Mitglied inaktiv
Hallo mein Sohn 15 Monate ist ein richtiger Trotzkopf ich weiß nicht ob ich etwas falsch mache oder ob das normal ist.z:B.Er geht immer wieder an verbotene Sachen ran wie z.B.Fernseher,Videorecorder oder Steckdosen,wenn ich nein sag dann lacht er mich an wenn ich ihn wegnehm dann geht er wieder hin und gugt mich an und grinzt,ein klapps auf den Po hilft auch nicht.Wie schaff ich es das er auf mich hört?Ist er noch zu klein?Auch bei anderen Dingen er will sich immer durchsetzen und fägt sofort an zu schreihen oder sich nach hinten zu schmeissen,wenn ihm was nicht past.Was kann ich tun? mfg Doreen
Hallo Doreen, oh ja, davon könnte ich Lieder singen ;) Mein Sohn ist mittlerweile 19 Mon. und noch heute habe ich solche Situationen, wobei er mich mittlerweile sogar frech angrinst wenn er genau weiß das er das nicht soll!*g* Ein Klaps auf den Po ist meiner Meinung nach keine Lösung, ich ermahne ihn einmal und auch ein zweites Mal mit einem deutlichen Nein...macht er es dann trotzdem, nehme ich ihn aus der Situation und er bekommt eine Auszeit im Zimmer! Ich ziehe die Tür nur ran, so das er auch jederzeit wieder raus kann! So darf er sich in seinem Zimmer erstmal abreagieren und wenn er aus seinem Zimmer kommt, erkläre ich ihm kurz und knapp das er das nicht darf! Aufjedenfall brauchst du Geduld! Viel Glück und auch das geht vorbei :) LG MJ
Klapps auf dem Po und Auszeit im Zimmer finde ich in dem Alter völlig unangemessen,weil das Kind von seiner Entwicklung her das noch gar nicht verstehen kann.Das Kind wird so nur unnötig gefrustet. In solchen Fällen schon nein sagen und vielleicht noch eine kurze Begründung wie z. B. Du machst sonst aua oder das geht kaputt -und dann das Kind aus der Situation raus nehmen und die Aufmerksamkeit des Kindes auf etwas anderes lenken ,vielleicht eine alte Tasche ,die es auseinander nehmen kann oder ein Korb mit Plastikgeschirr mit dem es spielen darf.
vielen Dank für Deine Antwort,ich denk auch das man ihn besser aus der situation holt und ihn ablenkt ,ist nur leider nicht sehr einfach der hundenapf mit dem wasser ist für ihn sehr interessant zum rumpanschen:.)irgend wie ist es manchmal süß,er sagt zwar immer ihhhh aber fässt dann doch rein ,was mich stört das er seine sachen ständig nass macht. mfg Doreen
Meine jüngste ist 16 Monate und wir haben auch einen grossen Hund.Die Näpfe stehen an einem Ort ,wo sie nicht hin kann.Der Hund kann zwar zur Zeit auch nicht sofort ran ,aber der meldet sich wenn er Durst hat oder Hunger und dann mach ich ihm eben die Tür auf.Diese Phase dauert ja nicht ewig,aber bevor wir uns ständig unnötig stressen ,stehen bestimmte Dinge einfach ausser Reichweite.
Ich war am Anfang auch skeptisch wegen der Auszeit...aber Ablenken hilft kaum bis garnicht mehr! Das durchschaut er schnell und ist schon wieder dran! Vielleicht sollte ich noch erwähnen das ich die Auszeit wirklich nur anwende, wenn es nötig ist! Also wegen eines Tiernapfes garantiert nicht! Habe selbst 2 Katzen und denen ihre Näpfe stehen sicher da wo das Kind nicht hin kann! Bin auch der Meinung das man sich das Leben wesentlich einfacher machen kann, wenn man seinen Haushalt einfach Kindersicher gestaltet und wirklich abwägt wo es sich lohnt die Auseinandersetzung zu suchen!!! LG MJ
puh, klaps auf den po und auszeit. hier werden ja schwere geschütze aufgefahren. klaps auf den po geht nie und das verfahren auszeit halte ich frühestens ab 3 oder 4 jahren für vertretbar. kein wunder, dass eure kinder wütend und frustig sind - das wäre ich auch bei so einer behandlung. was macht ihr erst in der richtigen trotzphase zwischen 2 und 3? natürlich soll ein kind nicht alles dürfen, natürlich stößt es auf grenzen, natürlich müssen wir oftmals sagen "nein". aber das geht am besten in einem ruhigen, freundlichen, sachlichen ton. gegebenfalls mit ablenkung. wenn das nicht klappt, dann hält man halt gemeinsam mit dem kind den frust aus, man bleibt bei ihm, äußert verständnis ("ich weiß, dass du dich jetzt ärgerst, aber das geht nun mal leider nicht, wir finden aber sicher was anderes" - oder so ähnlich). aber niemals darf man ein kind für diesen frust bestrafen, indem man es schlägt oder wegschickt. man bleibt da und man hält den frust gemeinsam mit dem kind aus. so kommt man am besten durch diese zeit, die ab dem 3. geburtstag besser wird (vorausgesetzt, man hat bis dahin nicht zu falschen erziehungsmethoden wie den oben genannten gegriffen).
