Elternforum Rund ums Baby

Was ich an meinem Job nicht mag..

Was ich an meinem Job nicht mag..

StiflersMom

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Die Arbeitsbelastung, keine Pause zu machen, körperlich Angegriffen zu werden, sexuell belästigt werden, die Arbeitszeiten, dass es psychisch und physisch anstrengend ist. Krankenschwester Und ihr?


Millemoni

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Kann ich fast 1:1 so übernehmen + unverschämte, unfreundliche uns verständnislose Kunden. Lebensmitteleinzelhande LG


kaempferin

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"unverschämte, unfreundliche und verständnislose Kunden." Also, ich sage ja auch immer "Der Kunde ist König" - und im Allgemeinen hasse ich den Spruch "Der Kunde ist nur König, wenn er sich auch wie ein solcher benimmt" wie die Pest, ABER: So und das, was Du hier (be)schreibst, geht (es) natürlich auch nicht. Klar; z.B. bei Servicewüste kann ich auch mal recht garstig werden, aber ansonsten bin ich tatsächlich auch als Kundin nett, höflich und freundlich, kenne auch da die Zauberworte bitte und danke - und behandle die "Bediensteten" (Verkäufer/innen und Co.) nicht als meine persönlichen Zofen und Knechte. Und werde auch tatsächlich dann auch wie "Königin" behandelt.


Mitglied inaktiv

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Ich mag eigentlich alles. Klar, es gibt Tage, an denen ich nicht die größte Motivation habe oder Aufgaben erledigen muss, die "gemacht werden müssen", aber solche Tage sind extrem selten.


Anni523

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Bist du zufällig ich ich hätte bei der Umfrage zum Job, den man niemals machen könnte und hier genauso geantwortet wie du. Bzw. jetzt will ich wissen was du machst! Ich bin Käserin und führe einen Milchviehbetrieb.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Anni523

Ich? Ist ja witzig! Finde ich sehr cool! Und deinen Beruf finde ich sehr interessant, auch wenn ich mir nicht besonders viel darunter vorstellen kann, finde ich es klasse, dass der sich so außergewöhnlich anhört. Ich arbeite als Assistentin der Geschäftsführung bei einem Unternehmen, welches sich mit Investitionen in große Bau- und Immobilienprojekte befasst.


Anni523

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Dann hast du offensichtlich eine tolle Geschäftsführung. In einem Team ist die Zufriedenheit viel von der Führung abhängig - meine Einschätzung zumindest. Mit Investitionen in Bauprojekte beschäftige ich mich gerade auch wir bauen einen neuen Heustall. Mein Beruf klingt vertrauter, wenn ich die Spezialisierung weglasse. Ich bin Bäuerin allerdings macht mein Mann die Landwirtschaft und ich die Milchverarbeitung und Vermarktung. Und eben die Buchhaltung und Finanz- und Investitionsplanung.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Anni523

Herrlich, im nächsten Leben würde ich wahrscheinlich auch etwas mit Landschaft und Tieren machen :-) Beim Bauernhof-Urlaub denke ich jedes Mal, dass ich mir gut vorstellen könnte für immer dort zu bleiben! Ich habe tatsächlich eine tolle Geschäftsführung und wir arbeiten eng zusammen, ich habe die Prokura und somit ist die Geschäftsführung quasi mein Team.


ZoeSophia

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Ich habe den Job erst seit knapp 4 Monaten. Ein par organisatorische Sachen, welche aber noch zum Verändern oder Anpassen sind…. Dan würde vieles leichter gehen…. Aber Behördenmühlen mahlen langsam…. Kartoffeln schälen und Besteck abtrocknen… -Küchenleitung in einer (kleinen) Tagesschule mit teilweise betreuende Aufgaben…


SuKo

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Diese ganzen verflixten Abkürzungen Ansonsten kann ich mich nicht beschweren. Beamtin bei der Bundeswehr


Birte0504

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An meinem Job stört mich nur eins: Es gibt keine Vertretung für mich. D.h. Kranksein oder Kindkrank nehmen bedeutet immer, dass sich ganz viel termingebundene Arbeit ansammelt, die niemand erledigt. Dadurch stehe ich sehr unter Druck und arbeite eigentlich immer, auch wenn ich krank bin oder meine Kinder krank sind (zur Not halt spätabends/nachts im Home Office). Die Kolleginnen würden mir zwar gerne was abnehmen, aber sie können das, was ich mache, nicht. Umgekehrt kann ich aber auch nicht das, was sie machen...d.h sie stehen genauso unter Druck ihr Zeug zu machen.


