Mitglied inaktiv
Wie kann ich meiner Tochter (2) zu verstehen geben, das es einen Unteschied zwischen schimpfen und erklären gibt? Sie tut mir so leid, wir hängen gerade in so einer Zwischenphase- sie weiss und vesteht sehr viel. spricht sehr gut, aber wie ein 2-jähriges Kind so ist, versteht es gewisse Unterschiede noch nicht. Sie sagt immer, wenn wir über vergangenen Krach sprechen, ich habe geschimpft. Ich hab Sie aber nicht geschimpft, sonder ich habe Ihr eine Erklärung abgegeben. Wenn Sie z.B. totzig wird, weil Sie sich nicht entscheidne kann, was Sie mit mir machen möchte (sie kommandiert mich usw.) erkläre ich Ihr, dass ich so nicht mit Ihr spielen kann. Daraufhin Geschrei u.ä. Das ist doch nicht schimpfen! Bei Ihr ist alles schimpfen, das möchte ich nicht. Komme mir schon vor, wie so ne Hexe. *G* Wie kann ich Ihr den Unteschied klar deutlich machen? WUTZ
Hallo, dazu ist sie noch zu klein. Wie du selber sagst, sie meint dasgleiche - du sagst ihr, das ihr Verhalten nicht o.k. ist und sie bezeichnet das eben als "schimpfen". Das heißt ja nicht dass du böse mit ihr warst. Ich würde auch nicht später nochmal über einen Vorfall reden, sondern gleich und es dann gut sein lassen, ich glaub mit Aussprachen "danach" ist sie noch überfordert. LG, Stefanie
Das "Problem" haben teilweise noch Schulkinder - auch deswegen, weil es unterschiedliche Wahrnehmungen bei sowas gibt (erlent und offensichtlich auch angeboren). Temi hat eine Lehrerin, von der viele Kinder in der Klasse behaupten, daß sie ständig schimpft. Temi behauptet, daß dem nicht so ist, sie sagt halt, wenn man was nicht darf. Zunächst befürchtete ich, daß es daran liegt, daß ich ständig schimpfe und Temi deswegen sowas "gewöhnt" ist. Aber wenn ich drüber nachdenke, hätte Fumi vor 5 Jahren wahrscheinlich auch zur "schimpft"-Fraktion gehört. Oder ich rede mir das nur ein, weil ich sonst über meinen Erziehungsstil nachdenken müßte *lach*. Keine Ahnung, aber das wird einfach unterschiedlich wahrgenommen. Vielleicht fährst Du bei deinem Erklärungen mal einen Gang runter. Ich habe für mich festgestellt, daß meine "Erklärungen" besser ankommen, wenn ich das entsprechende Kind liebevoll berühre dabei (auf den Schoß nehme oder in den Arm) und meine Stimme stark kontrolliere. Ich glaube, ich habe eine Stimme, die schnell schrill klingt. Temis Lehrerin hat definitiv eine schrille Stimme, deswegen kommt sie bei vielen Kindern wohl als "schimpfend" an. Also vielleicht doch ein Gewöhnungsfaktor bei Temi *lach*. Gruß, Elisabeth.
Ich glaube, das "Schimpfen" ist bei Deiner Tochter kein Wort für "Mama tickt aus und brüllt rum", sondern für "Mama hat eine andere Meinung als ich und möchte, dass ich mich nach ihrer Meinung verhalte". Dass sie das gleich setzt, kann man in beide Richtungen verstehen. Entweder, sie fühlt sich beim Erklären so schlecht, dass es für sie Schimpfen gleichkommt. So scheinst Du das zu deuten. Oder: Du bist beim Schimpfen so anständig zu ihr, indem Du ihr zwar Deinen Ärger klar machst, sie aber ihr Gesicht wahren lässt, dass Schimpfen gar nicht schlimmer ist als Erklären. Wenn das der Grund ist, dann freu Dich, dass sie beides nicht unterscheiden kann. Denn dann machst Du was sehr richtig. Und die passenden Bezeichnungen wird sie später noch lernen. Zu emfuts Posting ist mir ein schöner Spruch eingefallen, denn ich mal zum Vokabeltraining bekam: Advice is like Snow. The softer it falls, the longer it dwells upon, and the deeper it sinks into the mind. Frei übersetzt: Ratschläge sind wie Schneeflocken. Je sanfter sie fallen, umso länger bleiben sie liegen, und umso tiefer sinken sie ins Bewusstsein.
Sehr schön rübergebracht. Danke, das sind Hilfen... :) Lg Anja
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