Elternforum Rund um die Erziehung

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hallo. meine kleine, 20 monate ist bis vor 2 tagen auf dem pezziball eingeschlafen. das klappte super. sir hatte dann immer wieder phasen an denen sie nachts wach wurde und nicht mehr im bett schlafen konnte.das hies,während dieser phasen stundenlanges wippen, oft über einige wochen. nun spitzte sich das immer mehr zu und... mein rücken machte nicht mehr mit.konnte kaum noch gehen nd musste immer wieder zum chiropraktiker.vor zwei nächten war ich wieder am dauerhüpfen. mein rücken tat wieder weh. ich habe mich mit ihr hingelegt und ihr gesagt, dass ich gerne weiter wippen würde, aber nicht mehr kann weil... sie hat ca. 1 minute geweint und versucht mich hochzuziehen.dann hat sie sich neben mich hingelegt, brust genommen und hat weiter geschlafen.sie wollte nicht mehr aufgenommen werden, verlangte aber öfters die brust. gestern haben wiir gemeinsam die luft aus den ball gelassen und den weggelegt. sie braucht jetzt natürlich länger um einzuschlafen, schläft jetzt an der brust ein. die letzte nacht schlief sie erstaunlich gut. auch am nachmittag schlief sie gut ein, aber schlief nur sehr kurz. aktuell schläft sie auf meinem arm, da sie unterwegs eingeschlafen ist. sie akzeptiert die neue situation erstaunlich gut, trotzdm würde ich mich über tipps und erfahrungen freuen. lg jeanne


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Warscheinlich ist es Dein erstes Kind,denn hättest Du noch mehr ,würdest Du solche anstrengenden Rituale gar nicht erst einführen. Sorry ,aber mein Eindruck ist ,dass Du viel zu viel Tamtam um Dein Kind machst. Ab ca.6 Monaten ist jedes Kind in der Lage allein in den Schlaf zu finden ,man muss dem Kind nur einwenig Zeit geben.Wenn es schreit sollte man immer wieder zu ihm ins Zimmer gehen ,sagen dass man da ist und wieder raus gehen.Meistens lernen die Kinder innerhalb von drei Tagen allein einzuschlafen ,wenn man das konsequent macht.Denke auch an Dich selbst ,wenn Du keine Kraft mehr hast ist Euch allen nicht geholfen. L.G. Barbara ( Mutter von 3 Mädchen )


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Was Barbara da schreibt, ist ja reinstes "Jedes Kind kann schlafen lernen". Vergiß das bitte (lies ggf. mal im Entwicklungsforum dazu.)Ich habe keine Lust jetzt darzulegen, warum diese Methode blanker Unsinn ist). Das ist nicht kindgerecht. Dein Kind braucht Dich zum Einschlafen. Da ist nichts gegen zu sagen. Allerdings hast Du wohl den rechtzeitigen Absprung von einem anstrengenden auf ein akzeptables Ritual verpasst. Ich denke, Du solltest jetzt auch versuchen, vom Einschlafen an der BRust wegzukommen, wobei es jetzt natürlich blöd ist, dass Du damit angefangen hast. Aber mit 20 Monaten sollte das Kind zumindest langsam lernen, ohne Brust oder Ballgewippe einzuschlafen. NATÜRLICH IN DEINEM BEISEIN!!! Ich habe mich zu meiner Tochter immer dazugesetzt oder gelegt. Dann bist Du da, kannst sie beruhigen und sie erleidet keine Defizite. Ob das natürlich klaglos akzeptiert werden wird, weiß ich nicht. Erzähl Ihr vielleicht ganz ruhig, was ihr am Tag erlebt habt oder irgendwas anderes beruhigendes. Ich wünsche Dir viel Glück dabei. GLG Robina


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hallo Barbara ( Mutter von 3 Mädchen ), die anzahl der kinder ersetzt keine entwicklungspsychologischen kenntnisse. diese sollte man aber berücksichtigen, dann kommt man ganz schnell zu dem schluss, dass deine tipps suboptimal sind. vor allem aus sicht des kindes. aber auch aus sicht der eltern, die die oftmals verstärkte trotzphase solcher "geferberter" kinder aushalten müssen. ich empfehle nachhilfe bei dr. posth, suchlauf.