Liv20

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Unverschämte Patienten vor allem und sinnlose Diskussionen über alles mögliche. Leute die nichts begreifen (vor allem seit corona, das war der horror. Alleine schon die "corona Fragebögen" die ausgefüllt werden mussten. 70% kreuzen bei Atemnot und Gliederschmerzen ja an, wegen copd und der neuen Hüfte,....) Auch Belästigung, immer raue Hände, meistens kalt.... Gefäßassistentin im niedergelassenen Bereich. Aber ich freu mich trotzdem irgendwann wieder einzusteigen.


Anni523

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Antwort auf Beitrag von Liv20

ich hab während der Schwangerschaft beim FA nein angekreuzt aber jedes mal dazu gesagt "ich habe die normale Schwangerschaftsatemnot"


Liv20

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Antwort auf Beitrag von Anni523

Jawohl so ists auch richtig! :) Wir durften niemanden behandeln der ein ja a gekreuzt hat. Also durften die Leute 2 mal (oder öfter) ausfüllen und haben uns dann auch noch dafür angekackt


Fleurdelys

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Stupide Aufgaben, Leuten zum tausendsten Mal hinterher rennen, für dumm gehalten werden nur weil man Job XY macht (dabei habe ich sogar studiert), von der Firmenleitung für überflüssig befunden werden obwohl man für die eigenen Leute unersetzlich ist


mausebär2011

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Die Respektlosigkeit und Aggressivität die mir die Menschen denen ich begegne entgegen bringen. Das artet immer so sehr aus das ich meinen Beruf mittlerweile geheim halten muss um nicht körperlich oder verbal angegriffen zu werden.


kaempferin

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Echt sooo schlimm?!?! Das tut mir ja leid :-( Darf ich mal fragen, was Du beruflich machst? "Das artet immer so sehr aus das ich meinen Beruf mittlerweile geheim halten muss um nicht körperlich oder verbal angegriffen zu werden." Hä??? Wie das? Das würde mich nun wirklich mal sehr interessieren. Bin von daher sehr gespannt auf Deine Antwort.


mausebär2011

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Antwort auf Beitrag von kaempferin

Ich habe hier im Forum einmal meinen Beruf erwähnt, das löste einen derartigen Shitstorm gegen mich aus das ich dem Forum ein Jahr fern blieb und dann mit neuem Nick wieder kam. Deshalb kann ich auch leider hier nicht erwähnen was ich beruflich mache


juleba

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Antwort auf Beitrag von mausebär2011

Ich rate mal: Jugendamt. Als ich in dem Bereich vier Jahre gearbeitet habe, wurde ich zumindest immer wieder wüst beschimpft, ich würde Kinder stehlen usw.


misses-cat

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Ich vermute das sie LKW Fahrer ist und zb Tiere zum Schlachter fährt. Mauser schrieb früher immer das sie nachts arbeiten geht und hat mal gefragt was man unterwegs gut als Paukenschlag essen kann. Wäre ein Job den ich nie machen würde, war lange Zeit Vegetarier aber wenn ich recht habe ist es mir egal, wer bin ich das ich über andere urteile


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von misses-cat

Mein spontaner Gedanke war Metzgerin....


juleba

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Wenn es das wäre: welcher Fleischesser will da negativ drüber urteilen? Den schlechten Umgang mit Tieren bestimmten Berufsgruppen zuzuschreiben ist heuchlerisch.


misses-cat

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Antwort auf Beitrag von juleba

Musst du mir nicht sagen, ich war über 10 Jahre Vegetarier, esse bis heute selten Fleisch und wenn nur aus vernünftiger Haltung. Trotzdem ist es mir egal wie viel mein Nachbar isst, jeder sollte vor seiner eigenen Haustür kehren


Fleurdelys

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Sag es aber nicht Ich kann mir gut vorstellen, dass man deswegen von manchen Idioten angegangen wird, finde das aber absolut furchtbar! Ich habe großen Respekt vor allen Menschen in dem Beruf.


