Elternforum Rund um die Erziehung

Sie ißt nicht! Hilfe (sehr lang)

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Hallo Ich hoffe ich finde hier hilfe.denn ich weiß nicht wen ich noch fragen kann. Meine Tochter (Juni2001) ist ein allseits Beliebtes, aufgewecktes, fröhliches,folgsames intelligentes Kind was mir fast keine Probleme macht. Das einzige wo wir schon mal aneinander gératen ist ihre träumerei und schusseligkeit. Was mich aber in den Wahnsinn treibt ist ihr Essverhalten. Sie ist erst gestillt (3Mon.) worden dann Flasche un dmit 5 Mon. Beikost. Und da fing es eigentlich schon an. Sie hat nur 2 versch. Sorten Glässchen gegessen Selbstgekochtes hat sie nicht angerührt. Aber ich bin immer Stressfrei damit umgegangen. Später hat si e immer viel Brot gegessen und auch etws Obst un dich fand es nicht schlimm das sie nicht sehr abwechslungsreich gegessen hat.Ich fand es vertretbar und es war nie ganz ungesund. Ich hab ihr auch was extra gekocht oder Brot gegeben. Aber je älter sie wird um so weniger ißt sie. wenn sie etwas länger nicht gegesssen hat rührt sie es nicht mehr an (zB Reibekuchen gibt es sehr selten mochte sie immer gern jetzt Probiert sie nicht mal)Wenn si ehört das etwas fettig ist (majo war es jetzt)ist sie es nicht mehr. Ihr Speiseplan besteht aus FRÜHSTÜCK- Kornflakes (normale und Schoko gemischt denn sonst kein Frühstück) SCHULE- knoppers und halber Apfel (Brot o. anderes bringt si eimmer wieder mit) MITTAG- Warme Mahlzeit Portion wie ein Zwei Jähriges Kind und nur Nudeln mit Bolognese oder SChinken-Sahne Sauce, Pfannkuchen , Tomaten- Rindfleischsuppe, Pizza Margerita, Scnitzel, Bratwurst. das ist alles was sie mag, sonst nichts. NACHMITTAG- Nix oder mal nen Apfel o Banane. Selten mal was süsses ABENDS- Brot mit Salami Wenn es was anderes gibt verweigert si edas essen. Morgens essen die Kids allein am Tisch weil ich Brote schmiere, Mann und ich sind aber anwesend. Mittags und abends gemeinsames essen. Mittags noch 1 Tageskind dabei. Wir essen alle gerne und es darf am Tisch auch mal lauter und albern werden. Man darf mal mit Fingern essen usw. alles ganz entspannt- eigentlich. Wir haben versucht sie zum Essen zu Überreden, sie mit Nachtisch zu locken, Gesundheits Vorträge gehalten, Geschimpft, ignoriert,die Oma machen lassen,lustig angerichtet, gemeinsam gekocht, AndreKinder wegen Futterneid, extra essen gekocht... Ich glaub ich hab alles durch. Meistens gehen wir gar nicht mehr auf ihr Essverhalten ein. Ich stell ihre Nudeln auf den Tisch und gut is. Sie soll ja nicht ganz die Lust am essen verlieren. Aber langsam mach ich mir echt sorgen sie ist ca 117 cm groß und wiegt 17 Kilo und mit abstand die kleinste in der KLasse. Es fällt ihr immer schwerer sich zu konzentrieren, Ihr eKondition lässt auch nach, sie braucht min. 12 Std schlaf. Was mich sehr erschreckt hat ist das ihre Haut sich schon verändert. Di eist so trocken und im Gesicht kriegt sie schon klein ePickel. Unter den Augen hat si eRänder und ich find sie sieht alt aus. Di eNägel sin d alle brüchig. Der K-Arzt und Hausarzt sind der meinung das "es sich noch gibt" oder das "es sich raus wächst" solange sie in Ihrer Entwicklung nicht auffällig ist gibt es keinen Grund zur Sorge. Was kann ich noch machen? Und vorallem woran liegt das ?


