Mitglied inaktiv
Ich habe eben einen Beitrag bei den Sternchen gelesen und möchte euch bitten den mal zu lesen. Besonders die Sicht aus deren Augen die behinderte Kinder haben würde mich dazu interessieren. Meine Meinung dazu steht bei den Sternchen. Beitrag: http://www.rund-ums-baby.de/kleine_engel/mebboard.php3?step=0&range=20&action=showMessage&message_id=23143&forum=171 Kerstin
Um wirklich eine Meinung zu haben die ich auch vtreten kann,müßte man in der Lage der Frau sein! Ich behaupte aber einfach,wenn daßKind tatsächlich die Abtreibung überlebt werden noch andere Behinderungen dazu kommen! Das ausgetragene "Downkind" hätte zwar eine Behinderung,könnte aber dennoch ein fröhliches Leben führen. Wenn auf Grund der eingeleiteten Frühgeburt eine weitere Behinderung dazu kommt muß das Kind mit beträchtlicheren Einschränkungen leben und zwar in einem Heim,denn die Mutter will es ja nicht! Also,bin ich dagegen!
Mich schaudert der Gedanke... ich habe noch nicht beachtet, daß es so sein könnte, daß mehr Beginderungen dazu kämen... Ich will gar nicht dran denken... es hieß Geburt wird eingeleitet... bedeutet das jetzt das Baby kommt und mann läßt es unversorgt... eine Abtreibung??? Oder eine eingeleitete Geburt um es dann zu versorgen und später in gute Hände geben zu können? Mir geht der Beitrag sehr nahe... schrecklicher Gedanke. Ich denke aber man kann diese Situation nicht vergleichen mit einem Unfall eines Kindes und eine dadurch erworbene Behinderung. Ich weiß nicht wie ich reagieren würde bei der Diagnose schwerbehindert. In frühen Monaten würde ich zweifeln, in späteren mich 100% dafür entscheiden. Das hinge aber von der Behinderung ab, ob ein schmerzfreies Leben möglich wäre usw. Bei einem Unfall würde ich ganz klar keines meiner Kinder aufgeben wollen. Kerstin
Ich hab kürzlich darüber eine Reportage im Fernsehen gesehen. Da awr der Fall so,daß Kind sollte abgetrieben werden und hat überlebt. Allerdings mit Hirnblutungen etc. Ich denke schon,daß es als Abteribung gedacht ist. Wenn das Kind längere Zeit am Leben bleibt,sind die Ärzte gezwungen es zu behandeln. Ich finde es auch schrecklich zu mal die Trisumie so spät entdeckt wurde und jetzt erst gehandelt wird! Was anderes, ist das überhaupt erlaubt in der 32. SSW?
Ich denke es ist erlaubt... der Gedanke allein macht mich ganz krank. Die Alternative das Kind noch auszutragen und dann weg zu geben sollte ein MUSS sein, denn... mal sehen ob es berlebt und dann mal sehen was damit wird... schrecklich! bekomme es gar nicht aus dem Kopf :-( Kerstin
Ja ich finde es grausam! In dem Fernsehbericht,hat aber eine Familie dieses Kind adoptiert! Meine Hochachtung vor solchen Menschen! Die Mutter hat sich mittlerweile umgebracht!
