Elternforum Hilfe für kranke und behinderte Kinder

SAM-Suche Bilderbücher zum Thema Tod

SAM-Suche Bilderbücher zum Thema Tod

Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Hallo SAM, vor langer Zeit hattest Du mal verschiedene Bücherlisten zu verschiedenen Themen versandt. Hast Du eine zum Thema, Tod im Bilderbuch und auch andere Büchr zum Thema mit Kindern vom Tod reden? Bitte Antwort über Mailaddy, bin hier nicht regelmässig genug! Gruß Andrea


Mitglied inaktiv

Beitrag melden

Antwort auf diesen Beitrag

Hallo Andrea! Habe dir auch per Mail geantwortet, die Liste aber hie für andere Interessierte auch nochmal gepostet ;-) Liebe Grüße Sabine Kinder- und Jugendliteratur zum Thema "Tod, Sterben, Trauer": Meine Schwester ist ein Engel. Stark & Höglund (ab 5 Jahre, Thema: Ulfs Schwester ist vor ihrer Geburt gestorben.) Pernilla Stalfelt, Pernilla Motitz Verlag, 2000, ab 5 Jahre/ Bilderbuch mit Text Und was kommt dann? Ein Kinder(sach)buch vom Tod Das für den deutschen Jugendpreis nominierte Buch erklärt mit Zeichnungen und kurzen Texten Kinderfragen rund um das Thema Tod und Sterben. Ringtved, Glenn Rößler Verlag, ab 4 Jahre / Bilderbuch mit Text Warum, lieber Tod...? Vier Kinder sitzen am Küchentisch und sorgen sich um die kranke Großmutter. Gerade ist der Tod gekommen, um sie zu holen. Sie bieten ihm Kaffee an, sie versuchen Zeit zu gewinnen. Da erzählt er ihnen eine Geschichte - und die vier lernen, dass es traurig und schmerzhaft ist, wenn jemand stirbt, dass aber auch der Tod zum Leben gehört. Vinje, Rari & Zahl Olsen, Vivian Brunnen-Verlag, 2000, 88 Seiten Pelle und die Geschichte mit Mia Pelle erlebt die Zeit, in nach dem seine Schwester Mia am plötzlichen Säuglingstod (SIDS) gestorben ist. Er wird von einer Freundin der Familie sehr behutsam auf die Beerdigung vorbereitet. Ein an einer christlichen Beerdigung orientiertes Buch, das auch auf die Themen Gott und Leben nach dem Tod eingeht. Nicholas Allan Gerstenberg-Verlag, 1996 / Bilderbuch mit Text Gibt`s im Himmel Schokolade? Eines Morgens wacht Lili in aller Frühe auf und entdeckt, dass ihr Hund Rufus seinen Koffer packt. Er wird bereits erwartet; sein Ziel ist der Himmel. Dort ist es wunderschön! Das weiß jeder! Aber wie sieht es da aus? Wie geht es da zu? Als Lili und Rufus in aller Eile Abschied voneinander nehmen, wird klar, dass der Himmel für Hunde ganz anders sein muss, als z.B. für Mädchen. Ein vergnügliches Bilderbuch mit Text, in dem es nicht nur um den Tod geht, sondern auch um den Himmel auf Erden. Holm, Annika DTV, 2001, ab 6 Jahre Hilf mir, Mathilda. Eine Geschichte vom Glück im Unglück. Was ist nur mit Marie los? Manchmal ist die Freundin wie immer, sie lachen zusammen und haben Spaß, doch dann wieder ist Marie schroff und abweisend und Mathilda versteht die Welt nicht mehr. Von Maries Mutter Sunniva erfährt sie schließlich, dass diese schwer krank ist, aber Marie will mit niemandem darüber reden. Doch als das Schlimmste passiert und Sunniva stirbt, ist Mathilda einfach für Marie da und sie ist es schließlich auch, die aus vielen kleinen Andeutungen erkennt, was sich Marie jetzt am meisten wünscht: ihren Vater zu treffen, der in einer anderen Stadt wohnt. Und so führt Mathilda ein wichtiges Telefongespräch. Mans Gahrton, Katharina Oetinger Verlag / 1999 / ISBN: 3789136069 Hat Oma