Elternforum Hilfe für kranke und behinderte Kinder

keine merkliche Besserung nach Ohren-OP

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Hi, mein Sohn wurde ja an den Ohren (und Rachenmandel) operiert, das ist jetzt 1,5 Wochen her. Statt Paukenröhrchen hat er nur einen Schnitt ins Trommelfell bekommen. Vor der OP hat mein Sohn sehr schwer gehört (klar) und spielte, redete sehr laut. Man sagte mir, nach der OP wird das deutlich besser werden, er wird besser sprechen, da er besser versteht usw und auch nicht mehr so laut sein, weil er dann selbst erstmal merkt, was er für einen Krach macht. Was mich aber jetzt irritiert, ist, dass genau das GEGENTEIL eingetreten ist. Ja, Simons Aussprache ist (so bilde ich mir zumindest ein) besser geworden und klarer und er wendet mehr Wörter an, die er vorher nicht benutzt hat. Aber von leiser - keine Spur. Ich habe eher das Gefühl, mein Sohn ist wirklich noch lauter als vorher, auch einer Freundin ist das schon aufgefallen. Jetzt frage ich mich, ist das normal? War das bei Euren Kindern auch so? Legt sich das? Muss die Woche eh mal zum Ohrenarzt, aber mich irritiert das schon sehr. Danke und LG Sue


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hmmm, das ist ja komisch....ich würde darauf tippen, das die flüssigkeit wohl doch nicht so ablaufen kann, wie erhofft, aber das kann leider wirklich nur der ohrenarzt feststellen. hoffe, das es bald wieder "normal" werden wird. lg phi


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Bei uns trat vom hören her sofort eine Besserung auf. Bei meiner Tochter wurde genau das selbe gemacht. Laut reden macht sie aber immer noch oft, ich denke das ist aber auch großteil Gewohnheit. Vom sprechen her ist es bei ihr sehr schnell besser geworden. Da sie aber schon größere Einschränkungen hatte was das sprachliche angeht (da der alte HNO nichts erkannt hat) geht sie einmal die Woche zur Logopädin und das wird auch noch eine Weile so gehen. LgYvette Ps. Bei Leonie ist die OP Mitte Mai gewesen und sie spricht oft immer noch sehr laut, kann aber inzwischen auch flüstern und flüstern super verstehen.


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flüstern konnte Simon schon immer gut -und auch Geflüstertes verstehen... nach der OP haben sie zu mir gesagt, es wäre nur minimal Flüssigkeit hinterm TF gewesen (mein Ohrenarzt meinte immer, es wäre superschlimm) und dass alles abgelaufen wäre... komisch. Halte Euch aufm laufenden


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Meine tochter hatte extrem Flüssigkeit im Ohr. Es ist schon bei der Op viel abgelaufen und es dauerte fast eine Woche bis es aufhörte. Wie schon gesagt, der vorherige HNO meinte immer es ist alles okey. Dem haben wir natürlich erst vertraut. Ein Jahr lang wurde nicht gemacht und dann haben wir gewechselt und er meinte, der nächste OP Termin ist für unsere Tochter. Ihre Polypen waren riesig, so große hat er noch nie bei einem Kind in dem Alter gesehen. Sie hat sich aber auch nach dem OP vom Wesen her sehr verändert (zum positiven). Würde mich interessieren wie es bei euch weiter geht. Lg Yvette


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Mein Sohn ist 5, OP Polypen/Ohren (ohne Röhrchen) war mit 3. Mich wunderte, daß er keine Röhrchen bekam, obwohl es noch vor der OP hieß er bekäm welche. Ich hatte Anfangs Bedenken, denn die Röhrchen sollen ja auch verhindern, daß das TF zuwächst bevor alles abgelaufen ist. Es klappte aber alles 1a. Er sprach bis er 3 war quasi gar nicht, einzelne sehr verwasche Worte sonst nichts. Kommunikation klappte eigentlich nur zwischen ihm und mir, wir haben uns gut verstanden. Er nahm aber wohl den Wortschatz auf. Die Lautstärke war nie wirklich ein Problem, er war nicht laut, für ihn war Sprache auch nie ein Thema, da er die Störung wohl schon ewig hatte, ich es ahnte aber es sonst nur runtergespielt wurde... das wird schon bla bla. Nach der OP ging es rasant, daß er sich entwickelte. 1 Jahr später war fast alles okay und nun nach 2 Jahren ist er sprachlich bis auf kleine S-Fehler altersgerecht entwickelt... ich liebe es, wenn er nun mit mir in ganzen richtigen Sätzen spricht. Ich denke so schnell muß man noch nichts merken, es ist auch viel Gewohnheit, daß sich nicht gleich etwas ändert. lG Kerstin