Nochmal zu deiner Frage, ob so eien Spätabtreibung überhaupt möglich wäre... Ich habe einen Betrag gefunden im Netz, den ich nicht kommentieren muß... man beachte, daß es um Spätabtreibungen nach der 20.SSW geht und nicht ansatzweise widerspiegeln kann, was in der 32.SSW der Fall sein könnte... nur was für starke Nerven. http://www.kas.de/db_files/dokumente/die_politische_meinung/7_dokument_dok_pdf_6052_1.pdf Kerstin
Schrecklich,sorry aber für mich ist das Mord (ich rede nicht von Abtreibung im allgemeinen,sondern von diesem Fall),warum gibt sie es nicht zur Adoption frei,wenn sie das Kleine nicht haben will.So hätte das Kleine eine Chance ohne ermordet zu werden. Sowas treibt mir echt die Tränen in die Augen. Tschau IgelMama
Ich habe ja schon im kleine Engel dazu geschrieben, aber es ist wirklich so das man es so spät noch abtreiben kann. mir wurde es ja von den Ärzten "angeboten" sie hätten mein Kind dann im Mutterleib getötet und ich hätte es normal entbinden müssen. Aber für mich stand von vornherein fest das ich mein Kind behalte da es ein absolutes Wunschkind ist. Aber leider sind die Ärzte bei sowas sehr schnell :-( LG Janine www.viermalj.de
...........diesen Fall hier oder im anderen Forum zu Diskutieren ohne dass die betreffende Frau die Chance hat, sich dazu zu äußern. Ja, sie weiß noch nicht mal davon, dass hier über sie und ihr Ungeborenes gesprochen wird. Niemand von uns weiß genau, welche Trisomie das Kleine hat, noch weiß jemand etwas über die Lebensumstände. Ich maße mir nicht an, über sie unbekannterweise zu urteilen. Viele Grüße Bettina
Hallo Bettina, eine eigene Meinung zu haben ist doch aber nicht gleich zu setzen mit Verurteilung. Leuten, die abtreiben, wird immer versichert, dass man ihr schweres Schicksal akzeptiert. Leute, die gegen eine Abtreibung sind hingegen müssen sich ständig rechtfertigen. Ist doch auch nicht richtig, oder? Ich habe den Beitrag extra nicht gelesen, habe aber eine grundsätzliche Meinung zum Thema, ich denke, den anderen hier geht es ähnlich. LG Gritta
Hallo, man kann über vieles reden, für vieles Verständnis haben... Aber für einen SS-Abbruch in der 32. SSW (!!!) habe ich null Verständnis. Ich kann mir mit aller Phantasie keinen annähernd plausiblen Grund dafür vorstellen! LG Imke
abgetrieben, gestorben, eher vergessen, schneller vorbei als ausgetragen und evtl noch lange überlebend, belastend für die Familie. Aber ob Familien im Nachhinein nicht damit viel unglücklicher sind ? Trisomie21 abzutreiben gehört in meinen Augen verboten, gerade in dem Stadium, komplett nicht lebenswerte Kinder - vielleicht verständlich - für MICH nie akzeptabel. Ich könnte niemals mit einer Abtreibung leben aber wie muss das gefühl sein schwanger zu gehen mit einem Kind, welches niemals überleben wird, ist das nicht jeder tag die Trauer, jeder Tag mehr Liebe zu etwas, was niemals bleiben darf ? dagmar
nicht lebensfähig sollte das heissen lebens- bzw liebenswert sind sie alle ! dagmar
.. in der 32. SW ist es also noch erlaubt, aber ein paar Wochen spaeter waer es dann ploetzlich doch Mord und strafbar...(?????) Ich begreife den Unterschied nicht wirklich... Liebe Gruesse, Birgit
Juristisch gesehen ist es kein Mord ein Kind IM Bauch zu töten wenn es aber lebendig geboren wird hat es die Rechte auf körperliche Unversehrtheit und man kanns nicht umbringen oder einfach liegenlassen irgendwie so ähnlich geht das
Hallo, Jein, "erlaubt" so eine Abtreibung nicht, aber sie wird nicht geahndet. Nach dem Gesetz ist inzwischen die Abtreibung nur erlaubt, wenn das Leben oder die Gesundheit der Mutter in Gefahr ist, und das ist ein sehr dehnbarer Begriff. Da braucht man halt nur hinschreiben, daß die Mutter von der belastenden Schwangerschaft mit dem Kind psychisch krank ist, schon ists erlaubt. LG Inge
Hier in Braunschweig fuhr mal ein Vw-Bus mit einem Aufkleber durch die Stadt: www.tim-lebt.de (oder so ähnlich). Ich habe mir die Site angesehen und mit wurde schlecht! Da wurde ein Kind wegen einer Behinderung spät abgetrieben. Leider hat die Tötung im Mutterleib nicht funtioniert und das Kind kam lebend zur Welt - und die Ärzte haben es LÄNGERE ZEIT unversorgt liegen lassen!!! Das Kind hat seiner Lebenskampf gewonnen ist jetzt in einer Adoptivfamilie... Ich hätte kotzen können :-o
Tim ist jetzt schwerer behindert als er es nur durch die vorgeburtlich festgestellte Behinderung gewesen wäre! Die Ärtze wurde wegen unterlassener Hilfeleistung angeklagt - nicht wegen versuchtem Mord...
