Mitglied inaktiv
hallo, brauch mal eure meinung oder hilfe...also wir haben einen sohn, der ende juli 5 wird. er ist wirklich ein total süßer und eigentlich können wir uns auch nciht beschweren. jetzt merke ich aber in letzter zeit sehr oft, dass ich total schnell genervt bin und gereizt und dann auch schnell laut werde und den kleinen anmaule. anschließend habe ich danne in total schlechtes gewissen und könnte heulen. beispiel, ich sage, malte räumst du bitte dein zimmer auf, es geht jetzt gleich ins bett...jaja mama, weiss ich...er hüpft durch die gegend und spielt und singt weiter...ich wieder, malte du sollst dein zimmer aufräumen, es ist spät und morgen kommst du wieder nicht raus...jaja mama ich weiss, gleich...und dann beim dritten mal schrei ich dann schon rum... wenn ich anschliessend, wenn er im bett ist, dann darüber nachdenke, dann denke ich immer, dass es doch ganz normal ist für kinder, denn sie sind ja noch klein und freuen sich, dass sie spielen können.... manchmal denke ich, dass ich das kind einfach überfordere und erwarte, dass er schon alles versteht oder perfekt reagiert, immerhin ist er erst fünf... kennt das jemand von euch oder bleibt ihr immer ruhig... vielen lieben dank für eure meinungen und erfahrungen nicole p.s.mein level ist sehr abhängig wie der tag war, denn ich arbeite vollzeit und abends bin ich dann manchmal einfach fertig...
Hallo
Ja kenn oder besser kannte ich auch. Meiner ist mittlerweile 8 und viel ruhiger geworden und hört besser zu .
Aber als er so alt war wie Deiner war es ganz genauso.
Ich war aber immer ehrlich: am abend oder nächsten Tag haben wir über solche Vorfälle gesprochen. Er hat versprochen es das nächste mal besser zu machen und ich nicht mehr so schnell zu schimpfen.
Und ja es stimmt: bist Du gestresst von der Arbeit reagierst Du ganz anders als wenn Du entspannt bist.
Irgendwann habe ich das aufräumen nicht mehr als eins der letzten Sachen machen lassen bevor es ins Bett ging.
Wenn Du sagst: wenn Du jetzt ganz schnell aufräumst haben wir Zeit um eine Runde Karten zu spielen und zu lesen! Wirkt es, zumindest bei meinem Sohn, besser.
Oder auch zwischendurch mal helfen: wenn Du jetzt ganz schnell anfängst helfe ich Dir auch noch eine bisschen und wir haben Zeit zum kuscheln.....
Wenn er so gerne tanzt: wenn Du jetzt schnell aufräumst haben wir noch Zeit und machen eine Runde Stoptanz!
Und immer zeitig ans aufräumen erinnern, nicht kurz vor Torschluss!
Lieber halt hinterher noch irgendein Spiel mit ihm spielen was dann ja schnell wieder weggeräumt ist, dann ist er auch nicht traurig wenn er sein Spiel im Kinderzimmer abbrechen muss.
Denk immer dran: es wird besser!
