Babs_85
Mein Sohn is 10 Monate und seit etwa 3/4 Wochen ist er wahnsinnig auf mich fixiert!! Es wird immer schlimmer. Sobald ich den Raum verlasse schreit er aus vollem Hals. Er will zu sonst keinen auf dem Arm. Sogar beim Papa schreit er und zeigt dass er zu mir will. Nur ich darf ihn ins Bett bringen, und statt 19 uhr geht jetz nichts mehr vor 21 uhr! kennt das jemand zu der Zeit? Das verhalten geht doch wieder weg!?! Denn das halt ich nicht mehr lang aus! Ich fühle mich direkt erdrückt oder aufgefressen! Das macht mich echt fertig. Man brauch doch auch ein wenig zeit für sich auch als Mama. noch dazu soll er in 2 Monaten vormittags bei Opa bleiben weil ich wieder arbeite! Ich verzweifle gerade
Ja, das kenn ich bzw. kann mich noch gut an die Zeit erinnern. Als mein Sohn 10 Monate war, war er auch extrem anhänglich - war er sowieso schon seit Geburt, aber da wurde es echt heftig. Das Einzige was ging, war auf meinem Arm oder ich saß auf dem Boden und er lag quer über meine Beine und spielte dann. Selbst daneben sitzen ging nicht. Und sobald ich aufstand, ging das Geschrei los. Rückblickend kommt es mir nicht mehr so schlimm vor, aber ich weiß noch gut, dass es Momente gab, in denen ich am Verzweifeln war. Jetzt wird er 3 Jahre und kuscheln ist nur noch abends angesagt. So ald ich ihn am Tag mal drücken will oder auf den Arm nehme, windet er sich raus und rennt weg. Da vermiss ich schon oft die früheren Kuscheleinheiten. Ich würde jetzt schon den Opa mit einbeziehen, und 1-2 mal pro Woche zu dritt den Vormittag verbringen. Und vielleicht kannst Du ja nach und nach mal ein paar Minuten woanders hingehen. Dann ist es in 2 Monaten nicht so eine harte Umstellung. Alles Gute und versuch die Zeit zu genießen, auch wenn es manchmal nervenaufreibend ist und ja, die Phase geht auch vorbei P.S. Übrigens hatten wir mit 15-18 Monate noch mal eine ganz schlimme Anhänglichkeit.
Es ist nur eine Phase, es geht vorbei. ;-) Die Phase kam dann bei uns mit etwa 14-15 Monaten noch mal und mit 2 Jahren. Aber es geht vorbei. Kind merkt, dass es weitere Kreise ziehen kann, und das ist spannend, ängstigt aber auch. Da muss dann der "Anker Mama" wieder vermehrt her. Wenn Du kannst, gib ihm die Nähe, die er braucht, ggf. steck ihn in die Tragehilfe oder, falls noch klein genug, ins Tuch bzw. auf den Rücken und halte durch. Danach wirds umso rasanter ins Leben gehen. :-)
Wie ja schon geschrieben wurde ist das eine Phase, die vergeht…aber sicherlich auch noch mal wieder auftauchen kann. Während solcher Phasen war für ich das Tagebuch bzw. die Manduca gold wert! Mein Sohn ist jetzt 19 Monate alt und wird an solchen Tagen immer noch viel in der Manduca auf dem Rücken getragen. So kann ich dann trotzdem noch was erledigen und es stresst mich somit weniger.
ich finde es ehrlich gesagt grauenhaft, wenn man Änhänglichkeit seines Kindes so bezeichnet. Glaub mir, sie werden früh genug groß, dann wollen sie nicht mehr viel mit dir zusammen sein, Umarmungen, Küsse werden peinlich werden und dann? dann wünscht du dir die Zeit zurück, wo er mal anhänglich war. anstatt sich aufgefressen zu fühlen, könntest du es ja vielleicht genießen die Kuschelneinheiten.
