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Hier mal wieder etwas Interessantes aus meinem abonnierten Newsletter für euch: "Vorsicht, Heißhungerattacken: Kartoffeln sollten nicht täglich auf Ihren Tisch kommen von Dr. Ulrich Fricke, Chefredakteur von "Länger und gesünder Leben", dem Dienst, der Ihnen zeigt, wie Sie vorbeugen und heilen mit Vitaminen, Naturheilmitteln und neuesten Therapieverfahren Sicher wissen Sie, dass Pommes frites wegen ihres hohen Fettgehalts echte Gesundheitskiller und Dickmacher sind. Aber die Kartoffel in ihrer ursprünglichen Form, zubereitet als Pell- oder Salzkartoffel – das ist doch bestimmt ein gesundes und sättigendes Nahrungsmittel!? Wenn Sie bisher dieser Ansicht waren, dann müssen wir Sie jetzt leider enttäuschen. Denn Kartoffeln – nahezu zu jeder Hauptmahlzeit serviert – sorgen für manches überschüssige Pfund, und sie können sogar an der Entstehung von Diabetes (Zuckerkrankheit) beteiligt sein. Lesen Sie hier, warum Kartoffeln den Blutzuckerspiegel schlagartig in die Höhe treiben und so für Heißhungerattacken sorgen. Reis oder Nudeln sind die besseren Alternativen, weil sie den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lassen. Kartoffelstärke ist ein schlechtes Kohlenhydrat Die Kalorienträger in unserer Nahrung sind neben den Eiweißstoffen (Proteinen) und Fetten in erster Linie die Kohlenhydrate. Bisher galt vor allem zu viel Fett als eine Hauptursache für Übergewicht. Doch mittlerweile ist klar, dass es auch an der falschen Auswahl der Kohlenhydrate liegen kann, wenn sich Ihr Idealgewicht einfach nicht einstellen will. Sämtliche Kohlenhydrate werden im Körper so lange zerlegt und umgebaut, bis letztlich als Grundbaustein die Glukose (Traubenzucker) übrig bleibt. Diese wird als "Blutzucker" durch das Blut transportiert und dient den Körperzellen als universeller Energielieferant. Auch die Kartoffelstärke ist ein Kohlenhydrat. Und das Problem bei der Kartoffelstärke ist, dass die Aufspaltung sehr schnell vor sich geht. Wenn Sie Kartoffeln essen, gelangt also plötzlich sehr viel Glukose in Ihren Blutkreislauf. Ähnlich schnell geht die Glukose nur noch aus Weißmehlprodukten oder z. B. Süßigkeiten direkt ins Blut über. Ein Maß dafür, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel ansteigen lässt, ist der so genannte glykämische Index. Für reinen Traubenzucker liegt er bei 100. Kartoffeln kommen immerhin noch auf einen Wert von 70 (als Pommes frites übrigens sogar auf 75). Ein schneller Blutzuckeranstieg löst Heißhungerattacken aus Wenn der Blutzucker (Glukose) ins Blut gelangt, bewirkt das die Ausschüttung von Insulin. Dieses Hormon der Bauchspeicheldrüse wird benötigt, damit Glukose in die Zellen aufgenommen und dort in Energie umgewandelt werden kann. Falls nun auf einmal sehr viel Glukose entsteht (also wenn Sie z. B. Kartoffeln, Baguette oder Gummibärchen essen), werden auch große Mengen an Insulin ausgeschüttet. Das lässt den Blutzuckerspiegel dann wieder ganz rasant absinken, und dem Körper wird sofort wieder Hunger signalisiert. Sie kennen dieses Phänomen, wenn Sie es mal wieder nicht bei einem Riegel Schokolade belassen können und stattdessen vor lauter Heißhunger gleich die ganze Tafel verschlingen. Ideal sind Vollkornnudeln "al dente" Ähnliches kann passieren, wenn Sie zu jeder Hauptmahlzeit Kartoffeln essen: Eigentlich wären Sie satt, aber die Blutzuckerspitzen führen verfrüht zu erneutem Heißhunger. Das führt auf Dauer nicht nur zu Übergewicht, sondern daraus können sich gefährliche Folgeerkrankungen ergeben, darunter Diabetes und erhöhte Blutfettwerte. Das sind mittlerweile die bei uns am weitesten verbreiteten Zivilisationskrankheiten. Das sind die Folgen von stark schwankenden Blutzuckerwerten: Diabetes Übergewicht erhöhte Blutfettwerte Anstelle von Kartoffeln sollten Sie des Öfteren auf andere Beilagen umsteigen – z. B. auf Reis oder Nudeln. Die Kohlenhydrate dieser Nahrungsmittel werden weniger leicht in Glukose umgewandelt. Somit hält auch das Sättigungsgefühl länger an. Extratipp: Wenn Sie z. B. die Nudeln "al dente" servieren (also nicht zu weich gekocht), geht die Umwandlung der Kohlenhydrate im Darm noch langsamer voran. Ganz auf die Kartoffeln verzichten müssen Sie freilich nicht. Empfehlenswert sind 2 bis 3 wöchentliche Portionen, z. B. als Beilage zu reichlich Gemüse, zu Fleisch oder Fisch. In dieser Form belasten zwei bis drei mittelgroße Kartoffeln Ihren Blutzuckerspiegel nicht über Gebühr, denn Ballaststoffe, Eiweiß und Fett aus den anderen Lebensmitteln halten den Blutzuckeranstieg in Schach." LG Anja
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