Elternforum Hilfe für kranke und behinderte Kinder

Sprachrückstand, Hör-Test, Unterstützung usw.

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Da mein Sohn (wird im Februar 3 Jahre) einen Sprachrückstand hat haben wir uns bereits in einer Frühförderstele vorgestellt. Dort wurde eingeschätzt, daß es nicht gut ist aber noch kein Grund zur Sorge in dem Alter. (Zumal bei uns familiere Spachstörungen in den Genen liegen und es alle später gelernt haben). man sagte mir ich solle abwarten, es wird mit 3 Jahren noch einmal überprüft und dann eventuelle Schritte eingeleitet. Ich möchte gern einen Hörtset machen lassen, um abzuklären, daß ein schlechtes Gehör nicht Ursache sein könnte. Ich schließe das zwar aus aber möchte ich Sicherheit haben. HNO-Ärzte im Ort gaben mir aber die Auskunft, daß sie das bei so kleinen Kindern nicht machen. Wohin wende ich mich? Wir wohnen in Sachsen (Plauen). Wer einen Tipp hat wo man mit anderen Eltern in Kontakt treten kann wäre ich auch für diesen dankbar. Ich würde meinem Schatz gern helfen. Am zu wenig Reden kanns nicht liegen, ich nehme mir viel Zeit für die Kinder. Ich habe den Eindruck, daß er den Wortschatz im Kopf hat aber der nicht raus will. Motorisch und in anderen Punkten ist er topp entwickelt. Er spricht nur wenige Wörter, fast alle undeutlich oder nur teilweise, fast nie 2 Wörter zusammen. Er stottert nicht (kenne ich auch aus der Familie) aber er wiederholt einige Worte mehrmals.´ Beispiel: Er will sagen, daß etwas kaputt (apu) ist und sagt: "apu apu apu!" Milch - "Mi". haben - "hame" Bett - "Bä" trinken - "nginge" Ich kann natürlich super mit ihm kommunizieren aber andere eben so gut wie gar nicht. Die Krippen-Erzieherin ist sehr einfühlsam. Sie hat ein gehörloses Kind. Wie kann ich ihn animieren mehr zu reden? Er hat nicht viel Lust nachzusprechen und auch beim Bilderbücher ansehen sagt er nur Worte, die er schon kennt. Neues nimmt er scheinbar nicht auf oder wendet es nicht an. Kerstin


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Singt er gerne? Damit hat eine Freundin ihren Sohn zum üben bekommen. Gruß Ute


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Selbst wenn sein Schwesterchen (1 Jahr äler) singt macht er fast nie mit. Er hört mir gern zu aber wie egsagt... nicht gut zu motivieren der junge Mann. Wir haben ein Spiel - auf dem Spielplatz schaukelt er für sein Leben gern. Ich schubse ihn an und sage bei jedem Anschubser 1 Wort, z.B. was ich sehe (Baum, Haus usw.)oder auch Aufzählungen mit Farben oder Zahlen. Dann spricht er nach aber es wird nicht mehr oder deutlicher... udn leider hab ich ja nicht überall ne Schaukel. Kerstin


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Hallo Wenn es dir nicht soweit ist in DD.Friedrichstadt im bzw. Am Kh ist ne Ambulanc für Phoniatrie und Pädaudiologie da sind wir seit einem Jahr mit unseren 2 jüngsten .Tochter 8j (schallschwerhörigkeit) und Sohn 3jahre und 10 Monate konnte wie deiner kein wort reden aber gehör supper die haben uns sehr geholfen das Jonas in ein I:Kiga kam und wir alles ausschöpfen konnte . LG kannst ruhig fragen wenn du was wissen willst achja wenn du dort hin willst brauchst du unbedinkt ei ÜS vom HNO die nehmen kein anderen .Im Übrigen wir waren da das erste mal da war er 2 jahre und 5monate und 4 monate spter haben wir den I-Platz im KIGa bekommen


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Wie wäre es mit Spielen wie ich sehe was, was du nicht siehst. Da muß er doch raten??? Gruß Ute


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Ich geh natürlich wohin ich gehen muß für den Kleinen. Danke für die Tipps. hab gleich noch n Telefonat mit der Kinderärztin. Mal sehen was die meint. Kerstin


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wir sind mit Jason in Friedrichstadt in der Pädaudiologie. die sind super nett dort und sehr gewissenhaft. wieso machen sie noch keinen Hörtest? Bei Jason wird alle zwei Monate durch die HNO Ärztin kontrolliert und halbjährlich in der Pädaudiologie. LG janine www.viermalj.de


