Elternforum Rund ums Baby

Unzufriedenes Baby

Unzufriedenes Baby

jaysi

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Hi liebe Elterngemeinschaft!   Ich muss mir hier mal etwas von der Brust schreiben beziehungsweise Mamas und Papas finden, denen es eventuell ähnlich geht..   Mein Sohn ist seit Montag 10 Wochen alt. Die Schwangerschaft war eigentlich ziemlich unkompliziert und die Geburt war zwar für mich nervenaufreibend, da ich doll unter den Schmerzen gelitten habe, aber auch das ging komplikationslos an uns vorüber. Die Maus kam gesund und munter zur Welt. Nun hatte ich danach direkt Probleme mit dem Stillen, was dazu geführt hat, das nach vielem hin und her er nun ein Flaschenkind ist.  So viel zu unseren Grundinfos.   Ich tue mich aber momentan ziemlich schwer mein Kind zu verstehen. Er wirkt meistens sehr unzufrieden, zieht die Augenbrauen zusammen und lächelt auch noch nicht, was mir dann doch schon Sorgen bereitet. Oftmals quengelt oder weint er schnell. Manchmal bereits wenn man ihn von einer Position in einer andere manövriert.. Meistens funktioniert eine Position jedoch nur wenige Minuten, bis er wieder unzufrieden ist. Vor allem schränkt es alles rundum das Üben der Bauchlage total ein, weil er meistens sofort anfängt mit quengeln oder weinen, wenn man ihn flach hinlegt geschweigedenn ihn versucht in die Bauchlage zu bewegen. Ich hab manchmal fast Angst ihn zu bewegen, weil ich keine Unzufriedenheit auslösen möchte. Ich höre und sehe oftmals viele Babys im gleichen Alter, die grinsen und die die Beschäftigung mit ihren Eltern sehr genießen. Zumal gesagt werden muss, dass die Maus auch die Trage nicht sonderlich mag. Darin ist er immer sehr schnell unruhig.  Ein Schreibaby ist er meiner Meinung nach nicht, aber wirklich zufrieden mit sich und der Welt ist er auch nicht. Schlafen funktioniert übrigens gut. Er schläft tagsüber meistens in der Federwiege und Abends lässt er sich problemlos in das Beistellbett legen. Momentan wird er 2 Mal für die Flasche wach und das war es.   Beim Osteopathen waren wir bereits, da wurde eine Blockade im Nackenbereich festgestellt, aber die Behandlung hat jetzt nicht so viel am Gesamtzustand bislang geändert.  Hat jemand ähnliche Erfahrungen bzw. gibt es noch Tipps, die man ausprobieren könnte?   Bin für jedes nette Wort dankbar!   Liebe Grüße


Chriss123

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Kein Baby kommt mit einer Gebrauchsanweisung. Das ist leider einfach so. Und nicht alle folgen dem Zeitplan für die Entwicklung perfekt. Die meisten lernen am Ende aber trotzdem alles. Also ist dein Kleiner sicher super wie er ist und du bist sicher eine gute Mutter - sonst würdest du dich nicht hinterfragen.  Flaches Liegen mögen manche Säuglinge (meist Reflux-Babys) wirklich nicht. Es gibt aber einige Methoden, um die flache Bauchlage zu umgehen und den Nacken trotzdem zu trainieren oder den Hinterkopf zu entlasten: Fliegergriff, Känguru-Position, gut geschnallte Trage. Google da einfach mal und probier etwas rum. Dein Bauchgefühl sagt dir schon, ob etwas davon klappt. Ansonsten darf auch ein Säugling mal unzufrieden moppern. Es ist okay, wenn er alle Emotionen hat. Stirnrunzeln ist auch nicht unbedingt immer Unzufriedenheit, sondern kann so viele Gründe haben: Nachdenken, Augen fokussieren, spielen (oh, ich hab Stirnmuskeln??!!),... lies da nicht zu viel rein. Das wird schon werden. 😀