Flügel? Das Buch behandelt ein ebenso trauriges wie schwieriges Thema: den Tod und Verlust einer Großmutter. Die Autorin tut dies auf eine sehr sensible, der Denkweise von Kindern angemessene und gleichzeitig humorvolle Weise. Es geht um ein ernstes Thema, gleichzeitig geschehen lustige Dinge, und die Rahmengeschichte ist richtig spannend. Ein schönes, empfehlenswertes Buch für Kinder die eine Oma oder einen Opa verloren haben oder als Vorbereitung darauf. Fessel, Karen-Susan Ein Stern namens Mama Oyen, Wenche & Kaldhol, Marot Ellermann-Verlag Abschied von Rune (Bilderbuch mit Text, gibt es auch als Dia-Serie) Rune und Sara sind Freunde und spielen fast immer gemeinsam. Doch als sie eines Tages wie so oft schon am Wasser spielen, ertrinkt Rune und Sara muss Abschied von ihrem besten Freund nehmen. Fietzek, Petra & Plankenberg, Anna Herder-Verlag, 1995 / Bilderbuch mit Text Eine Sonne für Oma Tim ist erst fünf Jahre alt. Seine Oma ist seht alt. Sie wohnt darum in einem Altenheim. Auch hat sie schwer krank und wird bald sterben müssen. Trotzdem ist sie dem Leben zugewandt und bleibt voller Hoffung. Tim besucht sie oft und gerne und darf sogar mal bei ihr übernachten! Ein Bilderbuch mit Text, dass Kindern den Sinn von Leben und Tod näher bringt und in dem der Tod nicht als Endstation, sondern als ein Neubeginn gesehen wird. Hassenmüller, Heide Glade Ein Sonntag im September Als Thomas erfährt, dass seine Mutter noch ein Baby erwartet, ist er alles andere als begeistert. Wenn es wenigstens ein Bruder wird, mit dem kann man Fußball spielen! Und dann ist Angela, seine kleine Schwester, da. Der widerspenstige Thomas wird nie vergesse, wie sie ihn zum ersten mal anlächelt. Es macht ihm richtig Spaß, sie zu versorgen und zu füttern. Und dann kommt jeder Sonntag im September, ein wunderschöner Spätsommertag, an dem jäh alles zu Ende ist. Angela stirbt. Niemand weiß, woran. Es ist, wie die Ärzte sagen, der plötzliche Kindstod. Thomas kann es kaum fassen. Wie er dann doch langsam mit seiner Trauer fertig wird, wobei ihm der Großvater in seiner liebevollen Art am meisten hilft, das ist auf eine ungemein sensible und einfühlsame Weise beschrieben. Ein ungewöhnliches Kinderbuch zu einem schwierigen Thema. Nystrom, Carolyn Brunnen-Verlag / Bilderbuch mit Text Anja nimmt Abschied Anjas Tante ist schwer krank. Sie hat Krebs und weiß, dass sie daran sterben wird. Aber anstatt es zu verbergen, steht sie zu ihrer Krankheit und lässt vor allem ihre junge Nichte an den Stationen ihres letzten Weges teilhaben. Heymans, Annemie & Margriet Verlag Sauerländer / Bilderbuch mit Text Die Prinzessin vom Gemüsegarten Geschwister verarbeiten den Tod ihrer Mutter, der vom Vater ´totgeschwiegen` wird, auf ihre eigene Weise: Sie ziehen in den Garten um, in dem die Mutter begraben liegt. Lindgren, Astrid Verlag Friedrich Oetinger / Jugendbuch (gibt’s auch als Hörspielkassette und Spielfilm) Die Brüder Löwenherz Die Brüder Karl und Jonathan sterben als Kinder an Krankheit bzw. durch Unfall und leben seitdem im Land Nangijala, in das die Menschen nach ihrem Tod kommen. Doch auch dort ist nicht alles einfach. Rodman Philbrick Freak Schindler, Regine Ernst Kaufmann - Verlag / Bilderbuch mit Text Pele und das neue Leben Der beste Freund stirbt an einer schweren Krankheit. Velthuijs, Max ´Was ist das?