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Geht es euch auch so?

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Hallo, ich muss mal meinen Frust ablassen. Eigentlich bin ich ein ordentlicher Mensch, der es auch ganz gern sauber hat. Trotzdem finde ich putzen ganz grässlich und mache es nicht wirklich gern, aber ich freue mich auch, wenn es sauber ist. Bis ich Mama wurde, kein Problem. Aber jetzt... Meine zwei Jungs (4,5 J. und 17 Mon.) sorgen dafür, dass ich mich fühle wie ein Hamster im Laufrad. Kaum habe ich gesaugt, kommt der Kleine mit seiner Reiswaffel um die Ecke und krümelt wieder alles voll. Kaum habe ich gewischt, kommt der Große aus dem Kindergarten und latscht mit den matschigen Schuhen einmal quer durch den Flur. Staub wischen und Fenster putzen sind bei mir eh nicht drin - komme ich einfach nicht dazu. Ständig Wäsche waschen, Küche aufräumen, fegen, saugen, wischen. Leider können sich meine Kinder auch nicht wirklich allein beschäftigen, wenn ich was zu tun habe (sonst klappt es eigentlich schon ganz gut, aber es ist, als ob sie merken, dass ich jetzt nicht gestört werden will) und stehen mir ständig im Weg rum und wollen immer GENAU DANN was von mir, wenn ich die Hände im Wischwasser habe oder auf dem Klo sitze... Ich fühle mich gehetzt, ständig unter Zeitdruck (mal eben SCHNELL die Wäsche machen, die Küche fegen, den Boden wischen...) und maule die Kinder dann oft auch an, dass sie mich in Ruhe lassen sollen. Klar, eigentlich sollte ich sie mit einbeziehen, aber das hält auch nicht wirklich lange vor und sie machen Blödsinn oder streiten sich. Nerv... Danke fürs Lesen, das tat mal gut! Und jetzt muss ich mich wieder meinen kleinen Rabauken widmen ;-)) Gruß, Anja


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Hallo, nein, mir geht es nicht so, ich würde die Krise kriegen wenn meine Tochter (inzwischen 5) mit Dreckschuhen durchs Haus läuft. Bei uns gibt es klare Regeln, die das Zusammenleben und somit auch das Putzen vereinfachen. Z. B. ziehen wir alle direkt im Flur die Schuhe aus und Pantoffeln an, auch Besucherkinder wissen und machen das, ist bei Freunden eigentlich genauso. Und ein ganz wichtiger Punkt: gegessen wird nur in der Küche, evtl. mal im Esszimmer wenn Besuch da ist. Auch als meine Maus noch klein war gabs das mit Reiswaffel durchs Haus rennen nicht, weil ich keine Lust habe und hatte, die Krümelspuren durchs Haus zu verfolgen. Gegessen wurde dann eben im Hochstuhl und gemeinsam. Viele sind vielleicht der Meinung dass das zu hart ist und Kinder ihre Freiheiten brauchen, aber die hat sie durchaus, nur solche einfachen Dinge sind eben bei uns direkt geklärt, sonst putzt man sich ja tod;-)) LG Silke


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Hallo, ich sehe es genauso, wie silkilein, bei uns wird auch fast nur in der Küche gegessen, und wenn ein Kind etwas verschüttet, macht es das auch selber sauber, natürlich anfangs nicht so gründlich, wie Mama, aber das ist eine große Hilfe. Die Kinder werden so auch viel selbstständiger, meine Kinder wollen mittlerweile sogar beim Staubsaugen helfen, das war nicht immer so. Wir machen seit 3 Jahren 1x im Monat eine "Familienkonferenz", erst wird alles mögliche besprochen, es darf auch gemeckert werden, jeder ist mal dran und darf dann nicht unterbrochen werden, dabei geht es nicht Verbote, sondern um Regeln, die von uns allen eingehalten werden. Und wir vereinbaren auch tolle Familienunternehmungen (Kino, Spaßbad, Eisessen). Anfangs war es für die Kinder ungewohnt, aber wir sind da sehr konsequent, so daß sie jetzt bestimmte Sachen ganz selbstverständlich machen, z. B. Tisch decken, Abräumen, Müll rausbringen, zum Wochenende, bevor ich zur Arbeit gehe, müssen sie auch im Haushalt helfen, wir leben hier gemeinsam, machen gemeinsamen Dreck und der wird eben auch gemeinsam weggemacht. Das mag jetzt für einige Streng klingen, aber, Kinder brauchen diese Regeln.


