Elternforum Rund ums Baby

Umzug Fremdsprache

Umzug Fremdsprache

bellis123

Beitrag melden

Bekannte von uns werden aus beruflichen Gründen umziehen und dabei das Bundesland wechseln. Der Sohn ist in der 2. Klasse. Sie werden in den Sommerferien umziehen, sodass er dann im anderen Bundesland in die 3. Klasse einsteigen soll. Nun ist aber das Problem, dass hier erst ab der 3. Klasse Englisch im Lehrplan ist, in der neuen Schule bereits ab der 1. Klasse. Hat jemand Erfahrung, wie das praktisch funktionieren soll? Der Junge hängt dann ja 2 Jahre zurück bzw. hat noch keine Grundlagen. Die Eltern sehen das total entspannt, aber ich mache mir da eher Sorgen.


KielSprotte

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Da würde ich mir auch Gedanken machen Kinder können grausam sein - und wenn "der Neue" dann nur Bahnhof versteht, KÖNNTE er natürlich schnell den "doof"Stempel aufgedrückt bekommen........ Können die Eltern sich nicht die Lehrbücher aus der 1.u.2. Klasse Englisch von der neuen Schule organisieren und mit ihm Englisch üben? 2 Jahre sind ja nun keine 2 Wochen...... Was sagen denn die Lehrer der neuen Schule dazu?


misses-cat

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von KielSprotte

Jedenfalls in NRW, ehrlich gesagt würde ich mir da keine Gedanken machen, bissen die Zahlen bis 10 üben, Farben ebenso und so Sachen wie Lebensmittel dann ist er auf dem Stand der anderen


misses-cat

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von misses-cat

Tiere fällt mir noch ein, aber es ist hier nicht so das grammatik gemacht wird oder die Kinder ganze Sätze sagen können in einem Gespräch, es ist eher ein Kennenlernen der Sprache


Himbaer

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von misses-cat

Das habe ich mir gerade auch gedacht, wenn sie nach NRW ziehen, kann man ganz entspannt bleiben.


linghoppe.

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

sie können jetzt schon Englische Filme schauen Kindderfilme..und in den Sommerferien am Ort suchen Fussballclup oder was er mag.. jetzt breits Englisch vorlesen es gibt sehr lustige Froggy Gets Dressed! und vile andere von Froggi Kinder lernen schneller als man denkt...


StolzeMama_2020

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von linghoppe.

Besonders spielerisch! Es gibt auch Lern- Hörspiele von zB Bibi Blocksberg, bei denen man erste Begriffe lernen kann. Englische Spiele zb auf ner Konsole etc. Auf jeden Fall mit der Schule in Kontakt treten, was der Stand der Dinge ist und ggf. Bücher kaufen und zu Hause vorbereiten! Alles Gute


Meli486

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Hier auch NRW Hier in der Grundschule wird kein Kind ausgelacht, wenn es nicht auf dem aktuellen Stand ist. Meiner ist in der 4.Klasse und mag einfach kein Englisch. Denke seine Kenntnisse sind auf dem Stand eines Erstklässler. Aber das interessiert die anderen Kinder nicht. Zumindest nicht in der Grundschule. Weiterführende Schule würde ich mir da eher Gedanken machen.


Lluvia

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Mein Sohn hat auch schon seit der ersten Klasse Englisch (er ist jetzt in der 2.) Viel haben Sie bisher nicht gemacht. Nagut, coronabedingt war im ersten Schuljahr nicht viel und er hat eh nur eine Stunde pro Woche. Durchgenommen haben sie bisher die Zahlen, Farben, Möbel, Körperteile, Tiere,... Zu jedem Thema eine Handvoll Vokabeln, mehr nicht. Ich würde mal an der Schule nachfragen was gemacht wurde aber das ganze trotzdem entspannt sehen. In der 1. und 2. Klasse gibt es für die Kinder in der Regel und aktuell wichtigeren Lernstoff. Lluvia


HSVMarie

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Das ist doch die Sache deiner Bekannten. Bei uns beginnt Englisch regulär auch in Klasse 3. Es gibt aber Schulen, die haben Englischklassen und starten schon in Klasse 1. Da werden einfach englische Kinderlieder gehört/gesungen. Mit Bewegung dazu. So kann der Sohn einer Freundin von mir halt die Körperteile, ein paar Tiere und Zahlen bis 20 aufsagen. In Klasse 5 hatten die Kinder aus den Englischklassen den Kindern aus den anderen Schulen gegenüber aber keinen Vorteil. Ich würde da auch eher relaxt ran gehen.


kia-ora

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

In der Grundschule werden in Englisch einzelne Themen unabhängig voneinander gelernt. Da baut nix auf das andere wirklich auf. Also würde ich da ganz entspannt bleiben. Das Fach nehmen selbst die Lehrer nicht wirklich ernst.


