FräuleinMond
Hallo ihr lieben, insbesondere Mehrfach-, Mütter, Gibt es etwas das ihr erst beim zweiten Kind so richtig benutzt habt? Oder was euch da sehr den Alltag erleichtert hat? Wir bekommen im Frühjahr das zweite Kind, unser Sohn ist dann knapp 2;5 Jahre alt. Tragen haben wir bereits diverser Art, Klamotten sind ebenfalls reichlich vorhanden. Also eben die typische Erstausstattung. Ich habe jetzt schon öfter davon gelesen, dass Eltern beim Zweiten eine Federwiege super fanden. Daher meine Frage ob's vielleicht beim ein oder anderen etwas gab was bei Kind 1 wenig bis gar nicht genutzt wurde und dafür bei Kind 2 (3,4,5,...) umso mehr.
die federwiege haben wir bei den folgekindern nicht mehr benutzt als beim 1. vielleicht sogar etwas weniger weil die älteren kinder da immer rangegangen sind und wir nicht sicher waren ob die federwiege das aushält wenn da ein oder mehrere kinder dran zerren. vom baby ganz zu schweigen. man musste quasi immer danebensitzen und drauf schauen dass die großen federwiege+baby wirklich und definitiv in ruhe lassen. scheinbar war das bewegliche dingens einfach zu verlockend. was wir erst bei den folgekindern so richtig zu schätzen wussten war der laufstall als schutz des babys vor den großen und umgekehrt. man kann das baby (evtl. mit federwiege) umzäunen wenn die großen kinder wild spielen. aber die großen kinder können sich auch zurückziehen wenn sie nicht möchten dass das baby immer die brio-schienen zerlegt o.ä. wir haben keinen "stall" sondern so gitterelemente. da sind größe und standort variabel. wir haben zwischen unseren 4 kindern immer rd. 3 jahre abstand also ähnlich wie ihr. der zu dem zeitpunkt 9jährigen konnte man beim 4. kind gut erklären wie man mit einem baby umgeht. sie hat auch sehr gerne geholfen. der 6jährige war auch bemüht wenn man ihn aktiv eingebunden hat vergaß aber im spiel oft die baby-umgangs-regeln. und für die 3jährige war der unterschied zwischen puppe und baby irgendwie unverständlich. was wir hilfreich fanden waren puppensachen - für die großen. dann können die großen mit den puppen das tun was papa/mama mit dem baby machen: wickeln, füttern, zum schlafen hinlegen, in der trage mitnehmen.... wir haben ein überaus amüsantes foto wo mein mann baby no. 3 wickelt und daneben stehen k1 und k2 und wickeln jeweil eine puppe. Auch hilfreich: eine fütterzeit-spiel-kiste mit büchern und spielsachen die bespielt werden dürfen während das baby gestillt oder gefüttert wird. es geht also meistens gar nicht darum was das baby (anderes) braucht sondern darum was das größere kind braucht um sich nicht komplett ausgebootet zu fühlen. das ist gerade beim 2. kind wohl die größte herausforderung.
Puppensachen haben wir ein paar, das ließe sich noch ausbauen, da macht er jetzt schon Sachen mit nach die wir mit ihm machen. Also durchaus eine gute Idee.
Meine Kinder waren viel zu verschieden, als das man da sagen könnte, das wäre etwas was ich hätte anders machen können. In so vielen Dingen gab es riesen Unterschiede. Einzig stillen war bei bei denen eine Konstanze. Kind Groß liebte Fingerfood und hat erst mit 5,5 Monaten Beikost gewollt, hat den laufstall geliebt, Tragetuch war das beste überhaupt und eh musste alles alleine gemacht werden, wehe man hat da geholfen. Kind klein haben wir mit Mühe und Not bis zum 4ten Monat hinhalten können mit Brei. Fingerfood war absolut verpönnt. Tragetuch Höchststrafe und Laufstall ging gar nicht. Auch jetzt in der Grundschule ist es eine echte Drama-Queen wenn nicht alles sofort klappt. Insofern, mir hat es gezeigt, plane nie mit irgendwas. Es kommt immer komplett anders als gedacht. Man kann schlicht und einfach nur sich überraschen lassen und abwarten.
Ich merke ja jetzt schon den Unterschied in den Schwangerschaften. Beim Großen ging's mir blenden und ich hab ihn früh deutlich gemerkt. Jetzt merke ich den Zwerg ganz leicht und nur ein bisschen. Teurere Anschaffungen würde ich eh erst testen, durch Miete bspw.
ja, mir fällt da sofort das Buggy Board ein. Meine Kleinen ( die jetzt schon größer sind ;) ) sind auch 2.5 Jahre auseinander und das war wirklich hilfreich.