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naja. wie wärs denn du liest deiner kleinen etwas vor. so habt ihr am abend auch noch etwas zeit zu kuscheln. aber ich glaube das du und deine kleine weiter hin ein festes ritual braucht. nur ebend eins was nicht so kräftezerent ist


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Liebe Jeanne, wie du es machst ist doch genau richtig. Du hast sie getragen, solange du konntest und jetzt bist du an deine echte Grenze gelangt und machst es eben jetzt anders. Nur deshalb akzeptiert sie es auch besser, als wenn du IHR eine Grenze "setzen" würdest, nur weil du denkst oder man dir sagt, das müsste jetzt langsam an der Zeit sein. Du passt dich an sie an, so gut du eben kannst, und sie macht genau das gleiche, denn sie kooperiert :-) Lass dich nicht verunsichern, ihr habt noch viel Zeit auszuprobieren. Schau, was sich für dich "richtig" anfühlt, was sagt dein Gefühl, was sagt dein Bauch? Getragen und geschaukelt werden ist ein natürliches Bedürfnis, dass du bejahen kannst, ohne es unbedingt selbst machen zu müssen. Es gibt z.B. Hängewippen oder Hängematten, ein Hängesack von Ikea, oder ähnliche Dinge, die ihr euch vielleicht zulegen könnt. Es ist völlig in Ordnung, wenn du sie zum Einschlafen nicht mehr tragen kannst und es war völlig in Ordnung sie solange zu tragen, wie sie es braucht und du es konntest. Es gibt eigentlich kein Problem :-) Mach weiter so, ihr findet schon euren, individuellen Weg. Liebe Grüße Johanna www.unerzogen.de


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Hallo, ich habe das damals bei meiner Großen auch so gemacht wie Du - mit dem gleichen Ergebnis. Im Gegensatz zu den Anderen finde ich den Tip von bambusi nicht gänzlich falsch. Was Du jetzt nämlich machst, kann nach hinten losgehen. Erst konnte sie nur noch schlafen mit Gewippe und bald kann sie nur noch schlafen, wenn sie an Deiner Brust hängt. Ich finde beides nicht gut. Ich habe damals nach Ritualen gesucht. Gemeinschaftliches Kuscheln, Singen und Vorlesen und dann aus dem Zimmer gehen. Die Tür bleibt offen und ich habe dann gerade noch mit etwas "Laut" Hausarbeiten verrichtet, so dass sie mich gehört hat. Bei uns hat das damals gut geklappt und bei meiner Kleinen habe ich das von Anfang an so gemacht. Meine Kids gehen sehr gerne ins Bett und schafen schnell ein (sind jetzt 10 und 6 Jahre alt). Es kommt halt darauf an, ob Mama morgens aufstehen muss, oder nicht. Ich habe bei beiden Kids nach einem Jahr wieder halbtags gearbeitet und hätte so gar nicht weitermachen können. Ich kann mittlerweile nicht mehr verstehen, wie sich Mütter stundenlang neben das Bett setzen oder das Kind schaukeln oder sogar mit dem Kind ins Bett gehen und liegen bleiben können. Man ist doch selbst auch noch ein Mensch mit Bedürfnissen. Totale Selbstaufgabe halte ich jedenfalls für absolut falsch. Meine Kids dürfen übrigens jederzeit zu uns ins Bett kommen. Aber eingeschlafen wird erstmal im eigenen Bett. Gruß Iris


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Hallo nur mal angemerkt: ich arbeite, seit meine Tochter 3 Monate alt ist, habe trotzdem abends immer an ihrem Bett gesehen! Was hat das mit Selbstaufgabe zu tun? GLG Robina