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ich verstehe dein problem sehr gut, habe auch einen mäkelfritzen. manchmal denke ich, von der tagesration nahrung könnte ein spatz leben. aber da mein sohn wächst und gedeiht, bin ich nicht so in sorge. da du nun merkst, dass sie sich verändert, würde ich mir schon eine zweite meinung von nem anderen arzt holen. sie verhungert vieleicht nicht, aber es klingt wie eine mangelerscheinung von irgendwelchen nährstoffen. bei der tochter würde ich nichts machen, sonst isst sie noch weniger, wenn sie merkt wie wichtig dir das ist. hast du sie mal gefragt, warum sie was nicht möchte? oder was sie denn gern probieren würde? mehr fällt mir auch nicht ein, aber auf jeden fall zu einem zweiten arzt. viel glück


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wie alt ist sie


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Hallo, ich war auch so ein Kind (auch gewichtsmäßig), ob das Essverhalten jetzt mit der Hautveränderung zu tun hat, ist wohl nicht sicher oder? Im Winter habe ich auch immer trockene Haut. Aber für mich war es als Kind das allerschlimmste, wenn Essen zum Thema wurde. Meine Mutter ließ mich zum Glück in Ruhe, weil sie selbst die Erfahrugn gemacht hat (allerdings auch Hunger im Krieg erlebt hat), aber Omas, Tanten, schrecklich. Un dheute noch spüre ich in mir einen Widerstand, wenn mich jemand drängelt, was bestimmtes zu essen, weil es doch so gut ist. Ich hatte nie eine Essstörung, aber Drängeln war einfach schlimm und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass das zu einer Störung führen kann. Ich finde den Speiseplan Deiner Tochter auch gar nicht so unabwechslungsreich. Meiner war in dem Alter viel einseitiger. Achte darauf, dass sie Obst ist, vielleicht auch als Nachspeise. Und alles andere ist völlig in Ordnung, vielleicht verträgt sie auch kein Fett (meine Tochter reagiert sehr empfindlich auf zu viel Fett). Biete ihr das an und macht sonst kein Thema daraus. Wenn sie die SUppe gerne mag, kannst Du ja auch Suppen als Vorspeisen einführen (die machen ja keine Arbeit). Geduld, Geduld, wenn sie sich sonst gut entwickelt. Auch das Schlafbedürfnis scheint mir nicht zu hoch, ist bei meinem Sohn ähnlich, der sehr wenig isst (128cm, 21 kg). Mag sie denn Schokolade? Dann hätte ich keine Bedenken, sie die auch mal essen zu lassen - nicht dauernd, abe reinmal pro Tag, Ist energiereich und längst nicht so ungesund, wie immer behauptet wird. In der Pubertät (sehr spät bei mir) kam dann der Durchbruch und seitdem esse ihc gerne und fast alles, kann aber auch noch zwei Tage mit wenig bis gar nichts auskommen. Es hat sich bei mir definitiv einfach "ausgewachsen". Grüße Tina


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Hallo, ich schließe mich Tinai an. Ihr habt schon ein Riesenthema aus dem Essen gemacht, wahrscheinlich nervt es sie nur noch. Viele Kinder sind mäkelig beim Essen, ich glaube, je weniger man darüber spricht, desto besser. So "schlimm" ist doch ihr Speiseplan gar nicht, es ist alles dabei: Obst, Brot, Fleisch etc. Solange ihr Gewicht mit ihrer Körpergröße übereinstimmt und die Ärzte nicht feststellen können, dass sie Mangelerscheinungen hat ist alles in Ordnung. Trockene Haut im Winter ist normal, brüchige Fingernägel/Pickel kann ganz andere Ursachen haben, was sagt da der Arzt dazu? Das einzige, was ich dir empfehlen würde, wäre: Mal von heute auf morgen überhaupt nicht mehr über's Essen reden. Alles anbieten, u. wenn sie nicht essen will, ignorieren. (Vielleicht ist das auch so eine Art Machtkampf, den sie da mit dir führt: Sie weiß, dass du willst sie sollte mehr essen und zeigt dir ihren eigenen Kopf, indem sie sich weigert). Und vielleicht: Lass mal das Knoppers zum Pausenbrot weg. Wenn ich meinem Sohn Brot, Obst u. eine kleine Süßigkeit mitgebe (was gaanz selten vorkommt, Süßis werden im KiGa nicht gerne in der Frühstücksbox gesehen) wird immer die Süßigkeit gegessen und eins der anderen beiden Sachen wieder mitgebracht. Gibt's nur Obst und Brot wird von beidem gegessen. Und gibt's nur Obst ODER Brot, ist alles komplett aufgegessen. Wenn nämlich nichts anderes da ist, schmecken auch Karotte und Apfel wunderbar... LG, Stefanie


