TamiBääm
Hallo meine lieben. Am besten stelle ich mich erst mal vor: Ich Bin 22 und Mutter von zwei Töchtern. Meine Große ist jetzt 36 Monate alt und die kleine 10 Monate. Ich hab ein echtes Problem!!! Mein Mann geht seit 1 Woche jetzt auf dauer Nachtschicht, was für mich und die kleinen eine echte um Stellung ist. Morgens habe ich echt keine Probleme das meine große bis um 15 Uhr in der Krippe ist. Jetzt zu meinem Problem sobald sie zuhause ist macht sie auf gut deutsch was sie will. ist alles nicht so schlimm aber sie schlägt auch ihre kleine schwester. ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr was ich noch machen soll damit sie damit aufhört. habt ihr einen tipp für mich. ich nehme mir so gut es geht die zeit für sie und sie wird immer böse und schlägt nach mir. bin mit meinen nerven echt am ende. Danke im vorraus.
Hallo, das Verhalten Deiner großen Tochter ist typisch für die normale und natürliche Geschwister-Eifersucht. Sie zeigt sich oft in bockigem Verhalten, aber auch dem Piesacken, Hauen oder Ärgern des jüngeren Kindes. Alle älteren Geschwister sind eifersüchtig aufs jüngere. Klar, das aggressive Verhalten geht einem als Mutter unheimlich auf den Nerv, ich kenne das auch. Geschwister-Eifersucht kann man aber auch mit noch so viel Liebe, Aufmerksamkeit und Gleichbehandlung nicht abstellen. Ich finde es wichtig, das zu wissen, sonst nimmt man dem älteren Kind die Aggression übel, wird selbst wütend und schimpft mit ihm. Oder man denkt, man müsse in der Erziehung irgendetwas anders machen, damit die Eifersucht aufhört. Die Eifersucht Deiner Zwei (auch die Kleine wird später Konkurrenzverhalten entwickeln) wird Dich begleiten, bis sie aus dem Hause sind. Du kannst die Eifersucht der Großen aber lindern, wenn Du ihr viele Aufgaben übergibst, die nur "große Kinder" tun können, das macht sie stolz. Lass sie alles selbst tun, was schon geht, und sie viel im Haushalt helfen - auch wenn das Ergebnis unvollkommen ist. Sage ihr, wie froh Du bist, dass sie Dir schon so prima helfen kann. Sie merkt dann: Es ist gar nicht sooo toll, noch ein Baby zu sein, wie die kleine Schwester. Ganz beseitigen kann man die Eifersucht trotzdem nicht. Wenn die Große die Kleine haut, versuche, nicht mit ihr zu schimpfen, sondern sie nur aus der Situation herauszunehmen. Denn wenn Du schimpfst (was man verstehen kann), wird ihr Frust und ihr Groll aufs kleine Geschwisterchen nur noch größer - die nächste Situation lässt dann nicht lange auf sich warten. Schlaue Kinderpsychologen raten bei Geschwister-Eifersucht deshalb, als Eltern niemals Partei zu ergreifen, sondern nur zu schlichten. Man soll natürlich das schwächere Kind körperlich schützen, indem man das Große ablenkt. Bleibe neutral und gelassen, auch wenn es schwer fällt. Deine Große macht nichts falsch, und sie kann sich auch nicht anders verhalten als sie es tut - selbst wenn sie es sich vornähme. Eifersucht tut weh, und das Kind kann sie nicht steuern oder einfach mit ihr aufhören. LG
Danke für den Tipp. Ich habe mich jetzt schlau gemacht und habe hier in meiner Nähe eine Lebenshilfe gefunden, die eine Babysprechstunde haben. Ich warte nur leider immer noch auf den Rückruf... hoffe das die sich melden und ich daraus mehr Erfahrung sammeln kann. Ich hatte die ganze zeit eine Familien-Hebamme nur leider fällt die jetzt aus und die Betreuung finden nur noch einmal statt.... es hört sich jetzt vielleicht grass an aber was das angeht stehe ich dazu das ich echt überfordert bin was ja leider nicht jede mutter zugibt.