Caot

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Vorab: Ich finde das Bauchlage üben tatsächlich unnötig.  Herzlich Willkommen im Club. Für mich hört sich deine Beschreibung total normal an und es könnte mein Kind sein. Mit Sicherheit haben hier die meisten Mütter ein Déjà-vu.  Es dauert alles seine Zeit. Mir war auch die meiste Zeit suspekt was mein Baby von mir will und ich muss sagen, ich hab jeden Tag bei Kind1 gezählt an welchem es älter wurde, es sich besser artikulieren oder mit mir kommunizieren konnte. Die Babyzeit war nicht meine Zeit.  Aber da müssen wir alle durch. Es wird dauern aber täglich besser werden. Bei Kind2 bist Du dann Profi. Bleib gelassen. Hör auf deinen Bauch. Instinktiv, wenn man es zulässt, machen wir Mütter da schon viel richtig. Lass Dich nicht verunsichern von den vielen Dingen die man tun sollte. Frag ruhig mal deine Mutter was Sie mit Dir tat.  Das lesen deines Kindes klappt von Tag zu Tag besser, genauso wie die Kommunikation. 


FräuleinMond

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Mit 10 Wochen haben beide Kinder noch massiv gemeckert in Bauchlage. Da würde ich mir gar keinen Kopf machen.  Zum Thema Trage: schau Mal nach einer Trageberatung. Wenn ich nicht vom ersten Kind schon so viele Tragen hätte, weil ich einfach sehr gerne trage, hätte ich bei Kind 2 gedacht, dass es das scheiße findet. Sie hasst die eine Tage einfach massiv, alle anderen sind super. Das große Kind fand diese Trage übrigens völlig OK.  Wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, dann frag entweder deine Hebamme oder schau Mal nach einer Ehe-, Familie- und Lebensberatung. Die laufen meist über die Kirche, sind aber auch völlig OK, wenn man nicht christlich ist. Die können einem auch helfen. Oder aber du fragst, wenn es ganz arg ist, beim Jugendamt nach. Auch die haben niederschwellige Angebote für Familienhilfe. Und nein, die wollen dann wirklich nicht dein Kind wegnehmen, die wollen wirklich helfen und möglichst wenig Arbeit haben. Und Kind aus Familie ist viel Arbeit.  Ich drücke die Daumen, dass es bald besser wird. Bis dahin hilft ganz viel Ausdauer und evtl Mal die Großeltern und den Papa mehr einspannen. Und bald vielleicht Mal eine Krabbelgruppe aufsuchen, da sind andere Mamas und man sieht Mal, was in anderen Haushalten so läuft. Und meist sieht das nicht viel anders aus. 


Bonnie

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Huhu, beim ersten Kind hat man noch wenig Erfahrung und will alles richtig machen. Das führt manchmal dazu, dass man am Baby und seinen Bedürfnissen vorbei agiert. Es ist ja nicht wirklich so eine tolle "Beschäftigung mit den Eltern", wenn man es ständig in andere Positionen legt. 😉 Vielleicht übertreibst du es da ein wenig oder meinst es hier zu gut, obwohl dein Sohn das langweilig oder nervig findet.  Was Babys wirklich meistens sehr genießen ist: - es auf den Schoß legen und kleine Lieder vorsingen oder summen - es ein wenig kitzeln, ein bisschen Quatsch mit seinen Händchen oder Füßchen machen - es in Fliegerstellung (mit dem Bauch auf deinem Unterarm, die andere Hand hält das Baby am Rücken) durch die Wohnung tragen und ihm alles zeigen (Regale, Zierrat etc.). - immer mit ihm reden, auch wenn es das noch nicht versteht - wirklich täglich mit ihm im Babywagen rausgehen, damit es im Liegen Bäume, Blätter und den Himmel sehen kann - ruhig auch mit ihm einkaufen gehen (in der Bauchtrage) oder mit ihm Freundinnen besuchen - sich mit Baby in einer Krabbelgruppe anmelden, wo gemeinsam mit den Babys gespielt und gesunden wird. Hier lernt man auch andere Mütter kennen, tauscht sich aus und freundet sich oft auch an. Dass ein Baby auch mal moppert, ist natürlich trotzdem ganz normal. Wenn du genug Abwechslung bietest und dein Sohn trotzdem motzt, bleib gelassen. Ein Baby muss nicht den ganzen Tag immer gutgelaunt sein, das bist du ja auch nicht. Auch ein Baby ist nur ein Mensch.  LG