`, fragt der Frosch Verlag Sauerländer / Bilderbuch mit Text Tiere finden eine tote Amsel und machen sich Gedanken über das Leben und den Tod. Fabian, Gerhard & Stepanek, Ludmilla Claudius - Verlag / Bilderbuch mit Text in Reimform Leb´ wohl, Hoppie Das Haustier, hier der geliebte Vogel, stirbt. Becker, Antoniette & Mocka, Susanne Ravensburger - Verlag / Bilderbuch mit Text Roberts alter Freund Robert, ein kleiner Junge, freundet sich mit einem alten Mann an. Dieser stirbt kurz darauf und Robert muss nun mit dem plötzlichen Verlust seines gerade erst gewonnenen Freundes fertig werden. Kirchberg, Ursula Trost für Miriam Fast jedes Kind kommt einmal in die Situation, dass es von einem Haustier Abschied nehmen muss. Bei Miriam ist es der Wellensittich, der eines Tages stirbt. Mit ausdrucksstarken Bildern und behutsamen Worten wird in diesem Bilderbuch erzählt, wie das Mädchen lernt, mit dem großen Kummer umzugehen. Voorhoeve, Bert Urachhaus - Verlag (1999) Das Kind, das die Engel weinen hörte - Märchen von Leben und Tod In den Texten der 34 Märchen, Legenden und Erzählungen dieses Buches spiegeln sich eigene Ängste, Fragen und Zweifel. Die Erfahrung des Abschiednehmens, des Verlustes und es Todes kann in einem neuen, tröstenden Licht erscheinen und die Geschichten können (sollen?) die (Vor-)Leser und Zuhörer zum Nachdenken über das (eigene) Leben und den (eigenen) Tod anregen. Die Texte lassen sich zur Begleitung sterbender Menschen sowie zur Trauerbewältigung verwenden; ein Nachwort gibt konkrete Hinweise, wie Märchen in entsprechenden Situationen hilfreich eingesetzt werden können. Dalex, Marlee & Wikkelsoe, Otto ab 5 Jahre / Fotobilderbuch mit Text Großvater und ich und die traurige Geschichte mit dem kleinen Kätzchen Maria darf in den Ferien zu den Großeltern auf den Bauernhof. Eines Tages finden Großvater ein totes Kätzchen auf dem Heuboden, das sie gemeinsam beerdigen. Als Maria schon wieder einige Zeit wieder zuhause in der Stadt ist, kommt die Nachricht, das Großvater krank geworden ist und jetzt im Krankenhaus liegt. Sie besucht ihn und verabschiedet sich von ihm mit dem Gefühl, dass auch er bald sterben muss. In diesem christlich orientierten Buch wird mit gelungenen Fotos auf die Fragen des Themas Tod und Sterben feinfühlig und offen eingegangen. Davids, Barbara & Münzer, Gabriele ab 4 Jahre Eines Morgens war alles ganz anders Anna, ein Kind im Kindergartenalter, erfährt eines Morgens, dass ihr Vater gestorben ist. Sie fühlt sich allein gelassen, denn auch die Erwachsenen verhalten sich ihr gegenüber nicht mehr wie früher. Ellermann, Heike ab 4 Jahre / Bilderbuch mit Text Der rote Faden Kindliche Neugier und Abenteuerlust konfrontieren vier Kinder bei einem Versteckspiel unerwartet mit der Trauer einer alten Frau um ihre mit neun Jahren verstorbene Tochter. Durch Gespräche mit der Mutter erfahren sie, dass die Trauer nie ganz aufhören wird, auch wenn der Tod schon lange zurück liegt. Und sie lernen, dass der Tod ein Teil des Lebens ist. von Keyserlingk, Linde Da war es auf einmal so still. Vom Tod und vom und Abschiednehmen. Behutsam erzählte Geschichten für Kinder vom Tod und vom Abschiednehmen, die ihnen Raum geben für die eigenen Gedanken und Gefühle. Sie sollen trösten, ohne die Trauer zu verdrängen. Fried, Amelie & Gleich, Jacky ab 4 Jahre / Bilderbuch