Elternforum Rund ums Baby

Zweites Baby

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SinaLucia

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Hallo an alle Ich sitze gerade mit meinem Baby auf dem Sofa und mache mir Gedanken.. Dazu bräuchte ich bitte mal euren Rat / eure Erfahrungen. Ich bin noch bis Februar nächsten Jahres in Elternzeit. Kommende Woche habe ich einen Termin mit meiner Chefin, um über die Zukunft zu sprechen. Denn: ich bin Sozialpädagogin, arbeite in einer Kita und möchte gerne eine Weiterbildung zur Waldpädagogin für diese Kita machen. (Mir hat ein Vögelchen gezwitschert, dass sie sich eine wünscht und weiß auch, dass ich gerne als Pädagogin in der Kita einen gewissen Bereich übernehmen möchte) Mein Mann und ich möchten aber in naher Zukunft noch ein zweites Kind. Soll ich da mit offenen Karten spielen und das bei dem Gespräch mit erwähnen? Denn wenn ich nach der EZ wiederkomme, und nach kurzer Zeit schwanger werde, ist das irgendwie auch blöd für meinen Arbeitgeber. Zumal ich das erste Mal nach 5 Monaten schwanger geworden bin, also noch in der Probezeit. Habt ihr eurem Arbeitgeber davon erzählt, dass eure Kinderplanung noch nicht zu Ende ist? Liebe Grüße


ilsevonderunkrautfarm

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Kurz und knapp: das geht den AG nichts an und du weißt auch nicht, wann es klappt. Persönliche Meinung: Bilde dich erst weiter und setz dann ein weiteres Kind an. Wird für alle weniger stressig, du hast dein Ziel verfolgt und deinen Abschluss in der Tasche und ggf noch einen anderen Job.


1905lh

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Never würde ich mit meinem AG über meine Familienplanung sprechen. Deine Loyalität in allen Ehren. Du weißt doch auch gar nicht, wie und ob es überhaupt klappt.


kia-ora

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Das geht den AG nix an und das Thema ist also tabu.


SinaLucia

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Da habt ihr alle auf jeden Fall recht. Nur komme ich mir irgendwie doof vor, wenn es sofort klappt und ich wieder nicht lange da war. Meine Priorität hat definitiv die Familie, Arbeit ist nur Arbeit. Aber trotzdem... Ich mache mir einfach manchmal zu viele Gedanken, was andere denken. Das sollte ich abstellen.


Mitglied inaktiv

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Es kommt darauf an... Ich persönlich spiele da gerne mit offenen Karten, weil wir in dem Fall die optimale Lösung finden können und einen Plan B. Und so war es immer am Besten.


Karlisa

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Es hängt doch sehr vom Verhältnis ab. In vielen Situationen / Konstellationen ist es bestimmt besser nicht drüber zu sprechen. Persönlich habe ich mit offenen Karten gespielt, da es darum ging Verantwortungen neu zu vergeben - Ergebnis ist ein super flexibles Modell für den Wiedereinstieg und ein gestärktes Vertrauen. Arbeite allerdings auch in einer Führungsposition sehr eng mit.. Aber klar, das kann auch wirklich zu deinem absoluten Nachteil enden und man sollte es sich gut überlegen!!


Aixoni

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Ich denke mal, dass die Fortbildung von der Kita bezahlt werden würde? Und wenn du schon in der Probezeit schwanger tgeworden bist, hast du vermutlich auch kein enges Verhältnis zu deiner Chefin? Dann würde ich es ehrlich gesagt nicht erwähnen. Das würde deine Chancen auf die Weiterbildung möglicherweise drastisch reduzieren (wo ich den AG voll verstehen kann) und wer weiß, ob dann nochmal jemanden zweites die Fortbildung machen soll? Mein AG wusste, dass wir mehr Kinder wollen und obwohl ich noch bis Oktober 23 in EZ bin weiß er auch, dass wahrscheinlich noch ein drittes Kind hinterher kommen wird. Allerdings haben wir auch ein sehr gutes Verhältnis und ich weiß, dass ich dadurch keine Nachteile habe.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Aixoni

Was bringt es aber 1. Wenn sie die Fortbildung anfängt und aufgrund der Schwangerschaft abbrechen muss? 2. Sie die Fortbildung bekommt, schwanger wird, in EZ geht und die Kinder keine Waldpädagogin haben? Hört es sich alles besser an, als eine gemeinsam abgesprochene Lösung?


kattta

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Aber es gibt dafür keine groß absprechbare Lösung. Entweder sie entscheidet sich ernsthaft für die Fortbildung oder sie versucht schwanger zu werden und ordnet Arbeit/Fortbildung/Verbindlichkeit dem unter. Die ARbeitgeberin kann ihr ja nicht diesen Schritt zu einer Haltung abnehmen. Und wenn sie schwanger wird, in BV geht und danach in Elternzeit geht, dann entsteht soviel zeitlicher Abstand, daß eh neue Kolleg*innen da sind und die Karten Würfel neu gemsicht werden. Ich glaube kaum, daß es hier so Lösungen gibt, wie: ja werd mal schanger u fang die Fortbildung an, Wenn du sie dann unterbrichst war5ten wir halt auf die 2 Jahre und dann machst eben weiter. Im Sinne der Einrichtung ist das eher nicht. Von daher halte ich mehr davon, selbst zu wissen, wan man will und dann über Fakten zu reden. Als Chefin finde ich das selbst echt anstrengend, wenn Mitarbeiterinnen so unklar und unverbindlich vor mir stehen und wollen, daß ich das alles für sie möglichst watteweich gestalte. Da sind mir Frauen, die klare Haltungen haben, am liebsten.


