Mitglied inaktiv
Hallo! Habe eben einen Termin bei der Erziehungsberatung gemacht da sie ( Meine Tochter nicht leiblich) mich wieder zur weisglut getrieben hat! Sie kann ihren 2 Jährigen Bruder einfach nicht in Ruhe spielen lassen ( Er hat allein in seinem Zimmer gespielt, mit voller Freude) und nein was macht Madame, muss ihm alles wegnehmen und ihren Bruder ärgern! Manchmal kommt es mir so vor als ob sie nix zum Spielen hat... das Zimmer ist voll mit Spielzeug, aber nee, es geht nicht! Nachdem sie dann den Wunsch äusserte zu ihrer Leiblichen Mutter ziehen zu wollen, wusste ich keinen Ausweg mehr als mir proffesionelle Hilfe beim JA zu holen! War das die richtige Entscheidung??? Ich hoffe es! Da ich auch mit dem dritten Kind Schwanger bin und mich nicht aufregen darf, muss ich immer zusehen das ich ruhig bleibe, was mir nie bzw nicht immer gelingt! Habt ihr vielleicht tipps, das man irgendwie ruhiger wird bzw nicht immer gleich in die diskusionen eingeht? LG KAthrin
Hallo Kathrin, wie alt ist das Mädel denn? Und wie lange wohnt sie schon bei Euch? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass, wenn unsere Große ihre kleine Schwester wiederholt bewußt ärgert (sie sind 2 1/4 Jahre auseinander), es von der Großen ein Ruf nach mehr Aufmerksamkeit ist. Und sie hat ja Erfolg damit - nur dass es negative Aufmerksamkeit ist. Wenn ich mich ihr dann mehr zuwende, ihr mehr Aufmerksamkeit schenke (mal eine Runde Extra-Kuscheln, oder sie darf expliziet das Buch zum Vorlesen aussuchen), dann lässt sie ihre Schwester auch wieder in Ruhe und die beiden sind ein Herz und eine Seele. Was gibt es denn sonst für Probleme bei Euch? Spürt sie vielleicht Ablehnung? Lobst Du sie genug? Ich meine, förderst Du positives Verhalten oder reagierst Du nur auf "negatives" Verhalten ihrerseits? Vielleicht hat sie auch zu viel Spielzeug. Räum doch mal einen Teil für gewisse Zeit weg. Ganz bewusst und mit ihr zusammen. Sie darf entscheiden, welches Spielzeug da bleiben darf (4 - 5 Sachen, z.B. 1=Lego, 2+3=zwei Puppen inkl. Anziehsachen und Puppenbetten, usw.). Bücher nicht mit gezählt. Die sollten immer verfügbar sein. Wenn sie gerne puzzlet, dann diese auch ausnehmen, aber auf 3-4 beschränken. Und das Spielzeug, von dem Du beobachtet hast, dass sie das schon seit Wochen nicht mehr angeschaut hat, das gleich wegräumen. Du solltest ihr aber erklären, dass das Spielzeug "Ferien" macht und nach einer Erholungsphase wiederkommt. Bei uns in der KiTa gibt es alle 2 Jahre eine Spielzeug freie Zeit (meistens 3 Monate). Dabei merkt man erst einmal, mit wie wenig echtem Spielzeug Kinder auskommen - auch 6-Jährige. LG und starke Nerven Heike
Hi, das von dir geschilderte Problem habe ich tagtäglich mit meinen beiden Jungs und trotz aller Versuche, angewandter Taktiken und durchdachter Strategien habe ich es jeden Tag aufs Neue. So aus der Serie: sie können nicht mit, wollen aber auch nicht ohne ;-) Da brauchst du dir wirklich keinen Kopf zu machen. Und zur Weißglut treibst du dich selbst - das liegt voll und nur in deiner Hand (ich hab gut reden, auch ich "glühe" hin und wieder :-( Viel wichtiger für euch beide ist es, zu einem ausgeglichenen und harmonischen Verhältnis zu finden. Bist du denn bereit dazu? Ich meine, deine Stieftochter so anzunehmen, als ob sie deine leibliche Tochter sei? Erst wenn sich deine (Stief)tochter richtig und voll und ganz von dir angenommen und geliebt fühlt und sich dessen vor allem sicher sein kann, wird sie von sich aus weit weniger "Probleme" machen. Dann dürfte sich auch die Frage bzw. Bitte nach Umzug zur leiblichen Mutter erübrigen. Ich glaube, hierfür brauchst du keine Erziehungsberatung vom JA. Im GEgenteil: wenn deine Tochter spürt und sieht, dass jetzt sogar Fremde sich ihrer Probleme annehmen sollen, wird sie noch verunsicherter darin zu wissen, zu wem sie gehört und auf wen sie zählen kann. Dass du professionellen Rat einholen möchtest, ist absolut verständlich und o.k. Ich denke aber, dass sie dir das selbe raten werden wie ich jetzt. Denn das Problem ist nicht deine Tochter, sondern euer Verhältnis zueinander (glaube ich zumindest) und auch das Verhältnis zur leiblichen Mutter. WEigert sie sich denn, das Kind zu sehen? Ansonsten lese ich gerne die Tipps von anderen Mütter, denen es gelungen ist, diese STreitigkeiten irgendwie zu schlichten und langfristig auszuräumen. Wie gesagt, bei meinen Kindern geht spätestens nach 10 Min. nebeneinander oder womöglich sogar einmal miteinander spielen das Gejaule los und meistens jault der Kleine, weil der Große Besitztumsvorstellungen hat, die doch etwas von den Vorstellungen des Kleinen abweichen.. *soifz* Lg JAcky
Dass Kinder sich gegenseitig ärgern und etwas wegnehmen, hat wenig mit Eurer Patchworksituation zu tun. So sind Kinder nun mal. Aber bei Euch geht das Problem ja tiefer, bis hin zu wirklicher Ablehnung und Trennungswünschen. Wie heike-su und wassermann63 glaube auch ich, dass Deine Familie das Problem nur lösen kann, wenn Ihr ALLE bereit seid, etwas an Eurer Beziehung zu ändern. Auch wenn es Dir in Deiner Hilflosigkeit und daraus resultierenden Wut vielleicht oft so scheint, will Deine Tochter sicherlich nicht wirklich die Familie kaputt machen, sondern sich sicherlich bei Euch geliebt, geborgen und akzeptiert fühlen. Sie fühlt sich aber nicht so, deshalb macht sie Ärger und will weg. Und Du hast nicht das Gefühl, dass sie Dich und Deinen Sohn liebt und akzeptiert. Ich verstehe, dass das für Dich verletzend ist und Du wütend auf sie bist. Aber sie ist ein Kind und weiß nicht, was sie tun kann, um die Situation zu ändern. Sie braucht Hilfe von Dir und anderen, damit ihr das gelingen kann. Insofern halte ich es schon für den richtigen Schritt, Hilfe von außen zu holen. Allerdings hätte ich eine Familientherapie für sinnvoller gehalten als das JA. So oder so: Eine Verbesserung wird es nur geben, wenn Ihr nicht erwartet, dass nur sie allein sich ändert, sondern wenn Ihr auch bereit seid, Euch ihr anzupassen. Ich wünsche Euch von Herzen, dass das gelingt.