mit Text Hat Opa einen Anzug an? Bruno fragt sich viele Dinge, seitdem sein Großvater gestorben ist: Warum ist Opa einfach weggegangen?, Wie kann er auf dem Friedhof und gleichzeitig im Himmel sein?, Was ist denn eine Seele?. Bruno hat nach Opas Tod viele Fragen und ist zunächst vor allem wütend. Allmählich verwandelt sich seine Wut aber in Trauer und schließlich in eine schöne Erinnerung. Hermann, Inger & Solé-Vendrell, Carme ab 4 Jahre Du wirst immer bei mir sein Eine Familie auf der Fahrt in den Urlaub am Meer – man albert herum und versucht, die lange Fahrtzeit durch kleine Spiele zu überbrücken. Plötzlich gerät die Fahrt in ein Unwetter, die Familie verunglückt. Peter, fünf Jahre alt, wacht im Krankenhaus wieder auf und erfährt, dass sein Vater bei dem Unfall gestorben ist. Sein geliebter Vater, mit dem ihn eine besondere Beziehung verband; immer wieder erinnert er sich an den Satz, mit dem der Vater seine Zuneigung ausdrückte: „Ich freu mich über dich!“. Zunächst will Peter die Realität des Todes nicht wahrnehmen. Im Laufe der sehr behutsam erzählten Geschichte aber erfährt er, dass die Liebe des Vaters zu ihm und seine eigene Liebe zu seinem Vater auch durch den Tod nicht zerstört werden kann. Lian, Torun Es sind die Wolken, die die Sterne bewegen Maria, elf Jahre alt, kennt sich nicht mehr aus. Seit ihr kleiner Bruder Pilten mit neun Jahren gestorben ist, redet ihr Mutter nicht mehr mit ihr. Sie schaut fast nur noch die Wand an. Immer öfter kommt Maria ein schrecklicher Gedanke: Was, wenn die Mutter lieber Pilten behalten hätte, anstelle von Maria? Das Buch beschreibt, wie Kinder Trauer erleben und es macht auch deutlich, wie es wichtig ist, wenn sie mit dieser Erfahrung nicht allein gelassen werden. Schins, Marie Therese Und wenn ich falle? Vom Mut, traurig zu sein. Ein Buch, das grafisch modern gestaltet, Jugendliche zum Thema Trauer und Tod anspricht. Jugendliche, die einen Verlust erlebt haben, erzählen von ihren Erfahrungen, von ihrem Schmerz und ihrer Wut, aber auch davon, wie sie sich mit diesen Gefühlen auseinandersetzen, sich trösten und neue Wege für sich finden. Schins, Marie-Therese: ab 12 Jahre Es geschah an einem Sonntag. Eine Geschichte um den plötzlichen Tod des älteren Bruders für Jugendliche. Schuyesmans, Willy Adieu Benjamin „Das wär’s“, sagt Benjamin, „jetzt bin ich tot. Mein Herz schlägt nicht mehr.“ Erstaunt steht Benjamin vor seinem Krankenhausbett: Tot zu sein ist gar nicht so schlimm! Im Reich danach lernt er die alte Fientje kennen, die ihm hilft, sich zurechtzufinden. Sie feiern tolle Feste und bald hat Benjamin auch einen Freund gefunden. Nur seine Eltern und seine Schwester Esther machen sich Sorgen. Er weiß aber, wie er ihnen dabei helfen kann, über seinen Tod hinwegzukommen und Abschied von ihm zu nehmen. Hermann, I. & Solé-Vendrell, C. Patmos 1999 Du wirst immer bei mir sein. Vom Verdrängen und dem langsamen Annehmen des Unfalltodes des Vaters. Varley, Susan ab 4 Jahre / Bilderbuch mit Text Leb wohl, lieber Dachs Der alte Dachs fürchtet sich nicht vor dem Tod. Sterben bedeutet nur, dass er seinen Körper zurücklässt. Und da sein Körper nicht mehr so wollte wie früher, macht es ihm nicht allzu viel aus, ihn zurückzulassen. Seine einzige Sorge ist, wie seine Freunde seinen Tod aufnehmen werden. Nach seinem Tod erinnern sich