kaempferin

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"Ich rate mal: Jugendamt." OK; das kann sein. Wäre ich nun auf die Schnelle aber nicht draufgekommen. "...wurde ich zumindest immer wieder wüst beschimpft, ich würde Kinder stehlen usw." Okay... aber nun nichts; aber absolut nichts gegen DICH: Es wurden ja auch schon Fälle bekannt, wo die Kinder völlig zu Unrecht aus den Familien genommen wurden. Und NEIN, natürlich NICHT IMMER, aber es kam schon vor. Dann gibt es wiederum Fälle, wo das Jugendamt (überhaupt) nichts oder deutlich zu wenig unternommen hat und es dann zu spät war. Gibt es leider, leider, leider alles... :-( Aber dann die Mitarbeiter/innen wüst angreifen und beschimpfen - DAS kann es sicherlich auch nicht sein! Denn die/Du/Ihr tun/tu(s)t ja auch nur Deine/Eure/ihre Pflicht. Leider sind manche Berufe für die böse Bevölkerung ein rotes Tuch :-( .


juleba

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Antwort auf Beitrag von kaempferin

Stimmt schon. Aber am Ende kann man bei dem Job sowieso niemandem was recht machen. Entweder man macht zu viel, zu wenig, garnichts, sieht alles nur auf der Beziehungsebene, hat kein Einfühlungsvermögen, weiß nichts, weiß alles besser, ... völlig egal was man macht. Oder nicht macht. Mir kann es aber egal sein. Ich bin Verwaltungskraft. Das "Kinder wegnehmen" machen die Sozialarbeiter und Pädagogen.


juleba

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Antwort auf Beitrag von juleba

Ich war nur die Böse, die auch noch Geld von den Eltern haben wollte, denen ja schon die Kinder geklaut wurden...


mausebär2011

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Ich bin zwar mal Erzieherin gewesen. Arbeite nun seit 2013 nicht mehr mit Kindern. Auch fahre ich keine Tiere zum Schlachter oder Schlachter selbst. Das könnte ich gar nicht. Ich esse zwar Fleisch und bin mir bewusst woher es stammt und wie es hergestellt wird. Aber wenn ich einen Tiertransport sehe, würde ich den LKW am liebsten ausbremsen, mit ihnen wegfahren und irgendwo frei lassen


kaempferin

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Antwort auf Beitrag von juleba

"Aber am Ende kann man bei dem Job sowieso niemandem was recht machen. Entweder man macht zu viel, zu wenig, gar nichts, sieht alles nur auf der Beziehungsebene, hat kein Einfühlungsvermögen, weiß nichts, weiß alles besser, ... völlig egal was man macht. Oder nicht macht." Das stimmt - leider (auch). Leider kein einfacher Job - alles andere als das. Also ich wollte es nicht machen (habe ich in meiner Aufzählung, was ich beruflich nicht und nie machen wollte, vergessen). Und nicht nur alleine wegen der Anfeindungen (nicht), sondern auch (nicht), weil ich da viel zu viel an mich ranlassen und mit "nach Hause nehmen" würde und dann jedes Mal aufs Neue traurig und seelisch total fertig wäre. Denn bei sowas bin ich super sensibel.


kaempferin

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Antwort auf Beitrag von juleba

"Ich war nur die Böse, die auch noch Geld von den Eltern haben wollte, denen ja schon die Kinder geklaut wurden..." Echt einfach nur unglaublich! :-( Wie kann man nur so sein?!?!


Sille74

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Antwort auf Beitrag von juleba

Wird nachts ausgeübt und an der Stange oft in Überkopfhaltung und mit Kopf nach unten...


kaempferin

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Zum Glück gibt es wenige Dinge, die ich an meinem Job nicht mag. Aber z.B. wenn Kunden/innen (bin in der Kundenbetreuung/im Kundendienst tätig) einfach nicht auf E-Mails antworten. Aber man kann sie ja nicht zwingen... Dafür antworten dann eben andere. Gibt ja wirklich sehr viele Kunden/innen.


Kampfgnom27

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Eltern, die wollen das auf jedes einzelne Bedürfnis eingegangen wird und möglichst genauso vorgegangen wird wie zu Hause. Eltern die ihre Kinder zum nächsten Einstein oder Bach machen wollen und die Grenze nicht kennen. Eltern die derartig verdrossen sind dass es schwierig bis unmöglich ist Ihnen die Bedürfnisse ihrer Kinder klarzumachen. - manchmal die Erwartungen die Kinder erziehen zu müssen gleichzeitig die absolute Ablehnung dies selbst zu tun. - der depp zu sein der such schon drum kümmert - den Personalmangel, man fühlt sich schlecht bei jeder Erkrankung/ Erkrankung der eigenen Kinder - steigende Verwaltungsaufwand bei gleichem Personal und mehr Kindern in einer Gruppe - Kollegen die schon Jahrzehnte dabei sind und in Mustern stecken bleiben a la: das haben wir immer so gemacht! Jo das war’s im groben!


