natalie_92
Hallo zusammen! Ich glaube das ist bereits mein 4 Beitrag zu der Thema. Ich mache mir Sorge um meinen Sohn. Seit 2 jahrr reduziert er die Lebensmittel, welche er zuhause isst (in Kita isst er alles bis auf Reis). Und wir sind mittlerweile an dem Punkt angekommen, dass er Zuhauses nur Brot mit einem bestimmten Aufstrich isst und am Wochenende Pancakes (aus Kefir, Dinkelmehl und Eier) mit zuckerfreie Marmelade (aber auch nur am Samstag). Er verweigert mittlerweile wirklich alles was ich ihn anbiete und egal was ich ihm anbiete, letztens hat er alleine fast ne ganze Packung Brot aufgegessen (Vollkorn) und 2 Packungen diesen Aufstrich, weil er Hunger hatte, aber Kartoffel, was er früher gerne gegessen hat, hat er nicht mal angerührt. Und ich koche keine ungewöhnlichen sachen. wirklich ich weiß nicht mehr weiter. Vor paar Wochen habe ich hier schon Thema angesprochen, weil es schlimmer wurde, aber er hat mindestens noch Kartoffel gegessen. Jetzt ist das auch weg. ich will schon wirklich ihn hungern lassen bis er anfängt was zu essen, weil ich komplett wirklich verzweifelt bin. Bei uns war immer so, dass Brot immer geht, aber ich finde es ist einfach schon zu krass geworden, weil es alles verweigert wird. Er isst nicht mal ein Brötchen mit dirsem Aufstrich oder das gleiche Brot mit anderem austrich - es sollte immer das gleiche sein. und um Fragen zu sparen: es war bei uns noch nie, dass er sich voll mit süssem Zeug gemacht hat. Er durfte immer was süßes nehmen, wenn er gegessen hat. Deswegen wird es nicht daran liegen, dass er nur süsskram gegessen hat. Hier wurde immer wirklich frisch gekocht und er hat das wirklich gemocht.
Ich glaube, ich erinnere mich mindestens an deinen letzten Beitrag zu dem Thema. Anscheinend seid ihr nach wie vor in einem Machtkampf gefangen, der sich durchs Essen ausdrückt. Dein Sohn erlebt, dass seine Essensverweigerung etwas in dir auslöst und dich komplett nach seiner Pfeife tanzen lässt. Daraus werdet ihr nicht so einfach entkommen. Meine besten Ideen sind: 1) Erziehungsberatung (kostenlos je nach Ort z.B. via Caritas, Awo, Jugendamt,...), denn ihr braucht mehr Hilfe als du in einem Forum bekommen kannst. 2) Hilfe von den Erziehern. In der KiTa isst er ja scheinbar normal - dass ein Kind ein Gericht nicht mag, ist ja normal. Also, was machen sie anders als du? Lass dir den genauen Ablauf und die Gerichte beschreiben, mach es möglichst ähnlich und bleib dabei. Ja, evtl. "hungert" er dann und sicherlich weint und schreit er aus Protest, wenn du seine Machtspiele aushebelst. Aber das wirst du aushalten müssen. Denn zu so einem Konflikt führt vermutlich auch der Besuch bei einer Erziehungsberatung.