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So ist es bei uns aus.Schuhe werden vor der Tür ausgezogen das wissen die Kinder und machen es inzwischen auch alleine ohne das ich was sagen muß.Mittags helfen mit die Jungs auch.Sie decken abwechseln den Tisch und bringen ihren Teller wieder in die Küche.Wenn sie im Kinderzimmer spielen wir abends gemeinsam wieder aufgeräumt.Mein Sohn ist inzwischen aber soweit das er alleine alles wieder wegräumt.und ist dann mega stolz wenn ich ihn dafür lobe LG Nicole


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Ich denke auch, dass das Essen nur in der Küche und die Schuhe vorher ausziehen schon viel helfen. Ansonsten würde ich sehen, den Haushalt möglichst einfach zu organisieren. Zum Beispiel vieles in geschlossenen Schränken aufbewahren, erst gar nicht viel besitzen und kaufen, Wäsche wirklich waschen, wenn sie dreckig ist. Also Unterwäsche und Socken müssen täglich gewaschen werden, aber sonst... Da muss man auch großzügiger werden. Die Küche z.B. mache ich erst am Montag gründlich sauber, am Wochenende sind alle da und alle sind irgendwie am essen und trinken usw. Es lohnt sich nicht, sie von Freitag bis Sonntag groß sauber zumachen. Auf meinem Balkon und im Garten habe ich keine Sommerblumen, dazu habe ich keine Zeit, vielleicht später mal wieder. Machri


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ja bei uns auch. Schuhe werden direkt im Flur ausgezogen, gegessen wird nur In der Esszimmerecke, und wenn jemand etwas ausschüttet, muss er es weg machen. Spielsachen dürfen stehen bleiben, so 3-4 tage.. es gibt dann immer noch genug zum putzen, und es ist dennnoch alles schnell wieder Schmutzig leider.. silvia


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Die Schuhe werden bei uns in der Garderobe ausgezogen und Hausschuhe bzw. Rutschsocken an, niemand latscht mit Schuhen durch's Haus (mag auch unser Parkettboden nicht)! Gegessen (immer vom Teller!, egal was es ist) und getrunken wird bei Tisch, entweder im Hochsessel oder mein Sohn (2 Jahre) kniet sich auf einen Sessel, sonst gibt's nichts zum essen - ich mag keine Brösel im ganzen Haus! Mittlerweile will er zum Essen selber sein Tischset haben und seinen Teller ;-) Wenn ich sauge oder kehre, "hilft" er mir dabei, ich zeige ihm, wie's geht und wenn ich fertig bin, kehrt er "allein" weiter ;-)) Beim Wäsche in die Maschine geben hilft er mir auch, es dauert ca. 3x so lange, aber ihm machts Spaß, wenn er mir helfen kann und was kommt es auf 2 oder 3 Minuten an ... Und wir haben einiges an Wäsche! Er hilft mir auch, die Wäsche in den Trockner zu geben. liebe Grüße


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Ich tröste dich jetzt mal. Mir gehts nämmlich auch so. Und soll ich dir mal was sagen: Ich kenne eigentlich keine Mama, der es NICHT so geht. Auch wenn das jetzt hier rüberkam. Anscheinend kenne ich die falschen Menschen. Bei uns ist es ganz genau so. Meine Kinder sind zwar inzwischen schon groß. (12 + 7) aber sie brauchen immer ganz genau in dem Moment meine Hilfe, wenn ich mit beiden Händen Kuchenteig knete oder auf allen vieren hinter Klo knie und putze ( da kommt man so schlecht dran) Ja. Bei uns gibts auch die Regeln Schuhe ausziehen im Flur - aber irgendwer wollte immer nur mal schnell was holen machen tun und hat darum die Schuhe angelassen... Mit dem gekrümel das wird besser. Irgendwann haben sie das motorisch im Griff - aber dann passieren andere Katastrophen. Mein Sohn packt mit vorliebe seine Trainingstasche in der Diele aus. Die Klamotten sind IMMEER voller Gras und Dreck - und der ist dann bei uns im Flur. Ich hab mal vorsichtig auf dem Sportplatz nachgefragt. Dieses Phänomen kannten alle :o) Meine Tochter ist eine echte Künstlerin. Und benimmt sich auch so. Wo sie geht und steht hat sie krative Einfälle, die sie schnell zu Papier bringen muß- Somit haben wir sehr oft Wachsmal und Filzerflecker auf allen Tischen, gelegentlich auch auf dem Parkett. Wenn wir hier Krisenkonferenz abhalten geloben alle Besserung ( mein Mann eigeschlossen, denn von dem haben sie anscheinend dieses Chaosgen) aber es hält nicht lange an. Und soll ich dir was sagen? Man gewöhnt sich dran und man lebt leichter und entsannter wenn man es annimmt und damit zu leben lernt. Na und? Dann ist es bei uns eben mal nicht wie aus dem schöner Wohnen Katalog. Aufgeräumt wird abends, da helfen dann eigentlich alle mit. Wenn was liegen bleibt, bleibts halt liegen. Den Stress tu ich mir schon lange nicht mehr an. Einmal in der Woche putze ich alles gründlich, ansonsten wird nur Schadensbegrenzung betrieben. Ich hab keine Lust mich zum Sklaven meines Haushalts zu machen. Ich wünsch dir gute Nerven, und viel Spaß mit deinen Junga! Und denk immer dran: E wird nicht besser - nur anders ;o) Moni