Ich weiß nicht wie das bei dir rüber gekommen ist mit der Auszeit, aber ich denke nicht so wie ich es gemeint habe! Muss schmunzeln, weil ich in meinem Bekanntenkreis eher als ÜberMama betitelt werde und hier schon fast als Rabenmutter! Ich muss noch erwähnen das mein Sohn ein Sonnenschein ist und absolut nicht frustriert...aber ich habe eher die Erfahrung gemacht das mein Sohn sich noch mehr in solch einen Trotz reinsteigert wenn ich mich an ihn dran hänge. So setze ich ihn liebevoll, aber bestimmt in sein Zimmer, lehne die Tür an und gehe zurück ins Wohnzimmer. In den meisten Fällen kommt er wenige Min. später wieder raus, hat sich abreagiert und ist wieder ausgeglichen! Oft fängt er dann auch in seinem Zimmer an zu spielen und ich sehe ihn längere zeit nicht mehr! Was ich eigentl. sagen wollte ist, das hier jemand um einen Rat gebeten hat und ich finde es unangemessen sich dazu in solch einer Art und Weise zu äußern ->(vorausgesetzt, man hat bis dahin nicht zu falschen erziehungsmethoden wie den oben genannten gegriffen)wenn man weder die Menschen noch die Kinder hinter den Ratschlägen kennt! Dies soll bitte kein Angriff sein, nur eine Richtigstellung...natürlich darf jeder seine Meinung kund tun, aber dann bitte sachlich bleiben! LG MJ
wo war ich denn unsachlich? was an meinem posting war unangemessen? ich fand mich sachlich wie immer ;-) ich kann mir hier nur auf das beziehen, was geschrieben wird. ich kenne euch und eure kinder ja nicht persönlich. von auszeiten halte ich nichts (zumindest nicht in diesem alter - die geistige reife für das verstehen einer solchen erziehungsmaßnahme ist noch nicht vorhanden) und klapse auf den po ziehen nun mal in den allermeisten fällen einen erhöhten frust beim kind nach sich. ich argumentiere aus sicht der kinder und möchte, dass sich eltern mal in deren lage hineinversetzen. trotz ist ein notwendiger entwicklungsschritt, den JEDES kind durchlebt. da kann man als eltern, finde ich, nicht sagen: "ich will dich jetzt nicht sehen" oder "ich will dich jetzt nicht bei mir haben" oder "ich bestrafe dich jetzt mit einem schlag dafür". das geht nicht. "an meinen sohn ranhängen" wenn er trotzt (wie du das formuliert hast) mache ich übrigens auch nicht. ich bin einfach nur da, in seiner nähe, ich schicke ihn nicht fort und ich bestrafe ihn nicht. ich vermittel ihm, dass ich anteil nehme an seiner wut, ich bin bereit ihm da rauszuhelfen. aber ich hänge mich nicht an ihn ran. in schlimmen trotzanfällen habe ich einfach nur ruhig einen meter von ihm entfernt gesessen und abgewartet, ab und zu mal die hand gereicht. mehr nicht. irgendwann warf er sich an meinen hals, dann habe ich ihn getröstet und alles war gut. wir hatten solche momente sehr selten, mein großer sohn hat kaum getrotzt und der kleine (2) scheint dieses wort noch nicht einmal zu kennen. das schreibe ich auch (nicht nur) dem entspannten umgang mit dem thema trotz zu (und klopf mir jetzt mal ironisch auf die schulter). das hat übrigens nichts mit übermutter-sein zu tun. ich bin keine übermutter. übermütter sind für mich mütter, die ihre kinder überbehüten, ihnen alles abnehmen, sie in watte packen und sie in ihrer entwicklung hemmen und bremsen. ich halte mich für respektvoll meinen kindern gegenüber. ich nehme ihren gemütszustand ernst und versuche ihnen zu helfen. ich verbanne meinen mann auch nicht ins schlafzimmer, wenn er schlechte laune hat. schönen 3. advent euch allen, ich entschwinde in einen familienkurzurlaub!