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Unser Sohn ist jetzt 3 Jahre alt geworden. Als er 18 Monate alt war und praktisch gar nicht sprach, auch beim Spielen kaum Geräsuche machte, habe ich den KiA das erste Mal angesprochen. Er meinte, das sei noch normal. Ich muss dazu sagen, dass D. Ende des ersten Lj. aufgrund mehrerer Ohrentzündungen usw. eine Zeitlang schlecht(er) hören konnte. Ein Vierteljahr später hatte sich nicht viel getan und wir wurden an die Pädaudiologie der Uniklinik Lübeck überwiesen, wo umfangreiche Hörtests im Labor gemacht wurden sowie wir div. Fragebögen zu Sprachverständnis (war immer 1A!) und selber sprechen ausfüllen mussten. Ergebnis: Er hörte an sich ganz gut, hatte aber Polypen: Sollte keine Besserung eintreten, wurde zur OP geraten. Im Frühjahr war der Wortschatz zwar auf rd. 60 Worte/Wortkreationen angestiegen, aber D. bildete keinerlei Mehrwortsätze, benutze keine Verben usw., so dass wir ihn erneut in der Pädaudiologie vorgestellt haben. Wieder die umfangreichen Hörtests, die ergaben, dass er eigentlich ganz gut hören konnte. Dennoch haben wir uns zur OP entschlossen, die im Juni stattfand. D. bekam Paukenröhrchen gelegt udn die Polypen entfernt. Vier Wochen später haben wir bemerkt, dass sich was tut - er begann zu plappern und stellte häufiger fest "Hörn!", wenn irgendwo ein neues Geräsuch war. Mittlerweile quasselt D. ohne Unterbrechnung. bildet extrem lange Sätze, allerdings grammatikalisch noch ziemlich durcheinander gewürfelt, benutzt Verben, wenn auch nicht immer in der korrekten Form, Adjektive usw. Die Nachuntersuchung ergab einen himmelweiten Unterschied im Hörvermögen, und dass wo es vorher hieß, dass er eigentlich nciht schlecht hören würde... Ich denke, in den letzten drei Monaten hat D. bestimmt ein Jahr Sprachentwicklung nachgeholt... Ich würde Dir raten, eine Klinik aufzusuchen, die eine Pädaudiologie hat, auch wenn ihr dafür weiter fahren müsst. Es gibt auch niedergelassene HNO, die Pädaudiologen sind, aber die haben natürlich nicht so geniale Hörlabors wie die Kliniken. Dass man so kleine Kinder nicht untersucht ist schlichtweg falsch, bestehe darauf, dass etwas unternommen wird! Auch ich hätte nie gedacht, dass die fehlende Sprache und der daraus bedingte selektive Mutismus an mangelndem Hörvermögen liegen könnte, weil er ja immer alles verstanden hat, was wir gesagt haben; auch wenn er uns nicht gesehen hat.... LG Andrea


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Ich bin etwas verunsichert. Ich denke weniger Hören wird nicht die Rsache sein, denn er ist z.B. empfindlich, wenn es laut ist udn sagt dann auch "laut" während er sich die Ohren zuhält und ängstlich zu Mama rennt. Er ist dann nur zu beruhigen wenn man ihm erklärt, daß es z.B. eine Baustelle ist. Ich denke aber er könnte "gedämft" bzw. undeutlich hören, denn seine Worte klingen als würde er sie schon undeutlich oder nicht komplett hören. warm - wa kalt - kal Milch - Mi laufen - lau Die Polypen... habe daran auch shcon gedacht, da er keien Probleme mit Nasenatmung hat aber irgendwie so klingt als spräche er "durch die Nase" Apfel - a-el Ente - Ää Affe - A-ä Ich würde mich riesig freuen, wenn ich bald mit meinem Kleinen so reden könnte wie mit meinen anderen 4 Kindern. Die 2 Großen (schon erwachsen) haben beide Sprachprobleme aber hingen nie sehr hinterher. Eienr stottert leicht, einer lispelt leicht - wir waten beim Logopäden, es ist besser aber bleibend denke ich. Meine Tochter (fast 4) redet wie ein Wasserfall aber von perfekt noch weit entfernt. Sie hat sehr viel aufgeholt, hing auch etwas hinterher. Meine 2 Brüder (beide stotterten - einer stottert noch, beim anderen gings allein weg)... genetische Veranlagung ist also nicht auszuschließen. Kerstin


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Ich habe eben ein Gespräch mit der Kinderärztin gehabt. Es gibt bei uns in der Stadt eine HNO / Phoniatrie, die auch Hörtests bei so kleinen Kindern macht. Dort werde ich meinen Kleinen vorstellen. Ich werde berichten wie sich die Sache weiter entwickelt. dDanke für eure guten Tipps. Kerstin


