Mitglied inaktiv
Hallo, unser Sohn (fast 3) soll im August in den Kindergarten, vorerst nur vormittags, wir dachten an die 25-Std.-Regelung. In den Kindergärten, die wir uns bisher angesehen haben, hören wir aber ständig, dass wahrscheinlich keine 25er-Gruppe angeboten wird, da zuwenig Eltern dies in Anspruch nehmen. man wird auch mit anderen Argumenten eher in die 35er-Regelung gedrängt, z.B. dass man sonst nicht die Möglichkeit hätte, nachmittags an Veranstaltungen teilzunehmen (St. Martinsumzug, krippenspiel etc., ruhiges Eltern-Erzieher-Gespräch am Nachmittag etc.). Natürlich bedeutet die 35er-R. mehr Geld für den KG, aber ist es denn wirklich rechtens, dass die 25er nicht angeboten wird? Dürfen die Kg selektieren und 35er vorziehen, obwohl z.B. nach dem Geburtsmonat unser Sohn ein Anrecht auf den Platz hätte? Finde das alles sehr kompliziert, wer kennt sich hier aus? Bin für Tipps und Ratschläge dankbar.
Ich kenne mich zwar nicht wirklich aus, aber steht es einem denn nicht frei sein Kind zu holen und zu bringen, wann man will? Ich wuerde das nach Bedarf entscheiden. Oder muss man inzwischen in dt. Kindergaerten gewisse Zeiten einhalten? Als meine Tochter noch klein war, hab ich sie gebracht und geholt, wann ich wollte bzw. mit der Arbeit fertig war. Cata
Hallo, ich nehme an, es geht um das KiBiZ in NRW, oder? Wir in Bayern haben ja nun schon seit 2 Jahen das BayKiBiG, das so ähnlich ist. Bei uns ist der preisliche Unterschied zwischen dem Ganztagsplatz und dem Ganztagsplatz und der Stufe darunter im Schnitt 11 Euro im Monat (nach Einkommen gestaffelt). Deswegen haben wir als EB auch dazu geraten, lieber eine Buchungsstufe mehr zu nehmen. Man hat einen gewissen Puffer, falls mal was Unvorhergesehenes kommt, und tut seinem Kind noch den Gefallen, daß der Betreuerschlüssel besser wird. Die Kindergärten haben näcmlich das Problem, daß die Betreuer nicht mehr nach Köpfen sondern nach Stunden geschlüsselt werden. Bei uns kam es dann vor, daß Kindergärten Erzieher entlassen mußten, weil die Eltern aus (falscher - der Preisunterschied ist wirklich nicht groß) Sparsamkeit lieber eine sehr knappe Betreuungszeit gebucht haben und dann leidet einfach die Qualität. Das darf man gerne blöd finden, aber die KiGa-Leitungen können da meistens am wenigsten zu. Die haben einfach ein Interesse daran, daß sie ihre Erzieher behalten dürfen. Wie das jetzt bei Euch rein rechtlich aussieht, kann ich nicht sagen. Beim bayrischen Pendant dürfen Kindergärten die Einrichtung von Buchungszeitstufen ablehnen, wenn es nicht in's Konzept paßt. Jeder KiGa muß nur mindestens 3 Stufen anbieten. Ich möchte auch nur Verständnis für die Situation der KiGa-Leitungen wecken. Ich habe hier in Bayern die Einführung des BayKiBiG als Elternbeirätin mitbekommen, und wir fluchen immer noch täglich darüber. Gruß, Elisabeth.
Sprichst du von unserem Kiga ? Bei uns wurde es genauso erzählt. Jeder Mutter und jede hat nun einen 35 Stunden Vertrag gemacht !! Es geht glaube ich nicht ums Geld sondern um Arbeitsplätze !!!!! Schade das man das nicht erhlich zugeben kann ?!
Ich sehe auch, dass es um Arbeitsplätze geht und mache den KG keinen Vorwurf... Ich möchte nur sichergehen, dass man nicht benachteiligt wird - ein 35er Platz kostet uns im Monat fast 50 EUR mehr... Und wenn man die nicht nutzt, ist das schon eine Menge Geld! Wahrscheinlich ähnlich wie in Bayern, nur teurer... Wahrscheinlich werden wir auch in den sauren Apfel beißen und 35 wählen.