Ja das ist genau der Tim aus der Reportage! Nochmal Hochachtung für seine Adoptiveltern! Er wäre ohne versuchte Abtreibung "nur" ein Downkind! So hat man wieder Gott gespielt und daurch seine Lebensbedingungen drastisch verschlechtert!
Warum ist denn Abtreibung denn nicht grds ab einer bestimmten Woche verboten ausser es geht um das Leben der Mutter ? Was für eine Scheinmoral hat dieses Land dass es die Kinder im Bauch tötet und dann sagt, es war ja besser fürs Kind ? Und oft wird werdenden Eltern regelrecht suggeriert das Kind doch besser nicht zu bekommen, die kleine meiner Freundin hat spina bifida, es wurde weit nach 20 Wochen mehrfach angeboten, das Kind ja noch.... dagmar
...und ich bin der festen Ueberzeugung, dass in spaetestens 100 Jahren (wahrscheinlich schon vorher) dieses Gesetz als brutal und menschenverachtend verurteilt werden wird. Die Menschen werden den Kopf schuetteln, "wie das damals nur moeglich war". So wie wir heute den Kopf schuetteln, wenn wir von den Strafen von vor 200 Jahren hoeren... Liebe Gruesse, Birgit
jeder kann wie er will und wann er will abtreiben Es ist doch ehrlich gesagt schon erschreckend dass es Frauen gibt die sowas als Familienplanung nutzen und da reden wir von völlig normalen Kindern, nicht von schwerstbehinderten. Klar ist es nicht legal aber es wird ja nicht bestraft !!! dagmar
die ärzte wurden angeklagt, weil sie die eltern nicht darüber aufgeklärt haben, dass das baby überleben könnte! Ist ja wohl unter aller sau!
Es gibt tatsächlich viele Formen der Trisomie (46 ;-) ), einige davon sind in der Reinform früh tödlich, wobei ein Kind, was es schon bis zur 32. Woche geschafft hat... Naja... Wer nachlesen möchte: http://de.wikipedia.org/wiki/Trisomie#Durch_Trisomie_ausgel.C3.B6ste_Syndrome Wenn sich Mutter/Elternpaar/Familie diesen Schritt gut überlegt haben - was soll man diskutieren? Das oft angebrachte "Das muss jeder selbst entscheiden" ist natürlich richtig und wenn nichtmal das Gesetz Partei für ein ungeborenes Kind mit Behinderung ergreift, ist es leicht, den Rest der Entscheidung auf Mutter/Elternpaar/Familie zu legen und die emanzipierte Entscheidung zu respektieren und zu akzeptieren. Warum sollten sie nicht abtreiben, warum sollte man sich aufregen darüber? Sie dürfen ja und der Aufschrei, der beim Oldenburger Baby Tim durchs Land ging, ist längst verhallt und hat einem recht stillschweigenden "Selektionskonsens" Platz gemacht, denn der Mensch wird schon vorgeburtlich überprüft, ob er weitgehend normgerecht ist. Wenn ja, ist sein Leben in Deutschland nach der 12. Woche schützenswert, wenn nicht, ist sein Leben (Dasein?!) bis zur Geburt legal beendbar, von den gleichen ÄrztInnen, die nach der Geburt gesetzlich zur Hilfeleistung verpflichtet sind. Die Bauchdecke ist dick genug, um diese Welten rechtlich zu trennen und die Medizin ist weit genug, um viel Nicht-Normgerechtes zu entdecken, aber nicht weit genug, medizinische, technische und vor allem menschliche Hilfe anzubieten. Mir tut das Kind leid und mir tun die Eltern deshalb leid, weil sie wie die meisten in ihrer Situation zu viel Angst vor dem Unbekannten haben und sie wohl auch keinen hatten, der ihnen geholfen hätte, da durch zu kommen. Die Frage, die nach dem Abbruch kommt wird jedoch die sein: Wie kann man mit der Entscheidung leben, sein Kind bewusst getötet zu haben? Die meisten denken darüber nach, ob sie sich ein Leben mit einem behinderten Kind vorstellen können. Aber kaum jemand denkt daran sich auch mal vorzustellen, ein Leben ohne dieses Kind führen zu müssen in dem Wissen: Ich habe seinen Tod gewollt. Liebe Grüße Sabine Vielleicht interessant in diesem Zusammenhang? Lysander - Grenzerfahrungen einer Mutter "Nun ist er weg und ich muss noch 30 Jahre auf der Erde leben. Für mich ist es eine unendlich lange Zeit. Am liebsten wäre ich tot gewesen und mitgegangen." - Die Autorin Marianne Neeb erhielt am 24.01.2006 nach einer Amniozentese (Fruchtwasseruntersuchung) in der 19. Schwangerschaftswoche die Diagnose Down-Syndrom / Trisomie 21 für ihren ungeborenen Sohn. Acht Tage später geht sie zur Abtreibung ins Krankenhaus. Die Wehen werden künstlich eingeleitet, Lysander wird am 02.02. mit einem Gewicht von 270g bei einer Größe von 22 cm auf natürlichem Weg aber tot von seiner Mutter entbunden. Er wird beerdigt, bekommt einen Grabstein und am errechneten Geburtstermin erscheint seine Todesanzeige. In ihrem Buch berichtet Frau Neeb über die Zeit vor und nach dem Schwangerschaftsabbruch und möchte Frauen in einer ähnlichen Situation aufzeigen, auf was sie selbst von niemandem vorbereitet wurde: Den Tod des eigenen Kindes zu wollen und sich für einen legalen Schwangerschaftsabbruch wegen einer Behinderung zu entscheiden, reißt tiefe, schmerzhafte Wunden in die Seele der Mutter und hinterlässt Spuren in ihrer Familie, die sich nicht so einfach "wegmachen" lassen, wie ein behindertes Kind... In einem Artikel über das Buch, an dem Frau Neeb mitgearbeitet hat, schreibt sie über Gespräche mit anderen Müttern mit ähnlichen Erfahrungen und stellt fest: „Das kann keine verkraften. Manche holt es noch Jahrzehnte später wieder ein. Ein Arzt berichtet, dass noch Jahre später Mütter nach Unterlagen ihrer toten Kinder suchen würden.“ (LmDS, 9/2006, S.45) Frau Neeb sagt ein halbes Jahr nach dem Abbruch, mit ihrem heutigen Wissen würde sie sich nie wieder zu einem solchen Schritt entscheiden: „Gerade das, was man zusammenhalten wollte, wird im nachhinein zerstört.“ (ebd., S.46)
ich hab den beitrag im fernsehen gesehen und mir auch den beitrag durchgelesen, um den es hier geht. ich muss sagen, dass ich keine fruchtwasseruntersuchung habe machen lassen. mir wäre es egal gewesen, ob mein kind behindert zur welt kommt, ganz ehrlich! denn es ist MEIN kind, ich habs mir gewünscht und ich würde es weder weggeben, noch sonstwie was. ich hätte mir hilfe gesucht und die sicherlich auch bekommen, ich hätte die meinung von betroffenen eltern eingeholt, hätte einfach alles getan, damit ich die krankheit verstehe und ich dem kind ein schönes zuhause bieten könnte.
Für mich ist es Mord! In der 32.Woche!? Unvorstellbar. Entweder Fruchtwasseranalyse -rechtzeitig- und dann die Entscheidung treffen. Oder keine - und dann "nehmen was kommt". Ich habe die Fruchtwasseranalyse bei meinem Jüngsten machen lassen. Gerade bei den in unserer Familie vererblichen Krankheiten wäre die Kombination mit Trisonomie verheerend gewesen. Von Familienleben kaum zu sprechen. Also war mir klar, ich lass mich untersuchen und treibe im Zweifelsfall ab. Nach der Untersuchung hat es aber noch 14 Tage gedauert bis das Ergebnis kam. Da war meine Entscheidung schon gefallen. Für das Kind. Egal wie. Weil es sich schon regte und bewegte. Zum Glück gesund. Ich hätte diesen Schritt nie tun können.
Habe selber ein Sohn mit Trisomie 21 aber ich kann diese Frau verstehen und sie muss mit dieser Entscheidung leben und wenn sie der Meinung ist das es für die die Richtige ist dann gut. Wir haben kein Recht darüber zu urteilen! Und wir wissen gar nicht was für eine Trisomie das Kind hatte! Es gibt auch Trisomien die nicht lebensfähig sind. Grüße, Ana