Hallo, kann mich Windpferdchen nur anschließen. Meine beiden sind 23 Monate auseinander. Jetzt sind sie 2 und 4 und spielen viel miteinander. Der Große sagte letztens zu mir:'Meine beste Freundin ist xxx, aber am allerliebsten habe ich meinen Bruder' Aber das war vor einem, anderthalben Jahr auch noch ganz anders. Der Große hat den Kleinen auch ständig gehauen, gestuppt, Spielzeug weggenommen... Man darf nicht vergessen das der Große ja auch noch klein ist. Die Empathie beginnt sich erst zu entwickeln. Und Eifersucht gehört dazu. Manche Kinder neigen dazu Konflikte körperlich zu lösen. Sie müssen es noch lernen das das nicht der richtige Weg ist. Ich habe mir oft den Mund fusselig geredet und erklärt das er seinem Bruder weh tut... . Wenn nichts mehr ging habe ich dem Großen auch mal ne Auszeit verpasst. Im Nachhinein denke ich die Auszeiten waren sinnlos. Das erklären hat wohl eher die Empathie gestärkt. Ich denke wichtig ist den Großen in vieles mit einzubeziehen. Das er halt manche Sachen kann/darf die ein Baby noch nicht darf. Und er sollte die Möglichkeit haben mit manchen Spielsachen geschützt vor seinem Bruder, aber doch in deiner Nähe zu spielen. Zum Beispiel Lego bauen durfte mei Großer in einer abgetrennten Sofaecke wo der Kleine krabbelnd und am Anfang auch laufend nicht hinkam. Außerdem waren wir viel draußen. Der Kleine im Buggy und der Große konnte sich austoben. Spielplatz, Laufrad... Ansonsten heißt es die Augen aufhalten und solche Situationen von vornherein zu erkennen und zu entschärfen bevor der Große zuhaut oder ähnliches. Vielleicht könnte es die Situation auch entspannen wenn du den Großen nicht immer bis Nachmittag im Kiga lässt sondern früher abholst. Dann kann er mehr Zeit mit euch verbringen und die Eifersucht wird weniger. Es ist eine anstrengende Zeit, aber es ist später schön wenn die Kinder nicht so weit auseinander sind. Wie gesagt, bei meinen wird es immer besser. Halt die Ohren steif, das wird schon. Liebe Grüße Si
Ich würde sie gerne zuhause lassen nur leider geht das nicht weil ich morgens von zuhause aus arbeite und das ist echt schon stressig wenn ich beide da hätte. Draußen regelt sie sich erst recht nicht... sie schmeißt sich auf den boden und schreit rum....reißt sich von meiner Hand los und läuft weg und da ich alleine bin, weil mein mann auf dauer Nachtschicht ist und mittags schläft ist das sehr schwer zu meistern.... ich bin diese sitiation nicht gewohnt und denke halt das es mit der zeit sich legt... aber im Moment sind meine nerven am ende.
Bei uns ist es gerade ähnlich. Ich weiß nicht, ob Dich das irgendwie aufmuntert. Meine Tochter ist fast 3 1/2 und mein Sohn 9 Monate alt. Das Trotzen ist gerade echt richtig schlimm. Wenn sie ihrem Bruder absichtlich schlimm weh macht, hat sie Auszeit in ihrem Zimmer. (Woran sie sich dann NICHT hält.) Ansonsten kreischt sie öfter am Tag bis zu einer Stunde rum und wirft sich auf den Boden. Wir können zur Zeit kaum was außer Kiga unternehmen, weil wir gar nicht vom Fleck kommen. Eigentlich kann man sie dann nur noch austoben lassen und danach ruhig mit ihr reden. (So ist es bei uns.) An fehlender Aufmerksamkeit liegt es bei uns nicht. Als Papa Urlaub hatte, hat sie genauso getrotzt. Auch sonst mache ich viel bewusst allein mit ihr, wenn der Klein mal schläft. Ich weiß auch nicht mehr so richtig weiter. Ansonsten habe ich inzwischen nur noch weniger Regeln auf Anraten einer Erzieherin (Alles was gefährlich ist, ist verboten, der Rest ist mir nicht egal, aber wird nicht mehr unbedingt durchgesetzt.). Das macht es für das Kind wohl leichter sich daran zu halten. Ansonsten habe ich bei meiner Tochter das Gefühl, dass gerade viel an geistiger Entwicklung passiert und sie einfach dadurch sehr gestresst ist und leichter reizbar. Das kann man dann natürlich schlecht ändern. Ein Gedanke war noch, dass meine Tochter einfach müde ist und wir führen jetzt einen Mittagsschlaf wieder ein. Allgemein versuche ich den Nachmittag noch ruhiger zu gestalten auf Anraten der Erzieherin. Bisher dachte ich nicht, dass der Spielplatz zu stressig ist, aber ist wohl gerade nichts für fast jeden Tag. Oft sind wir nur im 1 Stunde in unserem eigenen Garten, da gibt es nur die paar Kinder, die im Haus wohnen. Vielleicht hilft Dir irgendwas davon. Bei uns ist bisher noch keine Besserung eingetreten, aber vermutlich muss man das länger als 2 Wochen beobachten.
Ohje dann weiß ich ja jetzt wenigstens das ich nicht alleine mit so was bin. Ich denke halt immer das ich was falsch mache... habe eine Familie Hebmme für die kleinere und mit ihr rede ich auch sehr viel darüber. Ich denke auch das es für die große zu viel stress ist... und vielleicht muss ich einfach eine anderen tages ablauf regeln damit es für die kleine nicht so stressig ist... wie gesagt habe mich jetzt an leute gewendet die das beruflich machen und ich hoffe das ich dann alles hiin bekomme
Ja, manchmal kommen uns die Großen auch sehr groß vor, weil wir schon ein Kleineres haben. Aber eigentlich sind die mit ihren 3 Jahren auch noch klein. Aber als Mama kann man nicht alles perfekt machen. Irgendwo sind ja auch eigene Leistungsgrenzen. Mir hat die Erzieherin im Kiga beim letzten ausführlichen Gespräch versichert, dass ich nichts Schlimmes falsch mache, sondern man ein bisschen ausprobieren muss, wie es besser laufen könnte.
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