Ich als Ex-erzieherin hab davon von einer ehem. Kollegin gehört. Ich weiß nicht ob die einfach eine Gruppe auslassen dürfen, aber da es in dem Gesetzt um einsparung geht schätze ich mal schon. das die Kitas das den Eltern nicht offiziell mit Teilen und drum herum reden hat einen ganz einfachen Grund: Die dürfen das nicht! Selbst auf NAchfrage dürfen die das in unserem Kiga nicht. Die eltern sind (absolut verständlich) stinke sauer. Und die wenigsten glauben, das das nicht aus selbsucht der Kitas geschied. Fakt ist aber auch um so weniger Betreuung von eltern (aus kostengründen verständlich) gefordert wird, Umso weniger Betreungsplätze werden geschaffen, so dass die Von-der-leyen 2012 sagen kann:" wir haben zwar nicht wesentlich mehr U3-Betreuung schaffen können, aber es wollte ja auch niemand die Plätze haben!" Meine Kollegin hat das selbe Problem wie ihr: Ihr sohn müßte 45 std. Betreunug bekommen, da sie in der einrichtung auch nur noch vollzeit wieder genommen wird. Allerdings ist das so teuer, dass sich für sie das Arbeiten dann gar nicht mehr lohnt! Danke Von-der-Leyen!
Nein, schuld ist die Umsetzung durch die zuständigen Ministerien der Länder. Das KiBiZ bei Euch und das BayKiBiG in Bayern sind Ländergesetze, da kann Fr. von der Leyen nix für. Ich war im Gemeinsamen Elternbeirat der Münchner Tagesheime und Horte und habe da aktiv für eine andere Umsetzung im BayKiBiG gekämpft. Es WÄRE anders gegangen, WENN man denn gewollt hätte. Man wollte aber nicht. Man wollte maximale Kosteneinsparung bei maximaler Ausnutzung der Bundesmittel. Das Wohl der Kinder und/oder Eltern oder gar der ErzieherInnen war nicht wichtig. Die historische Chance, die Bundesmittel als ZUSÄTZLICHE Mittel zur aktiven Verbesserung der Qualität zu nutzen, wurde verpaßt. Frau von der Leyen hatte eine gute Idee. Sie muß sich halt nicht mit dem Klein-Klein der Umsetzung herumschlagen *schulterzuck*. Das machen dann die Länder, und die machen es bisher eher schlecht. Gruß, Elisabeth.
Das ist bestimmt richtig was du schreibst. Aber ehrlich gesagt ist mir recht schnuppe wie der bürokrat heißt der den mist verzapft! :) Allerdings ist es schon erstaunlich wie einig sich da die Länder in der schlechten Umsetzung sind, nicht wahr? Hoffen wir auf das beste!
Nun ja, ich bin ja der Ansicht, daß man schon wissen sollte, welche Politiker man wegen was bei welchen Wahlen abstrafen möchte. Man kann nicht ständig brüllen, daß alles falsch läuft, und dann nicht mal wissen, wer was falsch macht. Dann wird man zum selbst-entmündigten Staatsbürger. Und irgendwie finde ich es gerade unerfreulich, daß Kinder von Menschen erzogen werden, denen solche politischen Zusammenhänge nicht nur unbekannt, sondern auch noch egal sind, obwohl es sie selber betrifft. GsD weiß ich, daß den Erziehern in Temis Hort die Zusammenhänge bekannt und bewußt sind. Gruß, Elisabeth.
Meine Güte was für ne Schelle! Tut mir leid das ich in der elternzeit (für mich wirds hoffentlich erst in 2 1/2 Jahren wieder ernst) mich nicht auf dem Laufenden halte. Wenn ich wieder dran bin hat sich das sowieso alles wieder geändert und 1000 neue gesetze sind da. Wenn man Politiker wirklich abstrafen könnte, warum wirds dann immer bloß schlimmer als besser? Ansonsten gebe ich gerne zu das ich mich als ein entmündigter Staatsbürger fühle (oder benehme), denn ich glaube das sämtliches bemühen (demos, streiks und volksbegehren) zu 95% nicht erfolgreich sind, wie man an Nokia sieht. insofern hast du also recht. Und ganz ehrlich? Ich werd den teufel tun und im Kiga mich mit den Kindern Politisch auseinandersetzen!
Hallo! Oh man, meine tochter geht nur 20h in den Kiga, ist mir persönlich auch zu wenig, würde mich über 25 oder gar mal 30h die woche freuen, aber dann dürfen wir den kiga komplett allein zahlen weil ich zu hause bin zwecks babypause...sie ist immer genervt wenn sie nach hause kommt, will viel länger im kiga spielen und so, nur ich kann es auch nicht ändern und nen kiga platz voll allein zu zahlen können wir uns momentan nicht leisten
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