LG Sonja
Ich kann mich äußerst gut daran erinnrn wie mein Vater immer mich um etwas bat oder mir etwas sagte und meine Antwort war grundsätzlich:"Gleich!" und die meines Vaters war dann immer ein genervtes "Nicht gleich - JETZT" Und soll ich dir was sagen? Da war ich 14!!!! ;-))))))))))) Heute erlebe ich es selber, daß ich oft genug ein gleich höre und die selbe Antwort gebe wie mein Vater! Und lache mich dabi fast schlapp - meine Kinder hören zwar manchmal aber oft auch erst nach der 3. Ansage! ;-) Heute bin ich eine sehr kompetente Erwachsene ohne Probleme mit Autoritätspersonen! Du siehst ----- es kütt alles von alleine ;-) LG Jamu
genau, und bis dahin bin ich in schlechtem gewissen zerflossen und ein totales nervenbündel...:-))) aber mir fällt dabei nur ein, ich habe es gehasst, dass meine mutter immer laut geworden ist und finde das heute noch blöd, und was mach ich trantüte, ich bin genauso...traumhaft...dazu fällt einem nichts mehr ein...lach oh man, warum macht man kindererziehung nur immer so schwer... lg nicole
oh man, warum macht man kindererziehung nur immer so schwer... ------------------------- Damit man als Mama nicht zu unterfordert ist! Was denkst denn Du???????????? ;-))
ja, ansonsten wüsste ich ja nciht, was ich sonst so den ganzen tag denken und machen sollte... :-))))
Hallo, ich werde auch manchmal laut zu meinen Kindern und habe dann hinterher ziemliche Schuldgefühle, weil ich das gar nicht will. Ich denke dann manchmal, ich sei eine schlechte Mutter, und dass dies anderen, guten Müttern sicher nicht passiert. Ich habe aber zum Glück sehr ehrliche Freundinnen, die mir bei solchen Selbstzweifeln und "Krisen" auf Nachfrage erzählen, dass ihnen das auch passiert. Es sind allesamt sehr gelassene Frauen, denen man das Lautwerden überhaupt nicht zutrauen würde. Eine Freundin von mir, die Lehrerin ist, hat mir sogar folgende Situation "gebeichtet": Ihre zwei Mädchen hatten neulich im Esszimmer zum dritten Mal an diesem Tag ein Getränk verschüttet, so dass schon wieder das ganze Laminat schwamm. Meiner Freundin platzte der Kragen, sie kam mit dem Putzeimer angerannt, schüttete das ganze Wasser ins Zimmer und schrie: "Da! Jetzt könnt Ihr Euren Dreck mal allein aufwischen!" Dann warf sie noch den Eimer hinterher und rannte wieder raus. Ihre Töchter waren ziemlich beeindruckt... Naja, langer Rede kurzer Sinn: Die Kinder kriegen uns Erwachsene einfach manchmal! Kinder bringen einen an die eigenen Grenzen, zeigen einem natürlich auch gnadenlos die persönlichen Schwachpunkte und finden exakt die empfindlichen Stellen. Noch etwas zum Trost: Der bekannte dänische Familientherapeut und Autor Jesper Juul, dessen Bücher ich wirklich verschlinge, betont: In einer Familie MUSS geschrien werden dürfen. Aber nicht nur seitens der Eltern, sondern auch von den Kindern. Das ist nämlich das Entscheidende: Jeder muss mal Wut ablassen dürfen, auch die Kleinen. Er meint, Eltern sollten wegkommen von ihrer Harmoniesucht und auch Gewitter einfach erlauben und zulassen. Nicht nur bei sich selbst, sondern auch und vor allem bei den Kindern. Wenn alle mal schreien oder die Tür knallen dürfen, ohne dafür bestraft zu werden oder Schuldgefühle eingeredet zu bekommen ("Das macht man aber nicht!" "Bei uns wird aber nicht geschrien!" - absolut tödliche Sätze) - dann können sich die stinknormalen Spannungen entladen und anschließend wieder Platz für Sonnenschein machen. Grüßle, Mimi
Ich bin eigentlich auch eher der ungeduldige Typ. Aber ich hab mir abgewöhnt, zu schnell laut zu werden. Aber nicht wegen meinem Sohn Malte (4,5) - der hört meist sowieso sofort und ohne Gemecker. Nein, wegen meiner Großen Annika (8,5). Bei ihr ist nur noch Gebocke zu erwarten, wenn ich sie anmeckere. Also versuche ich, ihr Tempo beim Aufräumen zu akzeptieren. Gelingt mir auch immer besser. Sie macht es ja, wenn ich es ihr sage. Nur in etwa so: 3 Teile aufräumen, ein Buch ansehen, dann wieder 2 Teile in der Hand - eins davon wird genauer inspiziert... So dauert das Aufräumen ewig - aber es ist ja nicht meine Zeit.
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