Rachelffm

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mensplaining extrem viel leerlauf und zeitabsitzen weil die angeblich so überlasteten kollegen nichts abgeben wollen managerin


curvi0815

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Eltern, die anrufen und ihr Kind krank melden mit der genauen Beschreibung des Stuhlgangs oder der Millilitermenge der Periodenblutung. Ein einfaches "Karl ist heute krank" reicht komplett solange es nicht meldepflichtig ist oder Läuse sind. Schulsekretärin


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von curvi0815

Lustig,bei uns wollen sie genau wissen was das Kind hat obwohl es sie ja gar nichts angeht Aber ich kann mir grob vorstellen wie es zugeht,mir tun die Lehrer am Elternabend auch immer mega leid,bei euch läuft dann wahrscheinlich der Rest auf


Spirit

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Ich liebe meinen Job mit Leib und Seele. Einzig, dass manche Patienten im Absagen der Termine nachlässig stört mich manchmal. Warum arbeitet man in einem Beruf, der einem so gar keinen Spaß macht? Übrigens "bewundere" ich alle Menschen die im Pflegeberuf arbeiten.


Krümelchen1518

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Ich mag es absolut nicht wenn man mir den Fluchtweg vor meiner Führerstandstür mit Koffern und Taschen zubaut und mich anpampt für die Verspätung anderer Züge, mit denen ich nix zu tun habe. Das sind spontan die beiden Dinge, die mir einfallen. Von Beruf bin ich Lokführerin.


ilsevonderunkrautfarm

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Die verklemmten, alteingesessenen Damen, die denken, man ist dumm und kann nichts und das Fachwissen auf Grund des Aussehens nicht erkennen wollen. „Tattoowierte sind alles kriminelle, und dann noch gefärbte Haare, und die großen Ohrlöcher, und erst die Fingernägel, und ach Gott, was hat sie Wimpern!“ Es sind nicht alle, aber es gibt da so ein, zwei, drei Kolleginnen, die es nach 4 Jahren noch immer nicht begriffen haben, dass ich meine Abschlüsse und Berufserfahrung und dementsprechendes Fachwissen nicht beim Rubbellos erspielt habe. -> Konzernbuchhaltung


1905lh

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Zeitdruck. Alles muss immer am besten gestern erledigt sein. So macht man vieles leider nur oberflächlich. Analystin und Sachbearbeiterin im Firmenkundengeschäft


Irish83

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Ich mag meinen Beruf und die Freiheiten in der Gestaltung. Letztlich bin ich sehr exotisch, es gibt nur ähnliche Berufsfelder. Das kann Fluch und Segen zugleich bedeuten. Ich mag es nicht, dass mich niemand vertreten kann. Ich arbeite auch im Krankheitsfall, oder wenn die Kinder krank sind- irgendwie und aus dem Home Office. Zudem ist der Beruf schlecht bezahlt.


Btby

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Eltern... Natürlich nicht alle Viele denken wirklich wir machen den ganzen Tag duziduzi mit den Kindern. Verstehen nicht das wir konkrete pädagogische Aufträge für eine gesamte Gruppe haben und nicht nur für ihren kleinen Augenstern... Ansonsten liebe ich meinen Job als Erzieherin


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Ich mag nicht das Geschisse, das manche Leute machen wenn man vergessen hat, nach den scheiß Paybackpunkten zu fragen, man dann den Chef rufen muss um z. B. 2 Punkte nachzuerfassen, die genau 2 Cent wert sind. Ebenso hasse ich Leute, die in den Laden zurück rennen um noch irgendwas zu kaufen, damit sie auf den nötigen Betrag für die Parkvergütung kommen. Sie kaufen also z. B. für 2 Euro ein, damit sie die 50 Cent sparen und halten damit alles auf. Ich hasse Leute, die erst 3 Tonnen in aller Seelenruhe einpacken, auch damit alles aufhalten und dann erst zahlen. Ich hasse Leute, die sich vordrängeln, weil sie angeblich zum Bus müssen, dann aber entweder 7,99 in Kleingeld zusammen suchen oder hinterher noch Stunden vor dem Laden mit der Nachbarin quatschen.... So könnte es ewig weitergehen, und was ich arbeite brauche ich wohl nicht weiter auszuführen.... Ich liebe Masken, denn dahinter kann ich genervt sein und nach außen fällt es nicht so auf....


