Hallo zusammen, Meine Frau und ich sind derzeit dezent überfordert wie wir mit den Ängsten unserer Tochter (2,5Jahre) umgehen sollen. Vorab: ja wir wissen darum, dass sie gut begleitet und ernst genommen werden müssen, wir versuchen es durch Bücher, feste Rituale etc.. noch eine Sache vorab: sie ist für ihr Alter sprachlich sehr weit entwickelt und kann sich gut äußern/mitteilen. Zurzeit hat sie eine Riesenangst vor der Dunkelheit. Sobald es draußen anfängt zu dämmern fängt sie an zu jammern, es soll wieder hell sein bzw. sie will es lieber hell haben und das zieht sich durch bis sie ins Bett geht (ca.19.30 bis 20.00Uhr). Dabei ist es nicht durchgängig, sondern immer wieder phasenweise bzw. einzelne Sequenzen. In der einen Minute jammert sie, dann ist sie im Spiel oder anders beschäftigt und plötzlich ist sie wieder dran sie hat Angst vor der Dunkelheit.. wenn es ins Bett geht  ist es immer die gleiche Abfolge bzw. das gleiche Ritual: Schlafanzug an und bettfertig machen (je nachdem eincremen etc), Zähne putzen, ein Buch auf der Couch lesen. Dann im Zimmer Schlafsack anziehen, Anti - Monster-Spray und ins Bett. Dabei läuft leise im Hintergrund die Toniebox mit Einschlafmusik und ein Sternenlichtprojektor ist an. Im Bett wird noch vom Tag erzählt und ein Gute Nacht Buch gelesen. Dann Sternenhimmel aus, aber sie hat noch ein Nachtlicht, welches schwach aber ausreichend leuchtet. Wir bleiben bis sie eingeschlafen ist  haben aber ein Babyphone mit Kamera. Wenn sie nachts wach wird und schreit sind wir schnell zur Stelle. Seit ungefähr 10 Tagen hat sie diese extreme Angst vor der Dunkelheit bzw. Dämmerung. Keine Ahnung wie wir das begleiten sollen / können. Eine andere Angst von ihr ist extreme Verlustangst. Sie geht seitdem sie 1,5 ist in die KiTa. Die Eingewöhnung war schwierig aber es lief bis zu den Weihnachtsferien ganz gut. Auch danach kam sie wieder gut rein, seit einer Woche ist es dort (wieder) schlimm. Gestern musste sie abgeholt werden weil sie die ganze Zeit geweint hat, heute war es auch so, diesmal aber auch weil sie aggressiv den anderen Kindern gegenüber war. Sie äußerte die ganze Zeit "Ich will das meine Mama oder Papa mich abholen" Sie wurde dann abgeholt musste aber zu Oma, weil meine Frau und ich noch dringende, unaufschiebbare Termine auf der Arbeit hatten. Dort war sie super fröhlich. Beim Abholen wurde sie traurig und fragte: "Ist Oma jetzt ganz alleine?" Ist das normal, dass ein 2,5 jähriges Kind so große Verlustängste hat, dass diese auch auf andere übertragen werden?  Wir sagen ihr jeden Tag, dass wir sie lieben und abholen von der Kita, in der Regel nach dem Mittagsschlaf um 14 Uhr.