Dein Kind isst 5 mal die Woche in der Kita? Wo er laut dir alles isst außer Reid? Warum machst du dann so eine Panik? Hab immer genug von dem Brot und dem Aufstrich zu Hause, meine Oma hätte gesagt soll er es essen bis es ihm aus den Ohren wieder raus kommt. Wenn du bzw ihr Eltern mit dem Machtkampf aufhört wird euer Sohn über kurz oder lang auch aufhören und auch zu Hause wieder mehr Sachen essen Ansonsten wenn ihr dazu alleine nicht die Kraft habt,holt euch Hilfe bei einer Erziehungsberatung die euch dabei unterstützt
Huhu, dass dein Sohn im Kiga normal isst, heißt ja, dass euer Problem im wahrsten Wortsinn hausgemacht ist. Gerade WEIL du dich von ihm quasi erpressen lässt, isst er immer weniger. Du machst außerdem aus dem Essen ein Thema, was er natürlich bemerkt. Deshalb trägt er die üblichen, altersgemäßen Machtkämpfe und seine sog. Autonomie-Bestrebungen über das Essen aus. Das ist schlecht, denn so werden die Mahlzeiten, die eigentlich genussvoll und vergnüglich sind, überfrachtet mit Themen, die dort nicht hingehören. Es gehören aber immer zwei dazu, damit so etwas passiert: eine angespannte Mutter, die dem Kind zeigt, wie wichtig es ihr ist, irgendwas ins Kind reinzubekommen. Und ein Kind, das das bemerkt und (unabsichtlich) ausnutzt. Du musst dich trauen, endlich deine Angst loszulassen. Die unbewusste Angst, dein Sohn könnte vor vollen Tellern verhungern, verhindert, dass er ein normales Essverhalten an den Tag legen kann. Im Kiga hat niemand diese Angst, sein persönliches Essverhalten interessiert kaum – und genau deshalb kann er dort normal essen. Biete deinem Sohn zu jeder Mahlzeit eine kleine, wertvolle Auswahl an Nahrung an. Gib ihm KEINE Zwischenmahlzeiten und Snacks. Wenn er bis zum Ende der Mahlzeit nichts gegessen hat, räumst du den Teller freundlich-neutral ab, ohne das zu kommentieren. Nichts dazu sagen, auch nicht schmollen. Das nächste Essen gibt es zur nächsten Tischzeit, nicht vorher. Bei großem Hunger zwischendurch gibt es Rohkost (kein Obst, sondern Gemüsesticks z.B.). Mach das Ganze straight und ungerührt. Es darf eine Weile dauern, bis dein Sohn zu einem normalen, genüsslichen Essverhalten zurückfindet. Er muss ja erst lernen, dass das alte, eingefahrene Muster, bei dem du dich seinen (einseitigen) Essensforderungen beugst, nicht mehr funktioniert. Er wird das aber lernen, und das Essen wird wieder etwas Beiäufiges und Normales werden. Das gelingt ausschließlich, wenn DU aus dem Teufelskreis aussteigst, er allein kann das nicht. LG
Hallo! Ich danke allen für eure Rückmeldungen und es ist wirklich mittlerweile so, dass es ein Machtkampf geworden ist. Gestern war in allen Bereichen besonders schlimm und er hat tatsächlich nichts am Tisch angerührt - er hat nicht mal getrunken nach Kita, und ist so schlafen gegangen. Er kriegt keine Snacks dazwischen in keiner Form. Er darf eigentlich nur dann snacken , wenn er was normales gegessen hat. Ich habe auch mit Erziehern gesprochen und sie meinten er isst in Kita manchmal auch 2 Portionen davon, was gibt's. Klar, es kann sein, dass er satt nach Hause kommt. Aber wenn er um halb 13 Uhr gegessen hat und um 7 Uhr abends einfach weigert sich was zu essen, mache ich mir natürlich Sorgen. sie machen auch nichts besonderes daraus, es wird jetzt das gegessen was gibt's und das war's. Aber wenn es Reis gibt's (meistens am Donnerstag), dann isst er dort nicht und zuhause mache ich das, was er gerne noch vor ein paar Wochen gegessen hat. Und was? Er rührt es nicht mal. Wenn es 1-2-3 mal ist, es ist ok, aber es ist wirklich immer. @miss-cat, ich kaufe mittlerweile 7 Packungen vom Austrich (sie sind klein) und 4 Packungen mit Brot pro Woche, weil er so viel davon isst, ich kann langsam schon von einem Geruch des Aufstrichs kotzen😅Er isst aber nur das. Und mittlerweile guckt sich das seine jüngere Schwester an. Allerdings nur, wenn er zuhause ist - sonnst isst sie ganz normal.
Ich unterschreibe komplett bei Lillimax!! Wir haben 5 Kinder zwischen 3,5 und 7 Jahren, bei uns kommen die verschiedenen Komponenten in Schüsseln auf den Tisch und jeder darf/muss sich selbst bedienen, also jeder darf davon nehmen was er möchte und wieviel er davon möchte. Da wird von uns auch nicht kommentiert. Aber es gibt dann auch nichts anderes bzw. anstatt. Wenn einer eine Komponente nicht mag, nimmt er halt mehr von den anderen Sachen. Schluss, fertig, aus die Maus. Ich kann mich vage an deinen letzten Beitrag erinnern: er schreit nach Alternative A, wenn er die bekommt, schreit er nach Alternative B - und ihr springt - NEIN!!! Er darf sich gerne an dem bedienen, was du auf den Tisch stellst und gut. Und vor allem darf er nicht länger lernen, dass er nur 20 Miunten durchhalten muss, bis du springst, oder irgendwann 30 Minuten. Glaube mir, der Spruch "kein Kind verhungert vor vollem Teller" ist bei euch mehr als zutreffend. Wenn es ein gesundheitliches Problem geben würde, würde/könnte er im Kindergarten ja nicht zuschlagen. Und noch ganz wichtig: wenn er denn was isst - kein Jubelgeschrei mit Belohnungen, sonst hat er den nächsten Hebel gegen euch in der Hand. Egal ob er isst oder nichts isst - kein Kommentar zu gar nichts.