Naja, dass der Trotz alleine von der Erziehung kommt, wage ich mal zu bezweifeln. Jedes Kind hat ein unterschiedliches Temperament und trotzt auch entsprechend stärker oder schwächer. Den Klaps auf den Po halte ich auch nicht für optimal. Ich habe schon mit dem Nein-Sagen angefangen, als meine Tochter ein halbes Jahr alt war und mit dem Krabbeln anfing. Ich erkläre ihr immer, weshalb ich Nein sage. Bei Steckdosen hat sie es auch kapiert, als ich mich einmal richtig erschreckt hatte, weil sie daran rumspielte (obwohl die Steckdosen gesichert sind). Jetzt ist sie 19 Monate und weiß genau, was sie tut. Ich war bis vor kurzem auch gegen die räumliche Trennung. Nachdem sie aber mehrfach in Wut Essen vom Tisch geworfen hat, haben sie auch kürzlich einmal in ihr Zimmer getragen (Tür offen, damit sie zu uns gehen konnte). Ich denke, die räumliche Trennung sollte nur in besonderen Fällen angewendet werden. Wichtig ist, dass man den Kinder erklärt, warum sie etwas nicht dürfen. Irgendwann verstehen sie es, und sie fühlen sich dann auch ernst genommen.
wer sagt denn das wir unsere Kinder schlagen das würde ich nie tun.mit einem klapps auf den po tu ich ihn nicht weh ich hau ja nicht das wie eine verrückte meistens lenk ich ihn ab und nehm ihn in den arm oder er bekommt ganz viele küsschen und er grinzt wieder ,aber manche sachen sind sehr gefährlich und es ist sehr schwehr unsern kleinen das beizubringen ich weiss seid einpaar tagen das kuscheln am besten hilft. mfg doreen
vielen dank mj84 das du mir bei stehst ich hab wirklich nur um einen rat gebeten,weil ich verunsichert war,ich wollte nur das beste für meien sonnenschein .ich bin bestimmt keine rabenmutter im gegenteil ich bin viel zu weich sagen viele in meinem bekanntenkreis er darf fast alles bei mir. mfg doreen
Du schriebst: Naja, dass der Trotz alleine von der Erziehung kommt, wage ich mal zu bezweifeln. Ich denke, das war in ny´s Posting auch nicht gemeint. Man hat mit Erziehung allerdings einen großen Einfluß auf den Trotzverlauf, aber natürlich spielen dann noch Temprament und Veranlagung eine Rolle. Beides ist wichtig, Erziehung und Temprament. Jule
Halli Hallo, ein Klaps ist nur ein niedliche Form für einen Schlag. Meine Mutter hat mir auch öfter mal eine gelangt. Das hat nie weh getan, also nicht körperlich. Ich habe mich trotzdem fürchterlich gefühlt. So wird das jedem Kind gehen, auch wenn es nur ein kurzer Schlag auf den Po ist. Warum macht man das? Es gibt doch tausend andere Möglichkeiten, einem Kind zu vermitteln, was es darf und was nicht. Schlagen ist nun wirklich das letzte aller Mittel. Tatsächlich ist es so, daß ein geklapstes Kind heftiger und länger trotzt. Schließlich baut sich ja auch viel mehr Frust auf als bei einem Kind, daß in seinen Bedürfnissen geachtet wird. Andrea
in einem anderen forum habe ich mal gedanken zum thema trotz-intensität geäußert, und finde, dass das nach wie vor gültigkeit hat: *** ein kind mit einem heftigen temperament trotzt heftiger als ein von natur aus eher ruhiges kind. entscheidend für das trotz-ausmaß sind auch die elterlichen reaktionen darauf. je unangemessener eltern auf trotz reagieren, desto heftiger wird der trotz ausfallen. je feinfühliger und kindgerechter reagiert wird, desto eher wird der trotz in einem für alle erträglichen rahmen bleiben. verkürzt gesagt gibt es vier formeln: kind temperamentvoll + eltern mit unangemessenen erziehungsmethoden = extremer trotz kind temperamentvoll + eltern mit kindgerechten erziehungsmethoden = heftiger trotz kind ruhig + eltern mit unangemessenen erziehungsmethoden = heftiger trotz kind ruhig + eltern mit kindgerechten erziehungsmethoden = erträglicher trotz natürlich spielt da noch mehr eine rolle, zum beispiel das engagement des vaters, das familiäre umfeld, geschwister ja oder nein usw. usw. aber tendenziell dürften diese drei formeln schon in etwa hinkommen. ***