all seine Freunde daran, was er ihnen beigebracht hat, als sie noch Kinder waren: Schlittschuhlaufen, Lebkuchen backen, Krawattenknoten binden. Als nach dem Winter der Schnee geschmolzen ist, ist auch die Traurigkeit geschwunden. Und alle hüten die Erinnerungen an den alten Dachs wie einen Schatz. Zeevaert, Sigrid ab 10 Jahre Max, mein Bruder Jo und Max sind Zwillinge und Jo hat Max eigentlich sehr lieb, obwohl sie sich ganz schön ärgern kann, wenn er sie „Specki“ nennt. Als sich herausstellt, dass Max ernsthaft krank ist, ändert sich viel für Jo, für ihre Eltern und ihre Geschwister. Alle müssen lernen, mit der Krankheit umzugehen. Max wird immer schwächer und ernster. Wie schön, dass Jo zu ihm ins Zimmer ziehen darf, so kann sie ihm von der Schule und von ihren gemeinsamen Freunden erzählen. Schneider, A./Dusikova, M. Nord-Süd 1998 Leb` wohl, Chaja! Als der Vogel Chaja stirbt, reden Mira und Valentin mit ihrer Oma übers Sterben. Das hilft ihnen, als sie bald auch von Oma Abschied nehmen müssen. Pohl, Peter & Gieth, Kinna DTV, 1994 / Jugendbuch Du fehlst mir, du fehlst mir Cilla und Tina sind eineiige Zwillinge. Ihr 14ter Geburtstag steht vor der Tür – doch diesen wird Cilla nicht mehr erleben. Sie wird vor den Augen ihrer Schwester von einem Auto angefahren und stirbt. Peter Pohl hat das Buch aufgrund von Tagebuchaufzeichnungen von Kinna Gieth geschrieben. Sie ist die Tina dieses Buches. Härtling, Peter 1991 / Jugendbuch Oma Die Geschichte von Kalle, der seine Eltern verliert und von seiner Großmutter aufgenommen wird. Fünf Jahre ist Kalle, als er seine Eltern verliert. Erst kann er es gar nicht begreifen. Seine Oma nimmt ihn zu sich. Da merkt Kalle, dass alles ganz anders ist als früher mit Vater und Mutter. Oma ist prima, aber - alt! Und Oma denkt: Hoffentlich kann ich den Jungen richtig erziehen - in meinem Alter! Sie erzählt Kalle von damals, als alles ganz anders war. Sie machen zusammen eine Reise und haben viel Spaß miteinander. Kalle ist zehn, als Oma krank wird. Da zeigt sich, dass auch sie ihn braucht. Härtling, Peter 17. Aufl. 2002 / Jugendbuch Alter John. Alter John heißt eigentlich Jan Navratil und stammt aus Brünn. Aber alle nennen ihn Alter John. Auch bei seiner eigenen Familie heißt er so, als er von Schleswig in das kleine Dorf übersiedelt, wo die Schirmers wohnen. Natürlich will Alter John zunächst nur „probewohnen“. Schließlich weiß man ja auch nicht, ob die Schirmers mit dem 75-jährigen Großvater klarkommen. Die Kinder finden es allerdings spannend. Seit Alter John bei ihnen ist, passiert jeden Tag etwas, er hält alle in Atem. Aber Alter John wird auch krank. Und eines Tages stirbt er. Hächler, B./Rissler, A. Neugebauer 1999, Hubert und der Apfelbaum Die Geschichte vom alten Mann und seinem Baum; vom Werden, Vergehen und Wiederkommen. Steiner, Liliane Lehrmittelverlag Zürich 1999 Auf welchem Stern lebt Sina? Olga ist auf der Suche nach ihrer verstorbenen Schwester. Tidholm, Anna-Clara & Thomas Beltz-Verlag, 1992 Die Reise nach Ugri-La-Brek Opa ist plötzlich fort. Niemand kann Max und Jule erklären, wo er geblieben ist, und darum machen sie sich auf die Suche. 