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Ich muss sagen,dass Eure Reaktion auf meinen Tip mich schon ein bischen verärgert hat. Ich bin wirklich kein Verhaltenspsychologe ,weil ich 3 Kinder habe ,aber wegen meiner 3 Kinder muss ich meine Energie gut einteilen. Ich schlafe auch fast jede Nacht mit mindestens einem Kind in meinem Bett ,weil wieder eine nicht durchschlafen konnte.Das stört mich auch absolut nicht ,ganz im Gegenteil, auch ich mag die Geborgenheit und Nähe zu meinen Kindern.Ich habe meine 3 Kinder alle länger als ein Jahr gestillt und weiss durchaus wie wichtig es ist Nähe und Wärme zuzulassen. Trotzdem bin ich der festen Meinung ,dass es wichtig ist ,wenn ein Kind selbst in den Schlaf finden kann ,vor allem für das Kind. Und ich denke auch nicht ,dass meine Kinder eine längere Trotzphase durchmachen,weil sie früh lernen mussten allein einzuschlafen.Solchen Aussagen bin ich eh immer sehr kritisch gegenüber,da jedes Kind komplett anders ist.Meine Älteste ist übrigens schon fast 15 Jahre alt und steckt mitten in der Pubertät. Ich wollte nur einen hilfreichen Tip geben und werde hier dargestellt ,als hätte ich dazu aufgerufen ein Kind zu misshandeln. Schön ,dass wenigstens celmin etwas nachvollziehen konnte ,was ich meinte.


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hallo! erstmal danke für die ratschläge. wahrscheinlich hatte ich schon den zeitpunkt mit dem wippen verpasst, war aber für alle richtig und gut so.(war ein tipp vom kia, der hat wohl nicht gedacht dass ich das dann ganze 20 monate durchziehe, grins) wir schauen schon lange bücher an im bett, aber danach wollte sie halt hüpfen, meistens zumindest. interessanterweise schlief sie nachmittags immer an der brust ein. aktuell spielt sie immer noch gut gelaunt mit ihrem vater. sie ist heute am späten nachmittag eingeschlafen und jetzt natürlich noch fit, was kein problem ist. was ich bestimmt nicht machen werde, ist sie lange brüllen zu lassen. mal schauen wie es weitergeht. @ solelo, danke für deine antwort, ich denke auch dass meine kleine es so gut akzeptiert, weil sie spürt ich kann nicht mehr. wir haben sehr wenige "neins" und sie entscheidet schon bei vielen sachen mit.ins bett geht sie natürlich erst wenn sie müde ist. lg jeanne


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Ich muss auch Bambusi recht geben. Es ist gut für die Kinder, wenn sie alleine (ohne Mama) einschlafen können. Dann können sie auch durch die verschiedenen Schlafphasen wechseln, ohne aufzuwachen. Ich würde als erstes ausprobieren, ob der Vater das Kind ins Bett bringen kann, dann ist nämlich keine Brust verfügbar. Ich würde es versuchen, ein schönes Abendritual einzuführen. Du kannst ja erst einmal mit Deinem Kind ausführlich kuscheln, und dann, wenn es schlafen soll, das Köpfchen streicheln.


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Hallo, zwischen einem "Kind ferbern" und einem komplizierten Einschlafritual liegen Welten. Ich für mich hätte stundenlanges, nächtliches Ballgewippe und Einschlafstillen mit 20 Monaten nicht mehr akzeptiert. Aber man kann einem Kind anders und liebevoll in den Schlaf begleiten, z.B. viel kuscheln, singen, Buch anschauen, DAVOR wurde vielleicht gestillt oder Flasche gegeben, aber zum Einschlafen hätte ich es für mich in dem Alter nicht mehr praktiziert. Das Kind ist kein Säugling mehr. Aber das muß ja jeder selber entscheiden, dies ist nur meine Meinung. LG, Claudia


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;-) LG 3mm die auch 3 töchter hat und nie so ein schlaftheater


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... und finde, dass es hier teilweise so dargestellt wird, als gebe es nur zwei Extreme und dazwischen nix. UNd das stmmt einfach nicht!