Also erst ma.Klapps auf den Po ist ein NO GO!!! :-/ Das bringt ja auch wie du schon gemerkt hast eh nix!! Das zweite was ich dir rate:Mach die Wohnung kindersicher-es gibt nämlich im Prinzip nicht sehr viele Sachen wo Kinder nicht "dran dürfen". Steckdosen kann man sichern,wertvolles Porzellan kann man hochstellen.... Was man auch öfter liest ist"er darf nicht an den Videorekorder,an den Pc und an den Fernseher...." Da frag ich mich immer:WARUM?? Die Kinder sehen die Grossen halt tagtäglich wie sie fröhlich Tasten drücken und wollen das auch;o) Also mein Tip:Nimm deinen Sohn an die Hand und erforsche mit ihm gemeinsam die Wohnung-AUCH den Fernseher&Co-lass ihn Knöpfe drücken wie er will und erklär ihm dabei dass man vorsichtig sein muss-ich kann mir nicht vorstellen dass er mutwillig sämtliche Elektrogeräte "zerstören" wird"...im Gegenteil:Ist es nix verbotenes mehr da dranzugehen wird es am ehesten uninteressant! LG Tanja-deren Wohnung inklusive Mobilar auch nach 2 Kindern noch"steht" ;o))
danke taja für deinen rat ,er ist super unsere steckdosen sind gesichert,aber ich möchte nicht das ihm in einer anderen wohnung was passiert.und an den fernseher und co darf er auch nur rann wenn wir dabei sind ich hab angst das der fernseher runter fällt und ihn verletzt wie bei der nachbarin das kind hat sich den arm gebrochen. mfg doreen
"Da frag ich mich immer:WARUM??" Hallo, Tathogo, meine Bemerkung nur zu dieser rethorischen Frage: Weil es MEINS ist und ICH es auch weiterhin benutzen möchte - ohne Defekte! Ich denke, dass ist zu 99.9% der Grund für ein diesbzgl. Nein. LG, AyLe
Bitte-gern geschehen!(warum so bistig??) ;o) In "fremden Wohnungen " würde ich mein Kind eh nicht unbeaufsichtigt irgendwo rumkrabbeln lassen(??)-und das ein Kind sich beim erkunden eines TVs oä den Arm bricht finde ich doch sehr merkwürdig. Ich sprach nicht von "lass ihn einfach machen",sondern davon ihm all diese Dinge nicht als"Heiligtum" zu verkaufen,sondern als Alltagsgegenstände und diese mit ihm GEMEINSAM zu erkunden damit sie ihren Reiz verlieren. Aber was bei uns klappte muss nicht für alle die Regel sein-is schon klar! LG Tanja
??? Verstehe wie meistens leider nur Bahnhof! Heisst das dass du davon ausgehst dass 99,9% der Leute meinen ihre Kinder würden die Geräte gleich in ihre Einzelteile zerlegen?? Meine Kinder durften immer (unter Aufsicht-ich betons lieber nochmal)an alle Geräte die sie mal gern genauer betrachten,"bereifen" wollten-alles ohne Schäden(an Kind UND Gerät*g*!) LG Tanja
Hallo, erst einmal, Tathogo, nein, das meinte ich natürlich nicht. Denn wir vertrauen ja alle auf die natürlichen Fähigkeiten unserer Kinder Wichtiges von Unwichtigem und Dringendes von Aufschiebbarem zu unterscheiden. Also, kann ich davon ausgehen, dass 99.9 % all jener auch in der Annahme handeln, dass ihre Kinder nicht grundsätzlich die Dinge zerstören. Vielmehr handeln m.E. 99.9% all der "Nein-Sager" nach der Überzeugung "Nein" sage ich, weil ich nicht möchte, dass mein Eigentum, das mir etwas wert ist, nicht zerstört wird. Und natürlich kann man sich gemeinsam die Dinge ansehen, ich kann mir auch nicht vorstellen, dass irgendein Elternteil grundsätzlich