wolfsfrau

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Hier gab es in der Grundschule englische Lieder, Zahlen, Farben und Tiere. Nichts, was man nicht alleine bewerkstelligen kann. In der vierten dann kleine Vokabeltests. Was helfen deine Sorgen dem Kind? Ein Umzug ist ja von vielen Faktoren abhängig und die Englischkenntnisse eines Grundschulkindes würden für mich auch keine sehr große Rolle spielen.


kattta

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Ich wundere mich ein bischen, daß du dir ihren Kopf zerbrichst. Und ehrlich, das bissel Englisch, was in den Grundschulen nebebei gemacht wird, ist doch ein Witz. Zahlen, Wochentage, Farben, Tiere, my name is- das wars doch fast schon. Das hat der Knirps beizeiten in Kürze drauf. UND- wo wird denn ein Kind noch wegen Rückstand gehänselt. Wenn du jetzt geschrieben hättest, die Eltern ziehen in den Dschungel und Kind geht da in eine Schule mit Schnalzsprache- selbst da wäre meine Antwort- Kinder packen das easy. Sollen die Eltern deswegen die nächsten 10 Jahre festsitzen? Ich wollte vor einer Weile von NRW nach Bayern zurück, da waren meine großen Mädchen auf dem Gymnasium Richtung Abi- beide drohten eventuell 1-2 Jahre trotz Topnoten zurückgestuft zu werden, weil die Einstufungen der MINTFächer so unterschiedlich waren, das haben wir dann kurz vor dem Abi der Großen nicht zugemutet, weil sie inNRW einen Schnitt von 1,3 hatte. Aber das war kurz vor dem Ziel. Bei den Kleinen ist ja viel Zeit eventuelle Defizite in Ruhe nachzuarbeiten...


DK-Ursel

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Also, mein erster Gedanke war auch: Was sind das DEINE Sorgen? Aberwer keine hat, der macht sich welche - oder um es netter mit unserer früheren klugen Pastorin zusagen: Ich freue mich für Dich,daß DU anscheinend keine ernsteren bzw. eigenen Sorgen hast,. um Dir den Kopf anderer zu zerbrechen. Wenn ich dann hier lese, was da so geschrieben wird,sehe ich mich nur bestätigt darin,daß dieser frühe Englischunterricht genauso verlorene Zeit ist wie ich sonst wahrnehme: als wir das mal für unsere friskolle, die wir gründeten, in Erwägung zogen, fragte ein Schulleiter, den wir nach seiner Meinung dazu befragten, zurück: Finde ich gut,aber was soll ich dafür streichen? Und wenn hier also lese, wie wenig es bringt, was ich mir ja auchselbst so beobachtete und vorstelle,dann würde ich meinem Kind lieber eine Deutschstudne , eine Musikstundemehr, eine Sportstunde mehr gönnen und wünschen. Aber das liegt ebenso wenig in deiner Macht wie der Umzug der Nachbarn. Wenn die Umstände so sind, daß sie umziehen, nützen die Sorgen vorher eh nichts: Im Leben muß man manchmal nehmen,was kommt - es istso, wie es ist und wir können ur das Beste daraus machen. Dem Kind helfen Eltern, die ihm signalisieren: "Das schaffen wir alle" sicher mehr als solche, die sich vor Sorgen, die dann gar nicht so eintreffen wie gedacht, verrückt machen. Den Nachbarn wünsche ich einen guten Neuanfang - Ursel, DK


Pamo

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Ich würde mir da auch null Gedanken machen. Mit gleichem Recht kann ich mich sorgen, dass das Kind in Sachkunde etwas Interessantes verpasst oder - schlimmer - doppelt machen muss. Schulwechselbedingt hatte mein Kind in der 6. Klasse Sexualkunde im ersten Halbjahr samt blutigem Geburtsfilm zwischen die Schenkel geguckt und dann im zweiten Halbjahr WIEDER das gleiche Thema, ohne den Blut- und Schenkelfilm. Note im zweiten Halbjahr: 1. Sie bekam ein Zertifikat von mir, dass sie ab sofort "Sex-Spezialistin" sei.


bellis123

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Dein abschätziger Beitrag irritiert mich. Darf man deiner Meinung nach nicht empathisch mit "fremden" Kindern sein? In der Tat interessiert mich nicht nur das Wohl meiner Kinder, sondern ich versuche auch über den Tellerrand zu schauen, was nicht heißt dass ich keine eigenen Sorgen hätte.


bellis123

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Vielen Dank für eure Beiträge. Ich hätte nicht gedacht, dass man 2 Jahre Unterricht so vernachlässigen kann. Da bin ich in der Tat etwas beruhigt und hoffe, dass ihr Recht behaltet und auch, dass die Eltern ein paar Basics mit dem Sohn üben. Bisher ist da leider nicht viel Engagement zu sehen.