1000 Jahre und länger sind sie unterwegs, denn Opa ist auf die andere Seite der Welt gereist. Und da ist nichts, absolut nichts zu sehen. Erst ganz hinten entdecken sie ein Dorf. Es heißt: Dorf-wo-der-Rauch-steil-aufsteigt. Und dort, mitten im Nichts, finden sie ihren Opa. Nilsson, Ulf & Tidholm, Anna-Clara Adieu, Herr Muffin Moritz-Verlag, 2003 Die meiste Zeit sitzt Herr Muffin, ein alterndes Meerschweinchen, in seinem blauen Haus und denkt über sein Leben nach. Er erinnert sich an seine Meerschweinchenfrau Victoria und an seine sechs kuscheligen Kinder. Eines Tages stirbt Herr Muffin. Die Nachricht von seinem Tod löst im ganzen Land Trauer und Betroffenheit aus. Ein ungewöhnliches Bilderbuch über das Altwerden und Sterben und über den Umgang mit dem Traurigsein. Ein Buch das anrührt, tröstet und die Angst nimmt. Verrept, Paul Gabriel 2000 Du fehlst mir Eine Geschichte über das Gefühl, jemanden zu vermissen. van Lieshout, Ted Bruder Donnelly, Elfi Bilderbuch mit Text Servus Opa, sagte ich leise Treiber, Jutta & Blazejovsky, Maria Betz, 2001 / Jugendbuch Die Blumen der Engel Sachbücher: Kübler-Ross, Elisabeth Kinder und Tod Der Tod des eigenen Kindes gehört zu den schrecklichsten Ereignissen im Leben eines Menschen. Es ist allerdings kaum etwas darüber bekannt, wie Kinder mit dem Tod umgehen. Anhand von Erlebnissen, Gesprächen und Briefen schreibt die weltberühmte Ärztin und Sterbeforscherin den Umgang von und mit Kinder mit dem Thema Tod und Sterben. Kroen, William C. Da sein, wenn Kinder trauern Herder, Freiburg, 1998 Kinder trauern anders als Erwachsene und haben ein anderes Verständnis vom Tod. Schon der Verlust eines geliebten Tieres kann ihre Welt erschüttern. Was und wie viel sollte man einem Kind erzählen? Diese und viele andere Fragen werden hier beantwortet, ergänzt durch Erfahrungsberichte von trauernden Kindern. Ein wertvoller Ratgeber für alle Erwachsenen, die ein Kind verstehen und unterstützen wollen. Student, Johann-Christoph Herder-Verlag, 1992 Im Himmel welken keine Blumen - Kinder begegnen dem Tod Wie erleben todkranke Kinder ihren Alltag, und wie gehen die Erwachsenen, die sie durch ihr oftmals nur kurzes Leben begleiten, mit ihnen und ihrer Situation um? Johann-Christoph Student (Leiter der Arbeitsgruppe „Zu Hause sterben“, machte u.a. zahlreiche Veröffentlichungen zum Thema „Hospiz“) Fässler-Weibel, Peter (Hrsg.) Paulus-Verlag, 1996 Wenn Kinder sterben Unmittelbar oder auch „nur“ beruflich vom Tod eines Kindes Betroffene sprechen von ihren Erfahrungen. Der Herausgeber ist Leiter der „Stiftung Begleitung in Leid und Trauer“. Schindler,Regine (Hrsg.) Ernst Kaufmann - Verlag, 1993 Tränen, die nach innen fließen - Mit Kindern dem Tod begegnen Es geht um verschiedene Situationen, in denen Kinder dem Tod begegnen können. Das Buch ist in Form von Erlebnisberichten betroffener Kinder und deren Eltern geschrieben. Tausch-Flammer, Daniela & Bickel, Lis Herder - Verlag Wenn Kinder nach dem Sterben fragen - Ein Begleitbuch für Kinder, Eltern und Erzieher von Herrmann, Uwe (Hrsg.) Guetersloher-Verlag, 1999 Kinder sterben anders Eine Hilfe für Betroffene Leitner, Karin Tyrolia-Verlag (1996) Ach wie gut, dass jemand weiß - Trauerbegleitung mit Märchen Videomaterial: Willi will`s wissen! (Folge: Wie ist das mit dem Tod?) Wöchentlich ausgestrahlte TV-Serie (z.Zt. Sa. Morgen auf ARD) für Kinder ab ca. 5 Jahre Dass Willi kein schwieriges Thema scheut, ist spätestens seit Folgen wie „Was heißt hier eigentlich behindert?