kattta

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Ich würde auch nicht darüber sprechen. Aber ich hatte zwischen beiden Kindern auch zwei Fehlgeburten, damit zog sich der Abstand auf fast 4 Jahre. Das hätte beruflich nur Verunsicherung ausgelöst, mich aus vielen Planungen ausgeschlossen. Ich trenne gerne privat und beruflich, Chef*innen sind sleten beste Freund*innen . Letztendlich wollen sie, daß der Laden gut läuft und Unzuverlässigleiten und Extrawünsche machen einfach dem ganzen team mehr Arbeit. Insofern würde ich über Fakten reden und nicht über PLanungen, von denen niemand mit Sicherheit wie und wann sie eintreten. Auch wenn Familie höchste Priorität hat, ist Arbeiten genau in dem Feld , das dich zufrieden macht auch ein wichtiger Bestandteil eines dauerhaft ausgefüllten Familienlebens. Sollte frau nicht zu weit hintan stellen. Fortbildung mit zwei kleinen Kindern geht wohl eher nur mit Unterstützung. Wenn die allerding unkompliziert vorhanden ist, dann Glückwunsch.


KielSprotte

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Schwierig, denn wenn du sie 2x kurz nach der Arbeitsaufnahme mit der Mitteilung "schwanger" überrascht, wird sie natürlich nicht begeistert sein. Wie sich das dann beim Start nach der zweiten Elternzeit auswirkt? Aber ein Gespräch mehr als ein Jahr vor Ende EZ finde ich auch sehr ungewöhnlich... Ich glaube, ich würde das spontan je nach Verlauf entscheiden.


StiflersMom

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Es wäre doch okay zu sagen, dass du an der Weiterbildung nach abgeschlossen Kinderwunsch sehr interessiert bist. Wie lange geht die FoBi denn? Kannst du das im beschäftigungsverbot machen? Wenn ja,würde ich das zu verschweigen mit dem Kinderwunsch. Sonst würde ich das schon sagen, dass anderes momentan Priorität hat.


Andee92

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Kommt drauf an. Bei den meisten AG wäre es mir egal. Ich habe aber schon ein Jobangebot abgelehnt mit der Begründung, dass wir mitten in der Babyplanung sind. Und das habe ich auch nur getan, weil die mögliche Chefin meine Freundin ist und ich sie nicht nach wenigen Wochen hätte sitzen lassen können. Bei den anderen ist es mir egal. Fortbildung würde ich ansprechen, gerne nach abgeschlossener Familienplanung. Wenn man ersetzt wird, ist das halt so. Du sagst selber, es ist nur Arbeit. Für eine Fortbildung heißt es dann, die Kinderplanung zurück zu stellen. Wie sinnvoll es ist sein Leben für einen Arbeitsplatz "zu schmeißen", muss jeder selbst entscheiden. Ich selber schneide mir lieber selbst ins eigene Fleisch, Hauptsache zu Hause läuft es. Arbeit finde ich immer irgendwo. Und du als Erzieherin sowieso. Wir haben im besten/schlimmsten Falle noch 100 Jahre Arbeitsleben vor uns.


User-1751036869

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Hallo Nein, die Familienplanung würde ich nicht mit dem AG besprechen. Du weißt ja noch gar nicht ob und wann du schwanger wirst, zudem ist ja noch ein Jahr Zeit bis deine Elternzeit zu Ende ist…


Cuci

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Ganz ehrlich, die Zeiten, wo ich meine Interessen und mein Wohl der Firma hinten an gestellt habe, sind vorbei. Also klar, man arbeitet, man macht seinen Job gut. Es gibt auch nette Kollegen und Chefs. Man kennt seine Pflichten. Und aich ich mache gerne mehr für Führungskräfte, die selbst nicht nur nehmen, sondern auch geben können und möchten. Aber in deinem Fall, selbst wenn du zu deiner Chefin ein mega Verhältnis hättest, sie muss auch an die Belange und die Interessen der Einrichtung denken, und im schlimmsten Fall wird auch sie mal schwer krank, ein neuer Chef kommt und der sieht's dann vielleicht ganz anders als sie es dir vesprochen hat. Und du guckst mit deiner Loyalität in die Röhre.


Aurum

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Antwort auf Beitrag von SinaLucia

Hi, da man nie weiß ob und wann ein Kind kommt würde ich mich jobtechnisch immer erst Mal so verhalten als würde kein weiteres kommen. Du kannst nicht Hellsehen. Eine Weiterbildung o.ä. kannst du unterbrechen/nachholen, was auch immer. Falls das Thema bei Vorgesetzten aufkommt kannst du sagen du weißt es noch nicht. Wenn du da jetzt was von Kinderwunsch erzählst warten sie ja die ganze Zeit drauf, nachher passiert nix oder ihr ändert eure Meinung, weiß man ja nie. Zu sowas wie Kinderplanung würde ich dem AG gegenüber nie eine Aussage machen... Da kann so viel passieren, und weil ein AG das eigentlich auch weiß, muss er sowas gar nicht besprechen. Er kennt dich ja auch als jemand der in der Probezeit schwanger geworden ist also mach dir deswegen bloß keinen Kopf. Alles gute