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Kehlkopf Entzündet o. Krebs

Kehlkopf Entzündet o. Krebs

Mitglied inaktiv

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Hallo. Ich bin 38 alt und weibl. Mich beschäftigt momentan etwas sehr schlimm. Ich bin seid ca. 4 oder 5 Wochen heiser und muss mich ständig räuspern und Husten. Muss ehrlich dazu sagen das ich Raucherin bin. Am meisten verstörend finde ich die Heiserkeit. Als das anfing war ständig meine Stimme komplett weg. Wurde dann aber besser. Es ist allgemein besser geworden aber es will nicht ganz aufhören. Zudem hatte ich aber weder eine Erkältung noch irgendetwas anderes was das hätte auslösen können. Im Moment hat kein Arzt auf. Bitte keine Kommentare wie, hättest halt nicht geraucht und so. Ja das weiß ich selber und habe schon ein schlechtes Gewissen aber leider denkt man die ganzen Jahre wenig dran aufzuhören. Meist erst wenn es zu spät ist. Mich würde gern nur interessieren wer das als Raucher auch schon hatte und es aber nichts zu bedeuten hatte. LG


Windpferdchen

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Ich würde da jetzt erstmal gelassen bleiben und von einer harmlosen Ursache ausgehen. Auch Stress (und Angst) zum Beispiel können kombiniert mit dem Rauchen zu Heiserkeit führen, weil sich die Stimmbänder verkrampfen. Und je mehr man darauf achtet, desto mehr wird dies verstärkt. Natürlich wird das Rauchen seinen Teil dazu beitragen. Ich denke, auch der Rauch kann ganz sicher (und vermutlich recht häufig) eine chronische Reizung von Kehlkopf und Stimmbändern auslösen, noch lange bevor da etwas Schlimmes entsteht. Irgendwann kriegt man halt erste Symptome vom Rauchen, auch wenn Du das bisher noch nicht hattest. Alles fängt irgendwann einmal an. Ich denke, Dein Körper sendet Dir gerade einen dringenden Hilferuf. Anstatt zu paniken, solltest Du ruhig bleiben und diesen Ruf hören, er ist ein Stopp-Signal. Denn zwar ist die Symptomatik vermutlich nichts Schlimmes, aber harmlos ist sie deshalb auch nicht. Sie zeigt, dass es Deinem Körper die jahrelange Belastung gerade zuviel wird. Wenn Du dieses Stopp-Schild überfährst, wird eines Tages vermutlich etwas Ernsteres kommen, wenn das Immunsystem vor der Dauer-Vergiftung im Rachen kapituliert. Natürlich musst Du nächste Woche zum HNO-Arzt gehen. Wenn er dann bestätigt, dass nichts Gravierendes vorliegt, mach‘ nicht den Fehler, erleichtert von dannen zu ziehen und weiterzumachen wie bisher. Wenn man nicht zuhört, was der Körper ihm sagen will, dann rächt sich das. Der Körper wählt dann irgendwann die nächsthöhere Stufe des Notsignals. Ich habe früher auch geraucht. Eines Tages habe ich verstanden, wie lieblos das gegenüber meinem Körper ist, der 24 Stunden am Tag und 365 Tage im Jahr nichts anderes tut, als für mich da zu sein und mich gesund zu erhalten. Er verdient dafür keinen täglichen Arschtritt, sondern Liebe und Dankbarkeit. Ich habe dann von jetzt auf gleich aufgehört, was in meinen Augen die beste Methode ist. Ich habe die angebrochene Packung im Klo runtergespült, damit ich nicht in Versuchung komme, und habe nie wieder eine Zigarette gekauft. Ich habe auch keine Ersatzpflaster etc. benutzt, das ganze Giftzeugs ist völlig unnötig, wenn man einmal verstanden hat, worum es gerade wirklich geht. Ich wusste einfach: Es wird in meinem Leben keine Zigaretten mehr geben. Das war mir so sonnenklar, dass ich nicht gehadert habe, nicht ständig darüber nachgedacht habe, keine Rückfälle hatte. Ich habe gar kein Ding daraus gemacht, keinen Gedanken mehr daran verschwendet. Das ist jetzt 22 Jahre her, und ich bin so gesund und fit, wie früher nie. Appell Ende. Und: Wach‘ auf, gell! DAS ist es, was jetzt ansteht.


warum7

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Bei mir war es eine Stimmbandentzündung. Da war ich wochenlang heißer. Ich habe auch lange geraucht. Nachdem ich aufgehört habe bekam ich eine Erkältung und hatte wochenlang Husten. Wurde zum Röntgen geschickt und hatte riesige Angst vor Lungenkrebs. Ich habe mir da geschworen nie wieder anzufangen. Alles gute.


Mibu

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Ich hatte genau vor einem Jahr eine starke Kehlkopfentzündung und stand kurz vor der Stimmbandentzündung. Ich war nach einer Woche beim HNO, da ich über die Feiertage gar keine Stimme mehr hatte. Er sagte, Stimme komplett schonen und nicht flüstern. Er verschrieb mir einen Inhalator. Nach vier Wochen ging es wieder. Geh bitte nach Weihnachten zum HNO. Das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Und versuche das Rauchen zu lassen. Vorsatz für das neue Jahr?


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Mibu

Vielen Dank für die Antworten. Ja ich nehme es mir fest vor für das neue Jahr es endlich zu lassen mit dem Rauchen und werde sehen welcher Arzt jetzt kommende Woche auf hat. Wünsche allen einen guten Rutsch.