“ oder „Wer hat schon Angst vor dem Krankenhaus?“ bekannt. Heute wendet sich heute dem Thema Tod zu: Alles, was lebt, muss eines Tages sterben; Pflanzen, Tiere und eben auch Menschen. Dennoch ist es sehr schwierig, diese Tatsache einfach so hin zu nehmen. Wenn ein geliebter Mensch einfach nicht mehr da ist, fehlt unendlich viel. Willi trifft Menschen, die mit dem Tod zu tun haben. Entweder beruflich, weil sie Bestatter, Pfarrer oder Arzt sind. Oder, weil sie „Hinterbliebene“ sind: Trauernde, die jemanden, den sie lieben, an den Tod verloren haben. Oder aber, weil sie „dem Tod Geweihte“ sind: Kranke und alte Menschen, die wissen, dass ihnen nur noch eine kurze Lebenszeit zur Verfügung steht. Jeder seiner jungen und alten GesprächspartnerInnen erzählt offen und ehrlich, was der Tod für ihn bedeutet und worin die größten Schwierigkeiten bestehen. Willi stellt fest: Obwohl Sterben so natürlich wie das Leben ist, ist der Umgang mit dem Tod für die meisten Menschen alles andere als leicht. Zwei Gefühle spielen dabei eine Hauptrolle: Angst und Unsicherheit. Die Folge daraus: „Über den Tod spricht man nicht.“ Willi schon! Denn fest steht auch: Zwei der besten Hilfsmittel gegen Angst und Unsicherheit sind: Darüber Reden und Zuhören. Ach so! (Folge: Was bedeutet eigentlich streben?) / Kindersendung für Kinder ab ca. 5 Jahre Für solche Fragen, bei denen viele Erwachsene nur genervt die Augen verdrehen oder anfangen, peinlich berührt herum zustottern, gibt`s die Sendung „Ach so!“: Adan, der Außerirdische im bunten Anzug, ist sehr neugierig auf unseren Planeten. Heute sucht er u.a. auf einem Friedhof und in einem Bestattungsinstitut Antwort auf die Frage: Was bedeutet eigentlich sterben? Denn er hat ein Blatt (er nennt es Lisa) gefunden und bemerkt, dass es langsam welk wird, dass es stirbt. Er möchte Lisa gerne beerdigen, kennt sich aber weder mit dem Thema Tod, noch mit Beerdigungen aus. Die Sendung mit der Maus (Folge: Die Geschichte von Katharina) Als im Frühjahr 1997 in der Sendung mit der Maus die Geschichte von Katharina gezeigt wurde, wagten sich die Maus-Macher damit an ein Thema, das es in ihrer Sendung so noch nicht gegeben hatte: Sie erzählten vom Leben und dem Tod eines 7jährigen Mädchens, das mit einer schweren Muskelkrankheit geboren. Trotz ihrer Behinderung hatte Katharina es geschafft, wie alle anderen Kinder in den Kindergarten und später in die Schule zu gehen - und freute sich ebenso wie ihre Mitschüler auf den 25. Geburtstag der Maus. Doch genau am Morgen des großen Jubiläums starb sie an ihrer Krankheit. Diese Maus-Folge bekam 1997 Sonderpreis EMIL. SchattenRisse (Dokumentation) Der Film geht der Frage nach, wie Jugendliche reagieren, wenn sie ihren Bruder oder ihre Schwester durch Tod verloren haben. Befragt werden Jugendliche, deren Geschwistern beim Baden ertranken, bei einem Unfall ums Leben kamen oder als Bluter an Aids erkrankten und starben. Schicksale, die für die Betroffenen einen schweren Schock bedeuteten und deren Wunden nur langsam heilen. Allein in einer das Thema Tod tabuisierenden Gesellschaft, häufig aber auch allein vor gleichfalls trauernden Eltern, fanden sie sich zu einer Selbsthilfegruppe zusammen. Sie half den Jugendlichen, ihre Probleme zu überwinden und neue Perspektiven zu entwickeln. Warum ausgerechnet Arne? Wenn Geschwister sterben (Dokumentation)