den Hauskauf: wir haben einen Reservierungsvertrag beim Makler machen müssen. Kosten 2000€ falls wir zurücktreten vom Kaufwillen. Und die Bankberaterin hat das ganze bestimmt auch nicht umsonst gemacht, wenn wir den Kredit nun doch nicht haben wollen... Dann muß ich aus unserer jetzigen Bleibe raus, unser Vermieter will das Haus verkaufen.. Ich bin soooo fertig, ich mag einfach nicht mehr. Ich wollte ihn schonmal einweisen lassen, aber das geht so einfach ja nicht. Freiwillig macht er aber nichts. Und ich WILL nicht, daß meine Kinder und ich so Leben müssen.
Hallo Hofi, das Haus dürft ihr auf gar keinen Fall kaufen! Wie soll das denn weitergehen - wie stellst du dir deine Zukunft vor? Doch nicht so! Ich weiß, es ist schwer, nach diesen vielen Jahren wieder eigene Wege zu gehen, aber denk an dich und die Kinder... Du hast doch bestimmt Freunde und Eltern? Ruf sie an und bitte sie um Hilfe. Freunde sind dazu da - du bist doch bestimmt auch für andere da. Erkundige dich doch, ob es Selbsthilfegruppen bei dir in der Nähe gibt. Evtl. kannst du selbst eine Psychotherapie machen um das ganze zu verarbeiten... Ich wünsche dir viel Glück + drück dich
hallo wenner definitiv krank ist dann mußt du für den polizeieinsatz nichts bezahlen da ja wirklich gefahr für ihn besteht,einweisen lassen kann man ihn auch aber nur wenn ihm ein arzt die selbstgefährdung bescheinigt,dann geht das über einen amtsgerichtbescheid aber dafür muß man ihn erstmal finden,wenn er allerdings nur so abhaut dann mußt du die polizeikosten natürlich tragen,wenn du etwas in der hand hast wie z.b. einen arztbericht oder der arzt wo er in behandlung war dir was bescheinigt dann muß die polizei ihn suchen-wir haben das selbst oft genug mitgemacht und mußten nie zahlen lg marou
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