Ja, du hast schon recht. Und dass er nicht verhungert , haben wir ja im Urlaub getestet, wo er sich geweigert hat vom Buffet zu essen . Am nächsten Tag hat er von 11 bks 19:30 nichts zum Essen bekommen, weil er einfach nur süsszeug wollte, und dann abends hat er Nudel gegessen als ob er nie diese Nudel gesehen hat 😅🙈 und dass mit der Alternative hast du auch recht. Bei meinem letzten Beitrag waren auch Kommentare, dass Brot immer geht, aber wir sind mitlerweile wirklich an dem Punkt angekommen, dass er nur Brot isst. Gestern hat er nichts bekommen- es stand Kartoffel auf dem Tisch, wie er die so gerne immer gegessen hat, und er hat das nicht mal probiert. Hat er dann nichts anderes bekommen. Ergebnis - heute hat er sein Frühstück komplett aufgegessen (war kein Brot drin, sondern Müsli und Gemüse). Also geht's doch. Ich finde aber irgendwie das Gedanke, dass er "hungert" schlimm, aber dann ist das so. vielleicht versuche ich es so zu machen, wie in der Kita - wie du das machst - es kommen Sachen auf dem Tisch und erkann sich selber bedienen (machen sie in Kita). Vielleicht macht es ihn mehr Spaß dann. Und gesundheitlich ist mit ihm alles gut, weil er an Gewicht zunimmt (19.5 kg mit 4 Jahre und auch ziemlich groß) und auf Klo geht er auch. Also daran liegt es auch nicht. Danke nochmal!
Aus deinen Zeilen spürt man die Verzweiflung sehr deutlich, und ich denke auch, dass dein Sohn sie spürt. Du schaust ihn sorgenvoll an, fragst, ob er dies will oder das... Ich kann gut nachvollziehen, dass du das machst, jede Mutter macht das ja zu einem gewissen Grad. Aber da ihr schon ganz tief in der Spirale drinsteckt, wird sich nie etwas ändern, wenn du nicht den Anfang machst. Also am besten wirklich gar kein Wort mehr über das Essen. Setzt dein Pokerface auf und schau nicht auf den Teller oder was dein Sohn mit dem Inhalt macht. Am besten, du fragst ihn gar nichts. "So jetzt essen wir, ich hab heute Nudeln gekocht." Das Essen kommt in Schüsseln auf den Tisch und jeder bekommt einen leeren Teller. Mit 4 Jahren können die Kinder sich schon selbst etwas nehmen, wird bei uns im Kindergarten auch so gehandhabt. Du kannst ja immer das Brot mit Aufstrich (ich hoffe, der ist nicht süß?) auch in die Mitte stellen. Lass ruhig deinen Sohn sich selbst das Brot schmieren, wenn er das Familienessen nicht will. Ich mache es oft so, dass ich Rohkost noch vor den Tellern auf den Tisch stelle, dann wird immer schon zugegriffen, während der Tisch gedeckt wird. Und wichtig, keine Kommentare wie "Siehste, schmeckt doch ganz gut", wenn dein Sohn zu etwas anderem greift. Maximal ganz neutral "Möchtest du noch mehr davon?", dann ein Nein aber sofort akzeptieren. Das Ganze wird einige Wochen dauern, bis dein Sohn merkt, dass seine Essensverweigerung ins Leere läuft. Also nicht nach ein paar Tagen aufgegeben. Aber wenn du das Gefühl hast, dass es gar nicht funktioniert, ist es nicht verkehrt, einen Termin bei der Erziehungsberatung zu machen um gezielt individuelle Impulse von außen zu erhalten.
Siehst du, da hast du doch schon den ersten Erfolg.
Hunger ist der beste Koch
Bleibe ganz unaufgeregt bei dieser Linie - schließlich lässt du ihn nicht hungern, sondern er entscheidet sich dafür nichts zu essen. Und Brot und Aufstrich würde ich wirklich weglassen!
Mädels, ich bedanke mich nochmal! Er hat wieder angefangen zuhause zu essen seitdem er sich selber bedient 🙈 er ist zwar nicht alles, was sich auch nicht erwartet habe, aber er hat wieder zuhause (mehrmals) Kartoffel gegessen und Nudel😍😍😍
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