Hallo! Danke erstmal für eure Antworten! Also um nochmal tiefer zu gehn! Sie ist jetzt 5 1/2 Jahre alt und ist seit knapp 3 1/2 jahren bei uns, bzw mit mir zusammen! Wir hatten diese Phase schonmal mit ihr da war sie 3! Und da habe ich dann genau das getan was ihr mir alle vorgeschlagen habt, aus der situation gehen, nicht diskutieren etc.pp.! Nur dieses Mal funktioniert das nicht! Ich weiss nicht warum, nur ist es seitdem so schlimm seitdem wir ca. 30 km von der Oma weggezogen sind! Für den Umzug gab es auch einen Grund! Und zwar hatte ich es satt, ständig von meiner Schwiegermitter kontrolliert zu werden und mir sagen lassen zu müssen was ich zu tun hab und was nicht! Und da hab ich gesagt wir ziehen um und ihr gefiehl das ja auch, nur jetzt geht garnichts mehr! Ich hab echt keinen anderen Rat mehr! Wir werden erstmal abwarten was die Erziehungsberatung sagt und dann ist es ja unser freier wille dort weiter zu machen! Achso, klar liebe ich sie wie mein eigenes Kind, habe sie auch immer so behandelt, mit viel kuscheln und halt allem was dazu gehört! Nur heut hat sie mich sehr traurig gemacht als sie sagte, sie mag ihren Bruder nicht leiden! Da hab ich ganz schön geschluckt! Oh man, ich hätte nie gedacht das es mir mal so geht wie viele andere hier und selber keinen rat mehr weiss, obwohl ich sonst nicht so hilflos bin! LG Kathrin
ich hab die Probleme die du mit der Kleinen hast bisher immer nur so am Rande mitgelesen(denn du hast ja doch schon öfter gepostet...),aber jetzt muss ich doch mal was fragen: Wenn die Kleine seit sie 2 Jahre alt war bei euch wohnt(und das jetzt 3 Jahre lang),dann verstehe ich irgendwie nicht warum du imemr noch so"Unterschiede" machst....ich meine du betonst immer STIEFtochter,sie ist NICHT LEIBLICH.... Das hört sich für mich dann immer schon so an als seid IHR alle eine Familie,aber deine STIEFtochter gehört irgendwie nicht so wirklich dazu?? Obwohl du schreibst es sei nicht so nimmt mans dir nicht wirklich ab. Was du oben schreibst ,dass sie deinen friedlich spielenden Sohn stört...Hallo?Diese Situation hab ich mit meinen Beiden in dem Alter STÄNDIG gehabt....;o)) Auch dass die Geschwister doof sind oder dass meine Tochter zur Oma ziehen wollte weils bei uns daheim ja sooo schrecklich ist haben wir schon durch-also ich denk mal DAS ist ekien Grund für Erzeihungsberatung. dennoch denke ich du solltest dort mal hingehen,aber um viell. tiefliegendere Sachen zu klären und aufzuarbeiten. LG Tanja
ich hab jetzt die ganzen antworten nicht gelesen, also sorry falls das eh schon alle geschrieben haben... ich vermute ganz stark, dass ihr störendes verhalten ein ruf nach aufmerksamkeit, zuwendung und POSITIVER beachtung ist. denn negative beachtung ist immer noch besser als gar keine bzw. ein sicherer weg, sie auch zu bekommen. ich kann mir gut vorstellen dass du tierisch genervt bist, dem mädchen entsprechend begegnest (und sei es unterschwellig; das merken die kinder ja trotzdem), sie sich noch schlechter aufführt etc. pp. -- ein teufelskreis. ein teufelskreis, den nur du durchbrechen kannst. kannst du nicht mal nach ihren POSITIVEN seiten schauen und dir klarmachen, dass dieses kind nicht nur aus seinem störverhalten besteht? alls gute, MF
auch immer mal wieder und danach verbünden sich die beiden wieder gegen mich. Meine Kinder haben es noch schwerer als deine, da wir nur 1 Kizi für einen aktiven 3-jährigen und eine vorpupertierende 8-jährige haben. Ich kann dir sagen, da fliegen manchmal die Fetzen. Deine Kinder verhalten sich völlig normal. LG UTe
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