Sonst, wie du selbst sagst, ist ja viel da.
Babysitter vielleicht noch
dass du auch mal 2-3 Stunden Ruhe hast.
lg
Das Buggy Board gäbs für die Oma, wir haben keinen Kinderwagen, weil die Wege dafür hier einfach ungeeignet sind und ich genervt bin von Kinderwagen schieben und Hund an der Leine/Pferd am Strick und in der Stadt ist's mir zu eng mit Kinderwagen :D da bin ich aber vermutlich eher die Ausnahme. Und da die eine Oma gegenüber wohnt ist glücklicherweise auch für den Babysitter/Kindergartenabholer gesorgt.
Mir fällt da nichts spezielles ein. Bei Dingen, die von der Körpergröße oder Saison abhängig sind (Kleidung, Schlafsack), mussten wir manchmal trotzdem etwas zusätzlich besorgen. Aber das werdet ihr ja dann merken. Trage empfand ich beim 2. Kind als essenziell, aber das habt ihr ja schon. Ansonsten einfach erstmal das neue Baby kennenlernen und ausprobieren. Es wird seine eigenen Vorlieben und Gewohnheiten entwickeln, so dass die Hilfsmittel und Tricks, die man vom ersten Kind hat, nicht unbedingt weiterhelfen. Eine Vorbereitung zum Thema Geschwisterrivalität/Enttrohnung ist auf jeden Fall empfehlenswert, sowohl für den neuen großen Bruder als auch für die Eltern.
Eine Sache ist mir doch noch eingefallen: Wir haben uns für K2 den Neugeborenen-Aufsatz für den TrippTrapp geholt und täglich genutzt, bis das Baby rausgewachsen ist. Es war sehr praktisch, dass man das Baby sicher ablegen konnte, und es war meist zufrieden darin, weil es mittendrin war und alles mitverfolgen konnte. So hatte man beide Hände frei zum Kochen, K1 beim Essen helfen, gemeinsam Plätzchen backen… Eine Wippe tut es vielleicht je nach Situation auch, war bei uns aber in der Küche platztechnisch nicht möglich. Und willst du nicht doch noch dem Kinderwagen eine Chance geben? Ich stelle es mir in manchen Situationen stressig vor, mit Baby in der Trage und Kleinkind zu Fuß unterwegs zu sein. Man hat ja immer Zeug dabei (Trinken, Wickelsachen, Snack…) und braucht einen Rucksack/Tasche. Und wenn dann das Kleinkind hinfällt und getröstet werden will, einen Wutanfall hat, vom Kindergarten nicht heim will oder was auch immer, kommt man mit Rucksack und Trage schnell körperlich an die Grenze. Alleine wegen dem Korb hätte ich den Kiwa nicht missen wollen. Oder im Hochsommer mit K1 draußen fangen spielen, während man ein „Päckchen“ umgeschnallt hat, macht auch wenig Spaß. Unser K2 war ein Sommerkind und ich habe sehr viele Stunden „Exklusiv-Zeit“ mit K1 auf dem Spielplatz verbracht, während K2 im Wagen geschlafen hat. Daher würde ich raten, du gehst in Gedanken euren Alltag durch, und vielleicht lohnt es sich doch noch, es mit einem Kiwa zu probieren, ggf. mit einer besseren Federung.
Ja ich sehe deinen Punkt. Am Neugeborenen Aufsatz habe ich auch schon überlegt. Vielleicht schaue ich da Mal noch, zusätzlich zur kleinen Wippe die wir haben, von K1 haben wir noch einen Stubenwagen. Ich habe auch schon nach diesen Sleep Carrierern geschaut, damit ich nämlich Mal kurz K2 ablegen kann, da eben auch Ende Mai und da ist's ja meist schon wärmer. Da wir auf dem Dorf wohnen ist alles nah beieinander, bzw ich muss eh mit dem Auto fahren.
Auf jeden Fall schon sehr gute Ideen dabei gewesen, generell. Vielen Dank schon mal für den Input.
Sleep Carrier kannte ich bisher nicht, das ist ja im Prinzip dasselbe wie die Kinderwagenschale. Jetzt erinnere ich mich wieder, dass wir diese am Anfang auch drinnen auf dem Boden abgestellt haben, um einen sicheren Platz für das Baby zu haben. Das hat dem Baby aber irgendwann nicht mehr gefallen, da es darin nichts sehen konnte. Daher lief es dann auf TrippTrapp oder Krabbeldecke hinaus.
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