Mitglied inaktiv
....heute zu einer Info-Veranstaltung, auf der ein Notar so einiges an Grundwissen an den Mann gebracht hat, auf was man möglichst zu achten hat, wenn man a) nur ein Kind und dieses mit Behinderung oder b) ein Kind mit Behinderung und noch 1 - ? gesunde Kinder hat! Das ist ja so ein komplexes Thema, verrückt. Hat von Euch schon jemand ein entsprechendes Testament für den Fall das ??? hinterlegt? Gerad wenn man ein Haus (und noch schlimmer, bzw. schwieriger wäre es, wenn noch ein Betrieb dazugehört) hat, muß man genau schauen, wie alles geschrieben wird, weil unter best. Voraussetzungen auch der Landschaftsverband etwas abbekommt...... u.s.w. MIR BRUMMT NOCH DER SCHÄDEL..... Wie habt Ihr das geregelt??? Würde mich wirklich sehr freuen, wenn es jemandem gibt, der mir dazu noch etwas berichten könnte! Ganz liebe Grüße
Vielleicht ist das interessant für dich? Liebe Grüße Sabine Aus dem Vorwort des Extra-Heftes des Bundesverbandes für Körper- und Mehrfachbehinderte "Vererben zugunsten behinderter Menschen - Das Testament" "Liebe Eltern, (...) in der uns besonders belastenden elterlichen Sorge, wie es dem Sohn oder der Tochter nach unserem Tod ergehen wird, spielt das sog. Behindertentestament eine wichtige Rolle. Von den Eltern und ihren Zusammenschlüssen entwickelt, vom Bundesgerichtshof bestätigt und von den Sozialämtern inzwischen respektiert, gibt es den Eltern die Möglichkeit, in besonderer Weise auch das behinderte Kind wirksam zu seinem Nutzen erben zu lassen. Es kann vermieden werden, dass der Sozialhilfeträger das Erbe vereinnahmt. Was beabsichtigen wir mit der vor Ihnen liegenden Broschüre? Eltern behinderter Kinder, also Sie, die Mütter und Väter, sollen sich dem Thema Behindertentestament frühzeitig stellen. Sie bekommen Informationen, warum dieses Thema so wichtig ist, wie Lösungsmöglichkeiten aussehen und wir geben konkrete Hinweise zur Gestaltung eines Testaments. Wir wollen Ihnen helfen, den anspruchsvollen Weg zum richtigen Testament zu gehen. (...) Deshalb bitten wir Sie, die Informationen in dieser Broschüre zu nutzen und mitzuhelfen, dass die vorhandenen Chancen einer verantwortungsvollen Testamentsgestaltung von möglichst vielen Eltern genutzt werden." Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. hat im September 2005 eine Broschüre zum Thema "Vererben“ herausgegeben. Es geht darin um das sogenannte Behindertentestament, mit dessen Hilfe das Erbe eines Menschen mit Behinderung ganz legal vor dem ansonsten zwangsläufigen und umfassenden Zugriff des Sozialleistungsträgers geschützt werden kann. Die Infos sind kostenlos unter www.bvkm.de/recht/rechtsratgeber/vererben_zugunsten_behinderter_menschen.pdf herunterzuladen. Sie können auch als Broschüre bestellt werden unter: www.bvkm.de Eine wie ich finde ganz, ganz wichtige Sache, über die sich alle Eltern eines behinderten Kindes zeitig Gedanken mache sollten. Auch wenn das natürlich gar kein angenehmes Thema ist. Klar. Wer die Möglichkeit hat (z.B. Anschluss an eine Selbsthilfegruppe, Foren usw.), sollte andere Eltern von Kindern mit Handicap über den Bezug dieser Infos informieren, damit möglichst viele Eltern davon etwas mitbekommen und die Kids im "Falle des Falles" geschützt sind!!
Hallo Sabine, lieben Dank für Deine Mühe - ganz toll! Habe schon einmal schnell auf dieser Seite nachgeschaut - ist ja insgesamt ein recht interessantes Angebot /Umfangreich! Da muß ich mehr Ruhe und Zeit haben...! Die Broschüre fordere ich mir direkt an! Wie schon gesagt - danke! Das ist natl. kein so besonders tolles Thema - war mir schon klar - aber entweder haben hier schon diesbezüglich die meisten vorgesorgt, oder???? Sag mal, bist Du auch betroffen? Ich sehe hier öfter, daß Du Dich bemühst und div. Hinweise und Hilfen gibst! Ganz liebe Grüße
Hallo :o) Nein, ich habe kein Kind mit Behinderung und auch in meiner Familie gibt es keines. Allerdings besteht mein Freundeskreis bis auf wenige Ausnamen aus Familien, in denen ein oder sogar mehrere Kinder mit Behinderung leben (4 x Down-Syndrom, 1x Spina bifida aperta und Hydrocephalus). Ich habe Sozialpädagogik studiert, arbeite bei der Lebenshilfe für Menschen mit Behinderung im Freizeit- und Bildungsbereich und habe mich intensiv mit dem Thema Pränataldiagnostik befasst. Im August werde ich mein Anerkennungsjahr in einem integrativen Kindergarten beginnen und hoffe, dann immer noch die Zeit zu haben, ab und an ein paar Tipps in Foren geben zu können. Die ersten fünf Wochen der Sommerferien bin ich gar nicht daheim, denn da ziehe ich quasi um nach Haus Hammerstein (Hückeswagen / NRW) und leite Bildungs- und Erholungsangebote für die Lebenshilfe. Hoffentlich spielt das Wetter mit und es wird ein richtig toller Sommer :o) Liebe Grüße Sabine
Hi Sabine, da kann man Dir wirklich nur einen schönen Sommer und natl. einen tollen Start in Hückeswagen wünschen...... toi toi toi. Sag mal - kennst Du Dich dann nicht auch mit Ferienfreizeiten aus? Mein Problem mit der Frage darüber!!!! Suche doch dringend eine Möglichkei alle 3 Kids gemeinsam in eine möglichst bezahlbare Ferienfreizeit zu schicken.... hatte hier so gehofft evtl. Hilfe in Form von Infos oder Anschriften zu erhalten...... :o( Dir, wie schon gesagt alles Liebe und nochmals DANKE
Leider mache ich gar keine Kinderfreizeiten, von daher kann ich dir dazu gar nichts sagen. Aber frag mal bei der Lebenshilfe (www.lebenshilfe.de) oder örtlichen Vereinen nach!! Liebe Grüße Sabine