Sicher ist es hart ausgedrückt aber so hart empfinde ich es auch im Moment. Da er jetz so spät ins Bett geht und am Tag kaum schläft hab ich eig. Keine Zeit mehr ohne ihn. Ich liebe meinen kleinen und kuschel zeiten haben wir und genieße ich aber trotzdem: man muss doch mal abschalten können, mal an sich denken. Wenn ich solche aussagen höre denke ich an Übermamas die allen immet nur sagen wie toll es ist, immer!!! Und das ist es NICHT, nicht immer. An die anderen, danke für die Tips! Es ist jetz auch schon etwas leichter geworden
ich halte mich nicht für eine Übermutti, vielleicht leben wir einfach in unterschiedlichen Lebenssitutationen. Meine Älteste war so anhänglich und ja, manchmal war es hart, doch jetzt wo sie 10 ist und lieber mit Freunden weg ist und einen Schwimmbadbesuch mit Freunden einem Familienausflug vorzieht, ja, da denk ich schon manchmal daran zurück Auch arbeite ich vollzeit und genieße einfach, dass meine Kinder dann, wenn ich zuhause bin an erster Stelle stehen, da dürfen sie sich an mein Hals hängen, da spiele ich liebend gern mit ihnen, da dürfen sie auch in meinem Bett schlafen Deswegen fällt es mir natürlich schwer nachzuvollziehen, was das Problem ist Sie werden so schnell groß, was ja auch gut ist und ich sehr stolz auf jeden Fortschritt bin, aber irgendwann in nicht allzuferner Zukunft hat sich das Thema erledigt mit Anhänglich sein. Da finde ich halt, dass man die paar Monate das schon "aushalten" kann war vielleicht auch hart von mir ausgedrückt, aber mir fehlt da wirklich das Verständnis. Schau, er wird bald in eine Kita gehen (egal ob mit 1,2 oder 3, das ist nicht wirklich lang) dann ist Schule, dann sind Freunde, dann steht natürlich die Familie zurück, dann entwickeln sie ihre Flügel. Also gib ihm die Nähe, die er jetzt braucht.
Bei mir kam dieses Gefühl von "Ich kann langsam echt nicht mehr!" imme rkurz bevor diese anstrengenden Phasen wieder vorbeigingen. Da hatte ich auch so Tage, an denen ich dachte, ich hab nun einfach echt mein Faß geleert und brauch mal LUFT! Und plötzlich war alles wieder wie ein Spuk verschwunden. Was hilft: Lass Dein Kind wenigstens einmal die Woche für ein Stündchen mit einer anderen vertrauten Person was machen. Hilfreich ist, wenn das Papa oder Oma oder Opa ist. Diese Zeit ist Deine Zeit. Darauf kannst Du Dich dann freuen. Auch hilfreich ist, wenn der Papa mit dem Kind schlafen geht. Das sollte man aber vorher immer gut ankündigen. Die Kinder verstehen in dem Alter, was Du sagst. Sie brauchen einen Anfangspunkt, den genauen Ablauf und einen Endpunkt, der aus ihrer Sicht nachzuvollziehen ist, z.B. Papa geht mit dir schlafen. Vorher kuscheln wir noch mal schön, dann wird geschlafen. Wenn du in der Nacht mal aufwachst, komm ich wieder zu dir. (Das ist ein Beispiel, kann ganz anders aussehen.) Für tags ginge sowas wie: Ich muss heute Abend Sport machen. Dann bin ich eine Stunde nicht da, und Papa passt auf dich auf. Du kannst dir schon mal überlegen, was du mit ihm spielen möchtest und ihm das dann bringen. Wenn Papa dich ins Bett bringt, komme ich auch wieder, und wir können vorher noch ein Buch lesen. Bei uns hat sowas immer sehr gut geklappt, auch in den anhänglichen Phasen. Wichtig ist immer wieder die Vorbereitung. Es darf nicht auf einmal der Mamaverlust unerwartet und plötzlich "über das Kind kommen". Alles Gute! LG Sileick
Die letzten 10 Beiträge
- Parmesan Unverträglichkeit erbrechen
- Mein Kind will, wenn er weint, alleine sein und nicht getröstet werden.
- Tipps für Augentropfen
- 14 Monate altes Kleinkind tagsüber nur am schreien und bald 2 unter 2
- Einschlafstillbaby
- Trockenwerden
- Erneuter Umzug
- Zu frühes aufwachen vom Mittagsschlaf?
- Einschlafen
- Kopfumfang riesig. Sommermütze