Elternforum Rund ums Baby

Was kann Milchspendereflex unterstützen?

Was kann Milchspendereflex unterstützen?

LiebeMom

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Hallo zusammen, ich hoffe, hier hat vielleicht jemand ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich habe gerade ein paar Infos gesehen dazu, dass Wärme und Entspannung den Milchspendereflex unterstützen können, weil Oxytocin ja total auf Ruhe und Wohlfühlen reagiert. Seitdem frage ich mich, ob ich mir das Abpumpen manchmal selbst schwerer mache, weil ich innerlich so im Funktionsmodus bin. Merkt ihr einen Unterschied beim Abpumpen oder Stillen, wenn ihr vorher warm duscht oder euch bewusst entspannt? Habt ihr kleine Rituale, die bei euch den Milchfluss echt sichtbar verbessern, zum Beispiel Wärmeauflage, sanfte Massage oder einfach Augen zu und durchatmen? Ich pumpe aktuell viel und nutze die Momcozy M9, die mir schon mega den Alltag erleichtert, aber an manchen Tagen kommt der Milchspendereflex trotzdem erst spät oder fühlt sich zäh an. Mich würde total interessieren, was euch hilft, in diesen Oxytocin Modus zu kommen und ob das bei euch wirklich so einen Effekt hat.


Lillimax

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Antwort auf Beitrag von LiebeMom

Hallo, das Problem liegt eher woanders: Die tote Milchpumpe übt bei weitem nicht denselben Reiz aufs Gehirn aus, wie der Duft, der Anblick und das Saugen des Babys. Frauen sind halt keine Milchkühe, sondern wir ticken weitaus komplizierter. Bei vielen Frauen klappt das Abpumpen daher nur zäh oder schlecht, das ist häufig so.  Ich würde möglichst gar nicht abpumpen, dies ist in der Regel unnötig, weil die Milch beim Stillen viel leichter fließt und das Baby perfekt satt wird. Auch lernt die Brust dann besser, wie hoch der wirkliche Bedarf des Babys ist. Der Milchfluss wird durch das Baby zudem weitaus besser angeregt. Das Pumpen kann daher sogar dazu führen, dass die Milchmenge zurückgeht, und dann entsteht ein Teufelskreis, weil man immer mehr Milch erzwingen will als kommt. Das ist alles Murks. Die Natur kennt keine Milchpumpe – sie kann sich vor allem durchs echte Stillen sehr perfekt aufs Baby und seinen Bedarf einstellen. Je weniger man hier eingreift, desto besser ist es oft. LG


JoMiNa

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Antwort auf Beitrag von LiebeMom

Gibt es überhaupt einen Grund, warum du abpumpst? Dass eine Milchpumpe den Alltag erleichtert stimmt in den meisten Fällen nicht. Klingt für mich eher nach Werbung für eine Milchpumpe.


Ameliawilliams

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Antwort auf Beitrag von JoMiNa

Ich denke es ist Werbung... In den letzten Wochen findet man immer wieder Beiträge die vermeintlich von Muttis stammen im Zusammenhang mit eben genau dieser einen Milchpumpe. Nie Medela, Elvie, Ardo und wie sie alle heissen. Nur immer diese Momcozy... schau mal einige Beiträge weiter durch 


Chriss123

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Antwort auf Beitrag von LiebeMom

Wenn du pumpen musst/möchtest, dann hilft tatsächlich Ruhe und Entspannung. Die sind aber recht schwierig zu finden mit Baby. Was helfen kann, wenn du nur die Produktion ankurbeln willst, ist mit dem Baby zu pumpen. Sprich es nuckelt rechts, du pumpst links. Oder du pumpst nach dem Stillen noch weiter. Da kommt zwar oft nicht mehr viel, aber zur Steigerung reicht ja der Reiz des Saugens. Wenn du die Milch sammeln möchtest und das Baby dabei nicht anwesend sein kann/soll, dann könntest du versuchen Bilder vom Baby anzuschauen und ein Kleidungsstück, das nach ihm riecht mitnehmen. Halt alles, was deinem Körper die Anwesenheit vom Baby vorgaukelt. 


KielSprotte

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Antwort auf Beitrag von LiebeMom

Werbung - der Text ist soooo aalglatt, den hat keine Ratsuchende geschrieben, eher ein Werbetexter. Und wie soll Abpumpen den Alltag erleichtern? Man braucht doch die doppelte Zeit - erst pumpen, dann füttern........warum nicht gleich ein Abwasch und einfach stillen?