Schmetterfink

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Payback Wie man es macht, macht man es falsch. Kunde 1 "Warum haben Sie mich nicht nach meiner Paybackkarte gefragt?" "Sie haben nur Bücher, auf die bekommen Sie keine Paybackpunkte." "Warum nicht?" "Weil wir damit die Buchpreisbindung umgehen würden. Sie zahlen für Bücher überall dasselbe und nur 7% MwSt., wir dürfen ihnen Bücher nicht rabattieren, wenn sie nicht kaputt sind. Die Punkte haben einen Geldwert. Das ist schlicht verboten." "Warum?" "Haben Sie eine Paybackkarte?" "Nein." Kunde 2 "Haben Sie eine Paybackkarte?" "Aber ich habe doch nur Bücher." "Ja, aber wir sind prinzipiell angehalten, immer nach der Karte zu fragen." "Aber ich bekomme doch eh keine Punkte." "Ja, da haben Sie recht. Wir können die ja auch einfach weglassen." "Aber Sie haben gefragt." "Ja, weil wir das bei jedem Kassiervorgang sollen." (Und weil sich der Kunde vor Ihnen gerade so angepisst hat, weil ich ihn NICHT gefragt habe, meine Fresse nochmal) "Aber ich bekomme ja eh keine Punkte." "9,99 bitte." Maskendiskussionen, Einzelbesetzungen, keine Übergabezeiten, schlechte Dienstplanungen (inkl. riesiger Lücken, weil dem PEPler nicht auffällt, dass die Schicht nicht besetzt ist oder alternativ Doppelbesetzungen in Randzeiten, in denen man sich schon alleine die Beine in den Bauch steht). Die ständig wechselnden und inkonsequenten Arbeitsanweisungen - Wir packen ein, nein, wir packen doch nicht ein, warum packen sie nicht ein, wie Corona? (Aber für die alten Ömskes, die das nicht mehr selbst können, für die packen wir natürlich weiter ein) Bücher werden in Stoff-/Papiertüten aber nass, ich will eine Plastiktüte (wir haben seit Jahren kein Plastik mehr). Ich habe noch NIE für eine Tüte bezahlt (ich arbeite seit 12 Jahren hier, zumindest seitdem bezahlen Sie hier für eine Tüte). Warum ist mein Buch, das sie in den USA bestellen mussten, nicht heute schon da, ich habe ja schließlich gestern (Sonntagabend um 23 Uhr) schon bestellt? Wie vergriffen? Aber das ist doch erst von 1987. Können Sie nicht noch jemanden suchen gehen (!), damit das hier schneller geht ( wenn ich jetzt loslaufe und jemanden suche, geht das auf welchem Planeten schneller? außerdem steht ihr mit drei Leuten in der Schlange UND du bist der nächste). Machen Sie zu? Ja. Für immer? Äh... nein, aber es ist Samstagabend, 19.55 Uhr, dunkel draußen... wir machen einfach nur zu. Warum schließen Sie denn schon? Weil es 20 Uhr ist und wir schon seit 9 Uhr für Sie da sind? Kolleginnen, die nach 25 Jahren noch nicht in der Lage sind, ihren Job zu machen, aber mit "Ich bin hier fest angestellt, ich bin deine Vorgesetzte, du machst, was ich dir sage" argumentieren (dabei nur nicht begründen können, warum man das machen soll - und nein, sie ist nicht meine Vorgesetzte). Jahresverträge als "Krankheitsvertretung" - inzwischen den 13. (die Kollegin, für die ich tatsächlich im 3. Vertrag als Krankheitsvertretung zurückgekommen bin, ist inzwischen seit Jahren in Rente). Minijob im Buchhandel Ich mag ihn trotzdem lieber als meinen Bürojob. Wenn ich könnte, würde ich den in Vollzeit machen (wenn es Stellen gebe und ich mir das Gehalt leisten könnte). Ich liebe das Schulbuchgeschäft und das Weihnachtsgeschäft, je trubeliger, desto besser. Ich liebe es, bei der Arbeit beschäftigt zu sein. 99% meiner Kolleginnen sind Zucker! Aber ich möchte bitte für immer dabei Maske tragen. Am liebsten auch über den Augen, dann könnte ich die rollen wie ich will.


