Mitglied inaktiv
Hallo! Vielleicht könnt ihr mir ja mit einigen Tipps weiter helfen... Wir haben ein großes Haus und einen Hund. Leider fehlt mir der richtige Antrieb, um mal alles aufzuräumen und sauber zu machen. Dazu kommt noch, dass meine Tochter erst 16 Wochen alt ist, und noch viel schläft. Aber ich muß mal alles aufräumen und putzen... Ich will es endlich mal schön haben. Nur fehlt mir dafür die Motivation...also der Antrieb. Womit motiviert ihr euch? Auch meine Umzugskartons stehen noch. Seit einem halben Jahr nun schon. Dadurch, dass mein mann bereits einen Haushalt hatte und ich mit meinem zugezogen bin, ist nun vieles doppelt da. Könnt ihr mir da weiter helfen? Liebe Grüße Ulli
hallo, wie wärs denn, wenn du dir jeden tag einen raum vornehmen würdest? erst mal das wohnzimmer fertig einräumen und schön putzen, dann küche, bad etc. und einen tag in der woche reservierst du dir um den grundputz zu machen. also saugen, wischen, abstauben, bad putzen etc. musst nur mal anfangen und dich dann an den schön hergerichteten räumen erfreuen. viel spass nordlicht
ich denke, es liegt mit daran, was man für eine Einstellung der HA gegenüber hat. Ich hatte früher auch (und auch jetzt in absolut stressigen Zeiten, wo mal alles drunter und drüber geht und nix so läuft wie geplant) null Planung - heute dies, morgen jenes ... und eigentlich wird gar nichts richtig fertig. Dann bekam ich von meiner Freundin zum Geburtstag das Buch: Besser einfach - einfach besser - von Bianka Bleier und ... (hab ich vergessen). Ganz wichtiger Punkt: man muss seinen Blickwinkel ändern. Also: ich bin der Chef einer Firma, die Haushalt heißt und ich will das diese Firma läuft - ob sie gut oder schlecht läuft, liegt an mir. noch ganz wichtig: Hausarbeit (wenn möglich - klar, Alleinerziehend mit Kleinkind oder so, da geht das nicht) verteilen. Bei uns ist Samstagvormittag (oder auch noch -nachmittag) putzen angesagt. D. h. die Jungs putzen oben Bad, Klo, eigenes Zimmer, der große saugt die Etage Staub (es sei denn Papa springt mal ein), der Kleine putzt das gesamte Treppengeländer. Die Mädels wischen in ihrem Zimmer selber Staub. Papierkörbe werden selber weggebracht, Schmutzwäsche auch (und wenn nicht, dann schmeiß ich alles auf einen großen Haufen - alles, was ich auf dem Fußboden unaufgeräumt finde ... vom Schulheft bis zum Auto, Müffelsocken ... - das gewöhnen sie sich schon ab, alles liegen zu lassen - muss man knallhart durchgreifen. Die Mädels putzen unten Bad, Klo, Wohnzimmer, Wintergarten (Klavier, Essgruppe) wird Staub gewischt. Wenn ich Glück hab, saugt mein Mann unten Staub, dann muss ich nur noch durchwischen. Kann aber auch sein, dass meine Große mal lieber auf die Jüngste aufpassen will und ich dafür die Waschbecken putze. Spiegel putzen muss ich sowieso. Spätestens abends hat der ganze Kinderkrempel aus Küche und Stube zu verschwinden. Komischerweise ist manchmal die Arbeitsplatte in der Küche der absolut geeignetste Ablageplatz ... dann kriegen sie es am nächsten Morgen gleich wieder präsentiert. Ansonsten hab ich mir so kleine Karteikärtchen gemacht, für jede anfallende Hausarbeit ein Kärtchen. Diese habe ich dann mit täglich/wöchentlich/monatlich/nach Bedarf beschriftet, dazu noch 4 mal alle Wochentage (etwas höher als die Karteikarten mit Reiterlein dran, damit man die Übersicht behält) und dort werden dann die Arbeiten einsortiert. So hat man den Kopf frei (nicht: ähm, was wollte ich heute nochmal machen ...) und konzentriert sich auf eine Sache. Montag z. B. wasche ich immer Wäsche, Dienstag ist Wäsche aufräumen und Bügeln dran, aller vier Wochen: Kühlschrank, Fliesen in der Küche, Betten beziehen usw. Natürlich schiebt man sich nicht die ganzen vier-Wochen-Arbeiten auf eine Woche. Es gibt trotzdem auch immer wieder Zeiten, wo man eben trotz aller Planung die vorgenommene Arbeit nicht schafft - naja, das kommt schon vor und man braucht kein schlechtes Gewissen zu haben. Mit der Zeit kriegt man auch Routine rein, wann was am günstigsten ist usw. Klar ist auch, dass, wenn man an der einen Ecke die Arbeit durchzieht (nehmen wir an, ich putze zwei Tage lang Fenster), an der anderen Ecke eben was liegenbleibt. Man kann ja nicht überall sein, muss man auch gar nicht. Und ich kann beruhigt zu dem Dreck unterm Esstisch sagen: keine Panik, morgen bist du dran, nicht heute ... (es sei denn es ist ein Malheur passiert, verkippten Saft lass ich auch nicht antrocknen oder solche Sachen) Es ist auch nicht immer leicht, seinem eigenen Plan treu zu sein, da kommt hier was zwischen, da muss man was verschieben usw. Aber dieser Plan hilft sehr, erstmal Strukturen in den HH zu kriegen. Bei mir im Keller siehts manchmal auch lustig aus, Vorräte, die nicht unbedingt in die Kühlung müssen, stehen schon mal wild durcheinander - na und? Mach ich in ner ruhigen Stunde, da wird der Keller aufgeräumt. Ist viel effektiver, als hier mal fünf Sachen einzuräumen, am nächsten Tag wieder drei Sachen (je nachdem halt, wie man einkaufen geht).
Hallo Ulli, Du hörst Dich nach einer Kandidatin für www.casablitzblanca.de an. Den Tip habe ich vor einiger Zeit hier selbst im Forum gelesen und bin begeistert. Schon die täglichen mails, die einem sagen, welche Routinearbeiten und welche Sonderarbeiten im Haushalt gerade zu machen sind, erleichtern einerseits die Organisation (und lassen auch erstmal einen Anfang finden) und beruhigen andererseits auch das Gewissen; ähnlich wie sechsfachmama das von ihren Karteikarten berichtet. Schau da mal rein :-) Gruß Julia
ist ja wirklich informativ!
Vielen Dank! Hab mich eben schon mal angemeldet...
Hallo Ulli, ich lebe auch in einem Haus mit Hund, einem Sohn von 12 Wochen, gehe noch arbeiten und habe einen Mann, der nichts dahin zurück legt, wo er es her hat ;-) Also wenig Hilfe zu erwarten... Bei mir herrschte bis vor 3 Wochen auch das Chaos, da hat meine Mutter sich ein Herz genommen und mit angepackt und mir geholfen (bügeln, putzen, waschen...) und nun versuche ich es bei zu behalten - schon aus Ehrgeiz und meiner Mutter gegenüber! Vielleicht hast Du eine Mama, die Dir mal hilft oder Freundinnen, die Du zu einer Putzparty überreden kannst - das haben wir auch schon oft gemacht und das macht Spaß!! Die Idee mit dem Kleinunternehmen, hat ja schon jemand vorgeschlagen und so sehe ich das derzeit auch und wenn alles erstmal schön ist, ist man stolz und es läuft fast von alleine... und ich putze jetzt schon manchmal gerne ;-) Viel Erfolg! Sandra
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