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Hallo Das Thema essen war für uns jetzt ein halbes Jahr vom Tisch. Das Problem ist ja das sie immer weniger ißt. Laß ich ihr die Wahl sind es jeden Tag trockenen Nudeln. In der Pause den Apfel ißt si eweil si ehunger hat. Ich hab ihr die erste Zeit nur gesundes bzw Brot mitgegebn und das kam Immer unberührt zurück. Deshalb das Knoppers damit sie überhaubt was ißt. Die warmen sachen die sie mag gibt es ja auch nicht Täglich so das bis zu 5 mal die Woche nichts oder Nudeln ißt. Ich koche sonst sehr abwechslungsreich für 6 Leute und da meckert sonst keiner. Und Spagetthi Bolognese kann keiner mehr sehn.


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Was macht ihr denn so kurz nach dem Essen? Wie fühlt sich dann deine Tochter und was macht sie unmittelbar nach dem Essen (Frühstück, Mittag-, Abendessen)? Liebe Grüße Heike


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sie fällt ja nicht vom Fleische. Wenn organisch nichts vorliegt (das hat man bei mir noch klären lassen damals), dann wird sich das einrenken. Lass sie halt Nudeln essen. Bei uns gab es übrigens nichts extra für mich und etwas musste ich essen, ich habe mich manchmal 45 Minuten an einer halben Kartoffel aufgehalten (Kartoffeln mochte ich nicht), aber da wir eine Großfamilie sind/waren, wurde für mich nichts extra gemacht. Allerdings gabs immer Nachtisch und es war keine Bedingung von allem gegessen zu haben, damit man den bekam und den mochte ich meistens. Nimm jede Erwartung und jeden Druck raus. Das ist ein Teufelskreis. Zum Knoppers (hatte ich überlesen): Da würde ich trotzdem abwechseln, kannst ja auch mal ein Päckchen Butterkekse reintun, wenn Brot so gar nicht fruchtet (wir haben doch alle mal unsere Pausenbrote mit nach Hause gebracht). Geduld, Geduld, Geduld. Auch wenn es schwer fällt. Grüße Tina


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Hallo Morgens nach dem essen ist sie erst mal satt (kleine bunte Plastikschüssel vom IKEA halb voll esszeit ca 10-20min) danch machen wir uns mal mehr mal weniger flott fertig für die Schule. Mittags ist sie fast immer noch Hungrig ausser es gibt Nudeln. Auf ihrem Teller kann man eigentlich immer di ehälfte vom Boden sehen so wenig nimmt sie sich. Mittags bleiben wir oft noch ne Zeit sitzen und erzählen wie es in Schule u. Kiga war. Dann werden Hausaufgaben gemacht. Danch biete ich einen kleinen Snack an. Mal geschnittene Äpfel o. andres Obst auch Kekse o Waffeln. Davon mag sie aber auch fast nix. Abends gibt es Brot mit Div.Aufschnitt Marmelade Gurken Tomaten. Ist keine Salami mehr da ißt sie nur Brot mit Butter. Da "haut" sie oft rein mit dem essen und ißt schon mal 2 scheiben einfach weil sie hunger hat. Das dauert oft ne halbe std. Die Fam. bleibt aber so lang am Tisch bis alle fertig sind. Sie trinkt wenns hoch komt 600ml Wasser oder Schorle. Manchmal wird sie morgends mit knurrendem Magen wach. Ich denke essen macht sie nicht glücklich und sie sieht es auch nicht als notwendig an. Wenn man si enicht an den Tisch setzt kann sie das essen vergessen. Sie legt auch sehr viel wert auf ihre figur. Meine Oma hat mal erzählt das sie früher immer tief in den Bauch geatmet hat damit si eschlank bleibt???? Kurz drauf merk eich das meine Tochter Tagelang immer so Atmet. Sie hat gehört das Majo fett ist un dseit dem ißt sie die nicht mehr. Sie findet di ekleinen Fältchen am Bauch wenn sie sitzt eklig. Sie findet so dürre Models schön. Von mir hat sie das nicht und mein mann mag auch lieber echte Frauen ;-). Mein Mann ist ein Hering und seine Fam. auch Ich trag gute 5 Kilo zuviel mit mir rum und meine Mutter ist auch recht kräftig bis Übergwichtig. Im Freundeskreis gibts auch Dick und Dünn. Ich mach mir ernsthaft Sorgen das sie richtig Krank wird