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Schmetterfink

Ich wünsche mir so oft wir hätten in unserem Laden niemals Payback bekommen. Du hast Recht, man macht es immer falsch, egal wie. Selbst wenn man freundlich fragt "Sammeln Sie die Paybackpunkte?" kommt total oft eine patzige Antwort a la "Nein, weil...." und dann eine ellenlange genervte Erklärung. Ich hab da auch schon geantwortet "Ein einfaches Nein hätte gereicht. Ich muss Sie halt fragen weil es so gewünscht ist." Dann war es lange so dass es für einen Euro einen Punkt gab. Jetzt einen Punkt pro 2 Euro. Da laufen die Leute echt in den Laden zurück und kaufen noch was damit sie über zwei Euro kommen - für einen Punkt der einen Cent wert ist.... Ich kriege da einen Koller, so leid es mir tut...


Kampfgnom27

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Antwort auf Beitrag von Schmetterfink

Danke für den Einblick und die Geduld . Ich könnte das nicht


Schmetterfink

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Ich könnte auch sehr gut ohne Payback leben Aber eigentlich liebe ich den Job. Ganz ehrlich. Nach dem Studium hängen geblieben, 2x gegangen (einmal für den Vollzeitjob, einmal fürs Kind), 2x wiedergekommen. Ich müsste den nicht machen, ich könnte auch mit 40 Stunden ins Büro, dann würde ich sogar mehr verdienen. Ich genieße die Abwechslung, das Arbeitsklima, die Kollegen sind toll, ich werde für mein Hobby bezahlt. Zum Glück darf man gewisse Aspekte seiner Tätigkeit zumindest kurzfristig immer blöd finden ohne was zu meckern wäre das Leben auch echt langweilig. (Und zum Glück merkt man sich ja auch meistens die doofen Kunden, sind ja auch genug nette dazwischen)


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von Schmetterfink

Natürlich, bei uns sind auch 99,5 % der Kunden nett. Das muss man sich dann auch immer wieder selbst sagen, dass die nervigen Leute nur einen Promille-Anteil ausmachen. Nur leider erinnert man sich meistens an die und meistens schreiben dann auch ausgerechnet solche Leute die Google-Bewertungen wie inkompetent doch die Mitarbeiter sind....


Loretta1

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Keine geregelten Arbeitszeiten, Dienstplan wird einfach geändert ohne Rückfrage. Allezeit bereit sein, Telefon klingelt. Schlechtes Gewissen eingeredet bekommen, wenn man "nein" sagt oder nicht ans Telefon geht. Die extrem hohe Arbeitsdichte - dass einfach ein Mitarbeiter pro Schicht "fehlt" und über Monate hinweg nicht ersetzt wird. Die erschreckend hohe Verantwortung. Eigentlich hauptsächlich die Arbeitsdichte, die immer mehr wird, dadurch das Gefühl nichts wert zu sein, nur noch "Schichtretter" zu spielen und auch noch dauernd dumm angemacht zu werden von Patienten und Angehörigen und von der Leitung ebenso. Fehlende Perspektive - es wird sich rein gar nichts ändern. Eigentlich wäre die Frage einfacher zu beantworten andersrum: Was magst du an deinem Job ? Das wäre dann NICHTS ! Nur die Flucht aus diesem Job in einen komplett anderen Bereich wird die Situation (für mich) verbessern, so dass ich das in meinem Alter tatsächlich jetzt noch machen werde. Ach, falls jemand nicht gemerkt, hat, was ich von Beruf bin: Krankenschwester. Lg, Lore


Meyla

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Krankenschwester: - Verständnislosigkeit für die Maßnahmen - ständig erhöhtes Anspruchsdenken (Sondergenehmigung für Besuche) - Respektlosigkeit gegen uns und (durch Angehörige) den Patienten gegenüber. Neulich wollte eine Ehefrau mich auf Krampf mit drohen und anschreien dazu bewegen, ihren Mann zu sedieren, weil er Depressionen hatte vor Jahren. Er könnte ja aus dem Fenster sprigen) - von oben herab behandelt werden durch Vorgesetzte - Arbeitszeiten


bellis123

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Dass ich keine Vertretung habe, alles liegen bleibt wenn ich nicht da bin, daher nicht "beliebig" Urlaub nehmen kann. Unselbstständigkeit von zum Teil deutlich älteren Kollegen/innen, die wegen jedem Kleinscheiß (sorry) fragen und ich es jedes Mal wieder freundlich erklären muss. Ständig wachsam sein um Fehler der besagten Kollegen abzufangen. Immens hohe Arbeitsbelastung.