3wildehühner

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Wie wäre es, wenn du nicht auf das neue Jahr wartest, sondern SOFORT mit dem Rauchen aufhörst? „Gute Vorsätze“ bleiben Vorsätze, außer sie werden direkt in die Tat umgesetzt. Ich habe früher auch geraucht, dann wurde ich schlimm krank. Ich konnte kaum sprechen; ich hatte auch massive Probleme mit den Stimmbändern. Also habe ich einfach nicht mehr geraucht. Nach zwei Wochen war meine Stimme wieder normal.


taram

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Vielleicht auch ein Stiller Reflex...Google mal


Mitglied inaktiv

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Das heißt Reflux und nicht Reflex und nein das ist es definitiv nicht. Die Symptome haben beim Reflux nichts mit den Stimmbändern zu tun. Aber abgesehen davon ist alles wieder normal. Es ist jetzt weg.


warum7

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Das ist super. Lass dich aber trotzdem einmal untersuchen.


ohno

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Doch, das kann durch einen stillen Reflux ausgelöst werden. Aber die Diagnose stellt der HNO, bzw der schaut sich Rachen und Kehlkopf an und schickt Dich dann evtl zur Magenspiegelung. Bei mir kam der stille Reflux dadurch, dass die Öffnung zum Magen nicht mehr schloss. Und ich hatte Heiserkeit, habe ich heute phasenweise immer noch, vor allem, wenn ich lange bzw oft telefonieren muss. Also, selbst wenn es das nicht wäre, lass Deinen Kehlkopf trotzdem vom HNO checken. Alles Gute! ohno


Ruto

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Ich bin Nichtraucher und hatte schon mehrfach Kehlkopfentzündungen, womöglich wegen meines Berufs (Soz.Päd). Da muss wirklich kein Zusammenhang bestehen. Ich war damals nur beim Hausarzt, aber wenn das schon so lang geht, macht es bei dir sicher Sinn, direkt zum HNO zu gehen. Bis zum Termin Stimme schonen (so wenig wie möglich sprechen, auf keinen Fall flüstern), viel Tee trinken (oder heißes Wasser mit Ingwer), Schal tragen. Aus der Apotheke empfehle ich die Gelo Revoice - war Empfehlung von befreundeten Musikern/Sängern und half mir extrem. Hatte nämlich super trockenen Husten dazu und starke Halsschmerzen. Weiß nicht, ob die auch helfen, Wenn keine Infektion dahinter steckt, Aber ein Versuch ist es sicherlich wert.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Ruto

Danke aber schrieb oben das es weg ist.


Mitglied inaktiv

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Danke für die Antworten. Leider war nicht eine dabei die meine Frage beantwortet hat. Ich wollte wissen welcher RAUCHER das auch schon hatte und beim Arzt nichts dabei raus kam. Antworten von Nichtrauchern, Appellen und Sängern bringen mir hier in dem Fall ja nichts. Ansonsten halt nicht antworten und die Frage bleibt ohne Kommentar. Besser so als irrelevante Antworten. Trotzdem danke fürs Interesse.


April.lis

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Die Antworten waren nicht irrelevant..auch wenn deine Frage nicht zu 100 Prozent beantwortet wurde, waren dennoch gute Anregungen dabei, die dir durchaus hätten weiter helfen können. Damit meine ich nicht Mal die absolut freundlich formulierten Bemerkungen zum Rauchen.... Gute Besserung, auch wenn dein Problem sich aufgelöst hat.


warum7

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Ich finde es eigentlich schon etwas unverschämt so auf Antworten zu reagieren. Es gab gute Antworten. Aber vielleicht sehen das nur ich so.


April.lis

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Antwort auf Beitrag von warum7

Nein, nicht nur du sieht es so. Ich ebenfalls! Mir fehlte gerade der "Gefällt mir" Button Obwohl ich nicht betroffen bin (ich hatte vorher nicht geantwortet sondern nur still mitgelesen) hat mich die Antwort echt geärgert ... Da mag man schon keine Antworten mehr bei Fragen geben, weil viele Leute so undankbar und zickig sind :-(.


Ruto

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1) Ich ignoriere deine Fragen (und auch Antworten, mach dir nicht die Mühe hierauf zu antworten) zukünftig gerne :) 2) Wie ich schon schrieb, hatte ich damit mehrmals Probleme. Schön, dass sich dein Problem damit nach einem Monat über Nacht aufgelöst hat. Vielleicht kommt es ja aber wieder zurück und der ein oder andere Tipp von einer von uns wäre ggf doch ein Versuch wert. Niemand zwingt dich, aber normalerweise stellt man Fragen, um unterschiedliche Meinungen und Erfahrungen zu sammeln. Aber du scheinbar nicht, ist auch ok. 3) Ich verstehe tatsächlich nicht, was du dann mit deiner Frage bezwecken wolltest. Raucher finden, die dasselbe Schicksal teilen und mit dir darüber jammern wie doof das ist, dass der Arzt gar nichts feststellen kann (was du aber noch gar nicht weißt, weil du dort noch gar nicht warst)? 4) Da Entzündung und Krebs im Titel stehen: Wenn dein Rauchen (wovon du ja ausgehst) sowas verursachen würde, könnte das der Arzt selbstverständlich erkennen. Das kann ich dir auch als unqualifizierte Nichtrauchern sagen :) Alles Gute.