seinem Kind das Ansehen, Anfassen oder was auch immer in der audio-visuell haptischen Bereich fällt, verbietet. Indes kann es sich nicht jeder zeitlich erlauben, so meine Annahme, in permanent greifbar zu sein, daher fällt auch das eine oder andere Mal ein "Nein", weil die betreffende Person einfach keine Lust hat oder keine Kraft hat oder generell nicht möchte, dass einige der Dinge angefasst werden. Ja, auch das gibt es, eine Privatsphäre der Eltern, in die die Kinder trotz ihres Kindseins nicht einblicken nehmen oder eingreifen dürfen. Und noch ein Zusatz, es ist alles eine Frage der persönlichen Definition von Privatsphäre, dem einen ist es die Musikanlage, dem anderen seine Büchersammlung, eine dritte findet vllt. ihren Tiffany-Spiegel so herzallerliebst, dass sie jedem das Anfassen untersagt. Ich bin jedes Mal verblüfft. Warum? Wenn zwei Kinder zusammen spielen und ein Elternteil bemerkt, dass eines der Kinder sein Spielzeug nicht teilt, dann wird lauthals getippt: Um Gottes Willen, Du darfst doch das Kind nicht enteignen, ihm deinen Willen aufzuwingen und es dazu bringen, das andere Kind mit seinem Spielzeug spielen zu lassen..... Keine Frage, es ist eine Frage des Respekts vor dem Eigentum, dem Willen und den Bedürfnissen des Nächsten. Und auch ich habe diese Bedürfnisse wie mein Kind im Übrigen auch. Und genau aus diesem Grund nehme ich mir mein natürliches Recht, meine Privatsphäre zu schützen. Es mag Kinder geben, die sich mit einmaliger Betrachtung unter elterlicher Obhut zufrieden geben. Das ist äußerst beneidenswert. Hat aber wohl in den wenigsten Fällen mit sonderlicher elterlicher Begabung bei (Nicht)Erziehung zu tun, sondern ist nach meinem Dafürhalten eher eine charakterliche Eigenschaft des Kindes. Sollte ich von meinem Kind gelernt haben, dass es eben nicht zu jener Spezies der Selbstregulierung in unbeobachteten Momenten gehört, dann nehme ich mein Recht auf Wahrung meiner Bedürfnisse wahr. Nicht alles, was interessant ist, ist geneigt, angefasst zu werden. Hört sich komisch an, ist aber so ;) LG, AyLe
mein sohn war so, dass er sich mit einmaligem anfassen nicht begnügt hat. also haben wir für einen zeitraum von ein paar monaten bestimmte dinge außer reichweite gestellt, damit sie gesichert waren. das bedeutete für uns ungewöhnliche maßnahmen (cd-player stand auf einmal oben statt unten), aber für uns war das immer noch besser als tag für tag stress und nein-sagerei. woanders musste ich meinen neugierigen jungen ohnehin beaufsichtigen. allerdings ließ dieser entdeckungsdrang mit 2 oder 2,5 spürbar nach. es handelt sich also nur um einen kurzen zeitraum. viele stellen aber bestimmte dinge nicht hoch, weil sie meinen, das kind müsse lernen, bestimmte dinge nicht anzufassen. oder sie befürchten, das kind könne sich woanders nicht benehmen. damit macht man sich das leben unnötig schwer, denn das kind lernt SOWIESO im laufe der zeit, was es darf und was nicht. dazu muss man sich nicht im zeitfenster des höchsten entdeckerdrangs (ca. 1,5 - 2,5) so einen stress machen.
und zwar das kompetente kind und jetzt neu die kompetente familie mfg mma kinder sind gleichwertig
Die letzten 10 Beiträge
- Darf mir anhören ich verwöhnt zu doll ? Kennt ihr das ? 10 monate alt
- Kind 5 1/2 Jahre tickt ständig aus
- Trans-Kind?
- Komisches Verhalten
- Schlechter Einfluss in der Kita
- Kind wirft mit Stuhlgang
- Sohn will immer rumgetragen werden
- Mahlzeiten fast nur mit Wutanfällen
- 5jähriger ist sehr albern
- Schwanger und Kleinkind will immer getragen werden