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wenn sie schon so auf die Figur achtet. Meine Tochter ist ähnlich (geboren 10/99, 122 cm, 22 kg) aber mittlerweile habe wir es besser im Griff. Sie geht turnen und merkt, dass sie dafür Kraft braucht. Vielleicht würde es deiner Tochter auch gut tun, sich richtig körperlich auszutoben, damit auch damit der Appetit angeregt wird. Mittlerweile sind wir so weit, dass Lena letzte Woche nach einem Magen-Darm-Infekt meint, zum Glück hab ich nicht wieder abgenommen. Ich denke, deine tochter ist auf einem gefährlichen Weg, wenn dein "iß bitte was" auf ihren Wiederspruchsgeist trifft und das ganze sich dann zu einer Eßstörung auswächst. Ich wünsche dir viel Glück Ute


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... hab ich persönlich das Gefühl, dass da mehr dahinter steckt (psychologisch gesehen). Beispiel: Majo ist fett - von heut auf morgen keine Majo mehr; Oma sagt, in den Bauch atmen, dann bleibt er schlank - sie macht es plötzlich dauernd; findet die Sitzfalten am Bauch ekelig; Mama trägt 5 Kilo mehr mit sich rum - vielleicht schlechtes Vorbild für sie? (nicht persönlich nehmen, aber vielleicht denkt sie, so will ich nicht aussehen?) Ich fürchte, wenn du ihr erzählst, wieviel Fett in dem Gehackten von der Bolognese ist, wird sie auch das nicht mehr essen. Natürlich kann es eine Lapalie sein, die mit der Pubertät aufhört. Aber es ist doch auch gut möglich, dass sich daraus eine Essstörung entwickelt. Vielleicht mal jemanden fragen, der sich damit auskennt - vielleicht auch erstmal ohne Tochter. Kinderpsychologen vielleicht. Ich fürchte, wir Hobby-Psychologen-Mamas *grins* sind hier falsch. Die Idee mit dem Sport fand ich gut. Energie verbrauchen heißt auch Energie aufnehmen. Und wenn sie Sport macht, kann sie eher mal "sündigen", da sie das Zeug ja wieder verbraucht. Vielleicht leuchtet ihr das ein. Aber wie gesagt: Frag am besten mal jemanden, der sich damit auskennt. Ich persönlich würds nicht auf die leichte Schulter nehmen. Aber das ist ja nur meine Meinung. Viel Erfolg. LG, Flora


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Das kenne ich aber auch . Meine Tochter ,6 und der kleine Bruder, 4 essen kaum etwas . Allerdings ist es bei dem Kleinen so das er die Mahlzeiten komplett ablehnt und direkt danach sagt, er habe Hunger und möchte Süßigkalten. Er bekommt dann natürlich nichts Süßes aber er sieht wirklich sehr schmal aus. Um ehrlich zu sein, wir waren gerade bei der U? und der KiA fand es nicht besorgniserregend. Ich eigentlich auch nicht. Ich wollte als Kind auch nicht essen und meine kinder sind da genauso. Viel schlimmer finde ich unseren Großen ,9 Jahre alt, der zupft auch immer an seinem Bauch herum und meint er wär zu dick. Er fragt ob in Salz und Pfeffer Fett wäre. Er möchte wirklich klein und dünn sein um weiterhin sein Pony reiten zu können und vielleicht einmal Rennreiter werden zu können. Das ist beängstigend !


