vreni131276
Hallo! Ich bin recht neu hier, habe aber jetzt eine Frage an die erfahrenen Mamis
Meine große Tochter Viviane wird im April 5. Bei dem Delfintest im Kiga waren Auffälligkeiten festgestellt worden und auch bei dem anschl. Münsteraner Beobachtungsbogen.. Daraufhin wurde im Kiga der Integrationantrag gestellt und nebenher bin ich zur Frühförderung gegangen um dort eine Entwicklungsdiagnose machen zu lassen. Dabei kam raus, das Viviane Schwierigkeiten mit dem räumlichen Verständnis, beim "rechnen" u. bei für sie "abstrakten" Aufgaben hat.
Jetzt kam von unserem Gesundheitsamt ein Brief, das Viviane dort vorstellig werden muss und dann über die Zu- bzw Absage entschieden wird. Das hatte mir unsere Betreuerin von der Frühförderung auch schon gesagt.
Nun meine Frage an euch:
wer musste auch mit seinem Kind dahin und kann mir sagen, was genau dort gemacht wird und ob es Sachen gibt, die ich beachten sollte. Nicht das Viviane denen als "zu leichter Fall" vor kommt, denn sowohl der Kiga als auch die FF sind der Meinung, das sie das braucht.
Also, habt ihr Tips für mich??
LG Vreni
Hallo, ich war mit meiner Tochter auch dort und beachten musst Du eigentlich nichts. Sie wollen einfach selber sehen und beurteilen, ob Integration wirklich notwendig ist. Sie wird dort von einem Kinderarzt untersucht, er macht Spiele und Übungen mit ihr und dann hat sie noch mit einem Sprachheiltherapeuten was machen müssen. Bei uns kam dann raus, das normale Therapie ausreicht und Integration nicht nötig ist. Meine Tochter war damals 3,5 Jahre alt und die Entscheidung die sie dort getroffen haben, war richtig. Wir haben privat diese Therapien gemacht und heute ist alles gut und sie wird ganz normal eingeschult. LG Loeni
Hallo, bei uns waren es zwei Termine. Einmal mit einer Sozialpädagogin (?! bin mir nicht ganz sicher.....) und einmal mit einer Kinderärztin. Es fand ein kurzes Gespräch statt und dann wurde mit dem Kind gesprochen und einige "Tests" gemacht. Die Sozialpädagogin war sich ziemlich unsicher und hatte Zweifel, dass der Antrag durchgeht! Die Kinderärztin hat dann aber bereits im Anschluss an die UNtersuchung gesagt, dass sie den Platz für notwendig hält und er durchgehen wird. Wir sind sehr zufrieden über diesen SChritt. Ansonsten musst du nichts beachten, erzähl einfach was los ist und nimm möglichst viele Berichte von anderen Fachleuten/Therapeuten mit. Lg
Huhu... Hm, ich weiss jetzt nicht, ob ich dich richtig verstanden habe - bei uns ist es so, dass FF rein gar nichts mit einem Integrationsantrag zu tun hat: Meine Tochter bekommt, allein aufgrund der ärztlichen Diagnose einfach so Frühförderung. Also Überweisung Kinderarzt an FF, FF macht die Diagnostik und beantragt bei der Stadt Kostenübernahme der Therapien, die sie für nötig erachten. Das Einzige, weswegen man zum Gesundheitsamt muss ist der Antrag auf Eingliederungshilfe (Integration), also für einen heilpädagogischen/integrativen Kindergartenplatz oder einen schulischen Integrationshelfer. Das habe ich einmal durch und ich muss sagen, ich hab schlechte Erfahrungen mit unserem Gesundheitsamt gemacht. Obwohl mein Sohn ein "schwerwiegender" Fall war und ich einen ganzen Stapel ärztlicher Diagnosen vom SPZ, also von Fachärzten vorlegen konnte. Also ich würde von so vielen Fachärzten wie möglich Diagnosen erstellen lassen. Und unbedingt alles zum Termin mitnehmen, was du schriftlich hast. Bei meinem Sohn fand eine ausfürhliche körperliche Untersuchung statt, dann musste er was malen (einen Menschen), ein Bilderbuch anschauen und Sachen benennen, das wars. Ich weiss jetzt nicht, ob ich dich richtig verstanden habe: Falls du Frühförderung beantragen möchtest ist das sicher sinnvoll, jedoch geht das dann doch sowieso nur noch ein Jahr, oder? Also bei uns geht die FF HÖCHSTENS bis 6 Jahre, meine FF-Stelle nimmt nur Kinder bis 3 Jahre auf. Vielleicht wäre es da sinnvoller eine Therapie zu suchen, wo deine Kleine langfristig bleiben kann - sonst muss sie sich ja wieder umgewöhnen? Falls du tatsächlich einen Antrag auf Integration stellen willst, also auf einen integrativen Kiga-Platz oder einen Integrationshelfer finde ich das nach deiner Schilderung völlig übertrieben. Das ist eher für Kinder gedacht, die eben wirklich behindert sind und im Alltag nicht ihrem Alter entsprechend allein und z.B. nicht in einem Regelkindergarten zurechtkommen und diesbezüglich ständige Unterstützung brauchen (nicht allein essen, trinken, still sitzen, sich selbst organisieren, nicht allein aufs Klo können) Liebe Grüsse Joelina
Deine Vorstellung von einem Integrationsplatz sind etwas "drastisch". Mein Sohn kann alles was du aufgezählt hast! Dennoch ist er ein Integrationskind. Aber du hast recht, man sollte wirklich einige "zutreffende" Schreiben mitbringen. Lg
Danke erstmal für eure ausführlichen Antworten. Es ist so, das unser Kiga - in Absprache mit uns natürlich- einen Antrag auf Integration gestellt hat, da Viviane halt bei diversen Sachen aufgefallen ist.. Da sie eh schon in eine integrative Gruppe geht, hatte sie das Glück, schon an der Sprachförderung teilnehmen zu können.. Außerdem wurde in Kleingruppen "gelernt" wie man zählt usw.. Durch diese Auffälligkeiten wurde uns geraten zur FF zu gehen, wo dann eben die Entwicklungsdiagnostik gemacht wurde. Dort war das Ergebnis, das Viviane bei den meisten Sachen unterdurchschnittlich bzw noch darunter lag. Deshalb der offizielle Antrag an die Stadt bzgl der Kostenübernahme.. Hmm.. vielleicht hab ich das jetzt ja falsch im Kopf, aber ich dachte, das sie zum Gesundheitsamt muss, damit die Zu- bzw Absage zur FF gegeben wird; und nicht wegen dem Integrationsplatz im Kiga. Auch wenn es dort nur noch ein Jahr laufen würde, könnten wir aber den Antrag auf Weiterführung während der Schulzeit stellen- vielleicht haben sich die Schwierigkeiten bis dahin auf ein normales Maß gelöst.. Ich werd nochmal nachfragen und auf jedenfall alle Berichte, die wir bekommen haben mitnehmen.. LG Vreni