Silvia3

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Termindruck, wirtschaftliche Unsicherheit, man weiß nie, ob der nächste Auftrag kommt. -> selbständige Übersetzerin


Mitglied inaktiv

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Ich arbeite in der häuslichen Pflege, Krankenschwester Was ich nicht mag Patienten die im 5 Stock ohne Aufzug wohnen,oder noch schlimmer in Hochhäusern wo der Aufzug permanent kaputt ist(der Knüller war eine Dame die im 8.Stock wohnte,abends nur eben Stützstrümpfe aus,wenn man schnaufend oben stand erklärte sie lächelnd sie habe die Strümpfe schon aus ) Parkplatzsuche Das Ordnungsamt wenn es ausnahmsweise auch um 19:50 noch in einem Wohngebiet kontrolliert wo es einfach keine Parkmöglichkeiten gibt weil es viel zu viele Wohnungen auf engstem Raum gibt,mehr als "parken wo man niemanden behindert" ist da bei bestem Willen nicht drin,die nächste eventuelle Parkmöglichkeit wäre ca 2 km entfernt,geht also nicht wirklich Oder noch besser wenn sie einen trotz gelbem Schein aufschreiben und man immer den Aufwand hat den Einspruch zu schreiben,wenn man bedenkt dass die bei uns im Ort allein 300 Euro pro Auto kosten ,dann fragt man sich manchmal wofür Ich liebe meine Arbeit,aber nicht das drumherum,wobei ich es in der häuslichen schon wesentlich erträglicher finde als im Heim,bei uns gibt es noch keinen Zeitdruck von oben,unsere Patienten sind geduldig was die Einsatzzeiten angeht,ich kann also vernünftig arbeiten ,sollte sich das ändern bin ich komplett raus,ich werde nicht gegen meine Überzeugung schlecht pflegen


FrauMüller

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Kunden. Endlos Diskussionen, warum der Laden nur mit Ffp2 betreten werden darf (Einzelhandel in Niedersachsen, Ffp2 Pflicht seit letztem Jahr , warum die denn Mund und Nase bedecken muss und Beschimpfungen und körperliche Gewalt (ich zitiere "Dich sollte man hängen, Du Stück Scheiße" " dann würde mir der Einkaufskorb auf den Kopf geschlagen., bespuckt werden meine Kollegen und ich beinahe täglich) Ich mag es nicht, wenn Leute die genaue Berufsbezeichnung und die verschiedenen Ausbildungsberufe im Handel nicht kennen und uns fast schon abwertend alle als " Verkäufer " bezeichnen und meinen, ihr Beruf und damit natürlich ihre Bildung ist besser.. "Pause" ist in 9 von 10 Schichten ein Fremdwort, manchmal hat man Glück und kann zwischendurch wenigstens mal Pipi machen, Samstagsarbeit und Urlaubssperre vor Feiertagen.. Urlaub.. Nie länger als 2 Wochen am Stück.. Bis zum 31.10 des Vorjahres muss bei uns geplant werden. Es darf kein Urlaub stehen bleiben, wenn man also kurzfristig frei braucht für irgendwas, dann muss man bitten und betteln.. Stress. Ich habe 2 Telefone zu beaufsichtigen, die in 75%der Fälle gleichzeitig klingeln, und dann fällt den Kollegen ein, auf einem dritten Telefon anzurufen und sich zu beschweren, dass beide Telefone belegt sind.. Natürlich kann das laufende Tagewerk nicht warten, wenn ich telefoniere.. Dann mach ich 3-4 Sachen gleichzeitig.. Multitaskfähigkeit ist Einstellungsvorraussetzung.. Aber das Schlimmste sind die Kunden.


Pamo

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Antwort auf Beitrag von StiflersMom

Mit ein bisschen Humor kann ich die sehr wenigen Nachteile meines Jobs gut verzeihen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden: Gleitzeit, gute Bezahlung, Homeoffice möglich, sehr angenehme Kollegen, selbstständiges, relativ freies Arbeiten. Ich bin zufrieden.