Elternforum Mein Haushalt

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Mein Problem ist vielleicht keins, aber ich wollte trotzdem mal ein paar Meinungen hören. Ich bin z.Zt. ín Elternzeit, d.h. ich bin den ganzen Tag für meinen Sohn (6 Monate) da; mein Mann kommt immer gegen 17 Uhr nach Hause. Jetzt ist mein Problem, daß ich zwar rein rechnerisch am Tag im Haushalt viel geschafft bekommen sollte, aber in der Praxis sieht das anders aus. Entweder hält mich mein Sohn auf Trab, wenn er mal wieder besonders anhänglich ist oder ich mit ihm spiele oder ich bekomme es einfach nicht immer alles auf die Reihe, weil ich auch mal froh bin, eine kleine Pause zu haben, wenn er schläft. Mein Mann ist allerdings der Meinung, daß ich doch jetzt genügend Zeit hätte und es nicht sein kann, daß ich sowenig im Haushalt schaffe. Zu seiner Entschuldigung: er weiß, daß der Kleine viel Arbeit macht, aber trotzdem war er selber ja noch nie auf Dauer für ihn verantwortlich und kann meiner Meinung nach die Situation nicht so nachvollziehen. Ist es zu viel verlangt, daß mein Mann mich nach der Arbeit oder am Wochenende ein bißchen im Haushalt unterstützen soll? Oder sollte ich mich mehr am Riemen reißen? Geht es euch auch so, daß ihr als Mütter trotz der theoretisch ausreichenden Zeit einfach nicht alles schafft und ihr euren Männern kleine Aufgaben zuteilt?


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Also. ich denke am WE sollten beide zusammen anpacken. Dann ist man schneller fertig und kann die gemeinsame Zeit genießen. Abends? Also, Hilfe beim Kind ins Bett bringen oder Tisch nach Abendessen abräumen ist schon ok.


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WIEVIEL Arbeit hast du am Tag? Wenn der kleine anhaenglich ist, dann schnall ihn dir um, Tragetuch am besten. Ich bin der Meinung, nichts im Haushalt ist so ueberlebenswichtig, dass es nicht auch mal liegen bleiben kann. Aber dann auch ohne gleich ein schlechtes Gewissen zu haben. Dein Mann kann gern was machen, aber ehrlich, hilfst du ihm auch im Job stundenweise oder am Wochenende aus? Klar, ist es nicht zuviel verlangt, mal den Muell runterzubringen, aber ich kenne auch Geschichten, wo die Maenner abends erstmal den Haushalt schmeissen. Das wuerde ich als Berufstaetige auch nicht wollen. Also ich wuerde die Arbeit daheim einfach minimieren, Trockner statt buegeln z.B., ueberfluessiges lassen, schaun, dass das groebste erledigt ist und gut ist. Wenn was rumliegt....ja und???? Dann liegts halt rum, wenn es sich nicht selbst aufraeumt. Werd einfach gelassener, geniesse die Zeit mit deinem Kleinen. LG


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Hallo, ich finde es dauert, bis sich die neue Situation eingespielt hat. Bei uns war das auch so, früher haben wir beide voll gearbeitet und die Hausarbeit 50/50 geteilt. Als ich zu Hause war, ist mein Mann selbstverständlich davon ausgegangen, daß ich alles alleine mache. Wir hatten ein Schreikind und es war mir schlichtweg unmöglich das zu schaffen. Wir hatten auch kaum Hilfe von den Omas. Bei uns ist es dann auch irgendwann eskaliert und es gab einen riesen Krach...aber seitdem funktionierts! Wir hätten viel früher ohne Vorwürfe und Verständnis (für beide Seiten!) darüber sprechen müssen. Jetzt (unser Sohn ist mittlerweile fast 2) unternimmt der Papa was mit dem Kleinen, wenn ich den Tag über nicht viel geschafft hab (uns beiden ist wichtiger mit dem Kleinen zu Spiele, spazieren zu gehen ect.)und ich putz dann und räum auf.Klappt super,aber wie gesagt, das hat auch gedauert bis das so geklappt hat.Man(n) stellt sich ja immer so die Bilderbuchfamilie vor: Mann geht arbeiten, Frau ist zu Hause, kümmert sich um die reizenden Kinder, Wohnung ist perfekt, Essen ist fertig.... Das ist nicht die Wirklichkeit;-) Ganz LG, Tina


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Leider kann ich meinen Kleinen nicht umschnallen, er mag das nicht. Ich nehme ihn manchmal in der Wippe mit ins Bad oder Küche, aber darin soll er ja nicht lange liegen. Das Problem ist, daß ich gelassen bin, mein Mann aber nicht. Als wir beide gearbeitet haben, war es für ihn o.k., daß Einiges liegengeblieben ist. Aber jetzt meint er, hätte ich ja mehr Zeit und es müßte besser sein als vorher! Ich hoffe, wir kommen bald mal auf einen Nenner.


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Naja, ganz ehrlich-ich finde, Du solltest Dich mehr am Riemen reißen (wolltest Du ja wissen*g*). Dein Kind ist erst 6 MONATE alt und Du bekommst schon nichts mehr gebacken? Da sind die doch noch soo pflegeleicht. Das wird sicher nicht besser in Zukunft. Wenn Du den ganzen Tag zuhause bist, sollte das mit einem Kind schon zu schaffen sein. Klar kann Dein Mann mit anpacken..aber ich würde mir da komisch vorkommen so als Hausfrau (auch wenn`s jetzt böse Postings hagelt). Deinem Mann hilft ja auch keiner. Vielleicht hilft es, wenn Du Dir einen Haushaltsplan erstellst und den kleinen mal einen halben TAg zu Oma/Tante/Freundin gibst, damit Du "richtig" abschalten kannst und dann wieder Power für die anfallenden Arbeiten hast? Ich meine das alles gar nicht böse, aber Du solltest Dich daran gewöhnen, daß Kinder Arbeit machen und der Tagesablauf dann eben besser strukturiert und organisiert sein will..so wie früher wird`s nicht mehr. Viele Grüße, Mona


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Danke für die ehrliche Antwort, ich bin nicht böse. Ich habe mir schon einen Haushaltsplan gemacht, mal sehen ob es klappt :-) Ich merke halt nur, daß mir die Zeiteinteilung noch etwas schwer fällt. Einerseits sollte man den Haushalt halbwegs hinbekommen, sich aber noch ausreichend um das Kind kümmern, damit es sich auch gut entwickelt, beschäftigt ist etc. Dann bekommt man aber auch noch die guten Ratschläge, sich genug Zeit für sich zu nehmen, damit man auch mal abschalten kann oder Sport zu machen, damit man nach der Geburt wieder halbwegs fit wird. Jetzt frage ich mich aber, wie ich das alles machen soll. Mein Mann möchte sich auch (von der Arbeit) erholen und wenn ich ihm dann den Kleinen in die Hand drücke, hat er keine Pause.