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Ich glaube nicht, dass deine Tochter krank ist. Du beschreibst sie als aufgewecktes und fröhliches Mädchen, zum Teil verträumt (das „darf“ sie sein : -) und deshalb auch ein bisschen „nicht bei der Sache“. Das Rumträumen war bei unserer Großen (11) auch ziemlich ausgeprägt, aber bei dem heutigen Alltagsstress bleibt auch einfach wenig Zeit die Seele baumeln zu lassen. Auch den Speiseplan finde ich ausreichend abwechslungsreich. Was ich immer wieder feststelle, dass wir Eltern leider viel zu wenig von den Phänomenen erinnern, vor denen wir als Kinder selber mal standen: Abscheu vor hässlichen, „ekligen“ Menschen (deshalb auch der Wunsch, selber schön und makellos zu sein), das Angewidert-Sein von bestimmten Gerüchen und das wählerische Essverhalten (Schulküche *würg*), Ekel vor bestimmten Tieren, Abneigung gegen Klebriges, Schmieriges, Schmutziges. Meine Große konnte kein benutztes Geschirr annehmen, nicht aus meinem Glas trinken und ich durfte nicht Mal von ihrem Essen etwas abbrechen/wegnehmen. Selbst wenn jemand ihr Besteck vorne berührt hat, war sie von der „Rolle“. Wenn mal ausversehen etwas von einem Keks abgebrochen ist, dann war der so hässlich eklig, dass sie ihn nicht mehr essen konnte. Sie war mal mit der Familie ihre Freundin gleich nach der Schule im Freibad. Sie hat nichts essen und nicht trinken können. Und sie hat es einfach ausgehalten, bis sie endlich abends zu Hause war. Ich selbst habe als Kind Fisch aus der Dose gehasst, diese ekelhafte Silberhaut. Oder Haut auf der Milch, brrr. Ich hatte auch Probleme mit dem Essensbrei im Mund. Diese Pampe war mir so was von zuwider. Nudeln sind viel besser, die rutschen einfach durch. Was mit den übermäßigen Ekelgefühlen im Alter ab 6,7 Jahren einhergeht, sind körperliche Beschwerden: Übelkeit, Appetitlosigkeit, Blässe, Bauchschmerzen, Kopfschmerzen. Die Kinder hängen in den Seilen und sind oft so total antriebslos. Auf der anderen Seite sind die Kinder total eifrig dabei, die Welt zu begreifen und staunen über jede Neuentdeckung. Diese „Extreme“ sind nichts krankhaftes. Sie sind ein Erfordernis auf dem Weg zu sich selbst. Das starke Ekelgefühl ist momentan „neu“ für deine Tochter und will ausprobiert und erfahren werden. Das Gefühl geht aber ganz gewiss über in einen ganz „normalen“ Ekel, wie du ihn selbst auch wahrnimmst. Vielleicht kannst du ihr helfen, dass sie nichts Ekelhaftes aushalten MUSS, sondern nur das aushält, was sie selbst aushalten will. Vielleicht kannst du ihr viel „Schönes“ ermöglichen. Da frag sie am besten mal selbst, was sie schön und ästhetisch findet (Blumen, Bilder, Massage, Spaziergänge, Kerzenlicht, Märchen, Stille, Tanzen…). Liebe Grüße Heike


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meine tochter,fast 9,134 cm und gewicht 21 kg..... sie isst nur nudeln oder kartoffeln mit soße,frühstück nur kaba abends 1 salamibrot oder frischkäse. hab sie früher immer bemuttert und mehr oder weniger (unbewußt) gedrängt zum essen,seit ich es so akzeptiert habe wie sie ißt.....wird es erstaunlicher weise besser......und wir haben beide keinen stress mehr!!! trotzdem mal beim kinderarzt durchchecken lassen,Blut+Urin*stuhl...etc. lg


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Als Kind war für mich absoutes no go: - Haut auf warmer Milch - Haut auf Pudding - gekochte Zwiebeln - gekochter Lauch - mit Butter unregelmäßig beschmiertes Brot (ich stellte mir vor, da seien Würmer unter der Wurstscheibe, wegen der Butter"wellen") - warmer Haferflockenbrei usw. usf. Das Ergebnis war: das Vesper für die Schule habe ich prinzipiell nicht gegessen, sondern weggeworfen (zum Teil auch unter das Bett. Offensichtlich hatte ich Angst, meiner Mutter von meinen Befürchtungen zu berichten). Wenn meine Mutter mir einmal pro Woche das Mittagessen im Voraus vorbereitete, weil sie erst um 2 Uhr vom Büro zurück kam, habe ich den vollen Teller prinzipiell in die Toilette gekippt). All diese "Ängste" und Ekelgefühle haben dazu geführt, dass ich praktisch über konzentrierte Vitamingaben ernährt wurde als da wären: Lebertran, Magnesium Verla und Multisanostol ;-) An das restliche Essen kann ich mich nicht erinnern, beim besten Willen nicht. Ich weiß nur, dass ich Kartoffelbrei mit Maggisauce liebte. All das hat sich dann in Luft aufgelöst, mit dem Einstieg in die Pubertät. Bis dahin war ich zugegebenermaßen recht *hüstel* schlank, aber kernig und gesund und mopsfidel ;-) ich denke, auch bei dem ganz oben beschriebenen Fall ist es ähnlich und nicht beunruhigend. Lg JAcky