Aurum

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Hey,.ich denke auch dass ist nicht dein Bier, trotzdem hier allgemein: ich hab in einer Zeitschrift (Psychologie heute) gelesen, eine Untersuchung hat gezeigt, dass die englisch Jahre in der Grundschule für den späteren Wissensstand tatsächlich zu vernachlässigen sind. Die Kinder sind auf so unterschiedlichen Ständen, wenn sie in Klasse 5 kommen, dass die meisten Lehrer eh bei 0 anfangen. Es gibt wohl das Fach "endlich für die Grundschule" auch noch nicht so lange. Viele Grüße


DK-Ursel

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Na, dann irritier ich Dich gleich noch mehr und gebe den Rat, daß Du bei soviel Sorge dem Kinde doch etwas helfen kannst. Ehrlich - es sind nicht Deine Sorgen, das ist völlige überflüssige Empathie. Denn die Krise besteht ja noch gar nicht. Was hättest Du denn jetzt bei absolut gegenteiligen Beiträgen gemacht? Wenn alle schrieben: "Um Himmels willen, das geht schief, das lernt das Kind ja nie, wie können die Eltern nur?" Hättest Du den Eltern vom Umzug abgeraten? Zu Nachhilfeunterricht GEraten? Und wenn da die Mittel fehlen? Ihn finanziert? Wie weit geht denn Deine "Empathie", vor allemw,enndie Eltern in deinen Augen vernahclässigen und/oder nicht leisten können,was Du für richtig und wichtig hälst? Und jetzt fällst Du also auch schon ein Urteil: Leider kümmern sich die Eltern nicht... Nun ja, wahrscheinlich sehen sie es so gelassen wie die meisten hier und machen sich keinen Kopf um Dinge, die noch gar nicht eingetreten sind. Was weißt Dudenn so genau, wie die sich vorher informiert haben? Keiner zieht ja mal eben aufden blauen Dunst los auf solche Entfernungen, mit Familie und Kind und Kegel. Ich gehe da eben von mir aus und denke: Die werden sich informietr haben und mehr wissen als ich,die das Thema ja gar nicht betrifft. Es gibt übrigens nicht zu knapp Kinder, die ziehen nicht nur in andere Bundesländer, sondern sogar in total neue Sprachräume - und kommen auch prima klar. Geht alles, wenn muß. Da wäre Englisch fürs Nachbarkind wirklich meine geringste Sorge von allen, die dieWelt gerade hat. Nix für ungut und trotzdem schönen Sonntag - Ursel, DK


Aurum

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von Aurum

"englisch für die Grundschule" natürlich :0)


bellis123

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von DK-Ursel

Was regst du dich so auf? Vor allem wenn dies doch "Probleme" sind, die niemanden etwas angehen als die Eltern. Wie kommst du auf die Idee, ich hätte den Eltern vom Umzug abgeraten etc.? Meine Frage richtete sich an Eltern die vergleichbares durch haben und Tipps haben könnten. Z.B. hätte man den Eltern gegenüber nebenbei fallen lassen können, dass man gehört hat, dass es z.B. Ferienkurse gibt für solche Fälle (falls solche Tipps gekommen wären). Und ja: ich kann mir ein Urteil darüber erlauben, dass sich die Eltern kaum für die schulischen Belange des Kindes interessieren.


Pino

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Die anderen haben bestimmt durch Corona-bedingte Ausfälle so große Defizite, dass das kaum auffällt. Sie können ja ohne Druck ein paar Basics mit ihm üben.


Sille74

Beitrag melden

Antwort auf Beitrag von bellis123

Ich würde jetzt in Bezug auf meine Tochter nicht sagen, dass der Fremdsprachenunterricht in der Grundschule rein gar nichts gebracht hat. Natürlich konnten die Kinder danach noch nicht viel "Messbares" an Grammatik und Wortschatz, aber ich stelle jetzt, wo meine Tochter auf der weiterführenden Schule ist, fest, dass die Kinder einfach schon ein bisschen an die Fremdsprache herangeführt sind, gelassener dran gehen und auch das - natürlich sehr einfache - Sprechen schon gewohnt ist und weniger Hemmungen bestehen, sich mit der Aussprache leichter getan wird etc. ABER: der Unterricht war zumindest hier bei uns sehr spielerisch und wie oben schon erwähnt: viel wirklich aktives Wissen wurde nicht aufgebaut. Die hatten die Farben, Zahlen, Klamotten (trousers, shirt ...), Verwandtschaftsbeziehungen (mother, father, mum, dad, grandpa, uncle, ...), paar Tiere, viele Liedchen, kleine Hörspiele ... Ich glaube nicht, dass da groß etwas aufgeholt werden müsste