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Das war bei uns aber auch, dass D. keine lauten Geräusche mochte... In der Pädaud. hatten sie meinem Mann das mit dem gedämpft-Hören auch erklärt, da ich nicht dabei war, kann ich es leider nicht gut wiedergeben; es hat etwas damit zu tun, dass es ja die unterschiedlichsten Frequenzen gibt - beim KiA z.B. wird nur ein geringer Bereich abgeklärt, oder ob das Kind aus dem gehörten "Mich" die Milch erkennt - man weiß ja nicht, was wirklich ankommt, das Kind ist dieses Genuschel gewöhnt und hört das Richtige raus, kann es nur nicht nachsprechen. In der Pädaud. testen sie dann die Frequenzen durch, dann kann man sehen, ob z.B. nur ein Teil nicht gehört wird... Es ist ja nicht so, dass das Kind einfach nur leiser hört, bestimmte Dinge kommen nicht an. Ähm, kann man das verstehen? D. hat z.B. auf jede geflüsterte Anweisung postwendend richtig reagiert - wie soll man da auf eine Schwerhörigkeit schließen?! Ich wünsche Euch alles GUte und berichte mal, was bei den Tests herauskommt! LG


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So wie du das erklärst habe ich mir das auch schon vorgestellt... ich vermute fast, daß er einfach alle Dinge hört aber einige eben anders (Frequenzen). Ich werde berichten. Kerstin


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Hallo Mamafürvier, kann mich dne Vorschreiberinnen nur anschliessen, natürlich werden Tests gerade auch bei den Kleinen gemacht, da gibt es verschiedene Varianten: OAE, BERA...die Pädaudiologen werden Dir da weiterhelfen. Du schreibst, dass er leicht nasal spricht, zudem vermutest Du, dass die Laute bei ihm vielleicht gedämpft ankommen. Wurde bei ihm schon mal geschaut, ob er eine submuköse Gaumenspalte hat - also eine Spalte im Gewebe des Gaumensegels, die aber von Schleimhaut überdeckt ist und daher nicht gesehen wird? Eine solche angeborene Fehlbildung wird immer noch häufig übersehen und erst später, manchmal nie entdeckt. Sie MUSS keine Auswirkungen haben, KANN aber ein leichtes Näseln verursachen und ausserdem eine mangelnde Belüftung des Mittelohrs, so dass er einen ständigen leichten Paukenerguss hat und daher wie durch Watte hört. Zumindest sollte das ausgeschlossen werden - ist gar nicht so selten, ich kenn einige Eltern, bei deren Kind es der Fall war. Viele Grüße von Kirsten


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Hallo, wenn ihr in Plauen wohnt, wäre das APZ in Chemnitz gut zu erreichen, wir wohnen in Lengenfeld und ich fahre da jede Woche mit meinem Sohn hin. Chemnitz Süd abfahren und dann Richtung Stadt, dann Richtung Hornbach Baumarkt und dann zur Markersdorfer Str. 142. Das ist eine ehem. Poliklinik, jetzt ist da unten das SPZ, dann das APz und unterm Dach die Frühförderung. Im APZ werden schon bei Neugeborenen Hörtests gemacht und es werden auch sprachl. entwicklungsverzögerte Kinder von Logopäden behandelt, die keine Hörprobleme haben. Ich finde das APZ gut. Du brachst aber eine Überweisung von eurem Kinderarzt, sie dürfen sonst nicht behandeln ... LG Jojoka


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Hallo, ich hab noch was vergessen, APZ heißt Audiologisch Phoniatrisches Zentrum. Unser Sohn hat eine mittel bis hochgradig Schalleitungsscherhörigkeit. D.H. er hört bestimmte Frequenzen nicht, da die Haarzellen, die dafür verantwortlich sind, bei ihm nicht angelegt sind. Er hat auch nur einsilbige Worte gesprochen, bestimmte Laute überhaupt nicht z.B. S und K Laute, Mehrwortsätze bildet er erst seit er mit Hörgeräten versorgt ist und er ist auch ohne Hörgeräte erstaunlicherweise Lärmempfindlich, das liegt u.a. daran , daß seine Schwerhörigkeit am ausgebregtesten in dem Frequenzbereich ist, in dem sich unserer Sprache bewegt, wenn er aber z.B. eine Baustelle hört hat er angst - auch schon vor den Hörgeräten. Im APZ kommt auch immer eine Pädakustikerein und eine Kinder HNO Ärztin ist auch da , momentan betreut uns eine Hör- Sprachtherapeutin, die unser Sohn tief in sein Herz geschlossen hat - sie macht die Therapie auch super und gibt mir viel gute Tips. Frag mal deine KiÄ. LG Jojoka