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Hallo, was Du geschrieben hast, vermittelt mir den Eindruck, dass Deine Tochter eine echte Ess-Störung entwickelt. Damit solltest Du wohl wirklich zu einem Fachmann. Was die Mangelerscheinungen angeht, glaube ich auch, dass das keine Einbildung von Dir ist. Etwas, was z.B. brüchige Nägel und Hautprobleme bewirkt, ist Biotin-Mangel. Alles Gute und liebe Grüße Sonja


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das sie nur bestimmte Nahrungsmittel isst, finde ich jetzt nicht soo schlimm. Hab auch so ein Exemplar. Ist zwar nicht so schön für Mama, aber was solls. Könnte es sein, das es in der Klasse ein etwas molligeres Kind gibt, welches deswegen gehänselt wird ? Ist nur so ein Gedanke, weil eine Mutter aus meinem Umfeld mal soetwas erzählte. Ihr gerade eingeschultes Kind (etwas pummeliger) wurde ganz massiv von den anderen Kindern wegen Ihrer Figur attackiert. Soetwas kommt häufiger vor, als man denkt. Mach Dich mal schlau. LG


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Ich habe die anderen Beiträge nicht gelesen, aber warum machst Du Dir sorgen?? Ist sie apathisch und hat zu nichts Lust oder ist sie völlig normal in Ihrem Verhalten wie alle anderen fast 7-jähgire auch??? Dein Kind isst eigentlich völlig normal mein Grosser mit fast 11 isst auch nicht mehr, d.h. morgens eine Schale Müsli, in der Schule wenn es mal viel ist ein ganzer Apfel (meist nur die Hälfte) zu Mittag eine Protion wie ein 4-jähriger und Abends entweder ein Wurstborot mit etwas Gemüse oder Griesbrei. Mein Kleiner mit fast 8 isst auch nicht mehr. Manchmal hauen sie rein wenn es ihre Leibspeise wie Pfannenkuchen oder Spaghetti gibt, ansonsten geht kaum was zum Teil nicht mal ein ganzes Stück Kuchen. Wenn sie gesund ist lass es - zwing sie nicht zum Essen die Kinder holen sich was sie brauchen. Die einzige Regelung die es bei mir gibt: Wenn Mittags nicht ordentlich gegessen wird ihre Mini-Portion, dann gibt es auch nichts Süsses sonder nur noch Obst gegen später dann. Meine Jungs sind beide vollkommen Fit und treiben viel Sport und sind zudem auch noch gute Schüler - was will man mehr das Essen kommt irgenwann von alleine und solange man immer Abwechslungsreiches Essen anbietet auch wenn sie es nicht Essen kommen sie irgendwann auf den Geschmack. Bei mir gibt es so gut wie nie Fertigessen, sondern ich koche immer selber und nehme so gut wie immer nur frisches Gemüse. Gruss Birgit


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Ich bin bis heute noch so. ich mag kein fleich, kein Butter, nichts wo Wein drinnen ist, keine Saucen, nicht alles auf einen Teller gemischt, sondern bitte schön eines nach dem Anderen,keine künstlichen Säfte, keine Wurst. Wenn ich mal eine Gurkenphase habe, dann bitte keinen anderen Salat, wenn ich Mandarinen Phase habe, nur Mandarinen bitte nix anderes. Früher habe ich kucken t, Kaffee, Spaghuetti Bolognaise, Überbackenes, Käse gehast. Natürlich habe ich im laufe des Lebens gelernt mich anzupassen ( also bei Einladungen auch so zu essen wie andere auch) aber für mich privat bei mir, bleibt das weiterhin so. ich hab halt auf Anderes keinen Apettit in dem Moment, bzw. mir wird schlecht ( z.B. von Butter) natürlich versuche ich meinem Kind alles anzubieten auch die Dinge die ich nicht mag. er soll selber rausfinden was er mag und was nicht. Hoffe, dass er das von mir nicht geerbt hat. ich weiss nicht warum das bei mir so ist. Ich war schon immer so.


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Ergänzend was ich als Kind gehasst habe: Alles süsse, cremen, Mayo, ketchup, Plätzchen, schokolade, Zuckerwatte, bonbons, erster Kaugummi den ich akzeptiert habe mit 10 Jahren,nur Zitroneneis, nichts anderes, könnte die Liste noch endlos führen. Hat sich gebessert als ich ich 13 wurde.